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Mittwoch, 28. April 2021

Rituale, Struktur und Flexibilität mit Kids leben...💜

 

 
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜



🤗🌸☀️Alltagsrituale und Struktur sind sehr wichtig für Kinder! Flexibilität dabei gleichzeitig auch! 💚
Denn (siehe Foto) auf dem Sofa Einschlafen kommt auch manchmal vor :-) und das darf auch sein. Anschließend tragen wir die Kids einfach hoch...
Ich erzähle Dir erstmal, wie es bei uns generell ist und weiter unten findest Du dann wie immer Inspiration...
 
Ein ganz normaler Tag bei uns...🤗 startet so um sieben halb acht unter der Woche, am Wochenende glücklicherweise erst gegen halb neun 😅 da wir hier drei Langschläfer haben. 😍
Jeden Morgen mache ich 10 min. Yoga und anschließend hulere ich 10 min., plus ein paar Minuten Bad-Routine 💪 ja das geht mit drei Kids 😊 auch im Laufe des Tages schnappe ich mir den Hula Reifen noch mehrmals (ich versuche es wirklich jeden Tag), bleibe gleichzeitig dabei entspannt, wenn es mal nicht klappt, weil irgendwas dazwischen kam. 😆 
Anschließend gehen wir runter frühstücken und danach erstmal 2-3Std. raus (aktuell können die Kids 2 Tage die Woche vormittags für 3,5 Std. in die Kita, da müssen wir früher los und frühstücken dann nicht bzw. die Kids bekommen was mit für die Kita) ☀️ bei ganz doofem Wetter sind wir auch draußen, dann natürlich in voller Matschmontur. 😅 
 
Wenn wir drinnen sind, dürfen die Jungs spielen was sie möchten, Musik oder Hörbücher hören, können kreativ sein oder andere Dinge machen. Hölen bauen, Rollenspiele, andere tolle Dinge kreieren etc.  
Ich liebe die Flexibilität, aber besonders auch die festen Strukturen am Tag, denn die Kids wissen dann, was als Nächstes kommt und kooperieren besser. Ich gestalte den Tag oft auch gerne flexibel und schaue wer auf was, wann Lust hat, doch die festen Abläufe am Tag helfen enorm dabei, dass es ein entspannter und auch produktiver Tag wird. 
Denn Strukturen und Alltagsrituale geben nicht nur den Kids Sicherheit, sondern auch mir. 
 
Zwischen 12.30 und 13uhr gibts Mittagessen (wenn sie in der Kita waren, dann erst gegen 13.30uhr, da ich sie natürlich erst abholen muss), danach machen wir alle eine Mittagspause 🤗 dabei können die Jungs Hörbücher hören und dürfen auch manchmal ihre Serie schauen (aber nicht jeden Tag). 
Momentan gibts keine richtige Mittagspause, denn bei dem tollen Wetter sind wir einfach den ganzen Tag draußen.
Nachmittags ab ca. 15 Uhr gibts einen Snack und meistens gehen wir nochmal raus oder bleiben draußen (treffen uns mit befreundeten Mamas und deren Kids, natürlich aktuell nur draußen) oder sind nur unter uns drinnen und zusammen kreativ, backen oder spielen gemeinsam oder die Jungs spielen miteinander und ich mache den Haushalt. Der macht sich ja leider nicht von selbst. 😫
 
Abends gegen 18 Uhr kommt dann mein Mann Heim, wir essen zu Abend und anschließend dürfen die Kids noch spielen. Das ins-Bett-bring-Ritual 😴 beginnt so ab 19:30 Uhr.
Aktuell schlafen sie meistens gegen 20 Uhr, mein ältester manchmal auch erst um 21/21.30Uhr. 
Beim Ins-Bett-Bring-Ritual sind mir Ruhe und Entspannung sehr wichtig. 
Wir gehen hoch ins Bad, putzen Zähne etc., die Jungs ziehen sich um und nach dem einkuscheln ins Bett, lese ich anschließend zwei Bücher vor (jedes Kind sucht sich ein Buch aus), Linus schläft relativ schnell ein, Ben braucht hingegen länger, daher darf er noch ein ruhiges Hörbuch hören (siehe Blogbeitrag Päd. wertvolle Medien). :-) Ich bleibe noch eine Weile bei ihm und gehe dann irgendwann ausm Kinderzimmer. 
Grundsätzlich wechseln mein Mann und ich uns dabei ab. 
Mo, Mi, Fr & Sa bringe ich alle drei Kids ins Bett und mein Mann bringt die beiden Großen am Di, Do und So ins Bett. Nachdem ich Leo gestillt habe, übergebe ich ihn auch an meinen Mann an den drei Abenden. 
So hat jeder von uns auch abwechselnd abends Zeit für sich.

Momentan können meine Jungs nur an zwei Vormittagen in die Kita gehen und an den anderen Tagen betreue ich mit befreundeten Mamas vormittags oder auch mal nachmittags abwechselnd unsere Kids.
Wir sind dann immer 2-3 Std. abwechselnd draußen, das ist sehr hilfreich, um auch an ein paar Tagen mal ein paar Std. nur mit Leo Ruhe haben zu können. So ein Mütter Netzwerk ist da super hilfreich.
Ab Juni werde ich wieder als Tagesmutter arbeiten und Leo bei mir mit betreuen, da können meine Jungs dann wieder regelmäßiger in die Kita. Ich bin gespannt, wie das für sie wird.

Nun kurz zur Flexibilität, die genau so wichtig ist meines Erachtens nach! Denn es gibt Tage, da kommen unvorhersehbare Situationen dazwischen und um dann nicht in Strukturen gefangen zu sein, ist es wichtig Dir selbst und deinem Kind/ deinen Kindern den Freiraum zu lassen, sich um zu entscheiden und flexibel zu bleiben.
Es kommt auch immer auf die Kinder drauf an. Die einen brauchen Orientierung und Strukturen ganz arg und für andere Kinder ist Flexibilität genau das richtige.
Das wirst Du sicher selbst im Blick haben, wie das bei Dir/Euch ist.
 
Warum brauchen Kinder Rituale?
 
- es gibt Kindern Sicherheit und nimmt ihnen die Unsicherheit
- es gibt Kindern ein Gefühl von Gemeinschaft & Geborgenheit
- es sind Inseln der Ordnung, wo sich das Kind dran orientieren kann
- es hilft bei neuen Lebensabschnitten besonders sich wieder wohl zu fühlen und einzufinden
- es gibt ihnen einen wiederkehrenden Alltag und hilft bei der Kooperation zwischen Kind/ern und Eltern
 
Warum brauchen Kinder Flexibilität?
 Für Kinder ist es sehr wichtig:
 
- ihre Komfortzone auch mal zu verlassen, um sich auch in andere hinein versetzen zu können (empathisch sein anderen Gegenüber)
- neugierig zu sein und sich unabhängig von festen Strukturen jederzeit weiterzubilden durch Spielen, Lesen, Bauen, Rollenspiele etc. -> ihre kognitiven, geistigen, motorischen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten erweitern ohne Zeit-Druck
- eine stabile frühe Kindheit zu haben und das Urvertrauen ins Leben und eine sichere Bindung zu den Eltern -> dann können sie auf Veränderungen im Alltag flexibler und entspannter reagieren
- einen optimistischen Blick in die Zukunft zu haben (diesen durch ihr Vorbild/Bezugsperson mit zu bekommem)
- spontan handeln zu können
- Rollenflexibilität zu entwickeln
- dass eine vorherige Meinung oder Entscheidung sich ändern darf, nicht nur bei den Kindern, vor allem auch bei Dir
- auch mal spontane Aktionen zu machen (Picknicken aufm Teppich, draußen schlafen im Sommer, Ausflüge ohne festes Ziel oder Sonstiges)
*einen tollen Artikel dazu gibts hier: Kinder brauchen Flexibilität
 
Was ist hilfreich für einen gelingenden Tagesablauf? 
 
- ganz besonders wichtig ist genug Zeit einzuplanen & Geduld, früher aufstehen und mehrere Wecker für verschiedene morgendliche to Do´s sind hilfreich
- dem/den Kind/ern Geborgenheit geben 
- Kinder brauchen einen Wechsel von Selbstbestimmung & Anleitung, von Vielfalt & Ordnung
- mit der Zeit wird der Tagesablauf zur Gewohnheit für alle und es läuft dann entspannter (dennoch wird es mal Tage geben, wo einer der Familie evtl. mit dem falschen Fuß aufgestanden ist ;-) -> da ist dann wichtig empathisch drauf einzugehen und zu schauen, wie dennoch eine Kooperation zwischen Kind und Eltern möglich ist
- einen Freiraum schaffen für die eigene Kreativität der/des Kinder/Kindes gehört dazu
 
Und mit welchen Ritualen oder Routinen?
 
- morgendliche Routine: Kuscheln, ins Bad, fertig machen und anziehen, Frühstück, los zur Kita oder Freie Spielzeit zu Hause etc.
- den Vormittag gemeinsam gestalten, wenn es machbar ist
- Mittagessen und Mittagspause
- Nachmittag gemeinsam gestalten oder feste Tage für bestimmte Unternehmungen oder Hobbys (feste Tage für die Zeit mit Familie oder Freunde sind hilfreich)
- Abendessen und die Zeit danach
- Ins-Bett-Bring-Ritual
 
Rituale im Laufe des Jahres? (Dazu folgt ein weiterer Blogbeitrag demnächst)
 
- Jahreszeiten
- Geburtstage
- Fasching
- Ostern
- Muttertag, Vatertag 
- Erntedank
- Halloween
- St.Martin
- Nikolaus 
- Weihnachten
- Silvester
- Neujahr
- Eingewöhnung
- Abschiede
- Übergänge zur Kita und Schule

Es gibt so viele wundervolle Rituale? Wie sind Deine bzw. eure täglichen, wiederkehrenden Rituale in der Familie? Teile sie gern mit uns per Privatnachricht. Und wir teilen sie gern anonym mit allen Lesern demnächst.
 
Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!

 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 23. September 2020

Wunschliste für den Herbst


 
Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

 
Nun ist es dann doch passiert... Kaum zu glauben, dass bald schon wieder Ferien sind 😅

 

🍁 Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da.....🍁

 
Was möchtest Du im Herbst alles erleben?
Hier ein paar Inspirationen für Dich, was der Herbst so alles für Dich bereithalten könnte...
 

🍁 Wunschliste für einen tollen Herbst 🍁

 
🍂 Einen Spaziergang bei goldenem Herbstwetter machen...
🍂 ... und dabei Kastanien sammeln und später damit basteln oder ...
🍂 ... Herbstlaub sammel (und dann z.B. pressen, damit bastelt oder unter ein Blatt Papier legen und mit Wachsmalstiften drüber malen) oder...
🍂 ... wie wild im Herbstlaub rumhüpfen
🍂 einen Drachen basteln
🍂 einen Drachen steigen lassen 
🍂 im Internet nach neuen Eintopf-Rezepten suchen
🍂 einen Spaziergang im Regen machen und in Pfützen rum hüpfen
🍂 gemütlich mit einer Tasse Tee ein Buch lesen, während es draußen stürmt 
🍂 Erntedank feiern 
🍂 Wohnung oder Haus herbstlich dekorieren
🍂 Apfelkuchen backen
🍂 Nüsse sammeln 
🍂 Herbstlieder hören 
🍂 neue Kakao-Kreationen ausprobieren (z.B. auch vegan mit Hafer- oder Mandelmilch) 
🍂 einen Nebelspaziergang machen (und vielleicht dabei ein paar tolle Fotos machen)
🍂 Zwiebel- oder Flammkuchen backen und mit Federweiser genießen
🍂 die Wärmflasche suchen gehen 😉
🍂 Duftkerzen in der Wohnung aufstellen
🍂 gemütlich mit der ganzen Familie einen Film anschauen (z.B. Mary Poppins)
🍂 Socken oder einen Schal stricken  
🍂 ein langes Bad nehmen (vielleicht mit Basen-Pulver?)
🍂 eine Laterne basteln (auch wenn es dieses Jahr wohl keine Martinsumzüge geben wird 😔) und ins Fenster stellen 
🍂 neue Teesorten ausprobieren
🍂 ein Herbst-Fotoshooting mit der ganzen Familie machen
🍂 Waffeln backen 
🍂 einen Kürbis schnitzen
🍂 neue leckere Kürbis-Rezepte testen
🍂 Halloween feiern
🍂 Spiele-Nachmittag mit Freunden
🍂 einen Wochenend-Wellness-Tag mit einer lieben Freundin genießen, während der Papa die Kids hütet 😇  
🍂 schon mal eine Geschenkeliste für Weihnachten erstellen
🍂 die Pinterest-Herbst-Pinnwand von MamaGoesOM anschauen... Link HIER  
 
Ich hoffe, hier war die ein oder andere Idee für  Deine persönliche "Herbst-Wunschliste" dabei!
 

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Genieße den goldenen Herbst, den wir im Moment haben!

🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁🍁

 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 5. August 2020

(Hoch-)Sensibelchen!?

Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link).

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ja, wie finde ich hier den Einstieg? Ein Sensibelchen...!? Natürlich habe ich nicht vor, hier irgendjemanden zu beschimpfen! Sollte ich auch besser nicht... Denn wer im Glaskasten sitzt, der wirft besser nicht mit Steinen 😉 Denn... Ja... Ich bin eins dieser Sensibelchen 😅 Zumindest hat man mir dieses Etikett früher aufgedrückt. Und "Sensibelchen" war sicher noch der netteste Ausdruck, den ich so im Laufe der Jahre zu hören bekommen habe... Heute würde man mich wohl als "Hochsensibel" beschreiben.
Schaut man in entsprechende Literatur, wird oftmals der - von Elaine N. Aron geprägte - Begriff HSP (Highly Sensitive Person / HochSensible Person) genutzt. Der Hintergrund bleibt jedoch der gleiche... Es geht um eine Person (egal ob Erwachsen oder Kind), die sensibler auf Umweltreize reagiert, als es der "Normal-Mensch" tut. Das Nervensystem der Hochsensiblen reagiert einfach stärker.
Im Klartext: das Licht wird heller empfunden, Gerüche stärker wahrgenommen, Emotionen stärker gefühlt, Temperaturen werden intensiver empfunden, Reize die auf die Haut treffen (Kleidungsetiketten, kratzige Stoffe, nasse Kleidung) stören mehr und Situationen werden schneller als stressig empfunden.

Das sieht jetzt auf den ersten Blick vielleicht so aus, als ob Hochsensibilität nur Nachteile hätte... Doch weit gefehlt! Hochsensible sind genauso "normal" wie alles anderen auch. Doch was ist schon normal? 😉😂
Und wir sprechen hier auch nicht von wenigen Einzelfällen auf der Welt, denn schätzungsweise sind 20% der Bevölkerung hochsensibel.

Ganz klar muss man Hochsensibilität auch von "schüchtern sein" abgrenzen. Sicherlich gibt es auch schüchterne Hochsensible, doch es gibt auch sehr extrovertierte Hochsensible.
Auf jeden Fall hat Hochsensibilität auch ihre Vorzüge. Denn Hochsensible können sich sehr gut in andere Menschen hineinversetzen. Sie spüren ihr Gegenüber und ihre Umwelt einfach sensibler. Aus diesem Grund sind Hochsensible auch oft in helfenden Berufen (Therapeuten, Lehrer, Theologen, Berater, usw.) tätig. Doch auch in kreativen / visuellen Berufen (Grafiker, Designer, Innenarchitekten, Innenausstatter, usw.) sind viele Hochsensible zu finden, denn sie spüren förmlich, ob etwas stimmig aussieht oder nicht. Natürlich tummeln sich nicht alle in diesen beruflichen Kreisen.

Doch vom beruflichen mal zum privaten... Wenn Eltern hochsensibel sind, ist das auf jeden Fall Segen und Fluch zu gleich.
Auf der einen Seite können sie sehr genau spüren, was ihr Kind braucht oder ob gerade etwas nicht stimmt. Doch auf der andern Seite kann es auch sehr schwierig sein als hochsensibler Elternteil ein schreiendes oder quengelndes Kind auszuhalten.

Wichtig ist es also auf jeden Fall erst mal zu erkennen, dass man bzw. das das eigene Kind hochsensibel ist. Hat man das erstmal erkannt, kann man dann auch genauer hinschauen was das Nervensystem am meisten "antriggert" und zusehen, diese Situationen zu entschärfen.

Doch bleiben wir erst mal beim erkennen... Vielleicht hast Du ja jetzt nachdem Du oben schon etwas gelesen hast, so den leisen Verdacht, dass Du oder Dein Kind vielleicht hochsensibel sein könnte... Und das so einiges erklären würde... Dann kann ich Dir empfehlen mal einen Test im Internet zu machen. Es gibt online viele verschiedene Tests. Ich bevorzuge die Tests von bereits oben genannter Elaine N. Aron. Sie unterscheidet in den Tests zwischen Erwachsenen und Kindern.

"Bin ich hochsensibel?" Test für Erwachsene nach Elaine N. Aron
"Bin ich hochsensibel?" Test für Kinder nach Elaine N. Aron

Solltest Du Dich oder Dein Kind dort wiedergefunden haben, kann ich Dir nur sehr ans Herz legen, dich genauer mit dem Thema Hochsensibilität zu beschäftigen. Durch die genauere Beschäftigung mit dem Thema geht die Hochsensibilität natürlich nicht weg 😉 doch man versteht sich selbst oder sein Kind plötzlich besser und kann sich um einiges besser vor den manchmal recht ungemütlichen "Nebenwirkungen" der Hochsensibilität schützen. Manchmal reicht es aber auch schon, einfach nur zu wissen, was als "Echo" auf einen zu kommen wird, statt mitten rein geschmissen zu werden und sich zu fragen, was dann jetzt schon wieder los ist 😅

Damit Du zwischen den -mittlerweise sehr zahlreichen- Büchern über das Thema Hochsensibilität eine grobe Richtung hast, hier ein paar Infos zu Büchern, die mein Bücherregal bevölkern...

"Sind sie hochsensibel?" von Elaine N. Aron*
Das war mein erstes Buch über Hochsensibilität. Dort geht es vorrangig um hochsensible Erwachsene und den Alltag.
"Das hochsensible Kind" von Elaine N. Aron*
Als Mutter habe ich mir nach der Lektüre des zuvor genannten Buchs dann auch noch diese Kinder-Version besorgt. Als ich dieses Buch gelesen habe, wurde mir so einiges ziemlich klar 😅
"Leben mit hochsensiblen Kindern" von Susan Marletta-Hart*
Habe ich mir dann zum Weiterlesen besorgt. Hier ist das Thema noch mal explizit in die Zeiten der frühen Kindheit, Grundschulzeit und Pubertät unterteilt. Zudem gibt es dort viele Übungen, Spiele und Meditationen.
"Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal" von Birgit Trappmann-Knorr*
Zuerst dachte ich, dass mir die oben genannten Bücher ausreichen. Doch in diesem Buch wird die Brücke von Hochsensibel zu ADHS/ADS geschlagen. Das betrifft uns zwar persönlich nicht, doch ich fand diesen Denkansatz für meine Arbeit als Gesundheitsberaterin und Vitalstoff-Coach recht interessant. Zudem werden in diesem Buch sowohl Erwachsene als auch Kinder besprochen. Also auch durchaus als Einsteiger-Buch geeignet.
"Hochsensibele Mütter" von Brigitte Schorr*
Dieses Buch ist natürlich besonders für die hochsensiblen Eltern ein Gewinn. Denn wie schon oben beschrieben, ist es als hochsensibler Elternteil noch schwieriger als für nicht-hochsensible Eltern die "Ausbrüche" der Kinder auszuhalten. Hier wird auch die Hochsensibilität innerhalb der Familie und die Kombination von hochsensibel/nicht-hochsensibel besprochen.

Jaaaaa.... Nun ist der Artikel -mal wieder- sehr viel länger geworden, als ich das beabsichtigt hatte...😅
Ich hoffe, ich konnte Dir einen Einblick in die Welt der Hochsensibilität bieten und vielleicht hast Du Dich ja sogar wiedergefunden und kannst Dir durch die eine oder andere Erkenntnis das Leben etwas leichter machen und Deine Hochsensibilität für Dich und Deine Familie positiv nutzen 😊 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 13. Mai 2020

Familien-Erzähl-Spiel 💜

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Hallo Du Liebe! Ich hoffe, es geht Dir und Deinen Lieben gut! Es ist gerade eine wirklich verrückte Zeit... Und bei den Kids ist soooo was von die Luft raus... Da werden Freunde, Freundinnen, Omas, Opas, Tanten, Cousinen und Cousins vermisst, Homeschooling verteufelt... Von fehlenden Freizeitaktivitäten gar nicht zu reden...

Da kam uns am Montag ein ganz besonderes Geschenk von einem lieben Menschen aus unserer Familie gerade recht... Ein Kartenspiel der besonderen Art...

Heute bekommst Du - wegen akuter Begeisterung - ein paar Infos über dieses Karten-Spiel. Aber nicht irgendein Karten-Spiel... Sondern ein Karten-Spiel, das ein 8-jähriges Mädchen namens Fenya erfunden hat...

Und schon starten wir mit *unbezahlter Werbung* - wie schon geschrieben, wegen akuter Begeisterung...


Das Spiel heißt "Wie war Dein Tag? Das Familien-Erzähl-Spiel".
"Ein Familien-Erzähl-Spiel zum Teilen von schönen Momenten, interessanten Ideen, schlechten Gefühlen, wertvollen Gedanken, neuen Plänen und täglichen Erfolgserlebnissen."

Hier noch ein Zitat, wie es zu dem Spiel kam:

"Hinter jedem Unternehmen steht eine Geschichte - und unsere begann mit einer spontanen Idee beim Haarefönen: Ein Familien-Erzähl-Spiel wäre cool :-) 
Eines, das man täglich spielen kann, mit viel interessanten Fragen, die nicht nur Kinder gerne beantworten. 
Wir sind dran geblieben, haben uns eingearbeitet, uns gemeinsam Fragen überlegt,... Die meisten Fragen hat sich Fenya (8) selbst überlegt und an Nachmittagen in der Schule, zu Hause und bei der Oma in einer (mehrere DIN A4 Seiten!) langen Liste zusammengestellt. ... einen Prototyp erstellt, mit Familie und Freunden getestet, das Spiel weiter verbessert, rechtliche Fragen geklärt, eine Druckerei gefunden - und es tatsächlich gemacht."
Doch ich will jetzt hier gar nicht groß darüber schreiben, denn die Shop Seite von Fenya und ihrer Mutter gibt alles her, was es über das Spiel zu wissen gibt.

Wir zumindest hatten am Montag viel Spaß, haben viel gelacht und beschlossen, dass es eine super "Erweiterung" zu unserem Ritual beim Abendessen ist, bei dem jeder erzählen kann, wie der Tag so war. Denn durch die Fragen kommt da noch so einiges mehr zu Tage 😂😅

Also... Schau Dir das Spiel einfach mal etwas genauer an...
Fenyas Welt Shop


Und wenn Dich das Spiel neugierig macht - und ich finde, das sollte es - freut sich Fenya sicher, wenn Du eins der Exemplare kaufst... Allerdings sind im Moment nur noch 20 Exemplare zu haben 😅 Also sei schnell, sonst musst Du Dich ein paar Wochen gedulden, bis die 2. Auflage bei Fenya gelandet ist 😜

Und wenn Du das Spiel dann in den Händen hältst, hätte ich da dann auch gleich noch eine weitere Spielidee für Dich und Deine Lieben... Denn meine Große hat sich gleich mal von Fenyas Kreativität anstecken lassen und einen neuen Spielvorschlag erfunden...

Spiel-Vorschlag:

Der jüngste Spieler beginnt und würfelt. Ein Beispiel: Dieser Spieler würfelt gelb und zieht dann eine gelbe Karte. Dann liest er die Frage, die auf der Karte steht laut vor. Zum Beispiel "Was ist Dir heute besser gelungen als sonst?" Dann müssen die anderen Mitspieler jetzt erraten, was der Spieler, der die Karte gezogen hat, auf diese Frage antworten würde. So rät einer der Mitspieler vielleicht "Ich glaube, du würdest die Frage beantworten mit: Ich habe heute ein besonders schönes Bild gemalt."
Wenn der Spieler, der die Karte gezogen hat, sagt, dass die Antwort richtig ist, dann bekommt der Spieler, der die richtige Antwort gegeben hat die Karte. Quasi als gewonnenen Punkt. Der Mitspieler, der die Frage richtig beantwortet hat, darf als nächstes würfeln. Sagen mehrere gleichzeitig die richtige Antwort, spielt man "Schere, Stein, Papier" um den Gewinner zu ermitteln, der die Karte bekommt.

Und nun... bin ich mal weg... noch eine Runde "Wie war Dein Tag?" mit meinen Mädels spielen 😇

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie