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Mittwoch, 15. September 2021

Besucherregeln fürs Wochenbett...💜

 



In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzen NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜



Wie Du letzte Woche schon gemerkt hast, gibt es ab heute nur noch alle zwei Wochen unsere Blogbeiträge im Wechsel von Angie und mir geschrieben, ab und zu gibt es auch Gastbeiträge, so wie heute. ;-)
Du fragst Dich wahrscheinlich warum...bei mir ist gerade super viel los, ich arbeite ja seit Juni wieder als Tagesmutter, mein jüngster Sohn Leo ist mit dabei, 18 Stunden die Woche, ich kümmere mich vor und nach der Kita & Schule, natürlich auch um meine beiden Großen Jungs, Ben und Linus und gründe parallel zu dem Ganzen gerade eine Natur Kita. 
An meinem ersten Kinderbuch sitze ich dazu auch noch. Somit bleibt da nicht mehr viel Raum für Blogbeiträge (denn da sitzen wir meistens auch so 3 Std. dran)...
Deshalb gibts jetzt häufiger auch Gastbeiträge, die Dich genauso inspirieren werden :-)
Heute gibts einen ganz besonderen Blogbeitrag von der lieben Joulie.
Durch Instagram habe ich sie kennen gelernt und ich liebe ihre Rezepte und ihre Posts/Beiträge! -> Du findest sie unter @veganjoulie
Los gehts...Thema: Besucherregeln fürs Wochenbett 
 
Hallo Du Liebe 
ich möchte Dir sehr ans Herz legen meinen Beitrag fleißig zu teilen, denn ich möchte damit zeigen, wie wichtig es ist, sich beim Besuch während dem Wochenbett, richtig zu verhalten. 
Ich finde es sinnvoll und vor allem für frischgebackene Mamas sehr hilfreich. 
Mit dem Beitrag beabsichtige ich zwei Dinge:
1. Hoffe ich, dass ihn viele Nicht-Mamas lesen, die bald eine Freundin/Schwester etc. im Wochenbett haben und sie dadurch ein paar Regeln an die Hand bekommen oder eine Art Leitfaden, der beschreibt, wie es für die Neumama angenehm ist Besuch zu empfangen.
2. Hoffe ich vor allem auch, dass der Beitrag auch von vielen werdenden Mamas gelesen wird.
Teilt ihn gerne mit Freunden, mit der Familie und mit Bekannten, damit sie auch selbst davon profitieren.
Ich möchte dies auch mit euch teilen, da ich leider auch viel negatives mitbekommen habe von anderen, dass die eigenen Angehörigen (Mutter, Schwiegermutter etc.) sich leider gar nicht toll verhalten haben und das ist unglaublich schade.
 
Ich denke, dass wir selbst für unsere Bedürfnisse und Wünsche und auch für unsere Grenzen verantwortlich sind und gerade dann in solchen Situationen, dafür einstehen, das wir das bekommen, was wir benötigen.
Und das ist total wichtig, denn evtl. haben wir Familienmitglieder, Freunde etc. die die Situation noch nicht kennen.

Ich selber habe mich im Wochenbett bei meiner Schwester nicht richtig verhalten, da ich unwissend war und wir vorher nicht darüber gesprochen hatten. 

Ich denke aus reiner Fairness sollten wir unseren Mitmenschen unsere Wünsche und Bedürfnisse klar kommunizieren. Sei es, ob es sich um den Umgang mit unseren Kindern, den Besuch im Wochenbett oder die Zeit der Schwangerschaft handelt. 
Bedenke immer: Du befindest Dich gerade in dieser Lebensphase, informierst Dich vielleicht viel über die Themen: natürliche Schwangerschaft, selbstbestimmte Geburt, respektvolles Wochenbett, bedürfnisorientierter Umgang mit Kindern. 
 
Deine Freundin, Schwiegermutter, Tante oder Oma sind in einer ganz anderen Lebensphase und beschäftigen sich nicht mit diesen Themen. Wenn wir also nicht alles nach Schema F machen wollen, sondern uns alternative Wege wünschen, einen besonderen Umgang, spezielle Wünsche, dann KOMMUNIZIERE SIE! 💕

Ich habe das ganz stark gemerkt, als ich Mama wurde:
Wenn nicht JETZT, wann dann, ist der Zeitpunkt, wo ich am meisten für meine Überzeugungen, Wünsche, Bedürfnisse und Handlungen einstehen muss.
Denn ab jetzt bin ich nicht mehr nur für mich verantwortlich, sondern es betrifft vor allem auch mein Kind, wenn jmd. übergriffig ist oder über meine Entscheidung hinweg handelt.

Vor dem Elternsein betrifft es nur einen Selbst, doch ab dem Zeitpunkt der Schwangerschaft bist Du einfach mitverantwortlich für ein kleines Wesen, deshalb ist es so wichtig, so früh wie möglich, vor allem dann als Mama, für sich selbst zu sorgen und für Deine Überzeugungen, Wünsche, Grenzen etc. gerade zu stehen.
 
Das musst Du dir klar machen und mit der Zeit lernen. Und es ist oft gar nicht so leicht seine Meinung zu äußern, ohne die Angst zu haben, Jemanden zu kränken und dann lieber immer Ja und Amen zu sagen.
Das ist ein schwerer Schritt, aber ich finde gerade beim Eltern-werden ist das extrem wichtig!
Optimalerweise fängst Du so früh wie möglich damit an, um dies auch deinem Kind vor zu leben, für seine Bedürfnisse etc. einzustehen. 

Für den Wochenbett-Besuch ist es wichtig zu wissen, was Du möchtest und was nicht.
Fällt es Dir schwer, ist es vielleicht sinnvoll zu sagen, dass Du 3 Wochen keinen Besuch haben möchtest, ansonsten ist es hier sehr wichtig klar zu kommunizieren, was Du möchtest, damit der Besuch möglichst entspannt und hilfreich erfolgt.

Denn während der Wochenbett-Zeit bist Du super sensibel, so dass Dich gerade dann keiner kränken oder Dich schlecht fühlen lassen sollte.
Sorge dafür, dass Du oder Deine Freundin, Bekannte, Schwägerin, Schwester etc. ein entspanntes Wochenbett und vor allem Hilfe hast/hat! Vor allem auch, wenn Du schon ein Kind hast, soll es ja eine große Unterstützung sein!

Hier kommen nun die wichtigsten Wochenbett-Regeln:

💕 Komme wenn möglich ohne eigenen Partner und ohne eigene Kinder
💕 Sei unparfümiert, rieche nicht nach Alkohol oder Zigarettenrauch
💕 Klingel nicht an der Tür, wenn Du da bist. Schreibe eine Nachricht oder rufe kurz an
💕 Rede ruhig und langsam. Achte auf Deine persönliche Energie. Lasse Deine momentanen Probleme, Sorgen und Meinungen bei Dir.
💕 Im Idealfall herrscht in dem Zuhause eine magische Stimmung. Zerstöre sie nicht mit Lautstärke oder Überreizung.
💕 Bringe Essen mit. Bleibe aber nicht unbedingt zum Essen. Koche eine so große Portion, dass es für die frischgebackene Familie für 2 Tage reicht.
💕 Bringe gesunde Snacks mit, wie Energiekugeln, Banenbrot, Haferkekse, Nüsse, Trockenfrüchte...
💕 Hilf' unauffällig im Haushalt: -Mache die Küche fix sauber, während Du Dir ein Glas Wasser holst.
-Lege die Wäsche zusammen, während Du am Bett der Neumama sitzt.
-Räume nebenbei ein wenig auf.
-Nimm' den Müll mit raus, wenn Du gehst.
(Viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, um Hilfe zu bitten oder sie anzunehmen. Daher tue es diskret und nur wenn Du Dich in dem Haushalt auskennst, vermeide es 100 Fragen zu stellen, deine Hilfe sollte keine Störung sein.)
💕 Spiele mit dem größeren Kind, wenn es noch eins gibt. Vorausgesetzt es kennt Dich und fühlt sich wohl bei Dir. Versuche im Nebenzimmer zu spielen oder sogar eine Weile auf den Spielplatz zu gehen. (So haben Mama (& Papa) und Baby mal ein wenig Ruhe.)
💕 Frage nicht, ob Du das Baby halten darfst! Lege Deinen Fokus auf die frischgebackene Mama. Du wirst merken, wenn die Mama das Bedürfnis hat kurz duschen zu gehen oder mal die Arme freizuhaben. Dann wird sie Dir ihr Baby geben. 
- Oder auch nicht. Bedenke, dass es dann nicht am fehlenden Vertrauen in Dich liegt. Mama und Baby sind jetzt Eins!
💕 Sei einfühlsam, ruhig und offen. Gebe der frischgebackenen Mama das Gefühl, dass sie mit Dir sprechen kann, wenn sie das möchte. Sie fühlt gerade alle Gefühle von A-Z.
💕 Sei empathisch. Versuche herrauszufinden, was sie gerade benötigt. Bist Du ihr eine Hilfe, wenn Du die Wohnung kurz saugst? Oder benötigt sie eher emotionale Hilfe? Bist Du die Person, auf die sie gewartet hat, um Dir ihr Herz auszuschütten? Dann denk natürlich nicht ans Putzen, sondern setze Dich zu ihr. Gebe ihr die Hand und höre einfach zu!
💕

Ich hoffe wir konnten Dich inspirieren und wünschen Dir eine schöne Woche!

   💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜
 
Romy & Gastautorin Joulie
 
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Mittwoch, 7. April 2021

Unser stressfreie Beikostweg... 💜

 

 

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Dieser Artikel enthält Produktnamen und ggf. dazugehörige Links. Dabei handelt es nicht NICHT um Affiliate Links und damit um unbezahlte Werbung.
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In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Heute möchte ich Dir gerne von unserem stressfreien Beikostweg erzählen.
Mein jüngster Sohn Leo, ist 8 Monate jung und täglich im selbst erforschen vom Essen, er isst bei uns seit zwei Monaten mit am Tisch und ich stille ihn nach Bedarf 3-5x am Tag und 2-4x nachts, ohne dass ich auf die Uhr schaue, dennoch hat er schon einen ungefähren Rhythmus. 
Brei selbst erkunden, füttern, stillen, alles flexibel und entspannt ohne Stress, unterwegs auch mal nur was kleines und eher stillen, manchmal auch füttern, wenn ich weniger Lust hab auf riesen Sauerei oder weniger Zeit ist. ;-)
Er lässt füttern auch zu und ich schiebe ihm nicht einfach den Löffel in den Mund, sondern warte immer auf seine Reaktion und kommuniziere viel mit ihm dabei. 
Ansonsten lasse ich ihn viel selbst Matschen mit Brei und Fruchtmus, Obst, Gemüse, Brot, Nudeln, Pfannekuchen etc.

Wir sind da komplett entspannt und gehen unseren eigenen Weg:
Brei selbst matschen und essen lassen und manchmal füttern, generell selbst essen und erkunden lassen und an anderen Tagen mehr stillen...
Wir machen es nicht nach Plan, sondern so wie es für uns und Leo passt und bleiben dabei flexibel.

Ich mache mich da ganz frei von irgendwelchen Regeln! Das kann ich Dir auch sehr empfehlen. 
Bei Ben und Linus hatte ich damals jeweils einen Beikostplan, (wann man zu welcher Zeit, welchen Brei geben sollte etc.)...ich bin so froh, dass ich das jetzt nicht mache.
Ben und Linus essen leider einiges an Gemüse nicht bzw nur in Breiform, sind wählerisch und lieben alles in Breiform, was ja nicht verwunderlich ist, weil sie nur Brei bekommen haben als Babys...
das ist natürlich bei allen Kindern unterschiedlich, dennoch bin ich jetzt froh, dass Leo so entspannt einfach dabei ist und das Essen selbst erkunden kann. In der Hoffnung, dass er später mehr Gemüsesorten isst als seine Brüder 😅
 
Unsere Kinderärztin hat sich sogar Sorgen gemacht und mir geraten zuzufüttern mit Brei, da Leo bei der letzten Untersuchung weniger Gewicht hatte. Ich habe mich davon nicht beunruhigen lassen, beobachte mein Kind täglich und weiss ja das es ihm gut geht. Abgesehen davon hat er genug Babyspeck an sich und trinkt und isst wirklich viel. 😊😋
 
Baby-led Weaning (BLW) bedeutet Baby geleitetes abstillen. Wir stillen noch lange nicht ab, er isst mit uns 2-3x am Tag mit und bekommt trotzdem viel Mamamilch und er bekommt ja dennoch auch mal Brei. Trotzdem sind diese Ratgeber sehr gut, hilfreich und interessant:

*Baby-led Weaning - Das Grundlagenbuch, der stressfreie Beikostweg von Gill Rapley & Tracey Murkett

*Das breifrei Kochbuch von Loretta Stern & Anja Constance Gaca
 
Ich zeige Dir nun wie Du ganz entspannt damit starten kannst und gebe Dir einige Tipps und wichtige Hinweise (die ich schon bei Instagram in meinen Highlights geteilt hatte, deshalb hier die Bilder):
 


 
Und damit Du mal einen Eindruck bekommst... 
 


Hier noch zwei Rezepte von mir, die Leo liebt:





Welche Lebensmittel sind geeignet (in Baby-Fingergroßen Sticks geschnitten, ca 5-7cm lang):
 
- gekochtes Gemüse, gedünstetes Obst
- weiches Obst und weiches Gemüse, das man mit dem Pinzettengriff leicht zerdrücken kann
- weiches Brot, selbst gemachte Pfannekuche, andere selbst gebackene Leckereien, Nudeln, Reis
- Getreide-Breie 
- Fruchtmus
 
Welche Lebensmittel sind ungeeignet?

- Honig und Ahornsirup (Botulismusgefahr)
- Zucker, zuckrhaltige Lebensmittel, gesüßte und ungesüßte Säfte, Limonaden
- Zuckerzusätze (Glucose, Maltodextrin, Maltose, Fructose, Dextrose, Saccharose, Sirupe und Dicksäfte)
- unzerkleinerte Erbsen, Bohnen, Samen, Nüsse, kleine Beeren (Verschluckungs- bzw. Aspirationsgefahr)
- rohe Eier, roher Fisch, rohes Fleisch (Salmonellengefahr)
- Fisch mit Gräten
- Rohmlich (kann Bakterien enthalten)
- Salat (kann am Gaumen kleben bleiben)
- salzhaltige Nahrungsmittel (zu viel Salz kann die Nieren belasten)
- fettreduzierte Lebensmittel
- koffein- und teeinhaltige Getränke
- alkoholhaltige Getränke und Speisen

Und zum Abschluss, was mir zusätzlich noch wichtig ist:
 
- gebe Deinem Kind Zeit
- zwinge Dein Kind auf keinen Fall etwas zu probieren
- biete ihm Dinge immer mal wieder an, nach dem 10x ist es evtl. dann doch schmackhaft
 - akzeptiere dennoch seine Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel
- habe Geduld
- nutze keine Tricks, um das Kind zum Essen zu bringen
- lebe es ihm vor, sei ein gutes Vorbild, denn das was der Erwachsene isst, ist in Kinderaugen sicher (dennoch kann es gewisse Lebensmittel ablehnen)
- beziehe Dein Kind in die Zubereitung mit ein (je nach Alter)
- habe viel Freude und Genuss beim gemeinsamen Essen und Erkunden von Lebensmitteln

Viele Gute Tipps und tolle Rezepte findest Du in den beiden Büchern, die ich Dir oben empfohlen habe!
Viel Freude beim Ausprobieren und eine schöne Woche wünsche ich Dir!



💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 11. November 2020

Stillen ist Liebe - Meine Stillerfahrungen...💜

 Hallo DU!

 

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Stillen ist für meinen kleinen Löwen (natürlich für jedes Kind) Liebe, Nähe, Sicherheit, Geborgenheit und Nahrung! 
Ich bin sehr dankbar über meine Stillerfahrungen und möchte Dich gerne daran teilhaben lassen. 

Denn im Prinzip kann man nichts falsch machen oder vielleicht doch?...
Es gibt Frauen bei denen klappt alles super schon beim ersten Kind oder gar nicht, Frauen die zu wenig oder zu viel Milch haben, Frauen die Schmerzen oder keine Schmerzen haben, Frauen die sich zu viel Stress machen oder super Entspannt sind. So viele verschiedene Erfahrungen und ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich es doch ist bzw sein kann. 

Ich habe jetzt erst beim dritten Kind eine sehr entspannte Stillbeziehung und bin sehr glücklich darüber. Ich bin entspannt und stille Leo nach Bedarf und merke, wie sich ganz von alleine die Stillabstände ergeben. 
Wenn er Wachstumsschübe hat, dann möchte er häufiger gestillt werden und ansonsten so ca. alle 2-3 Stunden. Nachts achte ich auch überhaupt nicht darauf, wie lange und wann er trinkt, da wir ganz entspannt auf der Seite liegen und ich dann nach Gefühl die Seiten wechsle und ihn dementsprechend auf die andere Seite lege. 

Ach so ja ganz wichtig, Leo schläft bei uns im Familienbett. :-) (Artikel dazu, siehe unten) Ich muss nachts nicht aufstehen und kann ihn auf der Seite liegend stillen und dabei schön wieder mit ihm einschlafen.
Zum Glück hat er seine Wachphasen auch nur tagsüber. Die Still-Beziehung mit Leo genieße ich ganz besonders, da ich erst jetzt beim dritten Kind so ruhig und entspannt mit dem Stillen umgehen kann. Bei Ben und Linus war es damals im Vergleich etwas Stressiger. 

Ben kam 2014 per Kaiserschnitt zur Welt. (Siehe unten - Geburtsbericht Teil 1) Die ersten Versuche an meiner Brust waren sehr mühsam. Ich hatte Schmerzen wegen der OP am Bauch und war emotional echt fertig und hab viel geweint, da Ben nicht richtig gesaugt hat. Ich habe dann noch im Krankenhaus regelmäßig alle 2 Stunden mit der elektrischen Pumpe abgepumpt, um meinen Milcheinschuss zu fördern. 
 
Beim Stillen hatte ich zu viele Schmerzen und benutzte deshalb ein Stillhütchen, dementsprechend kam zu wenig Milch und Ben hatte dann zu schnell zu viel abgenommen und musste PreMilch im Krankenhaus bekommen. Das war anstrengend, nervig und traurig zu gleich. 
Mein Milcheinschuss kam dennoch nach drei Tagen dank des abpumpens und als wir nach fünf Tagen daheim waren, hatte ich so meine Tricks. Er war leider bis dato schon etwas faul geworden, was das saugen betraf. 
 
Also hab ich ihm ein PreMilch Fläschchen gemacht, ihm dieses gegeben, um den ersten Hunger zu stillen und hab ihn anschließend mit Stillhütchen gestillt...manchmal auch stündlich...
dies ging dann drei Wochen lang so bis es sich endlich eingependelt hatte. 
Ab der vierten Lebenswoche klappte es endlich ohne Flasche und ich stillte ihn mit Stillhütchen bis zum 5. Monat voll. Zeitlich hatte ich damals immer geschaut ihn alle 2-3 Std zu stillen, je nachdem wann er sich meldete. :-)
Ab dem 5.Lebensmonat begann ich, ihm leckeren Gemüsebrei zu kochen und nach einem weiteren Monat dann Morgens Milchgetreidebrei und mit 7 Monaten auch abends. Ich habe es damals alles genau nach Plan gemacht, was einerseits zwar gut für ihn war, andererseits aber nichts mehr mit der eigenen Intuition zu tun hatte. 
 
Nach Plan vorzugehen hat ihm aber nicht geschadet. Und mir gab der Plan Sicherheit, was beim ersten Kind ja nicht schlecht ist. 
Mit 8 Monaten wollte er dann nicht mehr gestillt werden. Das war für mich aber auch ok, da er mir bis dahin mehrmals mit seinen zwei Zähnchen in die Brustwarze gebissen hatte...somit stillte ich immer weniger und die Milchmenge reduzierte sich von selbst.

Linus kam 2017 natürlich zur Welt (Geburtsbericht Teil 2 - siehe unten), er suchte die Brust nach der Geburt und saugte super, das einzige Problem waren die Schmerzen an der Brustwarze...deshalb nahm ich das Stillhütchen...was dazu führte das meine Brüste nicht richtig geleert wurden. 
Der Stress mit zwei Kids und die Kombination aus zu wenig geleerten Brüsten und einem süßen, aber immer wieder einschlafenden Baby, führte bei mir leider 3x zur Brustentzündung mit Milchstau, 39 Grad Fieber und Schüttelfrost.
Ausstreichen hat nicht geholfen und per Hand abpumpen hätte es verschlimmert...
 
Somit hieß es viel Bettruhe, Homöopathie und so viel anlegen, wie möglich. Vor allem das Kinn des Babys in Richtung der gestauten Stelle anlegen, da das Baby mit dem Unterkiefer am kräftigsten saugt. Und diese Stelle dann ratz fatz geleert wird dadurch.
Es half zum Glück, dennoch hatte ich öfter Probleme allein dadurch das ich mit zwei Kids dann mehr herausgefordert war...

Dadurch das Linus&ich wegen den vielen Brustentzündungen nicht so die beste Stillbeziehung hatten, habe ich dann ab seinem 3.Lebensmonat damit angefangen, ihm abwechselnd PreMilch und die Brust zu geben, somit hatte ich sehr bald nicht mehr genug Mamamilch, was sehr traurig und leider selbst verschuldet war...

Allerdings hatte ich verständlicherweise irgendwann keine Nerven mehr für einen damals 2-jährigen Ben mit Babybruder Linus plus ständiger Bettruhe und sich schlapp fühlen wegen der blöden Brustentzündungen...das war echt eine schwierige Zeit.

Als Linus 4 Monate alt war, hatte ich ab und zu mal versucht, ihn ohne Stillhütchen zu stillen, da er dann mehr Mamamilch getrunken hätte, das war dann aber leider nochmal ein Fehltritt...denn dann wollte er irgendwann gar nicht mehr an meine Brust, nicht mal mit Stillhütchen...
kein Wunder...ich wäre auch völlig verwirrt gewesen als Baby. 
 Stillhütchen ja, Stillhütchen nein, dann wieder PreMilch ausm Fläschchen und mittags schon den ersten Gemüsebrei (wenn ich das hier lese, werde ich schon ganz wirr :-).
Ab dem Zeitpunkt stillte ich vermutlich nur noch 1x am Tag und relativ bald dann nicht mehr, denn auch Linus liebte Gemüse und Milchgetreidebreie, wie Ben. Die PreMilch gab es dann nur noch abends und ab und zu nachts. Tagsüber war er ein guter Breiesser :-) Auch hier ging ich nach Plan vor, was die Breie betraf.

Leo kam dieses Jahr auch natürlich zur Welt, sogar im Wasser (Geburtsbericht Teil 3 - siehe unten), er saugte auch sehr bald nach der Geburt und machte das so super, als ob er nie was anderes gemacht hätte. In der ersten Lebenswoche stillte ich ihn mit Stillhütchen, da ich wieder zu starke Schmerzen plus Nachwehen dabei hatte, (den Milcheinschuss hatte ich praktischerweise in den zwei Tagen, wo ich mit ihm im KH war wegen dem Biliwert und konnte dort alle 2 Stunden abpumpen ohne Probleme) -> Artikel dazu siehe unten
Doch nach der ersten Woche hielt ich die Schmerzen aus und lies das Stillhütchen konstant weg. Ich hatte zwar bestimmt noch so zwei Wochen kurz schmerzen jedes Mal beim Anlegen, aber immer nur so 30 Sekunden, danach war alles entspannt und er trank wie ein Weltmeister. :-)

Und für die paar Sekunden Schmerzen lohnt es sich definitiv durchzuhalten. Denn mittlerweile ist er 3 Monate jung und ich stille ihn voll, er hat zwar einen Schnuller, aber der irritiert ihn nicht. (Ben&Linus hatten auch beide einen Schnuller damals).
 
Anfangs stillte ich Leo fast stündlich und bei jedem Wachstumsschub auch sehr unregelmäßig, momentan sind es so alle 2-3Std., ich schaue dabei aber nicht auf die Uhr und stresse micht nicht, sondern stille ihn nach Bedarf und fühle immer welche Brust als nächstes dran ist.
Das was auch sehr hilfreich ist, sind Leos Laute, die er von sich gibt, wenn er hunger hat...er mekert oder weint und macht dabei "nang" :-)

Was den Essensplan ab dem 5.Lebensmonat für Leo betrifft, ist dieses Mal die Idee, zu schauen, wann er bereit ist für das erste Gemüse. Ich möchte mich ans Baby LED Weaning rantasten mit Leo und hoffe darauf, dass er das super findet. Dabei nehme ich Dich mit und informiere Dich ganz bald in einem seperaten Artikel darüber was das (BLW) ist und wie man vorgeht, plus Rezepte und co..

Ja ich wünschte ich hätte das schon alles bei Ben und Linus gewusst...naja somit konnte ich Dir überhaupt von meinen unterschiedlichen Erfahrungen berichten.

Ob Stillen oder PreMilch und dann ab dem 5.Lebensmonat Breie oder Baby LED Weaning, jeder muss selbst entscheiden, wie er es mit seinem Baby handhabt, Hauptsache dem Baby gehts gut und es werden seine Bedürfnisse gestillt! Du als Mama darfst Dich dabei aber auf keinen Fall vergessen!
Und das Muttermilch das beste fürs Kind ist, wissen wir sicher alle!

Meine wichtigsten Tipps:
 *unbezahlte Werbung
 
- Lasse Dich nicht verunsichern!
- Es ist Dein Körper, Dein Gefühl und Deine Intuition!
- Dein Baby weiss, was es tut und Du kannst ihm/ihr vertrauen!
- Halte durch, trotz anfänglichen Schmerzen, es lohnt sich so sehr!
- Stille am Besten nach Bedarf (mal stündlich, mal alle 2-3Std.) und nicht akurat alle 4 Stunden! 
- Schaue was Dein Baby braucht!
- Schaue auch was Du brauchst!
- Deck Dich gut ein mit *MultiMam Kompressen, *Lanolin Creme (die benutze ich immer noch ab und zu) :-)
- Beim Milcheinschuss in den ersten Tagen können Dir *Retterspitz (aus der Apotheke) als Wickel helfen, Kühlpacks für die Brust und Globulis von Deiner Hebamme
- BrustmassageÖl/StillÖl hilft super
- Stillhütchen nur für die ersten Tage, ansonsten würde ich es schnell ohne probieren und Zähne zusammen beißen, dauert nicht lange dann hast Du dich ans Ziehen gewöhnt und es tut bald nicht mehr weh
- Stilltee von verschiedenen Anbietern
- *Stillbuch von Hannah Lothrop

Superfood-Muttermilch (Quelle: alverde Magazin Okt.2020):
- Immunstoffe: Antikörper, Immunzellen und spezielle Proteine schützen das Baby vor Infektionen.
- Eiweiss: ist immer in genau der Konzentration vorhanden, die das Baby für seine Entwicklung braucht.
- Laktose (Milchzucker): spendet Energie.
- Omega-3-&-6-Fettsäuren: sind wichtig für Gehirn, Nervensystem und Augen.
- HMO (Prebiotika): (Humane Milch-Oligosaccharide) kommen nur in der Muttermilch vor und stärken die Darmflora.

Weitere Artikel von mir (die ich oben erwähnt habe):

Ich hoffe ich konnte Dich heute inspirieren!
Alles Liebe!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy 

Mittwoch, 4. November 2020

Immunsystem unterstützen - Teil 4 - Erkältung 💜

 



Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link).

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Auch bei aller guten Absicht das Immunsystem hinreichend zu unterstützen, macht uns gerade das jetzige Wetter mit dem häufigen Wechsel von kalt zu warm und wieder zurück das Leben schwer.
Da kann es natürlich doch passieren, dass man eine Erkältung bekommt. 
In diesem Artikel möchte ich Dir gern ein paar Mittel aus der Homöopathie und Naturheilkunde vorstellen, die Dich darin unterstützen können, schnell wieder auf die Füße zu kommen wenn die Erkältung Dich doch mal erwischt hat.

Homöopathische Mittel aus der Notfall Apotheke (Akut-Mittel):
Den Artikel über die homöopathischen Akut-Mittel findest Du HIER. In diesem Artiekl findest Du auch Hinweise zu passenden Potenz und zur Dosierung.
Aconitum
Aktue und fieberhafte Erkrankungen und Entzündungen, Kopf- oder Ohrenschmerzen, Mittelohrentzündung, plötzlicher Fieberanstieg,... Gutes Folgemittel bei Fieber: Belladonna
Apis mellifica
Entzündungen aller Art (Hals, Blase, Ohren), Fieber mit fehlendem Durst,...
Belladonna
Bei Erkältung durch feucht-kaltes Wetter, nasse Haare oder Luftzug, Schmerzen in Bauch, Hals, Ohren, Fieber mit hochrotem Kopf und kalten Händen und Füßen,...
Cantharis
Blasenentzündung
Nux vomica
Magen-Darm-Erkrankungen, Symptome durch Kälte und Luftzug...
Okoubaka
Magen-Darm-Erkrankungen,...
Rhus toxicodendron
Beschwerden durch Nässe, Kälte und Zug vorallem nach Schwitzen, Erkältung mit Gliederschmerzen,...
Veratrum album
Erbrechen und Durchfall, Kreislaufschwäche auch bei Erkältungen,...

Weitere homöopathische Mittel, die ich nicht im Artikel über die Akut-Mittel genannt hatte:
Allium cepa
Fließschnupfen (scharfes, wundmachendes Nasensekret, milder Tränenfluss; wenn umgekehrt, siehe Euphrasia), raue Stimme,...
Bryonia
Husten, trockene Schleimhäute,...
Chamomilla
Stechende Ohrenschmerzen, Fieber (durstig und nie zufriedenzustellen),...
China
Beschwerden nach Flüssigkeitsverlust (Schwitzen, Erbrechen, Durchfall,...),...
Drosera
krampfartiger Husten, Kehlkopfentzündung,...
Euphrasia
Erkältung mit Fließschnupfen (scharfer Tränenfluss, mildes Nasensekret; wenn umgekehrt, siehe Allium cepa),...
Ferrum phosphoricum
Entzündungen und Infekte ohne deutliche Symptome, Mittelohrentzündung,...
Gelsemium
Erkältung mit Kopfschmerzen,...
Hepar sulfuris
Nasennebenhöhlenentzündung, Husten, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen,...
Lachesis
Halsentzündung,...
Luffa
Fördert den Sekretfluss bei verstopfter Nase in der D4
Reguliert den Sekretfluss in der D6
Vermindert den Sekretfluss bei Fließschnupfen in der D12
Phosphor
Husten, Heiserkeit, Kehlkopfentzündung, schützt (früh genug genommen) davor, dass Halsschmerzen sich auf die Lunge legen,...


Schüssler Salze
Bei Erkältung: Nummern 3, 5, 8, 10, 17, 22, 23, (27 - nicht zu Beginn des Infekts)
Bei Nebenhöhlenentzündung: Nummern 4, 6, 8, 9, 12, 20, 21,
(27 - nicht zu Beginn des Infekts)
Bei Halsweh: Nummern 3, 4, 5, 21, 22, (27 - nicht zu Beginn des Infekts)
Bei Husten: Nummern 2, 3, 4, 8, 14, 20, 22, 24, 25, (27 - nicht zu Beginn des Infekts)
Bei Fieber: Nummern 3, 5, 19
Leider ist mein Artikel über die Schüssler-Salze noch nicht fertig. Darum hier ein externer Link zur allgemeinen Anwendung der Salze und zur
Dosierung der Salze bei Kindern.


Homöopathische Komplexmittel
Über dieses Thema hatte ich bereits im Januar 2020 geschrieben in meinem Artikel "Homöopathie für Babys & Kinder". Dort findest Du weiterführende Infos zu Komplexmitteln und Mittel dem anthroposophischen Bereich.



Quellenangaben für die homöopathischen Mittel und Schüssler-Salze: 
GU Kompass Homöopathie*
GU Kompass Homöopathie für Kinder*
Gesund durch Schüssler-Salze*
Die 15 Ergänzungssalze in der Schüssler-Therapie*
Schüssler-Salze für Ihr Kind


🍀 Bleib gesund! 🍀
🍵 Oder falls die Erkältung Dich doch mal überfällt... Werde schnell wieder gesund! 🍵

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 19. August 2020

Romys Geburtsbericht Teil 3 💜


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Endlich ist es soweit und ich kann Dir von meiner dritten Geburt und der anschließenden Zeit im Wochenbett erzählen.
 
Vier Wochen vor Leos Geburt hatte ich schon oft Kontraktionen tagsüber und nachts Senkwehen. Dies habe ich daran gemerkt, dass mein Bauch sich deutlich gesenkt hatte und diese Kontraktionen stärker waren, als die Kontraktionen tagsüber. Das führte auch dazu, dass ich am 19.7.20 dachte es ginge schon los...wir also unsere Sachen geschnappt, auf meinen Papa noch gewartet, der auf die Jungs aufgepasst hat und dann los ins Krankenhaus...ich hatte regelemäßige Wehen, aber leider noch keine Muttermund wirksamen, somit also leider Fehlalarm und wieder zurück nach Hause. 
Das war etwas nervig, denn ich wollte endlich, dass es los geht...es war gutes Timing, weil alles zeitlich gepasst hätte, da man ja doch so einiges bedenken muss, wenn man schon zwei Kinder hat.
 
Naja somit konnten wir quasi alle einmal üben wie es wäre, wenn...
Zwei Wochen später...
der Urlaub meines Mannes war nun leider vorbei.

In der Nacht vor Leos Geburt hatte ich sehr unregelmäßige, aber sehr starke Senkwehen. Ich spürte das etwas anders ist als sonst und mich diesmal meine Intuition nicht täuscht.
Am Morgen vom Montag, den 03.08.20 wurden die Wehen regelmäßiger, waren aber gut und entspannt noch auszuhalten. Mein Mann blieb daheim anstatt zur Arbeit zu fahren, wir frühstückten mit den Jungs noch ganz in Ruhe, packten entspannt die Sachen ins Auto und mein Papa machte sich aus Frankfurt auf den Weg, um zu uns zu kommen.
Gegen 11 Uhr waren wir startklar, standen schon am Auto, da die Wehen nun doch ganz schön regelmäßig waren. Genau in dem Moment kam mein Papa an und wir machten uns los, um ins Krankenhaus nach Bad Nauheim zu fahren. 
Ben und Linus freuten sich sehr auf ihren Opa und hofften, dass Leo geboren wird. 
 


Gegen 11.25 Uhr kamen wir im Krankenhaus an, ich setzte mich auf einen Gymnastikball und bekam erstmal eine halbe Stunde das CTG umgeschnürt :-)
Diesmal kein Fehlalarm, sondern eindeutig Muttermund wirksame Wehen. Das freute mich sehr. Danach eine kurze Untersuchung, mein Muttermund war bereits 4 cm geöffnet...yes yes yes! Ich freute mich, dass ich bald meinen Schatz in den Armen halten werde.
Die Frauenärztin untersuchte mich auch noch einmal und meinte dann aber, dass der kleine Mann wohl nicht mehr so gut liegt, wie beim letzten Mal...Er war für kurze Zeit ein sogenannter Sternengucker und hatte sein Köpfchen nicht richtig ins Becken gedreht.
 
Ich hatte kurz Sorgen, dass dies bedeutet, ich würde wieder einen Kaiserschnitt haben, da das bei Ben damals genauso war. Mit dem Unterschied, dass Ben schon relativ falsch im Becken fest hing und Leo noch etwas Spielraum hatte.
Die Hebamme zeigte mir dann zum Glück gute Übungen, damit Leo sich doch nochmal umdreht.
Also...ich im Vierfüßler auf eine Yogamatte im Kreißsaal,  Po nach oben, Oberkörper etwas nach unten, mit den Ellebogen am Boden abgestützt und mit der Hüfte hin und her bewegen, zwischendurch veratmete ich die Austreibungswehen (Wellen). Dies machte ich vielleicht 20-40 Minuten. Ab und zu legte ich mich auf die Seite und mobilisierte mein Becken, in dem ich meine Hand auflegte und locker mein Becken hin und her rüttelte. 


 
Mein Mann machte in der Zeit auch sehr lustige Übungen, am Tragetuch, das von der Decke hing. Und brachte mich immer wieder zum Lachen...
Wir hörten Musik und ich hörte mir nochmal meine positiven Geburtsaffirmationen an.
 
Als ich dann irgendwann aufstehen wollte, spürte ich relativ schnell, dass die Presswehen begonnen hatten. Das ging diesmal auch wieder ganz schön schnell... :-) ich musste Pipi, veratmete aber erstmal in Ruhe einige Presswehen. Die Hebamme kam zu uns, in der zwischenzeit lief das Wasser schon in die Wanne...die Hebamme und mein Mann halfen mir bis zur Toilette zu kommen, dort platzte dann wie im Bilderbuch perfekt die Fruchtblase ;-) ohne Sauerei. Einige veratmete Presswehen später waren wir wieder im Kreißsaal...der Pressdrang wurde immer stärker und ich war mir nicht sicher, ob ich es noch in die Wanne schaffte...
meine Beine zitterten ohne Ende, meine Arme waren ganz bizzelig und ich dachte Leo kommt jetzt hier im Stehen raus...am Bett im Kreißsaal angelehnt.
 
Wir hatten eine ganz tolle Hebamme an unserer Seite, die mich ganz toll ermutigte in die Wanne zu gehen...sie meinte es steht mir auf der Stirn geschrieben und es wäre doch mein Wunsch im Wasser zu gebären...vollkommen Recht hatte sie. Also holte sie mir einen Rollstuhl und mit der nächsten Wehenpause von 30 Sekunden, ging es schnell ins Bad. Nach einer weiteren Presswehe saß ich nackig im warmen Wasser. Es tat sehr gut und war mega angenehm.
 
Ich war sehr froh darüber im Wasser zu sein und wusste, dass das genau der richtige Weg ist und der sicherste Ort, um meinen kleinen Löwen zur Welt zu bringen.  
Ich hielt mich an den Seiten fest, veratmete fleißig alle weiteren Presswehen, änderte noch einmal die Position und stellte mir vor, dass ich bald meinen Schatz im Arm halte. Ich war mega stark und hatte all meine Kraft genau an der richtigen Stelle.
Mein Mann und die Hebamme sprachen mir vom Beckenrand gut zu und gaben mir noch mehr Kraft dadurch.
 
Ich änderte ein letztes Mal die Position, mit der nächsten Presswehe schob ich Leos Kopf hinaus, dabei konnte ich nicht mehr ruhig bleiben...ich bewundere Frauen, die kaum ein Mucks von sich geben unter der Geburt...für mich war das aber nicht schlimm. Es musste raus, schließlich tun diese zwei Presswehen besonders weh...aber diesen Schmerz von ca. 2-3 Minuten vergisst du tatsächlich wieder, weil du weisst was Du dafür bekommst. :-)
Also schob ich mit der nächsten Presswehe meinen kleinen Leo raus und hielt ihn in meinen Händen. 13.41Uhr Es war unfassbar magisch. Ich war unendlich glücklich und mega stolz. Ich bzw wir hatten es geschafft, genau so, wie ich es mir gewünscht hatte.
*selbstbestimmt, natürlich, ohne Schmerzmittel und im Wasser.* Das war unbeschreiblich schön.



Er bewegte sich erst nicht so viel, das erschreckte uns kurz ein wenig, aber nach ein paar Impulsen schrie er dann endlich auch, der erste eigene Atemzug :-) ein gutes Zeichen. Er beruhigte sich natürlich auch wieder.
Wir genoßen die Zeit noch im Wasser und ließen die Nabelschnur auspulsieren. Die Plazenta kam auch ohne Probleme raus.  
Anschließend kuschelten wir erstmal lange weiter im Kreißsaal, er saugte auch schon super an meiner Brust. Nach einer Stunde wurde ich dann genäht während dem kuscheln mit Leo, das machte die Schmerzen erträglicher. Zum Glück aber nur ein Dammriss 1.Grades, also halb so wild. 



Nach einer weiteren Stunde durften wir dann in unser Familienzimmer, das wir uns gönnten. 
Ich war sehr froh darüber eine Nacht im Krankenhaus zu bleiben, um mich entspannt mit Leo und meinem Mann ausruhen zu können. Ben, Linus und meinen Papa hatten wir dann per Video-Anruf gesprochen und sie freuten sich sehr über ihren Baby Bruder & Enkel und sie, wie auch wir genoßen bis zum nächsten Mittag noch die Zeit jeweils zu dritt.
 
Die erste Zeit im Wochenbett
 
Am nächsten Tag fuhren wir mittags nach Hause, die Vorfreude war groß...wie fühlen sich Ben und Linus, wenn sie Leo kennen lernen...freuen sie sich, lieben sie ihn auch so sehr, wie ich...
Das Kennenlernen war sehr schön...Ben und Linus kamen uns entgegen und bewunderten Leo total, streichelten ihn und drückten ihn...ja sie sind auch verliebt in ihren Bruder :-)



Die ersten zwei Tage zu Hause waren sehr schön und entspannt. 
An Leos 4.Lebenstag hatte er morgens beim Kinderarzt seine U2, die war kurz und knackig, alles gut, gesundes Kind.
Unsere Hebamme war dann danach bei uns und meinte Leo wäre ganz schön gelb, ob denn alles ok wäre...sie ließ mir Globuli für ihn da und den Bilitee für mich.  
 
Nachmittags saßen wir alle entspannt aufm Sofa, ich hatte mir gerade was zu essen gemacht, da ruft mich die Kinderärztin an und macht Panik. Der Biliwert sei zu hoch, wir müssen zur Kinderklinik...
Ich hatte dann plötzlich echt Angst und wusste nicht genau Bescheid was das denn nun bedeutet.Wir fuhren dann schnell los...zu fünft im Auto, ich noch mit ein wenig stechen und ziehenden Schmerzen untenrum, Leo am Schlafen, aber vom Gefühl her eigentlich alles in Ordnung...
 
Bei der Kinderklinik in Frankfurt angekommen, musste ich mich schnell von meinen Jungs verabschieden und sofort mit Leo zur Notfallaufnahme...das war echt ein schreckliches Gefühl...ich wusste überhaupt nicht was los war, war völlig überfordert, hilflos und überwältigt von meinen Gefühlen folgte ich einer Krankenschwester mit meinem Gepäck und Leo im Autositz.

Ich musste ihn sofort ausziehen, er bekam Kabelgedönz an sich dran, ihm wurde Blut abgenommen und ein Zugang gelegt, dabei schrie er wie am Spieß und der Anblick davon war einfach nicht schön. Ich stand daneben und konnte nur zuschauen und hoffte, dass es meinem Kleinen Schatz schnell besser geht. Bei dem Gedanken an diesen Anblick kommen mir gerade wieder die Tränen (während ich den Text hier schreibe liegt er auf dem Stillkissen auf meinem Schoß und schläft friedlich - und ich bin einfach nur dankbar, dass er gesund ist und das alles längst vorbei ist).



Als er da so lag, konnte ich einfach nur weinen. Die Ärzte vor Ort waren aber alle sehr lieb und klärten mich auf, warum alle so einen Stress gemacht haben. 
Wenn der Wert sehr hoch und über der Grenze für sein Alter ist, ist dies sehr gefährlich für sein Gehirn und kann zu schäden führen.
Das Blutergebnis vom Kinderarzt war aber durch die Hitze wohl nicht ganz richtig, beim Schnelltest von der Kinderklinik war der Wert niedriger und unter der Grenze...naja dennoch musste er dann zur Sicherheit die nächsten 20 Stunden unter die Blaulicht-Lampen, um den Biliwert zu senken.

Zwei Stunden nachdem wir in der Notaufnahme ankamen, habe ich dann auch mal was getrunken und gegessen, das hatte ich vor lauter Stress und Angst um Leo völlig vergessen. 
Kurz danach konnten wir dann nach oben auf die Station in ein Zimmer, dort hatte ich eine Zimmer Nachbarin, die das gleiche schon durch hatte. Wir unterhielten uns und dies machte mir die Situation etwas leichter. Auch ein befreundeter Arzt meines Cousins (der ebenso Arzt ist), war sehr schnell bei uns und gab mir das Gefühl nicht alleine zu sein. Ich kannte ihn vorher nicht, aber allein das mein Cousin ihn anrief und ihn quasi zu mir geschickt hatte, war mega lieb und ich fühlte mich nicht so allein in der Situation. Er kam zu Leo und mir und erklärte mir nochmal alles ausführlich und schaute am nächsten Tag auch nochmal kurz vorbei. Das war sehr lieb.

Die erste Nacht in der Kinderklinik war anstrengend. Ich hatte meinen Milcheinschuss und musste alle zwei Stunden Milch abpumpen und spätestens alle vier Stunden Leo meine Milch und teilweise auch Pre Milch im Fläschchen geben.
Dies ging allerdings nur in seinem Wärmebett unter den Lampen, also hielt ich ihn quasi etwas aufrecht, gab ihm die Flasche und danach musste er weiterhin dort liegen bleiben. Er war eh auch so platt, dass er viel schlief. Ich konnte nicht wirklich mit ihm kuscheln. Das schlimme war auch, dass er mich nicht sehen konnte, da er eine Augenbinde zum Schutz vor dem Blaulicht trug. Ich redete natürlich viel mit ihm, dennoch war es einfach nicht schön anzusehen und brachte mich mehrmals zum weinen. (Der Hormonabfall kam dann ja auch noch dazu und ich konnte mich nicht wirklich ausruhen, da ich nur nachts ein Bett hatte und tagsüber unbequeme Stühle...was meiner Wunde untenrum nicht gerade half).




Ich war am nächsten Vormittag dann sehr froh, als sie alle Lampen ausschalten konnten und wir nur noch eine Nacht bleiben mussten. Die Augenbinde kam weg und ich durfte ihn wieder anziehen, so dass ich ihn auch die nächsten 24 Stunden, die wir noch in der Klinik waren, wenigstens zum füttern wieder auf den Arm nehmen konnte. Die letzten Stunden durfte ich ihn dann auch endlich wieder richtig stillen. Und ihm reicht meine Muttermilch vollkommen und er braucht kein Fläschchen Pre Milch mehr.
Am nächsten Morgen kam die Ärztin und verkündete uns, dass wir wirklich nach Hause können. Ich war mega froh, dass nun alles bergauf ging und wir Heim konnten nach zwei Tagen und zwei schlaflosen Nächten. 
Mein Mann und Linus holten Leo und mich dann mittags ab (an Leos 6.Lebenstag). Ben war noch bei seinem Papa.



Wir gingen dann noch lecker Essen in Frankfurt und fuhren anschließend endlich nach Hause. Die zweite Woche sah dann so aus, dass wir jeden zweiten Tag zum Kinderarzt mussten, um den Biliwert zu kontrollieren. Am Ende seiner zweiten Lebenswoche ist alles wieder gut. Der Biliwert ist deutlich gesunken und Leo gesund.
Nun können wir in der dritten Lebenswoche endlich doch noch unser Wochenbett komplett genießen. :-) 
 
Was mir wirklich geholfen hat unter der Geburt:
- die liebevolle Hebamme und mein Mann natürlich
- die positiven Affirmationen (bei Interesse schreibe ich diese sehr gerne mal auf)
- gute Musik zum Entspannen (eigene Playlist erstellt)
- viel Wasser trinken
- meine eigene Willenskraft und die Vorstellung davon Leo bald in den Armen zu halten




Wie das Leben so mit drei Kids ist, werde ich demnächst auch mal berichten. Es wird auf jeden Fall nie langweilig, ich habe immer was zu tun und es gibt unendlich viele Kuscheleinheiten mit allen. :-)


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

 

Mittwoch, 5. August 2020

(Hoch-)Sensibelchen!?

Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link).

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ja, wie finde ich hier den Einstieg? Ein Sensibelchen...!? Natürlich habe ich nicht vor, hier irgendjemanden zu beschimpfen! Sollte ich auch besser nicht... Denn wer im Glaskasten sitzt, der wirft besser nicht mit Steinen 😉 Denn... Ja... Ich bin eins dieser Sensibelchen 😅 Zumindest hat man mir dieses Etikett früher aufgedrückt. Und "Sensibelchen" war sicher noch der netteste Ausdruck, den ich so im Laufe der Jahre zu hören bekommen habe... Heute würde man mich wohl als "Hochsensibel" beschreiben.
Schaut man in entsprechende Literatur, wird oftmals der - von Elaine N. Aron geprägte - Begriff HSP (Highly Sensitive Person / HochSensible Person) genutzt. Der Hintergrund bleibt jedoch der gleiche... Es geht um eine Person (egal ob Erwachsen oder Kind), die sensibler auf Umweltreize reagiert, als es der "Normal-Mensch" tut. Das Nervensystem der Hochsensiblen reagiert einfach stärker.
Im Klartext: das Licht wird heller empfunden, Gerüche stärker wahrgenommen, Emotionen stärker gefühlt, Temperaturen werden intensiver empfunden, Reize die auf die Haut treffen (Kleidungsetiketten, kratzige Stoffe, nasse Kleidung) stören mehr und Situationen werden schneller als stressig empfunden.

Das sieht jetzt auf den ersten Blick vielleicht so aus, als ob Hochsensibilität nur Nachteile hätte... Doch weit gefehlt! Hochsensible sind genauso "normal" wie alles anderen auch. Doch was ist schon normal? 😉😂
Und wir sprechen hier auch nicht von wenigen Einzelfällen auf der Welt, denn schätzungsweise sind 20% der Bevölkerung hochsensibel.

Ganz klar muss man Hochsensibilität auch von "schüchtern sein" abgrenzen. Sicherlich gibt es auch schüchterne Hochsensible, doch es gibt auch sehr extrovertierte Hochsensible.
Auf jeden Fall hat Hochsensibilität auch ihre Vorzüge. Denn Hochsensible können sich sehr gut in andere Menschen hineinversetzen. Sie spüren ihr Gegenüber und ihre Umwelt einfach sensibler. Aus diesem Grund sind Hochsensible auch oft in helfenden Berufen (Therapeuten, Lehrer, Theologen, Berater, usw.) tätig. Doch auch in kreativen / visuellen Berufen (Grafiker, Designer, Innenarchitekten, Innenausstatter, usw.) sind viele Hochsensible zu finden, denn sie spüren förmlich, ob etwas stimmig aussieht oder nicht. Natürlich tummeln sich nicht alle in diesen beruflichen Kreisen.

Doch vom beruflichen mal zum privaten... Wenn Eltern hochsensibel sind, ist das auf jeden Fall Segen und Fluch zu gleich.
Auf der einen Seite können sie sehr genau spüren, was ihr Kind braucht oder ob gerade etwas nicht stimmt. Doch auf der andern Seite kann es auch sehr schwierig sein als hochsensibler Elternteil ein schreiendes oder quengelndes Kind auszuhalten.

Wichtig ist es also auf jeden Fall erst mal zu erkennen, dass man bzw. das das eigene Kind hochsensibel ist. Hat man das erstmal erkannt, kann man dann auch genauer hinschauen was das Nervensystem am meisten "antriggert" und zusehen, diese Situationen zu entschärfen.

Doch bleiben wir erst mal beim erkennen... Vielleicht hast Du ja jetzt nachdem Du oben schon etwas gelesen hast, so den leisen Verdacht, dass Du oder Dein Kind vielleicht hochsensibel sein könnte... Und das so einiges erklären würde... Dann kann ich Dir empfehlen mal einen Test im Internet zu machen. Es gibt online viele verschiedene Tests. Ich bevorzuge die Tests von bereits oben genannter Elaine N. Aron. Sie unterscheidet in den Tests zwischen Erwachsenen und Kindern.

"Bin ich hochsensibel?" Test für Erwachsene nach Elaine N. Aron
"Bin ich hochsensibel?" Test für Kinder nach Elaine N. Aron

Solltest Du Dich oder Dein Kind dort wiedergefunden haben, kann ich Dir nur sehr ans Herz legen, dich genauer mit dem Thema Hochsensibilität zu beschäftigen. Durch die genauere Beschäftigung mit dem Thema geht die Hochsensibilität natürlich nicht weg 😉 doch man versteht sich selbst oder sein Kind plötzlich besser und kann sich um einiges besser vor den manchmal recht ungemütlichen "Nebenwirkungen" der Hochsensibilität schützen. Manchmal reicht es aber auch schon, einfach nur zu wissen, was als "Echo" auf einen zu kommen wird, statt mitten rein geschmissen zu werden und sich zu fragen, was dann jetzt schon wieder los ist 😅

Damit Du zwischen den -mittlerweise sehr zahlreichen- Büchern über das Thema Hochsensibilität eine grobe Richtung hast, hier ein paar Infos zu Büchern, die mein Bücherregal bevölkern...

"Sind sie hochsensibel?" von Elaine N. Aron*
Das war mein erstes Buch über Hochsensibilität. Dort geht es vorrangig um hochsensible Erwachsene und den Alltag.
"Das hochsensible Kind" von Elaine N. Aron*
Als Mutter habe ich mir nach der Lektüre des zuvor genannten Buchs dann auch noch diese Kinder-Version besorgt. Als ich dieses Buch gelesen habe, wurde mir so einiges ziemlich klar 😅
"Leben mit hochsensiblen Kindern" von Susan Marletta-Hart*
Habe ich mir dann zum Weiterlesen besorgt. Hier ist das Thema noch mal explizit in die Zeiten der frühen Kindheit, Grundschulzeit und Pubertät unterteilt. Zudem gibt es dort viele Übungen, Spiele und Meditationen.
"Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal" von Birgit Trappmann-Knorr*
Zuerst dachte ich, dass mir die oben genannten Bücher ausreichen. Doch in diesem Buch wird die Brücke von Hochsensibel zu ADHS/ADS geschlagen. Das betrifft uns zwar persönlich nicht, doch ich fand diesen Denkansatz für meine Arbeit als Gesundheitsberaterin und Vitalstoff-Coach recht interessant. Zudem werden in diesem Buch sowohl Erwachsene als auch Kinder besprochen. Also auch durchaus als Einsteiger-Buch geeignet.
"Hochsensibele Mütter" von Brigitte Schorr*
Dieses Buch ist natürlich besonders für die hochsensiblen Eltern ein Gewinn. Denn wie schon oben beschrieben, ist es als hochsensibler Elternteil noch schwieriger als für nicht-hochsensible Eltern die "Ausbrüche" der Kinder auszuhalten. Hier wird auch die Hochsensibilität innerhalb der Familie und die Kombination von hochsensibel/nicht-hochsensibel besprochen.

Jaaaaa.... Nun ist der Artikel -mal wieder- sehr viel länger geworden, als ich das beabsichtigt hatte...😅
Ich hoffe, ich konnte Dir einen Einblick in die Welt der Hochsensibilität bieten und vielleicht hast Du Dich ja sogar wiedergefunden und kannst Dir durch die eine oder andere Erkenntnis das Leben etwas leichter machen und Deine Hochsensibilität für Dich und Deine Familie positiv nutzen 😊 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie