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Mittwoch, 6. April 2022

Realtalk & Gastbeitrag über Selbstliebe..💜



In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzen NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
  

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

Wie Du vielleicht fest gestellt hast, gab es heute morgen nicht den Blogbeitrag, sondern jetzt erst...das liegt daran, dass bei mir gerade einiges los ist. Ich bin aktuell gut ausgelastet mit meinen drei Jungs, der Arbeit als Tagesmutter 26Std./Woche und dem ganzen Haushalt, der sich leider nicht von slebst macht...meine Bedürfnisse kommen leider viel zu kurz...ich bin so sehr mit allem beschäftigt, dass ich mich aktuell meinen Prioritäten irgendwie nur wenig widmen kann, aber keine Sorge, ich bin ein Steh-Auf-Männchen und finde auch bald wieder meinen Fokus. 

Ich arbeite täglich an meinen eigenen Themen aus meiner Kindheit, an meinen Gefühlen, an meinem Sein als Frau, als Mutter, als Tagesmutter...daran wie ich sein will. Ich vergebe mir selbst, wenn es mal ein blöder Tag ist...doch ich bin keine Maschine und ich meistere viel, aber alles ist irgendwann auch mal genug.

Was will ich Dir damit sagen...meine Blogpartnerin Angie und ich haben uns dazu entschieden unseren Blog erstmal auf Eis zu legen, da es für uns beide, besonders für mich, gerade andere Prioritäten gibt, die auch schon eine enorme Herausforderung sind. 

Demnach ist das heute mein Abschlusswort. Es war eine sehr schöne inspirierende Zeit und ich bin sehr dankbar über all unsere Leser und freue mich zu diesem Abschluss auf einen tollen Gastbeitrag von der wundervollen Biggi. Vielen herzlichen Dank auch nochmal an dieser Stelle für den tollen Beitrag😊

In zwei Wochen kommt dann wirklich der letzte Beitrag von Angie, auch zu einem sehr wichtigen Thema! Unser Blog mit allen Beiträgen bleibt natürlich bestehen und wenn Du über ein bestimmtes Thema was wissen möchtest, nutze gern die Suchleiste, dort wirst Du sicher fündig.

Nun gehts aber los mit dem tollen Beitrag zum Thema Selbstliebe 💕💗


Der Schlüssel für glückliche & erfüllte Beziehungen


„Wenn du dich selbst liebst, liebst du deine Mitmenschen.

Wenn du dich selbst hasst, hasst du deine Mitmenschen.

Deine Beziehung zu den anderen,

ist nur ein Spiegelbild von Dir selbst."

Osho

 

Jeder von uns kennt die Momente, in denen wir Konflikte mit anderen Menschen in unserem Leben haben. Egal ob es der eigene Partner ist, die Kinder, Eltern oder Freunde. Vielleicht kennst du es, dass du dir dann eine der folgenden Fragen stellst:

 

Wieso wiederholen sich immer die gleichen Muster in meinen Beziehungen?

Wieso triggert mich das Verhalten von meinem Partner so sehr?

Wieso fühle ich mich schlecht behandelt oder werde immer wieder wütend?

Wie kann ich die Beziehung zu meiner Mutter/meinem Vater endlich verbessern?

Wie kann ich aufhören mich immer hilflos zu fühlen, wenn immer wieder die gleichen Konflikte in der Familie auftreten?

Wieso verändert der andere sich nicht, wenn er/sie mich doch liebt?


All das sind Fragen, die du dir vielleicht schon oft gestellt hast. Und weißt du, es gibt eine Lösung für all diese Fragen und Herausforderungen in deinen Beziehungen.

All meine Erfahrungen mit mir selbst und mit meinen Klienten haben gezeigt, dass der Schlüssel für wirklich erfüllte Beziehungen, in uns selbst liegt. Die Antwort auf all die Fragen lautet: SELBSTLIEBE.

Hand aufs Herz: Hast du schon einmal versucht nach Innen zu schauen und die Antwort auf all die Fragen in dir zu finden?

Manchmal kann es leichter sein, dem Gegenüber die „Schuld“ zu geben, ob unsere Beziehung glücklich ist oder nicht. Doch weißt du, es kann so befreiend und gleichzeitig auch kraftvoll sein, die Verantwortung zu übernehmen und die wahre Veränderung anzustoßen.

 

Hier kommen 5 Herzenstipps von mir für dich:

 

1. Trau dich, genau die Themen anzuschauen, die dich triggern (aufregen) und setze so neues Potenzial undneue Energie frei

 

 

Deine aktuelle äußere Welt ist ein Spiegel deiner inneren Welt.

 

Das bedeutet konkret für das Thema Beziehungen: Schau selbstbestimmt nach Innen und dann verändert sich automatisch deine äußere Welt und damit deine Beziehungen. 

 

Nach „Innen schauen“ meint: gehe in die Selbstreflektion. 

 

Wenn dich aktuell in deinen Beziehungen etwas „trifft“ (aufregt, verletzt – Emotionen in dir auslöst, die du schwer aushalten kannst), betrifft es dich.

Dein Partner/Elternteil/Kind/Freund verhält sich auf eine bestimmte Art und Weise, aber es löst etwas in dir aus, ansonsten würde es dich nicht treffen. Es gibt noch einen Teil in dir, der geheilt werden darf und dies darfst DU aktiv übernehmen.

 

NUR DU kannst diese Trigger in dir selbst auflösen und heilen.

 

Schau dir deine Trigger an: 

 

- Was genau triggert dich an der anderen Person?
- Was könnte daran in geringem Maße positiv sein?
- Was wünschst du dir auch?
- Welches Bedürfnis hast du gerade, welches nicht erfüllt ist?
- Welchen Teil von dir lebst du noch nicht?
- Was erlaubst du dir selbst noch nicht?

 

Ein Bespiel dazu wäre, Anna regt sich immer wieder über Tim auf, weil er in ihren Augen so faul ist. Der positive Anteil von „faul sein“ ist ausruhen und entspannen und genau dieses Bedürfnis, hat Anna in ihrem stressigen Alltag gerade. Deshalb ist sie im Außen von Tims Verhalten getriggert, jedoch liegt das eigentliche Problem in ihrem Inneren.


2. Löse deine hinderlichen Überzeugungen (Glaubenssätze) über dich selbst auf

 

Was ist überhaupt ein Glaubenssatz?

Glaubenssätze sind Überzeugungen, Meinungen, Verallgemeinerungen, Lebensregeln die wir für wahr und richtig halten. Diese Überzeugungen haben wir irgendwann im Laufe unseres Lebens von anderen Menschen übernommen oder auch durch eigene Erfahrungen entwickelt.

Oftmals sind uns diese Überzeugungen unbewusst und sind meistens in der Kindheit entstanden. Damals haben sie uns geholfen und wir konnten uns noch nicht selbst reflektieren.

Jetzt bist du aber Erwachsen und kannst dein Leben in die Hand nehmen. Du handelst oftmals immer noch nach den Glaubenssätzen, weil sie dir einfach nicht bewusst sind. Im Außen merkst du nur immer wiederkehrende Muster, die gleiche Art von Menschen treten in dein Leben, du wiederholst immer wieder gleiche Erfahrungen in deinen Beziehungen.

Du kannst dir einen Glaubenssatz vorstellen wie eine Brille. Eine Brille mit beispielsweise dem Filter "Ich bin nicht gut genug" oder „Ich bin es nicht wert, bedingungslos geliebt zu werden“, zeigt dir somit nur Situationen in deinem Leben, die bestätigen, dass du nicht gut genug bist oder es nicht wert bist geliebt zu werden. Das Blockierende daran: Du erschaffst dir sozusagen selbst, durch deine Handlungen und Entscheidungen, immer wieder Muster in deinem Leben, die du eigentlich nicht möchtest. Unbewusst verhinderst du somit selbst, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen.

Der Geheimtipp für Dich: DU kannst dir diese Überzeugungen bewusst machen und verändern, auch wenn sie gerade noch in deinem Unterbewusstsein verankert sind. Ein schneller und nachhaltiger Weg ist die Arbeit mit Theta Healing, hier konnte ich die besten und nachhaltigsten Ergebnisse mit meinen Klienten beim Thema Glaubenssätze und wiederkehrende Muster auflösen, erzielen.


3. Verbinde dich wieder mit deinem Herzen

 

Wann hast du das letzte Mal die Liebe in deinem Herzen gespürt? Die Liebe und das Mitgefühl für dich selbst?Gehe raus aus deinem Kopf und fühle rein in dein Herz. Frage dich selbst: Was brauche ICH gerade? Was ist MEIN Bedürfnis?

 

Verbinde dich mit der Liebe in deinem Herzen. Gerne kannst du dir meine angeleitete kostenfreie Meditation auf meiner Homepage herunterladen, um dich täglich mit deinem Herzen zu verbinden.

 

Es ist so wichtig, eine wundervolle wertschätzende und liebevolle Beziehung mit dir selbst zu führen, um auch mit anderen Menschen harmonische Beziehungen führen zu können. Wenn du selbst deine Bedürfnisse achtsam wahr nimmst und sie erfüllst, erwartest du es nicht mehr ständig von deinen Mitmenschen und bist auch nicht enttäuscht wenn sie deine Bedürfnisse nicht erfüllen. 

 

Hier ist ein wichtiger Tipp, mit deinem inneren Kind zu arbeiten. Dein inneres Kind beschreibt jene Anteile in dir, die noch verletzt aus deiner Kindheit sind und genau diese Anteile möchten Liebe erfahren. Gib dir all das jetzt, was du dir früher von deinen Eltern so sehnlichst gewünscht hast. So erwartest du es nicht mehr in deinen Beziehungen und wiederholst die Muster mit deinen Eltern nicht mehr, in deinen jetzigen Beziehungen.Verbinde dich mit deinem inneren Kind und frag es, was es gerade braucht. Wo fühlt es sich nicht gesehen? welches Bedürfnis ist nicht erfüllt?


Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Komm wieder raus von deinem Kopf und verbinde dich wieder mit deinem Herzen & deinen Gefühlen für dich selbst.

 

4. Werde dir über deine Zukunftsversion in Beziehungen bewusst

 

Gehe in die Stille, nimm dir Zeit für dich, schließe deine Augen und verbinde dich mit deinem Herzen. 

Stell dir die folgenden Fragen und notiere sie dir anschließend:

 

- Was ist mir persönlich wichtig in meinen Beziehungen?
- Welche Werte möchte ich auch in Beziehungen leben?
- Was sind meine Standards (was muss mindestens gegeben sein, wenn ich mit einer Person eine Beziehung eingehe?)
- Wie verhält sich diese glückliche Zukunftsversion von mir, wenn sie in Beziehung ist?
- Wie fühlt sie sich?
- Wie redet sie?

 

Verbinde dich immer wieder mit der Zukunftsversion von dir selbst und mit den Gefühlen die du dir wünschst, denn nur so richtest du immer wieder deinen Fokus auf deinen Wunschzustand und nicht mehr auf das, was alles nicht so gut läuft.


5. Lass deine Vergangenheit los & vergebe

 

Bedenke immer wieder in Konflikten (egal ob mit dem Partner, Eltern, Freunden oder Kollegen): die meisten Menschen handeln nicht böswillig um dich zu verletzen, sondern sie handeln aus dem eigenen Schmerz und den eigenen Erfahrungen heraus.

Du für deinen Teil kannst deine Trigger lösen, der Rest ist nicht deine Aufgabe.

Du kannst dir bewusst machen, dass auch die Menschen die dich verletzen, selbst durch ihre Eltern etc. Schmerz und Verletzung erfahren haben und nicht anders handeln konnten bzw. es einfach nicht besser wussten.

 

Versuche Menschen, die dich verletzt haben zu vergeben, nicht weil es in Ordnung ist was sie getan haben, sondern einfach damit du wieder freier Leben kannst und deine Energie nicht immer wieder in der Vergangenheit ist.

 

Hierzu kannst du einen Brief schreiben, du musst ihn nicht abschicken. Es ist wie ein geistiger Reinigungsprozess wenn du aufschreibst, was deine Gedanken sind und was du fühlst. Du wirst dich danach befreiter fühlen. Du kannst den Brief entweder abschicken oder einfach verbrennen.


 Hast Du noch Fragen?

 

Schau dich von Herzen gerne auf meiner Homepage um (www.brigittemayer.com) oder schreibe mir eine E-Mail an coaching@brigittemayer.com. Du findest mich ebenfalls auf Instagram und Facebook unter Biggi.Mayer.Coaching.

 

 

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

Und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.

 

Henry David Thoreau

 

 

Wenn du den Ruf verspürst an einer Herausforderung in deinem Leben zu arbeiten oder wenn du die tiefe Sehnsucht nach Veränderung verspürst, melde dich von Herzen gerne für ein unverbindliches kostenfreies Erstgespräch bei mir.

Ich freue mich darauf dich kennenzulernen und über dein Feedback, als auch deine Erkenntnisse zu den Themen.

 

Von Herzen und mit Liebe

Biggi

 

Biggi Mayer Coaching

Systemischer Life Coach (zertifiz.)

Theta Healing Practicioner ®

Reiki Grad 1

Coaching & Workshops & Theta Healing ®

https://www.brigittemayer.com Link hier öffnen

https://www.instagram.com/biggi.mayer.coaching



💗 Ich hoffe du hast ein paar Dinge für Dich mitnehmen können, wir wünschen Dir alles Liebe auf Deiner weiteren Reise namens Leben! 💗

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy 
 
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Mittwoch, 21. April 2021

Gedanken Hygiene * Viren und andere Informanten 💜

 In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).

  


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

Diesmal hat unsere Freundin Silke Tauber wieder einen Artikel für Dich geschrieben:
 
Hallo und einen wunderschönen Tag für Dich,

ich hoffe, Du bist gesund und kannst die Geschehnisse in unserer immer noch sehr verrückten Welt mit etwas Abstand beobachten. 

Denn Abstand schützt uns nicht nur vor der Infektion mit Viren. Der "geistige Abstand" schützt uns vor einer sicherlich ebenso schlimmen Bedrohung: der Infektion unserer Gedanken mit negativen Informationen. 
 

 Und im Grunde ist auch jedes Virus nur das: eine bestimmte Information. 

Diese Virus-Information gibt unseren Zellen vor, was sie jetzt zu tun haben: nämlich diese Information zu vervielfältigen und im Körper und in dessen Umkreis zu verbreiten. 

Unser Immunsystem hat gegen Viren mehrere Verteidigungsstrategien, dazu zählt u.a.: die Nachbarzelle zu warnen, sich auf diese Information nicht einzulassen (die beste Strategie!!). Oder Antikörper zu bilden, die die "Informationsverpackung" als fremd erkennen und neutralisieren. 

Leider gibt es auch Verteidigungssysteme im Körper, die über das Ziel hinausschießen und eine so heftige (Entzündungs-)Reaktion starten, die mehr schadet als nutzt. Manchmal entsteht sogar ein "Kampf" gegen körpereigene Strukturen.  Das schwächt natürlich sehr und richtet große Schäden an.

Jeder Organismus geht also anders mit einer Virus-Information um, das hängt natürlich auch von vielen individuellen Faktoren ab.

Im Grunde ist demnach nicht nur das Virus mit seiner Information das Problem, sondern auch die Art und Weise, wie der Körper darauf reagiert. 

Leider können wir (noch?) nicht beeinflussen, welche Haupt-Verteidigungsstrategie unser Körper fährt, wenn eine Virusinformation eintrifft. Aber wir können einen gesunden Lebensstil entwickeln und dazu gehört auch die Stressreduktion durch "Gedankenhygiene".

 
 Kontrolliere Deinen "Denker"!

 
Sind unsere Gedanken nicht genauso "anfällig" für Informationen von außen? 

Lassen wir uns nicht auch sehr schnell von angeblichen Fakten, Berichten und Meinungen aus unserer Umwelt "infizieren"?

Auch hier reagiert jeder etwas anders. Den einen bringen manche Informationen völlig aus dem Konzept, so dass die Gedanken nur noch um dieses Thema kreisen. Bei dem anderern geht es "hier rein, da raus". 

 Wenn Du zu den Menschen gehörst, denen (v.a. schlimme) Informationen von außen nächtelang Kopfzerbrechen bereiten, dann habe ich ein paar Empfehlungen für Dich:

1. Setze Dich diesen Eindrücken von Außen möglichst wenig aus:  Vermeide es z.B. Nachrichten zu schauen;  meide Menschen, die Negativität verbreiten...etc.

2. Glaube nicht alles, was andere denken, als gut oder schlecht bewerten oder als vermeintliche Fakten verkaufen:
Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Jede Studie liefert ein anderes Ergebnis, je nachdem aus welchem Blickwinkel sie betrachtet wird und welchen Fokus und welche persönlichen Erfahrungen der Betrachter hat.
Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht. Je nachdem was der Mensch bzw. seine Seele in dieser Welt zu erfahren versucht.

3. Glaube nicht alles was Dein Kopf aus diesen Informationen macht und Dir dann ständig einflüstert. Vor allem nicht, wenn Du Dich damit schlecht fühlst. Du bist nicht Dein Denker. 

 Machen wir es doch wie unser Immunsystem im besten Fall:

❗ Lass uns auf negative Informationen einfach nicht eingehen und sie einfach nicht vermehren ❗

❗ Lass uns unsere Gedanken überprüfen und sie von jeder Information über uns oder die Welt befreien, die uns klein, schwach und unglücklich macht ❗

❗ Lassen wir nicht zu, dass sich fremde Informationen in unserem Unterbewusstsein als negative Glaubenssätze verbreiten und festsetzen ❗

 
Denn wenn die Welt da draußen, mit der Pandemie und anderen Katastrophen, tatsächlich nur ein Spiegel für unser (Unter-)Bewusstsein ist, dann können wir die Welt auch nur verändern, indem wir unser Bewusstsein verändern. 

Das Bewusstsein, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, sondern dass die Wahrheit immer nur im Auge des Betrachters liegt. 

Dann brauchen wir die Wahrheit und das "so sein" des anderen nicht mehr bekämpfen und können auch gleichzeitig uns so annehmen wie wir sind. 

Aber bitte erkenne auch meine Gedanken über dieses Thema als eine Information, die es zu überprüfen gilt. Deine Wahrheit und Wahrnehmung der Dinge und Deine Lösungs-Strategie kann und darf ganz anders aussehen.

 Bleib also hoffnungsvoll und mutig und vor allem bleib stets in dem Gefühl als wärest Du schon dort, wo Du sein möchtest! 

Ganz liebe Grüße von

Silke Tauber


Mittwoch, 17. März 2021

Was bedeutet Mama/Papa sein für Dich? 💜

 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Letze Woche habe ich darüber geschrieben, was für mich „Mama sein“ bedeutet (hier nochmal der Link) und heute gibts ein paar Antworten von anderen Mamas und Papas. Ich freu mich so über eure Antworten. 
 
Hier vorab noch ein paar Fragen, die ich mir wöchentlich stelle, um meinen Kindern und mir ein tolles Leben zu ermöglichen: 

✨ Was für eine Mama möchte ich sein? 
✨ Wie möchte ich mit meinen Kindern kommunizieren & generell leben?
✨ Wie soll die Stimmung in der Familie sein? 
✨ Wie sicher ist die Beziehung zu meinen Kindern? (über die verschiedenen Bindungsqualitäten schreibe ich demnächst einen extra Artikel). 
✨ Welche Ziele möchte ich erreichen? 
✨ Welchen Projekten oder Hobbies möchte ich nachgehen und wie kann ich mir Zeit dafür frei schaufeln? 
✨ Habe ich genügend Zeit für mich? 

🌷 Kleiner Tipp, um mehr Me-Time zu haben: Ich habe feste Tage & teilweise auch Zeiten für meine Hobbies, so wie auch fürs staubsaugen und Bäder putzen und auch mittlerweile fürs Wäsche waschen, um mit allem zurecht und hinterher zu kommen. ;-)
 
Und nun zu den Antworten, vielen herzlichen Dank nochmal dafür!

Antwort von Meinem Papa Wolf-Ulrich 63, zwei Kinder, meinen Bruder 34 und mich 32, Opa von Ben 6 J., Linus 4 J. und Leo 7 Monate. 


Was bedeutet Papa sein für mich? In aller Kürze: Fürsorge, Liebe, Verantwortung, Ehrlichkeit, Freude. 

Mir war als Vater und ist es auch als Grossvater immer wichtig, den Kindern beziehungsweise Enkelkindern Werte zu vermitteln und sie auf den Weg ins Leben zu begleiten. Sie dabei zu unterstützen, zu selbstständigen und eigenverantwortlichen Menschen heranwachsen zu können, die ehrlich und hilfsbereit mit anderen Menschen umgehen können.


Antwort von meiner besten Freundin und Mit-Bloggerin von MGO Angie 39, Mama von zwei Mädels (10&7Jahre)

Für mich bedeutet "Mama-sein" das PURE LEBEN 💓
Kein Zuhause ist so lebendig wie ein Zuhause mit Kindern 👨‍👩‍👧‍👧
Es ist unglaublich schön, den Kids dabei beizustehen, während sie "(er-)wachsen".
Natürlich ist da nicht nur Positives und Schönes, da sind auch sehr viele Herausforderung! 
🙃 Diskussionen, Streit und das nahezu tägliche Geschwister "auseinander-dividieren" können die Nerven ganz schön strapazieren und kosten Unmengen an Kraft 😅
Homeschooling macht das Ganze im übrigen gerade nicht besser 🤪
Doch was immer es mich bis jetzt an Nerven, Kraft & schlaflosen Nächten gekostet hat, ist es absolut wert, wenn ich meine zwei "großartigen Endergebnisse" anschaue 😍

Antwort von Zwillings Mama Maja (30 Jahre alt), Mama von Felix und Sophia (3 Jahre alt)

Mama sein bedeutet für mich: 

An aller erster Stelle Liebe. 
Bedingungslose Liebe. 
Liebe die so schön ist in jeder Form
Aber auch Liebe die manchmal sehr kräftezehrend sein kann. 
Liebe die über alles geht 
Liebe von der man nicht wusste dass sie in so einer heftigen Form existieren kann. 
Liebe die sich verdoppelt wenn man sie teilt. 

Mama sein bedeutet für mich viele
Schlaflose Nächte, aber auch strahlende Augen die mich am Morgen anblicken. 
Viele Sorgen, aber auch tolle gemeinsame Momente die man zusammen hat. 
Viele Kompromisse damit alle zufrieden sind. Viele laute Tage an denen alles Zuviel ist,aber auch viele leise Tage an denen man einfach nur glücklich ist. 

Mama sein bedeutet für mich viel Zeit und vor allem Zeit die man nun noch mehr zu schätzen weiß. Viel Zeit die man gemeinsam
Verbringt. Viele Erlebnisse die man zusammen hat. Viel Zeit in der man denkt die Zeit geht nie rum (bei besonders anstrengenden Babyphasen auf jeden Fall ;)) Viel Zeit auf die man zurück blicken kann um dann zu merken wie schnell die Zeit doch vergangen ist 

Mama sein bedeutet für mich Erfüllung und Freude meine Kinder in ihr eigenes selbstständiges  Leben zu begleiten. 


Antwort von einer Mama 36, zwei Kinder (Mädchen 9, Junge 11):

Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und Mutter von 2 Kindern. Ja was bedeutet es für mich Mutter zu sein ?! 

Meine eigene Kindheit war eine absolute Katastrophe, ich wurde als Beweis in diese Welt gesetzt. Ein Leben voller Lieblosigkeit, Schläge, psychische und sexueller Gewalt und vieles mehr prägte mein Leben. Mehr möchte ich darauf nicht eingehen. 

Dann kam mit 14 Jahren die wende in meinem Leben, ich ging meinen eigenen harten Weg. Dieser begann im Jahr 1999, wenn es nach meiner Mutter gegangen wäre, wofür braucht man einen Schulabschluss, eine Ausbildung oder gar ein festes Leben. Einfach Männer suchen Kinder kriegen vom Kindergeld und Staat leben. 

Aber nein das war nicht mein Weg, ich kam in Pflegefamilien, in der ersten wurde ein Mensch der stark Alkohol und Drogen krank war vorm Jugendamt verheimlicht. Es war ebenfalls die Hölle, dort gab es einen Menschen der alles für mich tat und den ich liebte und dann diesen kranken Menschen. Auch dort habe ich den Absprung geschafft, dann kam ich zu Pflegeeltern wo die Dame Heilpraktikerin war und er psychisch krank war. Diese Familie war ein Segen, aber auch nicht das was ich zu diesem Zeitpunkt brauchte. Ich war mehrere Monate in einer psychosomatischen Klinik um mein Leben in geregelte Bahnen zu bekommen. 

Ab dieser Zeit ging es Bergauf, ich zog in meine ersten ersten eigenen 4 Wände , war im Heim, zog wieder um. Machte einen Schulabschluss, fand einen Ausbildungsplatz und wurde wieder ausgebremst und krank. Durfte meine Ausbildung nicht weiter machen, also begann die Suche von Neuem. Bundesweite Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz, fand auch relativ schnell etwas. Dann neue Wohnung, ein kompletter Neuanfang stand vor der Tür. 

Gesagt getan, Ausbildung nach 3 Jahren erfolgreich beendet. Nebenbei weiter gemacht. 

Hatte in dieser Zeit immer mal wieder einen Freund. Einer ist dann geblieben bis heute, 2008 wurde unser erstes Kind geboren, kurz darauf folgte ein weiteres. Wir heirateten und gehen seit dem einen Weg mit vielen vielen Steinen, durch diesen ich mich nicht unter kriegen lasse. 

Was soll ich sagen, die Kinder sind mein ein und alles. Mein Leben, ich kämpfe für sie so lang ich kann. Sie sind ein Segen, ein Geschenk, ich möchte sie vor all dem was ich erleben musste beschützen, möchte das sie eine Sorgenfreie Kindheit haben. Für mich hat das Leben durch die Kinder wieder eine Bedeutung gefunden, Tage wie Weihnachten und Ostern leben wieder. Mein ganzes Leben ist durch diese beiden tollen Geschöpfe wieder Lebenswert 🥰🥰🥰

Antwort von einer erfahrenen Mama mit 65 Jahren...ihre Kinder sind 45, 41und 35...und sie hat vier Enkel von 1 bis 21.

Mama sein bedeutet für mich immer mit meinen Kindern im Dialog zu bleiben ohne alles zu zerreden... fast wie in der Ehe 😇...in guten, wie in schlechten Zeiten 🥰...immer durch alle Höhen und Tiefen 😇🥰


Ich hoffe die Antworten konnten Dich inspirieren und Dir damit helfen darüber nach zu denken, was Du für ein/e Papa/Mama sein magst.
 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy

Mittwoch, 2. September 2020

Gewinner im Spiel des Lebens 💜

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


...und Hallo und Danke an Angie und Romy, dass ich heute in ihrem MamaGoesOM Blog meinen Artikel veröffentlichen darf 😀

Wir drei haben uns letztes Jahr auf einer Veranstaltung über Lichttherapie kennengelernt und sind seitdem in Kontakt geblieben.
Da auch ich mich für Gesundheit, Familie und alternative Heilmethoden interessiere, haben wir viele Gemeinsamkeiten und ich bin froh darüber, durch Angie mittlerweile auch die Bioscan-Analyse und die Psychokinesiologie kennengelernt zu haben. Zwei Werkzeuge, die unglaublich viel dazu beitragen können, Körper und Seele in die Heilung zu bringen.

Ich selbst (Silke) war ursprünglich als praktische Tierärztin tätig, bis ich vor etwa 10 Jahren durch eine Erkrankung aus der Bahn geworfen wurde.
Auf der Suche nach Ursachen und Heilung lernte ich das Familienstellen kennen. Ich war fasziniert von dem was ich dort erfahren durfte und erkannte, dass das Wissen über die Regeln und Ordnungen innerhalb eines Familiensystems der Schlüssel zu vielen Problem-Lösungen sein kann.
Ursachen für Stress und innere Konflikte - meiner Meinung nach Krankheitsursache Nummer 1 - können mit Hilfe von Familienaufstellungen in der Gruppe oder auch mittels des Systembretts im Einzel-Coaching erkannt und aufgelöst werden.

Mit dem folgenden Artikel möchte ich Dir einen kleinen Einblick in die "Spielregeln des Familiensystems" ermöglichen. Und falls Du zu den vielen Menschen gehörst, die sich in ihrer Elternrolle häufig überfordert fühlen, dann bietet Dir dieser Einblick eventuell eine Perspektive Deine Situation neu zu betrachten und eine Lösung zu finden.

Viel Spaß beim Lesen...

Silke

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Spielregeln des Familiensystems


Wir lernen schon als Kinder: Um bei einem Spiel mitmachen und "gewinnen" zu können, ist es wichtig, die Spielregeln zu beherrschen! Jeder übernimmt seine Spielfigur in dem Spiel und bleibt für diese allein verantwortlich. Werden die Regeln nicht eingehalten, gibt es Konflikte und Stress.

"Spielregeln" sind in jedem sozialen Gefüge notwendig, um die Ordnung aufrecht zu erhalten.
In einer Gesellschaft gibt es viele verschiedene soziale Systeme:
An unserem Arbeitsplatz gehören wir dem System des Unternehmens an. Unsere Schulkinder gehören dem Schulsystem an. In einem Verein entscheiden wir uns für ein System, das Menschen mit einem gemeinsamen Hobby verbindet, usw.

Es werden Ämter und Positionen ausgeschrieben und besetzt, damit jedes Mitglied in der Struktur weiß, was seine Aufgabe und seine Verantwortung in diesem Gefüge ist. Meistens haben ältere Mitglieder, die dem System schon länger angehören, Positionen mit mehr Verantwortung und Jüngere nehmen und lernen von den Älteren.

Auch jede Familie ist ein soziales System und unterliegt einer solchen Ordnung und Struktur. Allerdings gibt es hier einen wichtigen Unterschied zu anderen Systemen:
Wir können uns die Zugehörigkeit zu unserem Familiensystem nicht aussuchen. Wir haben nicht die freie Wahl hinzuzukommen oder auszuscheiden. Mit der Geburt treten wir in dieses System ein, gekündigt werden kann niemand.

Unseren ersten Platz, den wir im Familiensystem einnehmen, ist der des Kindes unserer Eltern. In dieser Rolle werden wir immer bleiben, auch wenn wir das Elternhaus verlassen. Wenn wir selbst Kinder bekommen, kommt die Rolle der Eltern hinzu.

Die Eltern, als die Erwachsenen, nehmen die Rolle der "Großen" ein, die Kinder die Rolle der "Kleinen". Zumindest sollte das so sein.

Dabei meint "Groß-Sein" nicht "besser sein". "Groß" beschreibt hier im Grunde eine Haltung, eine bestimmte Denkweise oder ein bestimmtes Gefühl: mit sich im Reinen zu sein und ruhig und mit Liebe und Verständnis auf die Situation seines Kindes schauen zu können.

Aber mal ehrlich:
Sind wir wirklich immer mit uns im Reinen? Können wir in jeder Situation ruhig und verständnisvoll bleiben?
Tatsächlich bringen uns unsere Kinder regelmäßig aus der Fassung, aus unserem Konzept. Wir wünschen uns dann häufig von unseren Kindern, dass sie selbständig Rücksicht nehmen auf uns und unsere Bedürfnisse, oder dass sie Verständnis zeigen für unsere Wut, die ihr Verhalten manchmal in uns hervorruft.

Was hier passiert ist durchaus menschlich, aber im Sinne der Spielregeln des Familiensystems komplett verdreht. In dem Moment, in dem wir von unseren Kindern Verständnis für uns und unser Verhalten erwarten, haben wir die Rollen getauscht:
Wir sind die Kleinen!

Wir rechtfertigen unser Gefühl der Wut, des Ärgers, der Enttäuschung oder was auch immer an Gefühl auftaucht häufig damit, dass unser Kind sich falsch verhalten hat. Wir geben dem Kind innerlich die Schuld an unserem Gefühl und damit auch an unserer Reaktion darauf.
Wenn unsere Kinder gar Gefühle der Ohnmacht in uns provozieren, neigen wir schlimmstenfalls zu seelischer oder gar körperlicher Gewalt dem Kind gegenüber.

Und hier kommt die gute Nachricht:
Unser Kind ist in Wirklichkeit niemals verantwortlich für unser Gefühl. Im Grunde weist uns unser Kind mit seinem Verhalten auf ein Gefühl hin, das schon lange in unserem Innersten steckt und nach Aufmerksamkeit schreit.
Unsere Kinder sind unsere größten Helfer, zu reifen und wirklich "Erwachsen" und "Groß" zu werden und endlich mit uns ins Reine zu kommen.

Und wenn wir erkennen und akzeptieren, dass wir alleine verantwortlich sind für unsere Gefühle und unser Handeln, dann und nur dann sind wir auch in der Lage daran etwas zu ändern.
Durch die Übernahme der Verantwortung für uns selbst, kommen wir aus der Ohnmacht in die Macht. Wir können endlich am Spiel des Lebens mit Freude "mitspielen und gewinnen".

Das klingt in der Theorie vielleicht alles ganz einfach, leider haben wir aber nicht gelernt, Verantwortung für unser "Spiel" zu übernehmen. Denn die wenigsten von uns hatten Eltern, die uns das vorbildlich hätten beibringen können. Oft wurde in unserer Herkunftsfamilie schon mithilfe von -meist unbewussten- Schuldzuweisungen erzieherisch "gearbeitet". Die "Spielregeln" wurden nicht eingehalten.

Glücklicherweise ist es aber nie zu spät dafür, der oder die "Große" zu werden. Und glücklicherweise gibt es heute ganz viele Möglichkeiten und Werkzeuge, die uns dabei unterstützen können.


Familienaufstellungen
 
Mit Hilfe einer Familienaufstellung können wir die Dynamik sichtbar machen, die in einer Familie herrscht. Wir können erkennen, wer welche Rolle spielt, wer nicht an seinem Platz steht und wer fremde Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernommen hat. Wir machen sichtbar, wo die Spielregeln nicht eingehalten werden.

  • Wann und warum haben wir vielleicht mit unseren Eltern schon die Rollen getauscht?
  • Wo haben unsere Eltern uns überfordert? Wo wurde uns etwas abverlangt, was wir als Kinder nicht leisten konnten? 
  • Wo haben wir Verantwortung und Aufgaben für unsere Eltern übernommen, weil sie nicht wirklich "Große" waren?

Diese unbewussten Platz- bzw. Rollenwechsel in einem Familiensystem nennt man auch Verstrickungen. Verstrickungen rauben Kindern unglaublich viel Energie, die ihnen für ihr eigenes Leben fehlt.
Leider verbleiben wir auch als Erwachsene oft noch in den Verstrickungen aus unserer Kindheit gefangen. Kommen dann unsere eigenen Kinder dazu, gelangen wir mit unserer Energie an unsere Grenzen. Denn nun tragen wir nicht nur -unbewusst- die Verantwortung für unsere Eltern bzw. deren Aufgaben, sondern auch noch für unsere Kinder. 
 
Fühlen wir uns ständig überfordert in unserer Elternrolle ist es hilfreich sich einmal folgende Fragen zu stellen:
  • Wem versuchen wir es immer noch recht zu machen?
  • Versuchen wir einen perfekten Haushalt zu führen, weil unsere Mutter das immer von uns oder auch von sich selbst verlangt hat?
  • Stehen wir vielleicht für die Bedürfnisse und Angelegenheiten unserer Eltern jederzeit abrufbereit zur Verfügung, damit wir ihnen keine Enttäuschung oder gar ärgerliche Gefühle bereiten?
  • Spielen wir im Streit zwischen unseren Eltern immer wieder die Vermittlerrolle? Oder werden wir gar aufgefordert uns für oder gegen ein Elternteil zu positionieren?
  • Gehen wir wirklich unserem Berufswunsch nach oder machen wir das vielleicht Papa zu Liebe? Oder erfüllen wir unbewusst den Traum unserer Mutter, die ihren nicht leben durfte?
  • Oder verweigern wir uns unser Glück, weil es unseren Eltern auch nicht vergönnt war?
  • Was tun wir allein aus dem Grund, uns nicht schuldig fühlen zu müssen?
 
Verstrickungen passieren in der Regel völlig unbewusst und die Motivation ist im Grunde fast immer die bedingungslose Liebe des Kindes für seine Eltern.

Die Lösung ist, unseren Eltern die Verantwortung für ihr Leben und ihr Schicksal zurückzugeben. Wir können ihnen das zumuten... Wir müssen ihnen das zumuten, um in unsere eigene Kraft zu kommen.
Sie sind die Großen. Und nur wenn wir ihnen ihre Gefühle, Sorgen und Nöte zumuten, können auch sie endlich daran wachsen.
Das ist nicht nur ein Akt der Liebe und des Respekts unseren Eltern gegenüber, das verlangt die oberste Spielregel eines jeden Familiensystems:
Jeder trägt sein eigenes Schicksal!

Wir haben nicht die Wahl, in unserem Familiensystem mitzuspielen oder nicht. Aber wir haben die Wahl, unsere Rolle darin anzunehmen und die Rolle, die Zugehörigkeit und die Lebensweise der anderen zu achten.

Im Verhältnis zu unseren Eltern bleiben wir immer die "Kleinen" und nur wenn wir diesen Platz akzeptieren, können wir für unsere Kinder die "Großen" sein und sie stets liebe- und verständnisvoll durch alle Situationen begleiten.

Sind wir in unserer Kraft und an unserem Platz im System, werden unsere Kinder sich sicher fühlen und sie werden in uns keine Gefühle der Ohnmacht mehr provozieren können. Auffälliges Verhalten ihrerseits wird dadurch überflüssig.
Und auch für unsere Eltern können wir dann eine liebevolle Unterstützung im Alter sein, deren Motivation nicht Schuldgefühle sind sondern der freiwillige Wunsch.
 
Werden wir trotzdem ab und zu an unsere Grenzen gebracht, dürfen wir auch in dieser Situation die Großen bleiben und unseren Kindern zeigen, wie wichtig es ist, sich Fehler und eigene Grenzen einzugestehen, ohne sich selbst oder andere dafür schuldig zu sprechen.

Denn die perfekte Mutter oder den perfekten Vater gibt es nicht. Und dieses "Nicht perfekt sein müssen" befreit auch unsere Kinder von einem großen inneren Druck und gibt ihnen die Sicherheit ihr eigenes Leben meistern zu können und für ihre Kinder später den Platz der Großen im Familiensystem mit Leichtigkeit und Freude einnehmen zu können.
 
Es lohnt sich die Regeln im "Spiel des Lebens" zu verstehen und zu beherrschen! Dann macht es Spaß und gelingt 😊

Herzliche Grüße
Silke
 
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Dr. Silke Tauber
Systemische Familienberaterin
Internet: www.Raum-fuer-Lebensdynamik.de
Mail: Silke.Tauber@Raum-fuer-Lebensdynamik.de
Telefon: 06034/907357
 

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Liebe Silke,
wir danken Dir von 💜 für diesen wundervollen Artikel! Und freuen uns darauf, dass Du vielleicht in der Zukunft unseren Blog nochmals mit einem Artikel bereicherst!

Liebe Leser*in,
wir hoffen, Silkes Gast-Artikel hat Dir gefallen und konnte Dir ein paar Einblicke in das "Spiel des Lebens" geben.

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy & Angie