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Mittwoch, 12. Februar 2020

Ich bin doch noch gar nicht so weit... 💜


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Kennst Du dieses Gefühl, wenn Dein Kind gerade einen Entwicklungsschritt macht und Du (im Gegensatz zu Deinem Kind) noch nicht bereit bist für diesen Schritt?

Ich bin gerade mal wieder an dieser Stelle 😅
Natürlich nicht zum ersten Mal... Doch nachdem bei meinen zwei "Großen" in letzter Zeit keine großen Entwicklungsschritte mehr passiert sind, bin ich etwas aus der Übung 🤣
Denn die Schritte werden ja, ab absehbarem Ende der Kita-Zeit, immer seltener... Doch nun ist wieder ein Schritt passiert, der mich fast aus den Socken gehauen hat. 
Ein Wackel-Zahn... Natürlich nicht der erste WackelZahn... Denn meine Große ist ja schon 9 Jahre alt. 
Aber es ist der LETZTE erste Wackel-Zahn, den es bei meinen Kindern geben wird... 
Das hat mich echt voll auf dem falschen Fuß erwischt 😯

Wann zum Teufel sind meine beiden eigentlich sooooooo groß geworden? 😱

Da wurde es mir erst so richtig, wirklich und "in echt" bewusst... Wenn die Sommerferien beginnen, ist die Kita-Zeit für uns endgültig vorbei. 
Das nächste Kind, das ich in den Kindergarten bringen kann, wird - in vielen, vielen Jahren mein Enkelkind sein... Hoffentlich 😅
Und nach den Sommerferien, wenn meine kleine "Große" in die Schule kommt, kommt meine große "Große" dann auch gleich noch auf die weiterführende Schule (während Romy dann Baby Nummer 3 in den Armen hält 😍) 
Das alles war mir auch vorher schon klar... So irgendwie... Im Kopf... Doch offenbar nicht in meinem Herzen... 
Und der Wackel-Zahn... Ja, der hat mir das ganze bis ins letzte Detail "nahegebracht"... Mit voller Wucht... Ich war kurzfristig sprachlos... 

End of an aera... 

Und natürlich auch der Beginn einer neuen Ära... 
Doch erstmal muss ich jetzt das Ende der einen Ära verdauen, bevor ich mich auf die neue Ära einlassen kann 😅

Tja... Da hilft nur eins... ATMEN... Immer schön weiter atmen... Und entspannen... OOOOOOMMMMMMMMMM... Life ist just a game... 

Von 💜 alles Liebe an Dich... Ganz besonders, falls Dich auch gerade eine Entwicklungs-Erkenntnis eiskalt erwischt hat... Und immer schön atmen 😅

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Immunsystem unterstützen - Teil 1 - Stress lass nach! 💜

 

Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link).

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Nun ist er voll und ganz da... Der Herbst... Meine Lieblings-Jahreszeit 🍁🍂🍵📖😍
Da ist viel Zeit zum aufs Sofa kuscheln, Tee trinken, (vor-)lesen, Basteln, Herbstspaziergänge und noch mehr lesen 😉

Doch wenn die Sonne sich - jetzt im Hebst - nur noch selten blicken lässt, die Temperaturen fallen, es draußen nass-kalt wird, dann sorgt das leider nicht nur für viele gemütliche Stunden mit unseren Lieben...

Unser Immunsystem hat in der Herbstzeit viel zu leisten: 
  • Umstellung auf kühleres, nasseres, windigeres Wetter
    (= frieren oder schwitzen wegen falsch gewählter Kleidung bzw. wegen zwischen Tag und Nacht stark schwankender Temperatur = Er"kält"ung)
  • weniger Sonnenlicht
    (= weniger Vitamin D = größeres Infektionsrisiko der oberen Atemwege, schlechtere Stress-Regulation)
  • insgesamt weniger Licht
    (= Verschiebung Serotonin-/Melatonin-Spiegel = Herbst-Blues)
  • weniger frische, dafür mehr trockene (Heizungs-)Luft
    (= trockene Schleimhäute = höhere Anfälligkeit für Erkältungen)
  • mehr Stress...
Jetzt fragst Du Dich vielleicht: Warum mehr Stress? Wenn ich doch im Herbst mehr Zeit habe für die gemütlichen Seiten des Lebens?
Die Frage ist schnell beantwortet... Alleine schon die Umstellung vom warmem, sonnigen Sommerwetter auf nass-kaltes Herbstwetter ist für Deinen Körper Stress. Das geringere Sonnenlicht und die damit abnehmende Vitamin D Produktion im Körper beeinflusst die Nebennieren und damit die Adrenalin(=Stresshormon)-Produktion. Wenn Du Dir dann noch eine kleine Erkältung einfängst und das Immunsystem hochfahren muss, um die "Eindringlinge" zu beseitigen, dann kann Dein Körper schon mal in Stress geraten.
Leider sind allerdings heute alle Menschen auch schon ohne diese zusätzlichen "Herbst-Stressoren" mit einem zu hohen Stress-Level ausgestattet. Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch diese "Ausnahme-Menschen" muss man erst mal finden 😏
 
Aus diesem Grund starte ich meine Reihe "Immunsystem unterstützen" mit ein paar Kleinigkeiten die Dir helfen sollen, Dein Stress-Level möglichst gering zu halten bzw. zu reduzieren.
 
Ich will Dich an dieser Stelle jetzt auch gar nicht groß mit den sonstigen Auswirkungen von Stress auf unseren Körper und unser gesamtes Wohlbefinden zutexten. Vielleicht schreibe ich später mal einen ausführlicheren Artikel zum Thema "Nervensystem - Stress und Entspannung" 😉
 
Doch sicherlich denkst Du jetzt: Wann genau soll ich mir denn auch noch Zeit für irgendwelche großartigen Entspannungsübungen, lange Meditationen oder eine Runde Yoga zu nehmen...?
 
Meine Antwort darauf: Jetzt gerade im Moment gar nicht!
Ich sehe schon das Fragezeichen über Deinem Kopf 😅
 
Denn hier soll es tatsächlich um winzig kleine Gewohnheiten gehen, die Du in Deinem Alltag einfach so unterbringen kannst!
Die Entspannung muss also super schnell gehen und unkompliziert sein...
Genau so was könntest Du brauchen? Dann mal los... Ich verspreche auch, ich halte mich so kurz wie möglich 😇
  • Atmung ⇒ Wirkt direkt aufs Nervensystem (Sympathikus/Vagus).
    So geht's:
    Atme grundsätzlich durch die Nase, sofern diese nicht verstopft ist. Achte darauf, immer bis in den Bauch zu atmen. Wenn wir gestresst sind, atmen wir nur flach, was den Stress noch verstärkt.
    Zusätzlich:
    Nimm Dir immer mal zwischendurch zwei Minuten um Deinen Atemrhythmus zu verlangsamen. Dabei
    bis tief in den Bauch atmen und gerne auch vor dem geöffnetem Fenster.
    Atme 6 Sekunden aus und 4 Sekunden ein (Vagus-Atmung).
    Das signalisiert Deinem Körper, dass Du gerade nicht "auf der Flucht" bist.
    Wenn Du die Vagus Atmung gerne erklärt bekommen möchtest, kannst Du Dir dieses YouTube-Video ansehen.
    Alternative:
    Alternativ kannst Du auch 5 Sekunden ein- und 5 Sekunden ausatmen (kohärente Atmung), wenn Dir das leichter fällt.
    Sollest Du mehr Zeit als 2 Minuten Zeit haben, dann kannst Du diese verlangsamte Atmung gerne länger nutzen, so lange es Dir damit gut geht.
    Wenn Du die kohärente Atmung gerne erklärt bekommen möchtest, kannst Du Dir dieses YouTube-Video ansehen.
    Gerade etwas mehr Zeit?
    Dann probiere doch mal die Wechselatmung. Hier findest Du mein Lieblings-YouTube-Video dazu: Wechselatmung für Anfänger

  • Dehnen und Strecken ⇒ Signalisiert Deinem Körper "Alles ist gut!"
    So geht's:
    Einfach jedes Mal wenn Du vom Sitzen aufstehst (egal ob vom Stuhl, vom Boden oder vom Klo 😉) einfach einmal die Arme nach oben strecken und Dich so lang dehnen, wie es für Dich angenehm ist.
    Gerade etwas mehr Zeit?
    Dann schaue doch einfach mal bei YouTube nach einem Video mit Dehnungsübungen, das Dir gefällt. Mein Lieblings-Dehnungs-Videos sind diese hier: 15 Minuten Full Body Stretch * 15 Minuten Daily Stretch * 30 Minuten Stretch & Relax

  • Singen und Summen
    Singen und Summen vertieft die Atmung und sorgt dabei für eine gute Belüftung der Atemwege. Zudem fördert es die Bildung von Immunglobulinen und unterstütz damit das Immunsystem.
    Deine Kids freuen sich bestimmt, wenn Du die Kindergarten-Lieder mal mit singst 🎶
    Alternativ geht singen auch gut unter der Dusche und im Auto 😇
    Summen hingegen geht quasi fast überall und ist wie eine kleine Klangschalen-Massage von innen.

Solltest Du doch mal bei einer (kurzen) geführten Meditation entspannen wollen, dann schaue doch gerne mal HIER. Dort findest Du alle Meditationen von MGO 😍 

Für den Fall, dass Du Dich, schon bevor ich den Artikel über das Nervensystem geschrieben habe, über selbiges schlau machen willst, kann ich Dir diese Bücher ans Herz legen:
Der Selbstheilungs-Nerv*
 
Die weiteren Artikel zum Thema "Immunsystem unterstützen findest Du hier:

 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 29. April 2020

Atem & Stress - Zusammenhänge & Chancen 💜


In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK)

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ich hoffe, es geht Dir in diesen chaotischen Zeiten gut! Also ich meine, dass Du und Deine Lieben gesund seid! 🍀
Denn gestresst bist Du - jetzt während der.... nein... ich werde das Wort jetzt nicht schreiben... - gerade bestimmt, oder? Ich zumindest bin es...
Noch bis letzten Freitag hatte ich die Aussichten, dass die Schule für meine 4. Klässlerin am 27. April wieder beginnt und ich damit meinen Homeschooling-Job wieder an den Nagel hängen darf. Doch am Freitag (24. April) löste sich diese Hoffnung dank eines Gerichtsurteils mal spontan in Luft auf 😒
Also weiterhin... Homeoffice, Vorbereitungen um meine Arbeit mit meiner Gesundheitsberatung wieder aufnehmen zu können, reger Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Homeschooling-Lehrerin für meine Schul-Maus, Motivationstrainerin & Assistentin für die Vorschulaufgaben meiner Kita-Maus. Ja, und dann natürlich noch "das bisschen Haushalt", das ja, wenn die Kids ständig zu Hause sind auch ein WENIG mehr ist... Und nicht zu vergessen, abends die Zuhörerin für den nicht im Homeoffice arbeitenden Ehemann, der noch einige Worte los zu werden hat, da er den ganzen Tag im Einzel-Büro verbracht hat. Normalerweise sitzen in dem Büro 3 Personen, doch jetzt heißt es ja "Abstand halten".
Du siehst... Der Tag ist voll... Und Pausen eher rar. Ich wette allerdings, dass Deine Tage ähnlich aussehen 😅

Ich denke, da darf man auch gerne mal ETWAS gestresst ein... Oder anders formuliert: Kann man in einer solchen Situtation überhaupt entspannt bleiben?
Doch der Punkt ist, wir wollen ja gar nicht gestresst sein... Ganz im Gegenteil denn entspannt sein ist ja schließlich um einiges gemütlicher 😉

Zudem ist das große Problem mit dem Stress, dass er alles - ja, WIRKLICH ALLES nur noch schlimmer macht...
Als Gesundheitsberaterin könnte ich jetzt hier eine größere Abhandlung schreiben über die Folgen von Stress im Körper, von der Psyche an diesem Punkt gar nicht zu sprechen. Doch verkneife ich mir das an dieser Stelle, da das jetzt wenig zielführend wäre...

Wen es dennoch interessiert, der findet hier ein informatives Schaubild (LINK). Dort kann man nachsehen, was Stress so in uns anrichtet... Nicht schön...

So... nun zu den zielführenderen Infos ;-)
Sicher hast Du gemerkt, dass ich noch kein Wort über das Atmen verloren habe...
Also dann... Der Atem...

Wenn man gestresst ist, atmet man recht flach und meist nur bis in den Brustkorb und nicht bis in den Bauch. Man hält sprichwörtlich vor lauter Stress "die Luft an" und das signalisiert dem Körper dann zusätzlich: "Ich bin total außer Atem und voll gestresst".
Doch wie können wir unserem Körper klar machen, dass er den "Stress-Modus" wieder ausschalten soll?
Um es ganz kurz zu machen: Indem wir unseren Atem willentlich vertiefen und verlangsamen.

Der Atem ist DAS Werkzeug, das eine direkte Wirkung auf das Nervensystem und damit auf den Ruhe-Nerv/Vagus-Nerv (Parasympathikus) hat.
Der Vorteil von Atemübungen ist, dass man die auch mal eben schnell zwischendurch machen kann. Und zwar dort, wo man gerade sitzt, geht oder steht. Die Augen darf man auch auf lassen. Sieht also grundsätzlich "unverdächtig" aus 😉
Also nutzen wir doch einfach die Atmung als direkten Zugang zu unserem Nervensystem.

Und falls Dich die lieben Kleinen fragen, was Du da gerade machst oder warum du so "schnaufst", ist die Antwort ganz einfach und vollkommen unbeeindruckend... ICH ATME!!! 😇

 Solltest Du schwanger sein oder irgendeine Erkrankung haben und Dir dadurch unsicher sein, ob Du diese Atem-Übungen machen darst, frage bitte Deine Hebamme oder Deinen (Frauen-)Arzt!

Die einfachste Technik unter den Atemübungen ist es, einfach mal zu beobachten, wie tief (oder in gestresstem Zustand eher: wie flach) man atmet und darauf zu achten, wieder tief bis in den Bauch hinein zu atmen.

! Die Bauchatmung wird oft auch in Geburtsvorbereitungskursen geübt !

Weitere Atemübungen, die helfen etwas mehr Ruhe (oder aber bei Erschöpfung, mehr Energie) ins Nervensystem zu bekommen, findet man im Yoga. Im Yoga heißen die Atemübungen Pranayama.
Um Dir an dieser Stelle nicht noch mehr Text für diesen Blog-Beitrag anzutun - außerdem rufen hier zwei Kinder nach Mittagessen - verlinke ich Dir hier ein paar Videos zu weiteren Atemübungen. Und keine Angst, um diese ausführen zu können, musst Du kein Yoga können😉


! Bei Schwangeren sollte die Wechselatmung stets ohne die Atem-Pausen genutzt werden !

Wenn Du Dich eher weniger gestresst sondern oder mehr erschöpft fühlst, kannst Du es mit dem Feueratem probieren. Aber bitte nicht abends vor dem Schlafen gehen 😅


! Für Schwangere ist der Feueratem leider nicht geeignet !

Dann wünsche ich Dir mal viel Spaß mit den Atem-Übungen, eine gute Entspannung und immer schön tiiiiiiiieeeeeeef ATMEN!
 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Yoga * Schnell raus aus dem Stress 💜



In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzen NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Wie versprochen möchte ich meine Reihe zum "Gedanken-Zoo" nicht komplett alleine bestreiten. Denn es gibt Themen, bei denen sich andere Menschen einfach besser auskennen... Solch ein Thema ist zum Beispiel YOGA. Ich macht zwar regelmäßig Yoga, doch das heißt ja noch lange nicht, dass ich es gut erklären kann 😅
Und wer wäre wohl besser dafür geeignet einen Yoga Artikel zu schreiben? Eine Yoga-Lehrerin natürlich!
Und wer wäre noch viel besser geeignet den Yoga Artikel für MamaGoesOM zu schreiben? Selbstverständlich meine Lieblings-Yoga-Lehrerin Heike!
Also habe ich Heike mal gefragt, ob sie einen Artikel für uns schreiben würde... Und sie hat JA gesagt!

So wünsche ich Dir nun viel Spaß beim Lesen von Heikes Artikel! Doch es gibt nicht nur was zu Lesen, sondern auch gleich was zum Mitmachen 😍

Hallo auch von mir und Danke an Angie und Romy, dass ich heute in ihrem MamaGoesOM Blog einen Artikel zum Thema „Affenaufstand im Gedanken-Zoo und wie wir mit Yoga schnell dort herauskommen können“ veröffentlichen darf. 😀 

Bevor ich mit meinem Artikel beginne, möchte ich Dir kurz ein paar Fragen stellen:
  • Yoga und schnell, passt das? 
  • Widerspricht sich das nicht? 
  • Meinst Du, Du brauchst für Yoga viel Zeit? 
  • Was verbindest Du mit Yoga? 
  • Glaubst Du, das sind nur reine Körperübungen (Asanas)? 
  • Denkst Du an weltfremde Menschen, die auf einem Kissen sitzen und „OM“ tönen? 
  • Hast Du Bilder der jungen Frauen im Kopf, die die vielen Zeitschriften zieren und sich unglaublich verbiegen? 
  • Oder denkst Du, dass Yoga langweilig und kein Sport ist?

Heutzutage ist Yoga wirklich in aller Munde und trotzdem gibt es noch viele Klischees.
Ich bin seit über 30 Jahren Yogalehrerin und die Kursteilnehmer, die mich von Anfang an begleiten, sind teilweise schon über 80 Jahre alt.
Yoga ist tatsächlich für alle da. Es holt Dich genau da ab, wo Du gerade stehst. Sind es körperliche Beschwerden, dann setzt Yoga hier an. Ist es ein hoher Stresspegel und ein nicht enden wollender Gedankenstrom, dann hat Yoga hierfür ebenfalls wundervolle Übungen. Bei der heutigen Vielfalt kannst Du heraussuchen, was zu Deinen Bedürfnissen passt. Und dann kommt oft eines zum anderen und die ganzheitliche Wirkung kann sich entfalten. Alles im eigenen Tempo, zu seiner Zeit und ohne Druck.
Yoga ist einfach ein wundervoller ganzheitlicher Weg der Befreiung und Selbstermächtigung. Mit Yoga gelingt es immer mehr, das Leben zu leben, selbst zu machen, statt gemacht zu werden.
Mit Yoga kannst Du Deinen Monkey-Mind im Zaum halten. Es lässt sich gut mit anderen Achtsamkeitsübungen kombinieren.
Einer der Hauptgründe, Yoga zu praktizieren ist Stress. Viele wissenschaftliche Studien überzeugen, dass Yoga den Stress aus dem Leben verbannen kann.
Von dem Zeitpunkt an, an dem Du den ersten ruhigen Atemzug gemacht hast, merkst Du, wie der Stress langsam abklingt. Wenn Du Deine Atmung mit einer Bewegung verbindest, verschwindet alles andere – alle Ablenkungen, To-do Listen und Stressfaktoren – im Hintergrund. Anstatt über diese Dinge nachzudenken, konzentrierst Du Dich auf das Atmen und die Bewegung und bist so vollkommen im Augenblick.  
Probiere es doch mal mit einer kleinen Übung aus. Einatmend hebst Du Deine Arme und ausatmend senkst Du Deine Arme. Wiederhole das 7 mal. Wie geht es Dir? Wie fühlst Du Dich jetzt?
Kommt Dir gerade der Gedanke, dass Du keine Zeit hast, Yoga zu praktizieren? Es muss ja nicht viel Bewegung sein. Täglich ein bisschen Bewegung ist ein hilfreicher Break gegen den Trubel, der täglich um Dich herum tobt. Wie wäre es, mit Deinen Kindern zusammen Yoga zu üben?
Yoga schenkt Dir auf unterschiedliche Weise Erkenntnisse darüber, was Du brauchst und wünschst. Es schenkt Dir die Fähigkeit innere Stille zu bewahren sowie Achtsamkeit im Äußeren zu leben. Es verhilft Dir zu einem bewussten Körpergefühl. Du spürst, was Deinem Körper gut tut und was nicht und lernst, Dich von Deinem Körpergefühl leiten zu lassen. Auch Deine Atemqualität wird bewusster. Du erlebst Dich als lebendiges Wesen und lernst, diese Lebendigkeit zu achten. Durch diese beiden Werkzeuge, also Körper- und Atembewusstsein, kannst Du Dich nachhaltig vom Sog des Dauertrubels fernhalten und dennoch beweglich in Denken, Handeln und Sein sein.

Aber was ist denn  Yoga eigentlich?
Yoga ist eine aus Indien stammende jahrtausendealte Tradition, Wissenschaft, Philosophie und ein spiritueller Lebensweg. Es gibt uns zahlreiche geistige und körperliche Praktiken an die Hand, mit denen wir unseren Geist reinigen, das Bewusstsein erweitern und Freiheit erlangen können. Übersetzt bedeutet »Yoga« so viel wie »Einheit«, »Harmonie« oder auch »Vereinigung«.
Mit den verschiedensten Übungen aus unterschiedlichen Schriften, Yogawegen und Yogastilen versucht der Yogi, eine harmonische Verbindung von Körper, Geist und Seele zu schaffen. Yoga ist die Erkenntnis, dass wir Teil eines großen Ganzen sind. Es führt uns weg von dem Gefühl der Isolation, Leere und Sinnlosigkeit, im Yoga als Maya (Illusion) bezeichnet, hin zu einem Gefühl der Verbundenheit.
Zahlreiche Anregungen helfen dabei, wieder »Herr« über unseren Geist zu werden. Denn oft verlieren wir uns im Alltag in Gedanken und identifizieren uns mit ihnen, was zu Leid führt. Mithilfe von Yoga kann es gelingen, die Zügel wieder in die Hand zu nehmen, die Gedanken besser zu kontrollieren und sie in eine andere, konstruktive Richtung zu lenken oder sie ganz loszulassen und so inneren Frieden zu finden.
Yoga ist also ein Weg der Selbsterkenntnis. Wir begeben uns auf eine spannende Reise ins Innere mit dem Ziel, Freiheit (Kaivalya) zu erlangen. Es ist ein Weg, der uns weg vom Haben (Äußeres) ins Sein (Inneres) führt. Auf dem Weg gilt es so manches loszulassen, was die Sicht vernebelt. Im Laufe der Jahre antrainierte Konditionierungen, Glaubenssätze und Verhaltensmuster gilt es aufzuspüren, zu hinterfragen und zu verabschieden.
Hatha-Yoga Yoga ist also eine der ältesten Lehren und Methoden, die sich mit der Gesamtheit des Menschen – Körper, Seele und Geist – und seiner Harmonie und Einheit beschäftigt. Der Begriff Yoga umfasst zugleich aber auch die Disziplinen, mit deren Hilfe wir diesen Zustand erreichen können. Ashtanga marga – der achtgliedrige Pfad – ist ein praktischer Leitfaden, mit deren Hilfe wir dem Weg zur inneren Freiheit näher kommen können. Zu den „Disziplinen“ gehören zunächst die fünf Yamas und die fünf Niyamas – das sind freundliche Empfehlungen für den Umgang mit unserer Umwelt und mit uns selbst. Dann natürlich das Einüben der Körperhaltungen, also der Asanas, das kontrollierte Atmen, Pranayama genannt, Schulung der Konzentration und natürlich die Meditation. Je nach persönlichen Vorlieben kann jeder Yoga-Übende für sich selbst unterschiedliche Schwerpunkte setzen, die jedoch alle ein Ziel haben: die innere Freiheit.
Das Wort „Hatha“ besteht aus den Silben "Ha" und "Tha", welche folgende Bedeutungen haben: "Ha" bedeutet „Bemühung“, oder „Übung“, womit ausgedrückt wird, dass Du selbst übst und Dich selbst bemühst. "Ha" bedeutet auch Sonne und „Tha“ bedeutet Mond. Damit wird ausgedrückt, wie Durch die Übungen des Hatha-Yoga eine Aktivierung und Harmonisierung der Sonnen- und Mondenergien im Organismus stattfinden. 

Sonnenenergie steht im Menschen für Zentrierung,
mehr Energie und Selbstvertrauen.
Die Mondenergie steht für Entspannung,
Intuition und Feinfühligkeit. 

Hatha Yoga sorgt dafür, dass beide im Menschen stärker werden. Ha und Tha steht auch für die zwei Arten von Übungen im Hatha Yoga. Es gibt aktive, fordernde Übungen wie zum Beispiel der Sonnengruß, und es gibt entspannende, sanfte Übungen wie die Tiefenentspannung.


»Man kann den Wert von Yoga nicht beschreiben, man muss ihn erfahren.«
B.K.S. Iyengar
 
 »YOGA besteht zu einem Prozent aus Theorie und zu 99 Prozent aus Praxis.«
Patthabi Jois

Also: Los geht’s!
Ich stelle Dir 4 Übungen vor, die Du Dir auch in meinem Video anschauen kannst.

Katze
Die Katze ist vielleicht die bekannteste moderne Yoga-Übung. Sie ist ein Warm-up für alle anderen Asanas und ideal, wenn Du nur Zeit für eine Übung hast. Du kannst sie sogar im Sitzen ausführen.
Die fließende Katze-Bewegung führt Dich zurück in eine angenehme Körperwahrnehmung, unterstützt den Stoffwechsel der Rückenmuskeln, wirkt stimmungsaufhellend. Die ruhige, tiefe Atmung in diesem Bewegungsablauf stimuliert den Parasympathikus.
Über den Parasympathikus hat Angie bereits in den beiden Artikeln "Atem & Stress - Zusammenhänge & Chancen" und "Immunsystem unterstützen - Stress lass nach!" geschrieben.  
  • Im Vierfüßlerstand Arme und Beine hüftbreit auseinander aufstellen, Handgelenke sind unter den Schultern und die Knie unter den Hüftgelenken, Rücken ist gerade und Kopf Verlängerung des Rückens, Finger spreizen
  • Einatmen: kleines Hohlkreuz, Hals und Kopf leicht anheben
  • Ausatmen: Wirbelsäule vom Kopf bis zum Steißbein nach oben in den Katzenbuckel wölben, Kinn Richtung Brustbein, Bauch einziehen
  • Im eigenen Atemrhythmus einige Male wiederholen 

Gerolltes Blatt
Das gerollte Blatt lädt Dich ein, Dich nach innen zu wenden, Dich in Dich einzurollen. Es fördert eine tiefe, ruhige Atmung und stimuliert dadurch den Parasympathikus.
  • Aus dem Kniestand heraus setzt Du Dich auf Deine Fersen zurück
  • Lege die Stirn zum Boden und die Arme neben den Körper, Hände zeigen nach hinten
  • Oder Du machst einen Fäusteturm und legst die Stirn darauf 
  • Entspanne den gesamten Rücken, den Bauch, schließe die Augen, atme ruhig und gleichmäßig
  • Wenn Du auflösen möchtest, richte Dich Wirbel für Wirbel auf

Herabschauender Hund
Diese Übung gibt dem Körper die Möglichkeit zu ruhen und sich zu regenerieren. Du kannst passiv und auch aktiv die verkürzte Brustmuskulatur dehnen, die ganze Vorderseite des Körpers wird entspannt. Die Dehnung von Achseln und Brustkorb lässt Dich automatisch wieder aufatmen und Durchatmen und die Stützhaltung der Arme schenkt Dir ein starkes und belastbares Herz.
  • Du gehst in den Vierfüßlerstand wie bei der Katze beschrieben 
  • Zehen aufstellen und mit einer Ausatmung Handwurzeln und Daumenballen kräftig gegen den Boden drücken, Gewicht auf die Fußballen verlagern und den Rumpf mit angebeugten Beinen nach oben und hinten schieben, Unterbauch berührt die Oberschenkel
  • Beine strecken, Fersen Richtung Unterlage drücken, Oberkörper zu den Beinen hin drücken, Kopf hängt locker nach unten
  • Ruhig und gleichmäßig atmen
  • Zum Auflösen der Haltung beuge die Beine an, lasse die Knie zum Boden sinken und spüre im gerollten Blatt nach.

Nasenwechselatmung
Wechselatmung bedeutet, dass Du abwechselnd Durch ein Nasenloch atmest. Sie hilft Dir, wieder zu einem regelmäßigen und fließenden Atemmuster zurück zu finden. Das Atmen Durch jeweils ein Nasenloch verlangsamt und verlängert die Atmung und stimuliert so den Parasympathikus. Dadurch beruhigen sich alle Organsysteme des Körpers, vor allem das Herz. Außerdem bringt sie die beiden Gehirnhälften in Balance.   
  • Du nimmst eine bequeme aufrechte Sitzhaltung ein, auf der Matte, auf einem Kissen oder auf dem Stuhl
  • Atme Durch beide Nasenlöcher ein und aus und entspanne mehr und mehr
  • Beuge den Mittel- und Zeigefinger Deiner rechten Hand zur Handfläche hinein. Im Laufe der Übung schließt Du mit dem Daumen das rechte Nasenloch und mit dem Ringfinger das linke Nasenloch.
  • Atme über beide Nasenlöcher ein, schließe das rechte Nasenloch und atme links aus
  • Atme links wieder ein, schließe das linke Nasenloch und atme rechts aus.
  • Atme rechts wieder ein, schließe rechts und atme links aus.
  • Da wo Du ausatmest, atmest Du wieder ein und dann kommt der Wechsel
  • Wiederhole das einige Minuten im eigenen Atemrhythmus
  • Um die Übung zu beenden, atme noch einmal über links ein und dann über beide Nasengänge aus. Spüre der Übung nach.

Hast Du Fragen?
Dann schreibe mir doch eine email (anders@yoga-anders.de) oder schau mal auf www.das-wohlfühlhaus-assenheim.de vorbei. Dort findest Du auch die Termine für meine Online-Yogakurse. Du kannst gerne an einer kostenlosen Schnupperstunde teilnehmen.

Das oben genannte Video mit den 4 hier beschriebenen Übungen findest Du auf meiner website www.magie-der-stille.de.
Gerne kannst Du Dich dort für meinen newsletter anmelden und erhältst dadurch ein Video mit einer kurzen Atemübung, um wieder in die innere Ruhe zu kommen.

 Herzliche Grüße
Heike


Ja, liebe Heike, wir danken Dir ganz herzlich für diesen tollen Yoga-Artikel 🙏

Und natürlich hoffe ich, dass Du liebe Leserin, ein paar Hinweise für Dich mitnehmen konntest.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Yoga üben mit Heikes Video!


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

 
PS: Du möchtest den nächsten Artikel nicht verpassen?
Statt eines Newsletters haben wir eine WhatsApp bzw. Telegram Gruppe, die Dich einmal pro Woche über den neusten Artikel oder gelegentlich über Sonderaktionen (z.B. den kostenlosen Adventskalender) informiert.
Ein Austausch findet in dieser Gruppe nicht statt, damit Dein Handy nicht zugespamt wird.

Den Beitrittslink für WhatsApp findest Du hier:

Den Beitrittslink für Telegram findest Du hier:
https://t.me/joinchat/WJ_VLGxe4UkeYKBS

Mittwoch, 24. März 2021

Nase voll? Be-Deutung von körperlichen Symptomen 💜

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).

  

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜 


Du hast den Artikel angeklickt, weil Du auch die Nase voll hast? Kann ich verstehen... Ich habe die Nase auch voll... Im übertragenen wie auch im wörtlichen Sinne! Sicherlich sind da bei mir gerade die Pollen der Hauptverursacher... Doch da sind ja gerade (und schon das ganze vergangene Jahr) nun auch Dinge, von denen man ebenfalls die "Nase voll" haben kann...
Ich vermute mal, jede Mama die ihre Kids zu Hause hat (
inkl. Kita-Kind-Bespaßung und/oder Homeschooling - wahrscheinlich zur Zeit im wöchentlichen Wechsel mit Kind in Kita bzw. Schule) kann es sich denken... Aber lassen wir das... Sich darüber auszulassen führt ja leider zu genau NICHTS!

Denn eigentlich geht es in diesem Artikel hier um etwas ganz anderes... Oder zumindest um einen anderen Aspekt des "Nase voll" haben: Heute soll es darum gehen, wie sehr unser Körper uns über Symptome (also zB die verstopfte Nase, der schmerzende Rücken,...) mitteilt, was gerade so in uns los ist...
Ich finde das ein sehr spannendes Thema und erlebe in meiner Arbeit als Gesundheitsberaterin immer wieder wie genau die Symptome der Menschen ihr Inneres widerspiegeln und damit auch Hilfe und Hinweis auf die Ursache des "Problems" sein können. 
 
Damit Du schon mal grob eine Idee davon bekommst, was ich meine, hier ein paar Beispiele, die sich alleine schon aus der üblichen sprachlichen Formulierung her ergeben:
"Ich hab' die Nase so voll!"
"Das geht mir an die Nieren!"
"Welche Laus ist Dir denn über die Leber gelaufen?"
"Der spuckt ja Gift und Galle!"
"Das nimmt mir die Luft zum Atmen!"
"Mir liegt eine große Last auf den Schultern!"
"Das macht mir Kopfzerbrechen!"
"Da ist mir das Herz fast in die Hose gerutscht!" 
"Das habe ich mir sehr zu Herzen genommen!"
 
Doch ich will jetzt hier gar nicht lang rum sinnieren, sondern Dir hier direkt eine Tabelle mit den "Symptom-Blockbustern" einfügen. Vielleicht findest Du Dich ja an der ein oder anderen Stelle wieder und kannst damit einen Lösungsansatz für Deine Themen finden...
 
- Bitte klicke/tippe auf das Bild, um die Tabelle genauer lesen zu können -

Ich hoffe, Du konntest ein paar hilfreiche Erkenntnisse aus der Tabelle ziehen!

Wenn Du dieses Thema der Psychosomatik und Be-Deutung hinter den körperlichen Symptomen interessant findest, hier noch ein paar Bücher-Tipps für Dich!
Eins der Klassiker ist hier das kompakte und sehr übersichtliche Buch "Heile deinen Körper: Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheiten" von Louise Hay. Dort findest Du auch positive Affirmationen zum jeweiligen Thema.
Falls Du noch tiefer in das Thema einsteigen möchtest, bist Du mit folgendem Werk gut beraten: "Metamedizin. Jedes Symptom ist eine Botschaft" von Claudia Rainville.
Weiterhin wäre da noch das ausführliche Standardwerk von Rüdiger Dahlke "Krankheit als Symbol" zu nennen.
Von Rüdiger Dahlke gibt es zu diesem Thema zusätzlich ein Buch über Kinder "Krankheit als Sprache der Kinderseele" und eins über Frauen "Frauen-Heil-Kunde. Be-Deutung und Chancen weiblicher Krankheitsbilder".
Auch für Blutwerte gibt es solche "Be-Deutungen". Diese kannst Du in dem Buch "Mein Blut sagt mir... Labor ganzheitlich" von Lothar Ursinus nachlesen.

Um hier auch zum Schluss bei den
körperlichen Formulierungen zu bleiben...

🍀 "Kopf hoch!" 🍀
Das verbessert die Haltung und sorgt dafür,
dass das Krönchen nicht verrutscht
🙆👑😜

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Angie


Mittwoch, 10. Juni 2020

Heilkraut Holunder (mit Rezepten)


In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK)

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Nachdem Romy letzte Woche ein Holunder-Rezept gepostet hat, schreibe ich heute mal ein wenig über die gesundheitlichen Aspekte des Holunders, auch wenn die Blütezeit des Holunders jetzt nicht mehr sehr lange dauert. Doch bestimmt kannst Du noch die ein oder andere Holunderblüte ergattern.
Der Holunder wurde schon von den Germanen als Heilkraut geschätzt. Auch Hippokrates und Paracelsus haben über die Heilkraft des Holunders berichtet.
Traditionell wird der Holunder genutzt zur Stärkung der Abwehrkräfte, Linderung von Erkältungssymptomen, als Schwitztee zum Fiebersenken sowie gegen Husten und Heiserkeit. 

Wie Du siehst, wäre es eigentlich ganz praktisch, Holunderblüten für den Herbst und Winter zu haben. Um einen Vorrat zu haben, kannst Du die Blüten trocknen um sie aufbewahren zu können.
Und nur so ganz am Rande: Die Blüten lassen sich auch sehr gut einfrieren 😉 Und bevor Du jetzt beim Einfrieren an Gefrierbeutel denkst... Man kann auch Sachen in Twist-Off-Gläsern einfrieren. Was beim Einfrieren in Gläsern zu beachten ist, kannst Du hier nachlesen (LINK).
Ich persönlich bevorzuge das Einfrieren gegenüber dem Trocknen lassen, weil es schneller geht 😇 Wahrscheinlich hast Du schon bemerkt, dass ich immer eher für die zeitsparende Variante zu haben bin 😂
Ob nun getrocknet oder eingefroren... Mit Deinem Vorrat kannst Du die Rezepte, wenn es z.B. um die Linderung von Erkältungssymptomen geht, auch problemlos im Herbst und im Winter frisch zubereiten.

Holunderblüten sammeln
Die Blütezeit des Holunders ist zwischen Mai und Juli. Beim Sammeln der Holunderblüten solltest Du folgendes beachten: sammle an einem trockenen Tag (am besten um die Mittagszeit) * achte darauf, dass kein Morgentau mehr auf den Blüten ist * ernte nur voll erblühte Blüten * lasse immer genügend Blütendolden an jedem Strauch, damit gesunde Holunderbeeren wachsen können und Du den Bienen nichts klaust. Zum Sammeln benutzt Du am besten ein Körbchen, damit die Blüten "atmen" können. Zum Abschneiden der Dolden eignet sich ein Taschenmesser oder eine etwas größere Schere.
Erste Vorbereitung auf einfrieren oder trocknen
Durch sanftes Klopfen kannst Du die Blüten von möglichen Käfern und anderen Insekten befreien. Oder aber Du lässt die Dolden für ein paar Stunden draußen ausgebreitet liegen, sodass sich Krabbeltierchen von alleine verflüchtigen.
Blüten einfrieren
Wenn sich alle Krabbeltiere verflüchtigt haben, entfernst du größere Stiele, füllst die Blüten in ein Twist-Off-Glas und stellst das Ganze in den Gefrierschrank.
Blüten trocknen
Entferne größere Stiele. Lege die Blüten auf Tücher an einen trockenen Ort ohne Sonneneinstrahlung. Achte darauf, dass sich die Blüten nicht überlappen, um Schimmel zu vermeiden. Nach einem Tag solltest Du die Blüten wenden, damit sie besser trocknen können. Fertig getrocknet sind die Holunderblüten, wenn sie beim Reiben in der Hand rascheln und zerbröseln. Achte aber auch darauf, dass die Stiele gut durchgetrocknet sind, denn diese brauchen länger um ganz durchzutrocknen. Wenn Du Dir dann ganz sicher bist, dass alles gut getrocknet ist, kannst Du die Holunderblüten in dunklen Gläsern aufbewahren.

So viel zum Sammeln und Haltbarmachen...
Nun zu den Rezepten:

Holunderblütentee
Traditionell angewendet zur Stärkung der Abwehrkräfte, Linderung von Erkältungssymptome, als Schwitztee zum Fiebersenken.
Die Zubereitung ist vollkommen unkompliziert. Frische, getrocknete oder eingefrorene Holunderblüten mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Wenn der Tee etwas abgekühlt ist, kann er mit Honig etwas gesüßt werden.

Holunderblütensirup
Traditionell angewendet gegen Husten und Heiserkeit.
Für den Sirup benötigst Du 5 große Dolden. Am besten frisch gepflückte Blüten. Die Blüten sollten sauber, frisch aufgeblüht und insektenfrei sein. Blüten möglichst nicht waschen, da beim Waschen der Blütenstaub (Geschmacksträger) verloren geht.
Solltest Du eingefrorene Blüten verwenden wollen, musst Du diese erst auftauen lassen.
Die großen Stängel und geschlossenen Blüten abschneiden, sie würden den Sirup bitter machen.
Die Blüten in ein verschließbares (ausgekochtes) Glas geben (ca. 600 ml). Dann 1/4 Liter Wasser mit 250g Zucker (ggf. eine Mischung aus Zucker & Xylit) aufkochen und rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Zitronen- oder Limettensaft zufügen und die Mischung sofort auf die Blüten gießen. Das Glas verschließen, abkühlen lassen und für 2-3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.
Dann den Inhalt des Glases absieben und in ein ausgekochtes Glas mit Deckel füllen. Jetzt kannst Du den Sirup mehrere Monate im Kühlschrank aufbewahren.
Tipp: Solltest Du eine größere Menge zubereiten wollen, koche den Sirup nach dem Absieben nochmals auf und fülle ihn sofort in ausgekochte Twist-Off-Gläser. Wenn die Twist-Off-Gläser Vakuum ziehen, kannst Du den Sirup länger aufbewahren. So hält er sich bei kühler und dunkler Lagerung ungeöffnet für 6 bis 12 Monate.

Nun wünsche ich Dir viel Spaß bei der Blüten-Jagd und natürlich beim Zubereiten von Holunderblüten-Tee und/oder Sirup.
Lass es Dir schmecken und bleib gesund!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 1. September 2021

Pause vom Gedanken-Äffchen * 7 Minuten Meditation * Freebie 💜

 

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzen NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Nun sind sie vorbei... die Ferien... Der Alltag hat uns wieder!

Und damit wird auch unser Gedanken-Äffchen wieder etwas aktiver. Denn der Alltag will ja irgendwie gemanagt werden und wie wir wissen, muss man da ja an gefühlte 1.000 Dinge gleichzeitig denken.
Also bevor unser Äffchen zur absoluten Hochform aufläuft, gönnen wir uns (und dem Äffchen) doch einfach mal eine kleine Pause...

Ich will an dieser Stelle jetzt gar nichts darüber schreiben, was Meditation alles bewirken kann.
Vielleicht hast Du Dich damit schon beschäftigt und weißt da ohnehin schon Bescheid. Oder aber Du hast zwar gehört, dass Meditation gut ein soll, Dich aber noch nicht genauer damit befasst.
Doch vollkommen egal, zu welcher der beiden Gruppen Du Dich zählst... Hauptsache, Du probierst es einfach mal aus!

Hier nur noch kurz ein paar Worte zur Vorbereitung - keine Angst, geht ganz schnell...
 
Bevor Du also mit der Meditation loslegst, sorge dafür, dass Du nicht gestört wirst (Handy lautlos, Klingel aus, Kids informieren das Du jetzt mal für 10 bis 15 Minuten nicht verfügbar bist,...)
Suche Dir einen Ort, an dem Du während der Meditation ungestört bist.
Ziehe Dir ggf. etwas anderes an. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als einen in den Bauch pieksenden Hosenknopf während man versucht entspannt zu atmen 😅

Alle potentiellen Störfaktoren beseitigt? Na dann los!
 
Ein kleines Stück weiter unten findest Du den Download-Link für eine alltagstaugliche kurze Meditation.
Eigentlich sollte sie 5 Minuten lang sein. Doch sie hat sich mehrfach gewehrt 😂 Sie hat auf 2 weitere Minuten bestanden. Also ist die eigentlich gedachte 5-Minuten-Meditation nun eben 7 Minuten lang 😉
Geeignet ist diese Meditation für zwischendurch, um Deinem Gedanken-Äffchen & Dir eine Pause zu  gönnen.
Für diese kleine Meditation musst Du Dich nicht hinlegen. Du kannst sie problemlos im Sitzen machen zum Beispiel während der Mittagspause auf dem Bürostuhl.

Einfach hier unten klicken und
Deine kostenlose Meditation downloaden
(mp3 Format)

▽▽▽▽▽▽▽▽▽▽▽▽▽

Und falls Du doch gerne noch etwas über die Wirkung von Meditationen erfahren möchtest, dann kannst Du gerne HIER weiterlesen...

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

  Angie
 
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Mittwoch, 9. Juni 2021

Sehnsucht nach Meer...💜


  



Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ich sitze hier und bin ein wenig planlos was ich schreiben will...es gibt so viele Themen, die ich spannend finde, doch mein Kopf brummt momentan täglich ganz schön viel. Ich habe so viele Ideen, so viele Dinge, die mich interessieren und für die ich gern mehr geben würde, doch momentan denk ich oft daran, wie es wäre jetzt einfach am Strand zu liegen, dem Meer zu lauschen und einfach nur Ruhe zu genießen! Doch ein Spaziergang hier im Feld ist genauso schön!

Ich wünschte manchmal mein Kopf bzw. meine Gedanken würden eine Pause machen und ich könnte sie abstellen, doch ich bin unendlich dankbar dafür, das in mir so viele Ideen sprudeln und ich versuche allem nach zu kommen, weil es mich glücklich macht. 
Letztens meinte ich zur Angie: „So eine Maschine, die all' meine Ideen umsetzt, wäre doch toll!“ Ja das stimmt, dachte ich dann selbst, doch dann wäre das Leben ja langweilig und keine Herausforderung mehr!
 
Ich habe immer wieder neue Ideen was ich nähen könnte. An der Umsetzung scheitert es nur momentan, weil ich mir dafür keine Zeit nehme...ich bin seit Monaten dran ein Kinderbuch zu schreiben bzw. damit so gut wie fertig (mit einer tollen Illustratorin), ich bin seit ein paar Monaten dran eine Natur-Kita hier in Assenheim zu gründen, hab auch Mädels die dabei wären (steht nur noch die Antwort der Stadt und des Trägers dazu aus)...
und ich habe am 1.6.21 wieder angefangen als Tagesmutter zu arbeiten und muss jetzt jeden Morgen meine beiden Großen wieder selbst zur Kita bringen (mein Mann hatte im Mai einen Monat Elternzeit und hat da sehr viel die Kids übernommen, man war das ein Luxus)...

Ja und irgendwie versuche ich zwischendurch tief durch zu atmen (immer hilfreich), gut gelaunt zu bleiben und mich selbst zu verwirklichen mit all meinen Ideen und immer wieder das zu finden, was mir große Freude bereitet! 
Doch eigentlich muss ich danach gar nicht suchen!
Ich habe alles was ich brauche direkt vor meiner Nase und dazu das wichtigste, drei wundervolle Kinder und einen wundervollen Mann an meiner Seite, mein bester Freund und Partner und ich spüre jeden Tag, wie sehr ich die vier liebe und wie glücklich ich bin! Auch, wenn sich die Kinder mal streiten und das anstrengend ist oder mein Mann und ich uns mal streiten. Liebe ist immer da und vor allem immer spürbar!! 
Und egal, ob meine Ideen mal warten oder pausieren müssen, weil andere Dinge eben Priorität haben. Ich bleibe dran und gebe nicht auf! 

Meine Nähprojekte setze ich nach und nach um!!! 
Die Natur-Kita wird bald eröffnet und mein Kinderbuch wird bald fertig.  
Wann dieses bald ist, ist unwichtig, Hauptsache ich mache das, was ich liebe und setze meine Ideen irgendwie um. Und vor allem ganz unperfekt. Denn Perfektionismus ist nur nervig, anstrengend und einfach nicht hilfreich! 

Die Sehnsucht nach Mehr & dem Meer ist irgendwie immer da, egal was ich tue! Und das ist ok! Ich nehme das Gefühl an, genieße meine Arbeit als Mama (ja es ist eine wundervolle Zeit, dennoch auch viel Arbeit, jeden Tag) & genieße die Arbeit als Tagesmutter (im Juni mit zwei TagesKindern plus Leo und ab Juli mit drei Kindern plus Leo, im Herbst kommen weitere Kids dazu), ich nehme mir Zeit für all das was mir wichtig ist und bin weiterhin neugierig & offen für neue Ideen! Ach und im August haben wir eine Woche als Familie gemeinsam Urlaub (vorraussichtlich am Meer) 😍

Und um bei all dem Ganzen entspannt zu bleiben, hilft es mir täglich zu singen, zu tanzen und während dem
Haushalt, Hörbücher zu hören 🤗  
Und jeden Morgen natürlich meine 10 Minuten Yoga zu machen, (5 Min. Meditation sind noch dazu gekommen) und öfter am Tag zu Hulern. 

Viel Spaß & Freude mit den Kids zu haben, nachmittags meine Freundinnen mit ihren Kids zu treffen und einfach das Leben zu genießen. 
Ich bin dazu jeden Tag noch mega dankbar, dass wir fünf und unsere Familie & Freunde gesund sind und uns so ein schönes Leben in Assenheim aufgebaut haben. :-) 

Feiere jeden Tag Dein Leben und sei Dankbar, das hilft beim glücklich sein trotz Sehnsucht nach Meer! 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy
 
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