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Mittwoch, 28. April 2021

Rituale, Struktur und Flexibilität mit Kids leben...💜

 

 
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜



🤗🌸☀️Alltagsrituale und Struktur sind sehr wichtig für Kinder! Flexibilität dabei gleichzeitig auch! 💚
Denn (siehe Foto) auf dem Sofa Einschlafen kommt auch manchmal vor :-) und das darf auch sein. Anschließend tragen wir die Kids einfach hoch...
Ich erzähle Dir erstmal, wie es bei uns generell ist und weiter unten findest Du dann wie immer Inspiration...
 
Ein ganz normaler Tag bei uns...🤗 startet so um sieben halb acht unter der Woche, am Wochenende glücklicherweise erst gegen halb neun 😅 da wir hier drei Langschläfer haben. 😍
Jeden Morgen mache ich 10 min. Yoga und anschließend hulere ich 10 min., plus ein paar Minuten Bad-Routine 💪 ja das geht mit drei Kids 😊 auch im Laufe des Tages schnappe ich mir den Hula Reifen noch mehrmals (ich versuche es wirklich jeden Tag), bleibe gleichzeitig dabei entspannt, wenn es mal nicht klappt, weil irgendwas dazwischen kam. 😆 
Anschließend gehen wir runter frühstücken und danach erstmal 2-3Std. raus (aktuell können die Kids 2 Tage die Woche vormittags für 3,5 Std. in die Kita, da müssen wir früher los und frühstücken dann nicht bzw. die Kids bekommen was mit für die Kita) ☀️ bei ganz doofem Wetter sind wir auch draußen, dann natürlich in voller Matschmontur. 😅 
 
Wenn wir drinnen sind, dürfen die Jungs spielen was sie möchten, Musik oder Hörbücher hören, können kreativ sein oder andere Dinge machen. Hölen bauen, Rollenspiele, andere tolle Dinge kreieren etc.  
Ich liebe die Flexibilität, aber besonders auch die festen Strukturen am Tag, denn die Kids wissen dann, was als Nächstes kommt und kooperieren besser. Ich gestalte den Tag oft auch gerne flexibel und schaue wer auf was, wann Lust hat, doch die festen Abläufe am Tag helfen enorm dabei, dass es ein entspannter und auch produktiver Tag wird. 
Denn Strukturen und Alltagsrituale geben nicht nur den Kids Sicherheit, sondern auch mir. 
 
Zwischen 12.30 und 13uhr gibts Mittagessen (wenn sie in der Kita waren, dann erst gegen 13.30uhr, da ich sie natürlich erst abholen muss), danach machen wir alle eine Mittagspause 🤗 dabei können die Jungs Hörbücher hören und dürfen auch manchmal ihre Serie schauen (aber nicht jeden Tag). 
Momentan gibts keine richtige Mittagspause, denn bei dem tollen Wetter sind wir einfach den ganzen Tag draußen.
Nachmittags ab ca. 15 Uhr gibts einen Snack und meistens gehen wir nochmal raus oder bleiben draußen (treffen uns mit befreundeten Mamas und deren Kids, natürlich aktuell nur draußen) oder sind nur unter uns drinnen und zusammen kreativ, backen oder spielen gemeinsam oder die Jungs spielen miteinander und ich mache den Haushalt. Der macht sich ja leider nicht von selbst. 😫
 
Abends gegen 18 Uhr kommt dann mein Mann Heim, wir essen zu Abend und anschließend dürfen die Kids noch spielen. Das ins-Bett-bring-Ritual 😴 beginnt so ab 19:30 Uhr.
Aktuell schlafen sie meistens gegen 20 Uhr, mein ältester manchmal auch erst um 21/21.30Uhr. 
Beim Ins-Bett-Bring-Ritual sind mir Ruhe und Entspannung sehr wichtig. 
Wir gehen hoch ins Bad, putzen Zähne etc., die Jungs ziehen sich um und nach dem einkuscheln ins Bett, lese ich anschließend zwei Bücher vor (jedes Kind sucht sich ein Buch aus), Linus schläft relativ schnell ein, Ben braucht hingegen länger, daher darf er noch ein ruhiges Hörbuch hören (siehe Blogbeitrag Päd. wertvolle Medien). :-) Ich bleibe noch eine Weile bei ihm und gehe dann irgendwann ausm Kinderzimmer. 
Grundsätzlich wechseln mein Mann und ich uns dabei ab. 
Mo, Mi, Fr & Sa bringe ich alle drei Kids ins Bett und mein Mann bringt die beiden Großen am Di, Do und So ins Bett. Nachdem ich Leo gestillt habe, übergebe ich ihn auch an meinen Mann an den drei Abenden. 
So hat jeder von uns auch abwechselnd abends Zeit für sich.

Momentan können meine Jungs nur an zwei Vormittagen in die Kita gehen und an den anderen Tagen betreue ich mit befreundeten Mamas vormittags oder auch mal nachmittags abwechselnd unsere Kids.
Wir sind dann immer 2-3 Std. abwechselnd draußen, das ist sehr hilfreich, um auch an ein paar Tagen mal ein paar Std. nur mit Leo Ruhe haben zu können. So ein Mütter Netzwerk ist da super hilfreich.
Ab Juni werde ich wieder als Tagesmutter arbeiten und Leo bei mir mit betreuen, da können meine Jungs dann wieder regelmäßiger in die Kita. Ich bin gespannt, wie das für sie wird.

Nun kurz zur Flexibilität, die genau so wichtig ist meines Erachtens nach! Denn es gibt Tage, da kommen unvorhersehbare Situationen dazwischen und um dann nicht in Strukturen gefangen zu sein, ist es wichtig Dir selbst und deinem Kind/ deinen Kindern den Freiraum zu lassen, sich um zu entscheiden und flexibel zu bleiben.
Es kommt auch immer auf die Kinder drauf an. Die einen brauchen Orientierung und Strukturen ganz arg und für andere Kinder ist Flexibilität genau das richtige.
Das wirst Du sicher selbst im Blick haben, wie das bei Dir/Euch ist.
 
Warum brauchen Kinder Rituale?
 
- es gibt Kindern Sicherheit und nimmt ihnen die Unsicherheit
- es gibt Kindern ein Gefühl von Gemeinschaft & Geborgenheit
- es sind Inseln der Ordnung, wo sich das Kind dran orientieren kann
- es hilft bei neuen Lebensabschnitten besonders sich wieder wohl zu fühlen und einzufinden
- es gibt ihnen einen wiederkehrenden Alltag und hilft bei der Kooperation zwischen Kind/ern und Eltern
 
Warum brauchen Kinder Flexibilität?
 Für Kinder ist es sehr wichtig:
 
- ihre Komfortzone auch mal zu verlassen, um sich auch in andere hinein versetzen zu können (empathisch sein anderen Gegenüber)
- neugierig zu sein und sich unabhängig von festen Strukturen jederzeit weiterzubilden durch Spielen, Lesen, Bauen, Rollenspiele etc. -> ihre kognitiven, geistigen, motorischen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten erweitern ohne Zeit-Druck
- eine stabile frühe Kindheit zu haben und das Urvertrauen ins Leben und eine sichere Bindung zu den Eltern -> dann können sie auf Veränderungen im Alltag flexibler und entspannter reagieren
- einen optimistischen Blick in die Zukunft zu haben (diesen durch ihr Vorbild/Bezugsperson mit zu bekommem)
- spontan handeln zu können
- Rollenflexibilität zu entwickeln
- dass eine vorherige Meinung oder Entscheidung sich ändern darf, nicht nur bei den Kindern, vor allem auch bei Dir
- auch mal spontane Aktionen zu machen (Picknicken aufm Teppich, draußen schlafen im Sommer, Ausflüge ohne festes Ziel oder Sonstiges)
*einen tollen Artikel dazu gibts hier: Kinder brauchen Flexibilität
 
Was ist hilfreich für einen gelingenden Tagesablauf? 
 
- ganz besonders wichtig ist genug Zeit einzuplanen & Geduld, früher aufstehen und mehrere Wecker für verschiedene morgendliche to Do´s sind hilfreich
- dem/den Kind/ern Geborgenheit geben 
- Kinder brauchen einen Wechsel von Selbstbestimmung & Anleitung, von Vielfalt & Ordnung
- mit der Zeit wird der Tagesablauf zur Gewohnheit für alle und es läuft dann entspannter (dennoch wird es mal Tage geben, wo einer der Familie evtl. mit dem falschen Fuß aufgestanden ist ;-) -> da ist dann wichtig empathisch drauf einzugehen und zu schauen, wie dennoch eine Kooperation zwischen Kind und Eltern möglich ist
- einen Freiraum schaffen für die eigene Kreativität der/des Kinder/Kindes gehört dazu
 
Und mit welchen Ritualen oder Routinen?
 
- morgendliche Routine: Kuscheln, ins Bad, fertig machen und anziehen, Frühstück, los zur Kita oder Freie Spielzeit zu Hause etc.
- den Vormittag gemeinsam gestalten, wenn es machbar ist
- Mittagessen und Mittagspause
- Nachmittag gemeinsam gestalten oder feste Tage für bestimmte Unternehmungen oder Hobbys (feste Tage für die Zeit mit Familie oder Freunde sind hilfreich)
- Abendessen und die Zeit danach
- Ins-Bett-Bring-Ritual
 
Rituale im Laufe des Jahres? (Dazu folgt ein weiterer Blogbeitrag demnächst)
 
- Jahreszeiten
- Geburtstage
- Fasching
- Ostern
- Muttertag, Vatertag 
- Erntedank
- Halloween
- St.Martin
- Nikolaus 
- Weihnachten
- Silvester
- Neujahr
- Eingewöhnung
- Abschiede
- Übergänge zur Kita und Schule

Es gibt so viele wundervolle Rituale? Wie sind Deine bzw. eure täglichen, wiederkehrenden Rituale in der Familie? Teile sie gern mit uns per Privatnachricht. Und wir teilen sie gern anonym mit allen Lesern demnächst.
 
Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!

 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 5. August 2020

(Hoch-)Sensibelchen!?

Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link).

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ja, wie finde ich hier den Einstieg? Ein Sensibelchen...!? Natürlich habe ich nicht vor, hier irgendjemanden zu beschimpfen! Sollte ich auch besser nicht... Denn wer im Glaskasten sitzt, der wirft besser nicht mit Steinen 😉 Denn... Ja... Ich bin eins dieser Sensibelchen 😅 Zumindest hat man mir dieses Etikett früher aufgedrückt. Und "Sensibelchen" war sicher noch der netteste Ausdruck, den ich so im Laufe der Jahre zu hören bekommen habe... Heute würde man mich wohl als "Hochsensibel" beschreiben.
Schaut man in entsprechende Literatur, wird oftmals der - von Elaine N. Aron geprägte - Begriff HSP (Highly Sensitive Person / HochSensible Person) genutzt. Der Hintergrund bleibt jedoch der gleiche... Es geht um eine Person (egal ob Erwachsen oder Kind), die sensibler auf Umweltreize reagiert, als es der "Normal-Mensch" tut. Das Nervensystem der Hochsensiblen reagiert einfach stärker.
Im Klartext: das Licht wird heller empfunden, Gerüche stärker wahrgenommen, Emotionen stärker gefühlt, Temperaturen werden intensiver empfunden, Reize die auf die Haut treffen (Kleidungsetiketten, kratzige Stoffe, nasse Kleidung) stören mehr und Situationen werden schneller als stressig empfunden.

Das sieht jetzt auf den ersten Blick vielleicht so aus, als ob Hochsensibilität nur Nachteile hätte... Doch weit gefehlt! Hochsensible sind genauso "normal" wie alles anderen auch. Doch was ist schon normal? 😉😂
Und wir sprechen hier auch nicht von wenigen Einzelfällen auf der Welt, denn schätzungsweise sind 20% der Bevölkerung hochsensibel.

Ganz klar muss man Hochsensibilität auch von "schüchtern sein" abgrenzen. Sicherlich gibt es auch schüchterne Hochsensible, doch es gibt auch sehr extrovertierte Hochsensible.
Auf jeden Fall hat Hochsensibilität auch ihre Vorzüge. Denn Hochsensible können sich sehr gut in andere Menschen hineinversetzen. Sie spüren ihr Gegenüber und ihre Umwelt einfach sensibler. Aus diesem Grund sind Hochsensible auch oft in helfenden Berufen (Therapeuten, Lehrer, Theologen, Berater, usw.) tätig. Doch auch in kreativen / visuellen Berufen (Grafiker, Designer, Innenarchitekten, Innenausstatter, usw.) sind viele Hochsensible zu finden, denn sie spüren förmlich, ob etwas stimmig aussieht oder nicht. Natürlich tummeln sich nicht alle in diesen beruflichen Kreisen.

Doch vom beruflichen mal zum privaten... Wenn Eltern hochsensibel sind, ist das auf jeden Fall Segen und Fluch zu gleich.
Auf der einen Seite können sie sehr genau spüren, was ihr Kind braucht oder ob gerade etwas nicht stimmt. Doch auf der andern Seite kann es auch sehr schwierig sein als hochsensibler Elternteil ein schreiendes oder quengelndes Kind auszuhalten.

Wichtig ist es also auf jeden Fall erst mal zu erkennen, dass man bzw. das das eigene Kind hochsensibel ist. Hat man das erstmal erkannt, kann man dann auch genauer hinschauen was das Nervensystem am meisten "antriggert" und zusehen, diese Situationen zu entschärfen.

Doch bleiben wir erst mal beim erkennen... Vielleicht hast Du ja jetzt nachdem Du oben schon etwas gelesen hast, so den leisen Verdacht, dass Du oder Dein Kind vielleicht hochsensibel sein könnte... Und das so einiges erklären würde... Dann kann ich Dir empfehlen mal einen Test im Internet zu machen. Es gibt online viele verschiedene Tests. Ich bevorzuge die Tests von bereits oben genannter Elaine N. Aron. Sie unterscheidet in den Tests zwischen Erwachsenen und Kindern.

"Bin ich hochsensibel?" Test für Erwachsene nach Elaine N. Aron
"Bin ich hochsensibel?" Test für Kinder nach Elaine N. Aron

Solltest Du Dich oder Dein Kind dort wiedergefunden haben, kann ich Dir nur sehr ans Herz legen, dich genauer mit dem Thema Hochsensibilität zu beschäftigen. Durch die genauere Beschäftigung mit dem Thema geht die Hochsensibilität natürlich nicht weg 😉 doch man versteht sich selbst oder sein Kind plötzlich besser und kann sich um einiges besser vor den manchmal recht ungemütlichen "Nebenwirkungen" der Hochsensibilität schützen. Manchmal reicht es aber auch schon, einfach nur zu wissen, was als "Echo" auf einen zu kommen wird, statt mitten rein geschmissen zu werden und sich zu fragen, was dann jetzt schon wieder los ist 😅

Damit Du zwischen den -mittlerweise sehr zahlreichen- Büchern über das Thema Hochsensibilität eine grobe Richtung hast, hier ein paar Infos zu Büchern, die mein Bücherregal bevölkern...

"Sind sie hochsensibel?" von Elaine N. Aron*
Das war mein erstes Buch über Hochsensibilität. Dort geht es vorrangig um hochsensible Erwachsene und den Alltag.
"Das hochsensible Kind" von Elaine N. Aron*
Als Mutter habe ich mir nach der Lektüre des zuvor genannten Buchs dann auch noch diese Kinder-Version besorgt. Als ich dieses Buch gelesen habe, wurde mir so einiges ziemlich klar 😅
"Leben mit hochsensiblen Kindern" von Susan Marletta-Hart*
Habe ich mir dann zum Weiterlesen besorgt. Hier ist das Thema noch mal explizit in die Zeiten der frühen Kindheit, Grundschulzeit und Pubertät unterteilt. Zudem gibt es dort viele Übungen, Spiele und Meditationen.
"Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal" von Birgit Trappmann-Knorr*
Zuerst dachte ich, dass mir die oben genannten Bücher ausreichen. Doch in diesem Buch wird die Brücke von Hochsensibel zu ADHS/ADS geschlagen. Das betrifft uns zwar persönlich nicht, doch ich fand diesen Denkansatz für meine Arbeit als Gesundheitsberaterin und Vitalstoff-Coach recht interessant. Zudem werden in diesem Buch sowohl Erwachsene als auch Kinder besprochen. Also auch durchaus als Einsteiger-Buch geeignet.
"Hochsensibele Mütter" von Brigitte Schorr*
Dieses Buch ist natürlich besonders für die hochsensiblen Eltern ein Gewinn. Denn wie schon oben beschrieben, ist es als hochsensibler Elternteil noch schwieriger als für nicht-hochsensible Eltern die "Ausbrüche" der Kinder auszuhalten. Hier wird auch die Hochsensibilität innerhalb der Familie und die Kombination von hochsensibel/nicht-hochsensibel besprochen.

Jaaaaa.... Nun ist der Artikel -mal wieder- sehr viel länger geworden, als ich das beabsichtigt hatte...😅
Ich hoffe, ich konnte Dir einen Einblick in die Welt der Hochsensibilität bieten und vielleicht hast Du Dich ja sogar wiedergefunden und kannst Dir durch die eine oder andere Erkenntnis das Leben etwas leichter machen und Deine Hochsensibilität für Dich und Deine Familie positiv nutzen 😊 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 25. März 2020

Die Auszeit positiv nutzen... 💜




Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER


Hallo DU! 

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Mittlerweile habe ich (Angie) schon kaum noch Lust den Fernseher oder das Radio anzuschalten oder auf Facebook zu schauen... Es ist ein unglaubliches Hin- und Her... Es gibt nur noch ein Thema... Nein, ich werde jetzt nicht schreiben welches Thema!
Alle fragen sich: Wie schlimm ist es nun wirklich? Wer ist Schuld? Was darf man und was nicht? Wie schlimm ist es für die Wirtschaft? usw... usw...

Ich kann es einfach nicht mehr sehen und hören... Wir sind zu Hause... Mehr können wir ja gerade nicht tun (außer natürlich oft Hände waschen. Das haben wir allerdings auch schon vorher getan...)... HomeSchooling in Kombination mit Arbeitengehen oder HomeOffice ist eine echte Herausvorderung... Wen es interessiert, der kann hier das lesen, das ich zuerst schreiben wollte und was Romy noch zu meinem ursprünglichen Beitrag hinzugefügt hat... (LINK)

Doch ich mag jetzt nicht mehr darüber nachdenken! Ich möchte mich mehr auf die positiven Seiten der aktuellen Situation konzentrieren... das Beste daraus machen... Frei nach dem Motto:


Ich freue mich wenn es regnet,
denn wenn ich mich nicht freue,
regnet es auch!
- Karl Valentin -

  
Also... Her mit den Inspirationen für die Sonnenseiten der gesellschaftlichen Auszeit!

Das bisschen Haushalt... 😇😆😅
Schaue dazu gerne nochmal in Romys Post vom 5. Februar 2020

und in unsere Pinterest Pinnwand zum Thema Haushalts-Helfer      

Wenn der Haushalt so weit annehmbar ist... Dann nix wie raus... Sonne tanken! 🌼


Ideen für Draußen
Spiel-Ideen für draußen
💜 Garten, Terrasse oder Balkon hübsch machen

Wenn das Wetter doch mal nicht so mitspielt... Dann eben...

Ideen für Drinnen
Spiel-Ideen für drinnen
💜 Bewegung für Mamas 💜 Bewegung für die Kids 💜 Vorlesestunde online 💜 Hörgeschichten online 💜 Kostenlose ePaper von Gruner & Jahr 💜 Gesellschaftsspiele zum Ausdrucken

Bastel-Ideen
Allgemeines 
💜 Bügelperlen 💜 Fensterbilder 💜 Frühlingsdeko 💜 Für Autos & Ritter 💜 Für Barbies & Puppen 💜 Für die ganz Kleinen 💜 Gesellschaftsspiele 💜 Glückswächter 💜  Mit Muscheln 💜 Mit Steinen 💜 Mit Treibholz & Ästen 💜 Perlen herstellen 💜 Prickeln 💜 Traumfänger 💜 Töpfern 💜 Ü-Eier   

Fertig ausgetobt und wild bebastelt?

Dann ist es vielleicht Zeit für etwas Ruhigeres!?!

Entspannung
Meditationen von MamaGoesOM 💜 Meditation von Laura Seiler 💜 Meditation für Kids (Veit Lindau) 💜 Musik hören auf Amazon Music (HIER* klicken und 30 Tage gratis testen) 💜 Hörbücher hören auf Audible (HIER* klicken und 30 Tage gratis testen)

Oder vielleicht die Wohnung etwas auf den Kopf stellen?

Mach mal neu...

Kinderzimmer umgestalten 

Mal überlegen wie das Leben NACH der verordneten Auszeit aussehen soll?

Wo wollen wir hin?
Visionboard für die ganze Familie (dabei kann man auch gleich alte Zeitungen zerlegen und hat damit gleich noch etwas "ausgemistet")
Zu dem "Wo wollen wir hin?" auch noch ein paar Gedanken von Laura Seiler und Bahar Yilmaz.

Vielleicht aber auch einfach nur mal etwas vor sich hin träumen!

Schau mal einer guck!
Schöne Bilder aus der ganzen Welt 💜 Schöne Sprüche, die Kraft geben   

Hier noch ein paar Links nur für uns Mamas (und Papas)...
Produktiv und erfolgreich im Homeoffice (Cordula Nussbaum)
Dort gibt es das gleichnamige Buch als PDF kostenlos, oder aber bis Donnerstag (02.04.2020) vormittags als kostenloses Kindle-eBook HIER

Zuschüsse für Selbstständige und kleine Unternehmen von der Corona-Soforthilfe des Landes Hessen
Notfall-Kinderzuschlag der Familienkassen

Und last but not least...
Etwas tun, das für einen anderen Menschen einen (positiven) Unterschied macht:


Lächle beim Einkaufen andere Menschen "aus der Ferne" an
 

Gutscheine bei kleinen Unternehmen (z.B. Friseur, Massage) kaufen. Vielleicht als Geburtstagsgeschenke, die man ja momentan nicht persönlich übergeben kann. Denn Gutscheine kann man ja verschicken ;-)
Oder aber als Gutscheine für sich selbst, für Dinge oder Dienstleistungen, die man dann später so oder so in Anspruch genommen hätte. So unterstützt man gleich noch die kleinen Unternehmen.
Das geht aber natürlich nur bei den Unternehmen, die Gutscheine online anbieten. 

Schöne Bilder und Sprüche per Mail oder Messenger verschicken (Schöne Bilder und schöne Sprüche bei Pinterest) 

Schöne Postkarten verschicken. Tolle Karten findes Du z.B. HIER* 

Oder aber...

Eine ganz tolle Idee, die uns per Whatsapp erreichte:
Gerne nenne wir auch den Urheber dieses Bildes,
wenn uns jemand verrät, von wem es ursprünglich ist!


Soooooo.... Wir hoffen, wir habe Dir hier die ein oder andere Inspiration geben können... Für Deine positive Seite der Auszeit...
 

🍀🍀🍀 Bleib gesund! 🍀🍀🍀


 💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy & Angie

Mittwoch, 19. Februar 2020

Die Liebe zum Familienbett 💜

 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Hach, mein Herz geht allein schon bei dem Wort auf und wenn ich Bilder sehe von Familienbetten oder Stories darüber, von anderen Mamis höre oder lese, geht mein Herz noch mehr auf...ich möchte jetzt auch einige Familien mit meiner positiven Erfahrung inspirieren! Also los gehts...
Ich liebe unser Familienbett! Es ist so leicht, die Kinder ins Bett zu bringen! Dabei zu kuscheln, vorzulesen und manchmal vor lauter Gemütlichkeit auch einfach mit einzuschlafen und das absolut zu genießen und gelassen zu sehen!
Ich habe dabei keinen Zeitdruck, weil ich noch irgendwas erledigen muss am Abend, ich genieße das zu Bett bringen der Kids zu 100 Prozent. 
Klar kann es auch mal anstrengender sein, die Kids runter zu bekommen, da sie aufgewühlt sind durchs Toben vorher oder durch Themen, die sie beschäftigen. Dennoch bringt es für uns alle eine große Nähe und Freude, wenn wir gemeinsam im Familienbett kuscheln und zur Ruhe kommen. 
Mein Mann und ich wechseln uns jeden Abend auch mit dem ins-Bett-bringen ab, damit jeder mal Zeit für sich hat, was wir beide auch sehr wichtig finden!
Gemeinsame Abende gibts natürlich dennoch, so lange keiner von uns vorher einschläft bei den Kids ;-)

Aber um nochmal zurück zu kommen...Worum gehts uns dabei? Was bewirkt das Familienbett?
Kinder brauchen Liebe, Nähe, Sicherheit, Geborgenheit, Bindung und Beziehung!
Dies bekommen sie alles zusammen, wenn sie bei den Eltern schlafen dürfen und die Eltern dies auch zu schätzen wissen, welch viele Vorteile das Familienbett hat. Und ganz besonders, weil das Bedürfnis bei den Eltern zu schlafen und nicht allein zu sein, absolut natürlich ist. 
Ich finde es sehr unnatürlich sein Baby von Anfang an, ins eigene Bett zu legen. Egal wie die Geburt verlief oder ob die Frau danach eine Wochenbettdepression hat. Gerade dann, ist es umso wichtiger die Bindung aufzubauen, aber das ist wieder ein Thema für sich...

Da war dieses kleine Würmchen so lange im Bauch der Mutter, umgeben von Wärme und Nähe und da soll es plötzlich allein schlafen... krass wie manche Mutter das kann...ich könnte das absolut niemals...
Und selbst mit 1 oder 2 oder 3 Jahren, klar für manche Kinder ist vielleicht irgendwann der richtige Zeitpunkt und das ist jeder Familie selbst überlassen...unsere Jungs sind jetzt 3 und 5 Jahre alt und bis vor 5 Monaten schliefen beide in ihren Betten, in ihrem gemeinsamen Kinderzimmer (vielleicht seit dem letzten Frühjahr ungefähr), total friedlich und die ganze Nacht schliefen sie durch.
Seitdem wir wissen, dass wir Nachwuchs bekommen, wollen sie wieder bei uns schlafen und so what...es ist absolut in Ordnung!
Sie sind jederzeit Willkommen, wir haben zwei große Matratzen nebeneinander und genügend Platz und ich finde es so auch am entspanntesten!

Seit 5 Monaten sind sie also wieder bei uns und ja, es könnte dann lustig werden bald zu fünft, aber auch das wird einfach wunderschön sein!
Für ein Kind ist es das schönste sich willkommen zu fühlen und das tut es ganz besonders auch dann, wenn Mamas und Papas Bett nicht tabu ist, sondern es das gemeinsame Familienbett bleibt!
Das dürfen unsere Kids jetzt schon so lange genießen und es ist so schön zu sehen, wie gut sie beides finden, das Familienbett, wie auch ihr gemeinsames Kinderzimmer mit ihren eigenen Betten. 

Es gibt tatsächlich immer noch Ratgeber dafür, wie Kinder schlafen lernen können...finde ich persönlich absolut schwachsinnig. 
Schlafen ist zu 100 Prozent natürlich und wenn dies beim Kind nicht erzwungen wird und es schon gar nicht allein einschlafen muss oder sogar schreiend allein gelassen wird, dann findet es nach und nach ganz allein zu seinem Schlafrhythmus!
Problematisch und vor allem traumatisch wird es für das Kind, wenn seine Eltern, seine Bedürfnisse nicht wahrnehmen. 

Ich denke jeder muss es für sich so machen, wie er oder sie es für richtig hält, das ist klar...ich kann dir hier nur meine guten Erfahrungen mitgeben und Dich vielleicht ein wenig inspirieren, falls Du nicht eh schon die Liebe zum Familienbett entdeckt hast. Und es ist absolut klar, das für jedes Kind irgendwann der passende Zeitpunkt kommt, wo es sich mehr von den Eltern abnabelt und dann auch ganz entspannt im eigenen Bett schläft.
Doch bis dahin, würde ich mich nicht stressen und schauen, wo die Bedürfnisse deines Kindes sind, natürlich sollst Du dich selbst dabei nicht vergessen, dennoch hilft es den eigenen Bedürfnissen auch nicht, wenn es dem Kind überhaupt nicht gut geht damit. Deshalb achtet einfach gut auf einander.

Hier nochmal alle Vorteile des Familienbettes zusammengefasst:
- das Kind bekommt Liebe, Nähe, Geborgenheit und Sicherheit
- es stärkt die Bindung und die Beziehung zueinander
- Kinder und Eltern sind viel entspannter, dank besserem Schlaf
- Geschwister sind empathischer und liebevoller miteinander- es stärkt das Familiengefühl, das Wir-Gefühl
- beim Kind entwickelt sich dadurch noch stärker das Urvertrauen, sein Selbstbewusstsein und seine Selbstwirksamkeit
- du musst nicht ständig aufstehen nachts und rüber ins Kinderzimmer gehen, wenn etwas ist
- du bist sofort erreichbar für dein Kind, das ist gerade auch in der Nacht sehr wichtig
- ich kann selbst auch besser durchschlafen
- wenn du ein Baby hast, ist es absolut klar, das stillen ist 100 mal einfacher, als wenn du erst aufstehen musst nachts
- und natürlich braucht das Baby von der ersten Sekunde an deine Nähe, Liebe und Geborgenheit
- insgesamt nur positive Erfahrungen

Ich wünsche Dir Gutes Gelingen, wie auch immer Dein Weg mit Deiner Familie ist!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy