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Samstag, 9. Januar 2021

Homeschooling gut überstehen 💜 11 Tipps 💜

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
  

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Dieses Jahr tanze ich gleich zu Beginn mal aus der Reihe und poste nicht erst am Mittwoch, sondern heute schon...
Denn verzweifelte Zeiten erfordern verzweifelte Taten... 🤪

Ich schreibe dies hier für alle Mamas (und in Einzelfällen auch Papas) die sich jetzt bis Ende des Monats des Homeschoolings ihrer Kinder erfreuen dürfen 🙃

Vielleicht hast Du ja schon Übung mit dem Homeschooling Deiner Kids aus dem Schuljahr 2019/2020 und weißt was auf Dich zu kommt. Bitte aber trotzdem weiter lesen 😉
Oder aber Dein Kind ist erst im Sommer eingeschult worden. Dann ist Homeschooling Neuland für Dich.

Ich bin jetzt sozusagen in beiden Situationen gleichzeitig. Ich kenne das Homeschooling von der Großen bereits und bin neu im Homeschooling mit der Kleinen. Denn die Kleine war beim letzten Homeschooling noch in der Kita...

Wir im März 2020 bei Homeschooling und Homeoffice. Oben meine - leicht genervte - Große in ihr Arbeitsheft vertieft, vor mir das Notebook während ich eine Bioscan-Analyse auswerte, links von mir das lecker Essen, dass meine Kleine - damals noch Kita-Kind - mir in der Kinderküche zubereitet hat.... Und dabei soll frau sich dann auch noch konzentrieren 😂


Aber vollkommen egal zu welcher der beiden Gruppen du gehörst, ab Montag ist es so weit...

Doch bevor ich mit meinen Hinweisen und Tipps starte... Bitte mache Dir eines klar:

💓 Nichts, wirklich NICHTS auf dieser Welt ist so wichtig wie die Beziehung zu Deinem Kind!
Keine Schulbildung dieser Welt ersetzt Dich als liebende Mutter!
💓

Kinder sind grundsätzlich kooperativ. Natürlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten... Es sind ja nun eben Kinder, ihr Gehirn noch im Wachstum. Das was das Homeschooling von den Kids verlangt, können gerade Grundschüler nur unter großem Kraftaufwand leisten. Wirklich! Ich habe es im Schuljahr 2019/2020 selbst erlebt.

Ich will Dir damit keine Angst machen! Ich will Dich wachsam machen!

Damit Du Dich immer zwischendurch fragst: Stelle ich gerade die Schulbildung über die Beziehung zu meinem Kind?
Wenn Du diese Frage immer im Kopf hast, wirst Du es schaffen, dass ihr gemeinsam diese Zeit unbeschadet übersteht! Und das und NUR DAS ist mir hier wichtig!
Zu diesem Thema findest Du am Ende des Artikels noch einen Link zu einem Video von Hirnforscher Prof. Hüther.

Nun hoffe ich, Dir ein paar hilfreiche Hinweise geben zu können, die Dir und Deinem Kind helfen die Homeschooling-Zeit gut zu überstehen. Ich berichte natürlich auch über die Fallen, in die ich bzw. wir Anfang 2020 getappt sind. Doch bekanntlich wird man ja aus Fehlern klug😇

Du kannst es Dir nach meiner Einleitung wahrscheinlich schon denken - Homeschooling war anstrengend. Für uns Alle - die Eltern und die Kinder. Und in Kombination mit Homeoffice eine echte Herausforderung. Schön ist wirklich, wirklich anders! Doch machen wir das Beste daraus!
Darum lege ich an dieser Stelle gleich los...

Tipp Nr. 1 - Ihr sitzt alle in einem Boot!
Noch bevor Du mit dem eigentlichen Homeschooling beginnst, setzte Dich mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn zusammen und besprich die Lage mit ihr bzw. ihm. Hole sie bzw. ihn in das gemeinsame Homeschooling Boot und vereinbart eine klare Trennung zwischen Schule und Zuhause. Denn normalerweise sind die beiden Dinge von alleine getrennt, nun werden sie sich unweigerlich vermischen.
Sage vielleicht so etwas wie: "Wir müssen heute mit dem Homeschooling anfangen. Ich weiß, dass Du da keinen Bock drauf hast! Und das kann ich verstehen. Du vermisst Deine Klassenkameraden und sollst jetzt auch noch zu Hause alleine einen Schultag runter reißen. Ich glaube nicht, dass ich da in meiner Schulzeit sehr begeistert gewesen wäre. Doch die Aufgaben müssen leider gemacht werden. Und ich möchte, dass wir uns deswegen nicht ständig streiten müssen. Lass uns einen Deal schließen, der es uns allen leichter macht. Wir trennen einfach ganz konkret zwischen "Schule" und Zuhause. Zwischen (zB 8 und 12 Uhr) bin ich nicht Deine Mutter, sondern Deine Lehrerin. Ich behandele Dich wie einen Schüler und Du mich wie eine Lehrerin."
Im Zuge dieser Unterhaltung könnt ihr auch noch weitere Dinge wie z.B. Start- und Endzeit des "Schooling", Pausen, usw. klären. Und wenn das Homeschooling für den Tag beendet ist, dann muss aber auch alles (egal wie stressig und gemein) vergessen sein. Denn dann seid Ihr wieder Mama und Kind und nicht mehr Lehrerin und Schüler...
WARUM?
Es mag Deinem Kind klar sein, was Homeschooling heißt. Doch weniger klar ist, was das Ganze mit der Familie macht. Die Mutter (wohl weit weniger oft der Vater) wird zum Lehrer "umfunktioniert". Und sind wir mal ehrlich, Kinder verhalten sich den Eltern gegenüber anders als den Lehrern gegenüber. Das ist zwar grundsätzlich von vorne herein klar. Doch was das im wahren Leben für den Homeschooling-Alltag bedeutet wird in der ersten Woche meist überdeutlich klar.
Und das ist jetzt nicht positiv gemeint! Unsere erste Homeschooling Woche in 2020 war die Katastrophe in Tüten! So lange, bis ich einen klaren Cut gemacht habe und die Ansage gemacht habe, dass ich in der Homeschooling-Situation nicht die Mama sondern die Lehrerin bin. Immer da um zu unterstützen, aber nicht bereit zu diskutieren, ob das jetzt wirklich gemacht werden muss. Denn meine Tochter hätte sicherlich nicht mit ihrer Lehrerin diskutiert, ob die Aufgaben in der Schule nun wirklich unbedingt gemacht werden müssen.
Um den Tag "in Frieden" zu verbringen, ist es also sinnvoll, eine neue "Rangordnung" für den "Schulmorgen" festzulegen. Quasi um das "Home" vom "Schooling" zu trennen.

Es macht durchaus Sinn diese Unterhaltung schon am Wochenende vor dem Beginn des Homeschooling zu führen. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Artikel schon heute gepostet und nicht erst am Mittwoch 😉

Stürzen wir uns gleich auf...

Tipp Nr. 2 - Planung ist Alles!
Ich sehe Dich schon die Augen verdrehen, ob der Tatsache, dass ich hier einen solchen Allgemeinplatz verteile 😅
Doch ich verrate Dir sofort was ich damit meine und warum...
Je nach Lehrer wirst Du bzw. Dein Kind eine Liste mit Aufgaben bekommen, die in der ersten Homeschooling-Woche bearbeitet werden sollen. Und wahrscheinlich unzählige Arbeitsblätter zum Ausdrucken
🤪 Sollte die Aufgaben-Liste einfach nur mehrere Aufgaben in Schulfächer unterteilt enthalten, dann teile diese Liste gemeinsam mit Deinem Kind in die 5 Schultage pro Woche ein. So bleibt es für Dein Kind halbwegs übersichtlich, was an einem Tag geschafft sein muss.
Wenn die Liste, die Ihr erhaltet schon in Wochentage aufgeteilt ist, entfällt dieser Schritt natürlich.
Erkläre Deinem Kind, dass die Aufgaben die an einem Tag erledigt werden sollen, zwar nach einem sehr großen Haufen Arbeit aussehen, aber in etwa die gleiche Menge an normalen Schultagen in der Schule und als Hausaufgaben erledigt werden.
Vielleicht hilft es Euch, einen "Stundenplan" auszuarbeiten, damit gleich klar ist, was an welchem Tag zu tun ist.
Vielleicht magst Du dieses PDF dafür nuten: https://www.elternimnetz.de/imperia/md/content/eltern_im_netz/stundenplan.pdf
Oder vielleicht schreibt Ihr morgens gemeinsam einen Plan für den Tag. Eine Druckvorlage dazu findest Du dort: https://static.betzold.de/pdf/tagesplan.pdf
Hilfreich kann auch eine Unterteilung sein in "Kann mein Kind alleine erledigen" und "Dabei braucht mein Kind Unterstützung". Damit kannst Du selbst besser abschätzen, wann Du Zeit hast Deine eigene Arbeit zu erledigen.
WARUM?
In unserer ersten Homeschooling Woche hat meine Tochter eine sehr lange Liste mit gefühlten 1.000 Aufgaben bekommen, die sie erledigen soll. Diese Liste war nur in Schulfächer unterteilt, aber nicht in Schultage. Für mich sah diese Liste jetzt nicht unrealistisch aus. Also von der Menge her. Immerhin sind die Kids ja doch über 20 Schulstunden pro Woche in der Schule. In dieser Zeit kann man schon so einiges weg arbeiten. Was mir nur nicht bewusst war, dass das meiner Tochter NICHT bewusst war... Sie hatte dadurch, dass diese "to-do-Listen" normalerweise im Besitz der Lehrer sind, gar keine Vorstellung davon wie viel sie tatsächlich jeden Tag in der Schule "gearbeitet" hat.
Als wir dieses Problem erkannt hatten, haben wir das Ganze dann selbst eingeteilt.
Die Liste, die wir in der zweiten Woche erhalten haben, war dann zum Glück schon in Wochentage unterteilt. Und die Sache mit der Menge pro Tag war damit dann gleich geklärt.

Je nach Klasse und Menge der gestellten Homeschooling Aufgaben lohnt es sich unter Umständen auch, die Aufgaben in Schul-Aufgaben und Haus-Aufgaben zu unterteilen. Sodass also eine richtige echte Mittagspause mit Mittagessen und Ausruhen entsteht. Also vom Zeitrahmen her etwas mehr der "normalen" Schule mit Hausaufgaben ähnelt.

Damit sind wir schon beim nächsten Tipp angekommen...

Tipp Nr. 3 - Pausen machen
Beim Homeschooling wird für Grundschüler eine Arbeitszeit (pro Schulfach) von 30 Minuten mit einer anschließenden Pause empfohlen.
Die Pause sollte dabei immer Wassertrinken und Lüften des Raumes beinhalten!
Davon abgesehen könnt Ihr in den Pausen abwechseln zwischen Mahlzeiten, kreative Aktivitäten und Bewegungspausen.
Vielleicht mag Dein Kind Yoga? Bei YouTube findest Du zB Yoga für Grundschule und Zuhause oder Yoga für Kinder.
Oder Du magst mit Deinem Kind mal Bewegungen aus dem BrainGym ausprobieren, die die Konzentration verbessern? BrainGym Lern Basics / BrainGym Tanz / BrainGym Motivation / BrainGym Fingerspiele / BrainGym Rechnen / BrainGym Lesen / BrainGym Schreiben / BrainGym Hören / BrainGym Arbeit am PC.
Oder vielleicht macht Ihr auch einfach nur ein paar Purzelbäume oder Hampelmänner (so ganz ohne mediale Unterstützung 😉)
Vielleicht mag Dein Kind auch einfach nur etwas spielen und Du eine kurze Meditation machen... Alle unsere Meditationen, die Du Dir kostenlos runterladen kannst, findest Du HIER!

Tipp Nr. 4 - Erstmal vertrauen, dann kontrollieren
Natürlich sollte Dein Kind jederzeit zu Dir kommen können (außer Du hast gerade eine Telefonkonferenz). Doch grundsätzlich sollte Dein Schatz (wie in der Schule auch) seine Aufgaben ohne Dich daneben erledigen. Je nach Alter, musst Du natürlich mehr darauf achten, dass nicht plötzlich gemalt oder gespielt wird. Und natürlich muss Du je jünger Dein Kind ist, auch mehr Ansagen machen, was als nächstes erledigt werden soll.
Vertraue aber grundsätzlich darauf, dass Dein Kind die gestellten Aufgaben auch ohne eine danebenstehende Betreuungsperson hin bekommt. Schließlich kann der Lehrer in der Schule auch immer nur kurz nach einem einzelnen Schüler schauen. Mache es also wie die Lehrer in der Schule und schaue nur zwischendurch mal vorbei um zu gucken, dass alles so weit klar geht.
Bei älteren Schülern kann ich diese "Stippvisiten" allerdings nicht empfehlen. Das wird dann schnell als Kontrolle deklariert.
Schaue einfach so wenig wie gerade noch möglich nach, wenn die Aufgaben erstmal klar sind.
Am Ende des Homeschooling-Tages ist es natürlich dann aber doch Dein Job, die getane Arbeit Deines Kindes zu kontrollieren (zumindest bei den Kleineren), denn das würde der Lehrer auch tun.
Manche Lehrer stempeln in den jüngeren Klassen unter gut erledigte Arbeiten ein Smiley oder einen Stern (oder sonst ein schönes Motiv). Je nach Alter des Kindes macht es Sinn, dies ebenfalls zu tun. Als positives Feedback sozusagen.
Vielleicht auch gleich noch ein paar Vorschuss Lorbeeren? HIER kannst du ein Zeugnis der besonderen Art runterladen und für dein Kind ausfüllen. Schon BEVOR ihr mit dem Homeschooling am Montag startet...

WARUM?
Warum Vertrauen und nicht Kontrolle? Warum nicht einfach bei Deinem Kind sitzen bleiben, wenn es seine Aufgaben erledigt? Gegenfrage: Magst Du es, dabei beobachtet zu werden, wenn Du Deine Arbeit erledigst? Nein? Na sowas 😂😅😇
Und außerdem....

Tipp Nr. 5 - Deine Arbeit muss ja auch noch gemacht werden
Vollkommen egal, ob Du Euren Haushalt zu schmeißen hast und / oder zusätzlich ein Kindergartenkind zu betreuen hast und / oder aber neben den Homeschooling zu allem Überfluss auch zusätzlich noch Homeoffice leisten darfst... Deine Arbeit macht sich nicht von alleine... und die Zeit die Du neben deinem schreibenden Kind verbringst, ist für Dich einfach nicht mehr verfügbar.

Tipp Nr. 6 - Kleinere Geschwister beschäftigen
Das kann manchmal fast anstrengender sein als das Homeschooling an sich 😂 Zumindest, wenn die kleinen Geschwister selbst noch kein Homeschooling haben. Das hatten wir hier letztes Jahr. Ganz traumhaft! Die Große war genervt, dass sie Schulsachen abarbeiten soll, während die Kleine den lieben langen Tag spielen darf. Und die Kleine war genervt, dass sie etwas leiser spielen, die Große in Ruhe lassen und alleine spielen sollte. Denn ich war ja im Homeoffice und als Spielpartner ebenfalls nicht verfügbar.
Ganz gut geklappt hat es bei uns, als ich die Kleine ebenfalls an den Küchentisch "gebeten" habe um sie dort mit Malbüchern und Vorschulbüchern zu beglücken
🤪 So war die Große zufrieden, denn die Kleine hat ja dann ebenfalls nicht gespielt und die Kleine war zufrieden, denn so durfte sie dann doch direkt bei ihrer Schwester sein, ohne sie zu stören. Das sah dann so aus:

Das funktioniert sicherlich auch nicht mit allen kleinen Geschwistern. Doch bestimmt fallen Dir noch andere Dinge ein, um mehrere Kids mit und ohne Homeschooling unter einen Hut zu bekommen 😀

Tipp Nr. 7 - Nimm jede Hilfe, die Du bekommen kannst...
Wenn es darum geht neue Dinge zu lernen und nicht nur bereits gelerntes mit Übungsaufgaben zu vertiefen, kann es schon mal etwas abenteuerlich werden... Die 16 Bundesländer samt Hauptstädten parat, vielleicht noch passend die Flüsse und Gebirge? Wie funktioniert noch gleich die schriftliche Division? Wie schreibt man nochmal eine Erörterung? Und was war noch gleich das Plusquamperfekt?
Im Schuljahr 2019/2020 haben wir leider nur wenige Erklär-Videos von Seiten der Schule erhalten. Ich hoffe, dass das in diesem Schuljahr anders sein wird!
Solltest Du also beim Erklären selbst ran müssen... Vielleicht hast Du ja jemanden, der Dir bei der Erklärerei (zB am Telefon oder per Skype) helfen kann... Wenn ja, greif zu! Vielleicht Großeltern, Geschwister, Freunde die auf Grund des Lockdowns gerade nicht arbeiten dürfen / können?
Offensichtlich gibt es auf YouTube mittlerweile viele von Lehrern aufgenommene Erklär-Videos zu verschiedenen Themen. Lehrer Schmidt haben wir schon auf YouTube ausprobiert.
Dann gibt es als Unterstützung noch die Corona-School. Den Link zur Corona-School habe ich allerdings gerade erst entdeckt. Wie das genau funktioniert oder wie gut das klappt, weiß ich damit leider nicht. Weitere Erfahrungen haben wir in dieser Richtung noch keine... 

Du suchst Kontakte zu anderen Eltern, die ab Montag das Homeschooling mit ihren Kids rocken? Eine meiner besten Freundinnen (Silke) und eine liebe Bekannte (Nati) haben eine WhatsApp Gruppe zum elterlichen Austausch erstellt. Wir wollen dort Erfahrungen austauschen und uns gegenseitig unterstützen 💜
Den Beitrittslink findest Du hier: Homeschooling in Harmonie WhatsApp-Gruppe

Tipp Nr. 8 - Wenn das Homeschooling mühsam wird
Wenn die große Unlust ausgebrochen ist, versuche es mit irgendwelchen lustigen Dingen. Spielt Dein Kind gerne Lego? Dann rechne mit Legosteinen mit ihm Plus und Minus Aufgaben.
Für die Naschkatzen geht es auch so: Nehmt ihr Euch 20 Smarties/Gummibärchen (das wäre für Rechnen in der ersten Klasse) und rechnet zuerst 10 Plusaufgaben. Danach rechnet ihr 10 Minusaufgaben, bei der bei richtigem Ergebnis ein Smartie/Gummibärchen gegessen werden darf. Den Rest gibt es als Belohnung danach.
Um das 1x1 zu üben, kann man 10-seitige Würfel nutzen.
Zum Buchstaben schreiben lernen, kann man andere Untergründe benutzen (Tafel, Magnet-Tafel, draußen mit Kreide).
Gute Ideen kannst Du für solche Aktionen immer bei Pinterest finden.

Tipp Nr. 9 - Wenn wirklich gar nichts mehr geht...
...dann mache für diesen Tag einen Cut. Sage Deinem Kind ganz klar: "Wir machen jetzt Schluss für heute mit Homeschooling. Heute ist irgendwie der Wurm drin. Wir holen die Sachen dann einfach morgen nach. Du hast jetzt Schule aus."
Dann nimm Dein Kind erstmal in den Arm und sag ihm Dinge, die Du auch sagen würdest, wenn Dein Kind nach Hause kommt und einen blöden Tag in der Schule hatte... Vielleicht "Mein Schatz, es tut mir leid, dass Du einen blöden Schultag hattest!" Sag ihm aber auch gerne: "Mein Tag war bis jetzt auch sehr anstrengend!" Immer daran denken, Ihr sitzt im gleichen Homeschooling-Boot.
Dann macht einfach irgendwas zusammen, vielleicht eine Runde Spielplatz? Morgen ist ein neuer Tag! Und vielleicht klappt es dann schon ein klein wenig besser...

Tipp Nr. 10 - Auszeit für Kritik!
Das gilt für Dich, gegenüber Deinem Kind genauso wie für Deinen (Ehe-)Partner Dir gegenüber!
Dein Kind sitzt jetzt täglich mit einem (nicht als Lehrer ausgebildeten) Lehrer in einer "Klasse" ohne seine Freunde. Etwas gemeinsam mit dem Tischnachbarn zu erarbeiten oder auch nur mal kurz rüberlinsen, wenn man die Antwort gerade nicht finden kann 😉 ist nicht mehr möglich. In den Pausen mit den Freunden über den Hof zu flitzen auch nicht... Also Verständnis an, Kritik aus!
Die "Kritik-Auszeit" gilt natürlich auch Dir gegenüber! Mache Deinem Partner klar, dass er (oder sie) Dich (und wahrscheinlich auch Eure Kids) abends nicht in gleichen Gemütsverfassung antreffen wird, wie das normalerweise der Fall war. Du musst nun schließlich neben Deinem normalen Alltag mit Haushalt, Kids und wahrscheinlich noch zusätzlich Homeoffice auch noch als Lehrerin für Eure Kids herhalten. Da ist etwas Anerkennung von Nöten. Also helfen gerne, Kritik nein danke!

Tipp Nr. 11 - Nimm es nicht persönlich...
Ist zwar schwierig, aber bitte denke immer daran... Das Homeschooling hört irgendwann wieder auf... Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass ihr Euch gemeinsam eine Uhrzeit aussucht, nach der definitiv nichts mehr mit "Schooling" gemacht wird. Dann bist Du wieder die Mama (oder der Papa) und Dein Kind wieder Kind und nicht Schüler. Lasst dann an dieser Stelle das Homeschooling für diesen Tag komplett hinter Euch. Auch oder gerade wenn es an diesem Tag zu Streit und Zickereien gekommen sein sollte...
Vielleicht begrüßt Ihr Euch nach dieser Uhrzeit einfach so, als ob Dein Kind gerade von der Schule nach Hause gekommen wäre. Je nach Alter findet Dein Schatz das vielleicht lustig :-)
Und denke grundsätzlich daran: Das ist eine Ausnahmesituation und niemand ist perfekt! Du bist keine Lehrerin und Dein Kind ist Homeschooling nicht gewohnt!
Und noch etwas... In Ländern, in denen Homeschooling auch außerhalb von Lockdowns stattfindet, gibt es dazu mehr Erfahrungen als hier in Deutschland... Und die entspannendste Erkenntnis davon lautet: "Es kann ein Jahr oder länger dauern, bis ihr euren Homeschool-Rhythmus gefunden habt." Der Link zum kompletten Artikel HIER. Ha! So lange möchte ich lieber kein Homeschooling haben... Aber Du weißt sicher, was ich damit andeuten will: Wenn wir das Homeschooling in den nächsten drei Wochen einigermaßen über die Runden bekommen, sind wir schon mal großartig! 💖

Und mit wir (Mamas) sind GROßARTIG, möchte ich diesen Artikel - der mal wieder sehr viel länger geworden ist, als ich dachte - beenden... Denn dem ist nichts hinzuzufügen!

Halte die Ohren steif! Und gutes Gelingen für Euch!


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie 
 
PS: Oh, GELINGEN... Dazu muss kurz noch was her... Nämlich noch ein Video vom Hirnforscher Prof. Hüther... Schau mal rein...
Es gibt auch viele weitere Videos von ihm über (Kinder-)Entwicklung...
 
Hier dann noch das Video von Prof. Hüther, auf das ich ganz zu Beginn hingewiesen hatte: "Was machen die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern".

PPS: Du möchtest den nächsten Blog-Artikel nicht verpassen? Statt eines Newsletters haben wir eine WhatsApp Gruppe, die Dich über den neusten Artikel oder Sonderaktionen (zB den kostenlosen Adventskalender) informiert. Ein Austausch findet in dieser Gruppe nicht statt, damit Dein Handy nicht zugespamt wird. Den Beitrittslink findest Du hier: MamaGoesOM Newsletter per WhatsApp

Mittwoch, 2. September 2020

Gewinner im Spiel des Lebens 💜

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


...und Hallo und Danke an Angie und Romy, dass ich heute in ihrem MamaGoesOM Blog meinen Artikel veröffentlichen darf 😀

Wir drei haben uns letztes Jahr auf einer Veranstaltung über Lichttherapie kennengelernt und sind seitdem in Kontakt geblieben.
Da auch ich mich für Gesundheit, Familie und alternative Heilmethoden interessiere, haben wir viele Gemeinsamkeiten und ich bin froh darüber, durch Angie mittlerweile auch die Bioscan-Analyse und die Psychokinesiologie kennengelernt zu haben. Zwei Werkzeuge, die unglaublich viel dazu beitragen können, Körper und Seele in die Heilung zu bringen.

Ich selbst (Silke) war ursprünglich als praktische Tierärztin tätig, bis ich vor etwa 10 Jahren durch eine Erkrankung aus der Bahn geworfen wurde.
Auf der Suche nach Ursachen und Heilung lernte ich das Familienstellen kennen. Ich war fasziniert von dem was ich dort erfahren durfte und erkannte, dass das Wissen über die Regeln und Ordnungen innerhalb eines Familiensystems der Schlüssel zu vielen Problem-Lösungen sein kann.
Ursachen für Stress und innere Konflikte - meiner Meinung nach Krankheitsursache Nummer 1 - können mit Hilfe von Familienaufstellungen in der Gruppe oder auch mittels des Systembretts im Einzel-Coaching erkannt und aufgelöst werden.

Mit dem folgenden Artikel möchte ich Dir einen kleinen Einblick in die "Spielregeln des Familiensystems" ermöglichen. Und falls Du zu den vielen Menschen gehörst, die sich in ihrer Elternrolle häufig überfordert fühlen, dann bietet Dir dieser Einblick eventuell eine Perspektive Deine Situation neu zu betrachten und eine Lösung zu finden.

Viel Spaß beim Lesen...

Silke

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Spielregeln des Familiensystems


Wir lernen schon als Kinder: Um bei einem Spiel mitmachen und "gewinnen" zu können, ist es wichtig, die Spielregeln zu beherrschen! Jeder übernimmt seine Spielfigur in dem Spiel und bleibt für diese allein verantwortlich. Werden die Regeln nicht eingehalten, gibt es Konflikte und Stress.

"Spielregeln" sind in jedem sozialen Gefüge notwendig, um die Ordnung aufrecht zu erhalten.
In einer Gesellschaft gibt es viele verschiedene soziale Systeme:
An unserem Arbeitsplatz gehören wir dem System des Unternehmens an. Unsere Schulkinder gehören dem Schulsystem an. In einem Verein entscheiden wir uns für ein System, das Menschen mit einem gemeinsamen Hobby verbindet, usw.

Es werden Ämter und Positionen ausgeschrieben und besetzt, damit jedes Mitglied in der Struktur weiß, was seine Aufgabe und seine Verantwortung in diesem Gefüge ist. Meistens haben ältere Mitglieder, die dem System schon länger angehören, Positionen mit mehr Verantwortung und Jüngere nehmen und lernen von den Älteren.

Auch jede Familie ist ein soziales System und unterliegt einer solchen Ordnung und Struktur. Allerdings gibt es hier einen wichtigen Unterschied zu anderen Systemen:
Wir können uns die Zugehörigkeit zu unserem Familiensystem nicht aussuchen. Wir haben nicht die freie Wahl hinzuzukommen oder auszuscheiden. Mit der Geburt treten wir in dieses System ein, gekündigt werden kann niemand.

Unseren ersten Platz, den wir im Familiensystem einnehmen, ist der des Kindes unserer Eltern. In dieser Rolle werden wir immer bleiben, auch wenn wir das Elternhaus verlassen. Wenn wir selbst Kinder bekommen, kommt die Rolle der Eltern hinzu.

Die Eltern, als die Erwachsenen, nehmen die Rolle der "Großen" ein, die Kinder die Rolle der "Kleinen". Zumindest sollte das so sein.

Dabei meint "Groß-Sein" nicht "besser sein". "Groß" beschreibt hier im Grunde eine Haltung, eine bestimmte Denkweise oder ein bestimmtes Gefühl: mit sich im Reinen zu sein und ruhig und mit Liebe und Verständnis auf die Situation seines Kindes schauen zu können.

Aber mal ehrlich:
Sind wir wirklich immer mit uns im Reinen? Können wir in jeder Situation ruhig und verständnisvoll bleiben?
Tatsächlich bringen uns unsere Kinder regelmäßig aus der Fassung, aus unserem Konzept. Wir wünschen uns dann häufig von unseren Kindern, dass sie selbständig Rücksicht nehmen auf uns und unsere Bedürfnisse, oder dass sie Verständnis zeigen für unsere Wut, die ihr Verhalten manchmal in uns hervorruft.

Was hier passiert ist durchaus menschlich, aber im Sinne der Spielregeln des Familiensystems komplett verdreht. In dem Moment, in dem wir von unseren Kindern Verständnis für uns und unser Verhalten erwarten, haben wir die Rollen getauscht:
Wir sind die Kleinen!

Wir rechtfertigen unser Gefühl der Wut, des Ärgers, der Enttäuschung oder was auch immer an Gefühl auftaucht häufig damit, dass unser Kind sich falsch verhalten hat. Wir geben dem Kind innerlich die Schuld an unserem Gefühl und damit auch an unserer Reaktion darauf.
Wenn unsere Kinder gar Gefühle der Ohnmacht in uns provozieren, neigen wir schlimmstenfalls zu seelischer oder gar körperlicher Gewalt dem Kind gegenüber.

Und hier kommt die gute Nachricht:
Unser Kind ist in Wirklichkeit niemals verantwortlich für unser Gefühl. Im Grunde weist uns unser Kind mit seinem Verhalten auf ein Gefühl hin, das schon lange in unserem Innersten steckt und nach Aufmerksamkeit schreit.
Unsere Kinder sind unsere größten Helfer, zu reifen und wirklich "Erwachsen" und "Groß" zu werden und endlich mit uns ins Reine zu kommen.

Und wenn wir erkennen und akzeptieren, dass wir alleine verantwortlich sind für unsere Gefühle und unser Handeln, dann und nur dann sind wir auch in der Lage daran etwas zu ändern.
Durch die Übernahme der Verantwortung für uns selbst, kommen wir aus der Ohnmacht in die Macht. Wir können endlich am Spiel des Lebens mit Freude "mitspielen und gewinnen".

Das klingt in der Theorie vielleicht alles ganz einfach, leider haben wir aber nicht gelernt, Verantwortung für unser "Spiel" zu übernehmen. Denn die wenigsten von uns hatten Eltern, die uns das vorbildlich hätten beibringen können. Oft wurde in unserer Herkunftsfamilie schon mithilfe von -meist unbewussten- Schuldzuweisungen erzieherisch "gearbeitet". Die "Spielregeln" wurden nicht eingehalten.

Glücklicherweise ist es aber nie zu spät dafür, der oder die "Große" zu werden. Und glücklicherweise gibt es heute ganz viele Möglichkeiten und Werkzeuge, die uns dabei unterstützen können.


Familienaufstellungen
 
Mit Hilfe einer Familienaufstellung können wir die Dynamik sichtbar machen, die in einer Familie herrscht. Wir können erkennen, wer welche Rolle spielt, wer nicht an seinem Platz steht und wer fremde Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernommen hat. Wir machen sichtbar, wo die Spielregeln nicht eingehalten werden.

  • Wann und warum haben wir vielleicht mit unseren Eltern schon die Rollen getauscht?
  • Wo haben unsere Eltern uns überfordert? Wo wurde uns etwas abverlangt, was wir als Kinder nicht leisten konnten? 
  • Wo haben wir Verantwortung und Aufgaben für unsere Eltern übernommen, weil sie nicht wirklich "Große" waren?

Diese unbewussten Platz- bzw. Rollenwechsel in einem Familiensystem nennt man auch Verstrickungen. Verstrickungen rauben Kindern unglaublich viel Energie, die ihnen für ihr eigenes Leben fehlt.
Leider verbleiben wir auch als Erwachsene oft noch in den Verstrickungen aus unserer Kindheit gefangen. Kommen dann unsere eigenen Kinder dazu, gelangen wir mit unserer Energie an unsere Grenzen. Denn nun tragen wir nicht nur -unbewusst- die Verantwortung für unsere Eltern bzw. deren Aufgaben, sondern auch noch für unsere Kinder. 
 
Fühlen wir uns ständig überfordert in unserer Elternrolle ist es hilfreich sich einmal folgende Fragen zu stellen:
  • Wem versuchen wir es immer noch recht zu machen?
  • Versuchen wir einen perfekten Haushalt zu führen, weil unsere Mutter das immer von uns oder auch von sich selbst verlangt hat?
  • Stehen wir vielleicht für die Bedürfnisse und Angelegenheiten unserer Eltern jederzeit abrufbereit zur Verfügung, damit wir ihnen keine Enttäuschung oder gar ärgerliche Gefühle bereiten?
  • Spielen wir im Streit zwischen unseren Eltern immer wieder die Vermittlerrolle? Oder werden wir gar aufgefordert uns für oder gegen ein Elternteil zu positionieren?
  • Gehen wir wirklich unserem Berufswunsch nach oder machen wir das vielleicht Papa zu Liebe? Oder erfüllen wir unbewusst den Traum unserer Mutter, die ihren nicht leben durfte?
  • Oder verweigern wir uns unser Glück, weil es unseren Eltern auch nicht vergönnt war?
  • Was tun wir allein aus dem Grund, uns nicht schuldig fühlen zu müssen?
 
Verstrickungen passieren in der Regel völlig unbewusst und die Motivation ist im Grunde fast immer die bedingungslose Liebe des Kindes für seine Eltern.

Die Lösung ist, unseren Eltern die Verantwortung für ihr Leben und ihr Schicksal zurückzugeben. Wir können ihnen das zumuten... Wir müssen ihnen das zumuten, um in unsere eigene Kraft zu kommen.
Sie sind die Großen. Und nur wenn wir ihnen ihre Gefühle, Sorgen und Nöte zumuten, können auch sie endlich daran wachsen.
Das ist nicht nur ein Akt der Liebe und des Respekts unseren Eltern gegenüber, das verlangt die oberste Spielregel eines jeden Familiensystems:
Jeder trägt sein eigenes Schicksal!

Wir haben nicht die Wahl, in unserem Familiensystem mitzuspielen oder nicht. Aber wir haben die Wahl, unsere Rolle darin anzunehmen und die Rolle, die Zugehörigkeit und die Lebensweise der anderen zu achten.

Im Verhältnis zu unseren Eltern bleiben wir immer die "Kleinen" und nur wenn wir diesen Platz akzeptieren, können wir für unsere Kinder die "Großen" sein und sie stets liebe- und verständnisvoll durch alle Situationen begleiten.

Sind wir in unserer Kraft und an unserem Platz im System, werden unsere Kinder sich sicher fühlen und sie werden in uns keine Gefühle der Ohnmacht mehr provozieren können. Auffälliges Verhalten ihrerseits wird dadurch überflüssig.
Und auch für unsere Eltern können wir dann eine liebevolle Unterstützung im Alter sein, deren Motivation nicht Schuldgefühle sind sondern der freiwillige Wunsch.
 
Werden wir trotzdem ab und zu an unsere Grenzen gebracht, dürfen wir auch in dieser Situation die Großen bleiben und unseren Kindern zeigen, wie wichtig es ist, sich Fehler und eigene Grenzen einzugestehen, ohne sich selbst oder andere dafür schuldig zu sprechen.

Denn die perfekte Mutter oder den perfekten Vater gibt es nicht. Und dieses "Nicht perfekt sein müssen" befreit auch unsere Kinder von einem großen inneren Druck und gibt ihnen die Sicherheit ihr eigenes Leben meistern zu können und für ihre Kinder später den Platz der Großen im Familiensystem mit Leichtigkeit und Freude einnehmen zu können.
 
Es lohnt sich die Regeln im "Spiel des Lebens" zu verstehen und zu beherrschen! Dann macht es Spaß und gelingt 😊

Herzliche Grüße
Silke
 
****************************************** 

Dr. Silke Tauber
Systemische Familienberaterin
Internet: www.Raum-fuer-Lebensdynamik.de
Mail: Silke.Tauber@Raum-fuer-Lebensdynamik.de
Telefon: 06034/907357
 

****************************************** 
 
Liebe Silke,
wir danken Dir von 💜 für diesen wundervollen Artikel! Und freuen uns darauf, dass Du vielleicht in der Zukunft unseren Blog nochmals mit einem Artikel bereicherst!

Liebe Leser*in,
wir hoffen, Silkes Gast-Artikel hat Dir gefallen und konnte Dir ein paar Einblicke in das "Spiel des Lebens" geben.

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy & Angie

Mittwoch, 26. August 2020

Plötzlich Schulkind 💜

 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Kaum in der Kita eingewöhnt, endet die Kita-Zeit auch schon wieder... Diesmal mit einer etwas seltsamen Feier: Masken tragen, Abstand halten, sich nicht mit einer Umarmung von den Erzieherinnen verabschieden dürfen. Trotzdem haben die Erzieherinnen sich große Mühe gegeben und es geschafft einen schönen Abschied zu gestalten.
Doch trotz der Abschiedsfeier in der Kita... Es ist einfach ein seltsames Gefühl, dass diese Zeit so "plötzlich" zu Ende ist.
Und auch wenn ich dieses Gefühl von meiner Großen schon kannte, hat es mich trotzdem diesmal wieder überfallen. Auch wenn ich vorgewarnt war 😅

Nach 8 Jahren Kita mit zwei Kids ist es nun ein wirklich komisches Gefühl, dass ich jetzt plötzlich zwei Schulkinder habe. Und gar kein Kita-Kind mehr.

Und - ganz so wie bei der Großen auch - fragte ich mich in den Sommerferien zwischen Kita und Schule:
 
  • Ist sie wirklich startklar für die Schule? 
Und wenn man sich das dann schon fragt, wird man schnell unsicher... Da bleiben weitere Fragen nicht aus..
  • Wird das alles klappen?
  •  Wird unser schmales Mäuschen den schweren Schulranzen tragen können, ohne Rückenschmerzen zu haben? 
  • Wie wird das mit dem Schulweg klappen? 
  • Wie lange muss ich mit laufen, bis der Schulweg gut klappt?
  •  Laufen eigentlich noch andere Kinder in die gleiche Richtung? 
  • Und welche Kids kommen überhaupt in die gleiche Klasse? 
  • Bleibt die Kita-Gruppe vielleicht zusammen? 
  • usw...

Und innerhalb der 6 Wochen Sommerferien kann die Liste der Fragen wirklich lang werden 😂

Und dann... Ja, dann... Dann fängt die Schule einfach an...
Und siehe da - ebenfalls genau wie bei der Großen - läuft alles ganz prima...

  • Das Kind ist vollkommen startklar. Gefühlt ist unsere "Kleine" innerhalb der Sommerferien um einen Meter gewachsen und um 3 Jahre reifer geworden...
  • Der Ranzen sieht zwar auf den Rücken riesig aus, aber der Rücken hält es aus 😅
  • Der Schulweg klappt prima. Keine Beschwerden über wehtuende Füße.
  • Lange muss ich wahrscheinlich nicht mehr mit laufen. Oder zumindest nur noch bis über die Hauptstraße.
  • Es haben sich jetzt einige Kids gefunden, die zusammen laufen können.
  • Nur die Zusammensetzung der verschiedenen Klassen ist mir weiterhin völlig unklar. Die "Sortierung" ist auf jeden Fall weder nach Kita-Gruppe noch nach Wohngebiet 🤣

Kurz gesagt: Mal wieder umsonst Sorgen gemacht 🤪

Und so gewöhnen wir drei (Hoch-)Sensibelchen (Link zu meinem Artikel über Hochsensible HIER) uns nun jeden Tag ein bisschen mehr an den neuen Zustand 😅. Die große Große an die weiterführende Schule, die kleine Große an die erste Klasse und ich mich an meine entsetzlich groß gewordenen Kinder 😁

Solltest Du also nächstes Jahr PLÖTZLICH ein Schulkind "bekommen"... Wahrscheinlich wirst Du Dir ähnliche Fragen stellen... Und vermutlich auch hinterher feststellen, dass Du Dir - genau wie ich - umsonst Sorgen gemacht hast... 😉
Der "Sprung" der Kids von der Kita in die Schule scheint ein absoluter Entwicklungsbeschleuniger zu sein 😅

Doch ein kleiner Tipp so am Rande: So lange Du Kita-Kids hast... Genieße die Freiheiten, die sich daraus ergeben!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 29. Juli 2020

Was kommt in die Schultüte? 💜

Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link)

Hallo DU! 

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Es ist wirklich kaum zu glauben, kaum haben die Sommerferien angefangen, sind wir auch schon mitten in der 4. Woche der Ferien angekommen. Der Schulstart rückt näher... Und für den Jahrgang 2013/2014 rückt damit die Einschulung in greifbare Nähe. Die Einschulung und die erste Zeit danach kann wirklich sehr aufregend sein. Nicht nur für die Erstklässler 😇
Der Schulranzen steht schon im Kinderzimmer. Die Listen auf denen steht, was alles an Material gekauft werden muss, liegen auf dem Küchentisch und sind schon teilweise abgehakt.
Und... Ja... Die Schultüte...
Die meisten Schultüten für die zukünftigen Erstklässler sind wahrscheinlich schon gekauft oder sogar schon selbst gebastelt oder selbst genäht.
Stellt sich nur die Frage: Was soll in die Schultüte?


Nachfolgend findest Du ein paar Ideen zur Schultüten-Füllung. Süßigkeiten habe ich da mal ganz bewusst weg gelassen 😉


Namensaufkleber
Die sind super praktisch, je nach Anbieter auch spülmaschinenfest oder gar für Kleidung geeignet und waschmaschinengeeignet.
Ich bestelle Aufkleber immer bei Gutmarkiert*. Die meisten Aufkleber dort sind spülmaschinenfest und es gibt auch Klebeetiketten für Kleidung.


Lernuhr
Meine Große hatte in ihrer Schultüte vor Jahren eine FlikFlak Lern-Uhr. Auch heute funktioniert die Uhr einwandfrei und sieht immer noch gut aus. Das Textilband bei FlikFlak ist waschbar.
Auf den FlikFlak-Lernuhren sind abgesehen von den Stundenzahlen auch die Minutenzahlen auf dem Ziffernblatt.
Es gibt jedes Jahr wieder neue schöne Designs.
Für Mädels z.B. Einhorn*, Sterne* oder Regenbogen*.
Für Jungs z.B. Spiderman*, Weltraum* oder Autos*.
Neben diesen sehr praktischen Geschenken für in die Tüte, gibt es auch ein paar Dinge, die gleich noch beim Lernen und Üben helfen können:

Würfel mit mehr als 6 Seiten
Mathe üben macht nicht immer Spaß. Doch getarnt als Würfelspiel ist es schon nicht mehr ganz so schlimm... 😅 Für die erste Klasse tun es eigentlich zwei 10-seitige Würfel*. Da wird ja erstmal nur bis 20 gerechnet. Da kann man mit den Würfeln prima Plus- und Minus-Rechnen üben.
In den nächsten Jahren, wenn dann das kleine 1x1 dran kommt, sind die 10er Würfel auch wieder perfekt.
Wenn Du gleich vollkommen für Mathe-Würfel-Spiele gewappnet sein willst, dann kannst Du auch einfach gleich
ein Set mit polyedrischen Würfeln* kaufen. In diesen Sets sind 7 Würfel mit unterschiedlich vielen Seiten enthalten. Wir haben bei meiner Großen im Laufe der ersten Klasse dieses Set mit den 7 Würfeln gekauft und haben damit in den letzten Jahren schon wild gerechnet. Diese Würfel-Sets gibt es in vielen bunten Farben und das Spielen damit macht einfach Spaß. Hier werden diese Würfel auch auf als "magische Steine" beim Spielen benutzt, ganz ohne würfeln und rechnen 😉

TipToi Stift
Der Ravensburger TipToi Stift* ist ein elektronisches Gerät das interaktiv mit den dazu passenden Büchern und Spielen genutzt werden kann. Dabei gibt es extra Bücher, aber auch Spiele die beim Lesen und Rechnen lernen unterstützen.
Buch 1. Klasse Lesen*
Buch 1. Klasse Rechnen*

Spiel Lesen*
Spiel Rechnen*
Spiel Uhr lesen lernen*


LÜK-Kasten
Die "Kinder der 70er und 80er" kennen den LÜK Kasten sicherlich noch aus der eigenen Schulzeit. Doch wahrscheinlich kennt einfach jeder den LÜK-Kasten 😂 Und was gut ist, kommt wieder 😉

Zum Einstieg gibt es ein Paket für die erste Klasse*...

Rechenkette
Hier kannst Du statt zu kaufen mal etwas basteln...
Die Rechenketten helfen zu Beginn des Rechnenlernens, eine bildliche Vorstellung davon zu bekommen, was man beim Rechnen überhaupt tut. Meine Große hat damals eine Rechenkette von ihrer ersten Lehrerin bekommen. Zum Rechen-Start hat sie wirklich gute Dienste geleistet...
Hier eine Bastelanleitung auf Youtube...


Pimp my Schreibtisch
Dann kann man natürlich auch mit Geschenken aus der Schultüte den Schreibtisch noch etwas besser ausrüsten:

Zum Beispiel mit Locher*, Tacker*, einem witzigen Tesaabroller*, einem hübschen (vielleicht selbst gestalteten) Stiftebecher*, einer coolen Schreibtischunterlage oder irgendwelchen besonderen Stiften.

Und last but not least... Noch was fürs Herz:
Schutzengel-Schlüsselanhänger*

So wünsche ich Dir nun ganz viel Spaß beim Befüllen der Schultüte und Deinem Schatz einen guten Schul-Start!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 12. Februar 2020

Ich bin doch noch gar nicht so weit... 💜


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Kennst Du dieses Gefühl, wenn Dein Kind gerade einen Entwicklungsschritt macht und Du (im Gegensatz zu Deinem Kind) noch nicht bereit bist für diesen Schritt?

Ich bin gerade mal wieder an dieser Stelle 😅
Natürlich nicht zum ersten Mal... Doch nachdem bei meinen zwei "Großen" in letzter Zeit keine großen Entwicklungsschritte mehr passiert sind, bin ich etwas aus der Übung 🤣
Denn die Schritte werden ja, ab absehbarem Ende der Kita-Zeit, immer seltener... Doch nun ist wieder ein Schritt passiert, der mich fast aus den Socken gehauen hat. 
Ein Wackel-Zahn... Natürlich nicht der erste WackelZahn... Denn meine Große ist ja schon 9 Jahre alt. 
Aber es ist der LETZTE erste Wackel-Zahn, den es bei meinen Kindern geben wird... 
Das hat mich echt voll auf dem falschen Fuß erwischt 😯

Wann zum Teufel sind meine beiden eigentlich sooooooo groß geworden? 😱

Da wurde es mir erst so richtig, wirklich und "in echt" bewusst... Wenn die Sommerferien beginnen, ist die Kita-Zeit für uns endgültig vorbei. 
Das nächste Kind, das ich in den Kindergarten bringen kann, wird - in vielen, vielen Jahren mein Enkelkind sein... Hoffentlich 😅
Und nach den Sommerferien, wenn meine kleine "Große" in die Schule kommt, kommt meine große "Große" dann auch gleich noch auf die weiterführende Schule (während Romy dann Baby Nummer 3 in den Armen hält 😍) 
Das alles war mir auch vorher schon klar... So irgendwie... Im Kopf... Doch offenbar nicht in meinem Herzen... 
Und der Wackel-Zahn... Ja, der hat mir das ganze bis ins letzte Detail "nahegebracht"... Mit voller Wucht... Ich war kurzfristig sprachlos... 

End of an aera... 

Und natürlich auch der Beginn einer neuen Ära... 
Doch erstmal muss ich jetzt das Ende der einen Ära verdauen, bevor ich mich auf die neue Ära einlassen kann 😅

Tja... Da hilft nur eins... ATMEN... Immer schön weiter atmen... Und entspannen... OOOOOOMMMMMMMMMM... Life ist just a game... 

Von 💜 alles Liebe an Dich... Ganz besonders, falls Dich auch gerade eine Entwicklungs-Erkenntnis eiskalt erwischt hat... Und immer schön atmen 😅

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie