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Mittwoch, 6. April 2022

Realtalk & Gastbeitrag über Selbstliebe..💜



In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzen NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
  

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

Wie Du vielleicht fest gestellt hast, gab es heute morgen nicht den Blogbeitrag, sondern jetzt erst...das liegt daran, dass bei mir gerade einiges los ist. Ich bin aktuell gut ausgelastet mit meinen drei Jungs, der Arbeit als Tagesmutter 26Std./Woche und dem ganzen Haushalt, der sich leider nicht von slebst macht...meine Bedürfnisse kommen leider viel zu kurz...ich bin so sehr mit allem beschäftigt, dass ich mich aktuell meinen Prioritäten irgendwie nur wenig widmen kann, aber keine Sorge, ich bin ein Steh-Auf-Männchen und finde auch bald wieder meinen Fokus. 

Ich arbeite täglich an meinen eigenen Themen aus meiner Kindheit, an meinen Gefühlen, an meinem Sein als Frau, als Mutter, als Tagesmutter...daran wie ich sein will. Ich vergebe mir selbst, wenn es mal ein blöder Tag ist...doch ich bin keine Maschine und ich meistere viel, aber alles ist irgendwann auch mal genug.

Was will ich Dir damit sagen...meine Blogpartnerin Angie und ich haben uns dazu entschieden unseren Blog erstmal auf Eis zu legen, da es für uns beide, besonders für mich, gerade andere Prioritäten gibt, die auch schon eine enorme Herausforderung sind. 

Demnach ist das heute mein Abschlusswort. Es war eine sehr schöne inspirierende Zeit und ich bin sehr dankbar über all unsere Leser und freue mich zu diesem Abschluss auf einen tollen Gastbeitrag von der wundervollen Biggi. Vielen herzlichen Dank auch nochmal an dieser Stelle für den tollen Beitrag😊

In zwei Wochen kommt dann wirklich der letzte Beitrag von Angie, auch zu einem sehr wichtigen Thema! Unser Blog mit allen Beiträgen bleibt natürlich bestehen und wenn Du über ein bestimmtes Thema was wissen möchtest, nutze gern die Suchleiste, dort wirst Du sicher fündig.

Nun gehts aber los mit dem tollen Beitrag zum Thema Selbstliebe 💕💗


Der Schlüssel für glückliche & erfüllte Beziehungen


„Wenn du dich selbst liebst, liebst du deine Mitmenschen.

Wenn du dich selbst hasst, hasst du deine Mitmenschen.

Deine Beziehung zu den anderen,

ist nur ein Spiegelbild von Dir selbst."

Osho

 

Jeder von uns kennt die Momente, in denen wir Konflikte mit anderen Menschen in unserem Leben haben. Egal ob es der eigene Partner ist, die Kinder, Eltern oder Freunde. Vielleicht kennst du es, dass du dir dann eine der folgenden Fragen stellst:

 

Wieso wiederholen sich immer die gleichen Muster in meinen Beziehungen?

Wieso triggert mich das Verhalten von meinem Partner so sehr?

Wieso fühle ich mich schlecht behandelt oder werde immer wieder wütend?

Wie kann ich die Beziehung zu meiner Mutter/meinem Vater endlich verbessern?

Wie kann ich aufhören mich immer hilflos zu fühlen, wenn immer wieder die gleichen Konflikte in der Familie auftreten?

Wieso verändert der andere sich nicht, wenn er/sie mich doch liebt?


All das sind Fragen, die du dir vielleicht schon oft gestellt hast. Und weißt du, es gibt eine Lösung für all diese Fragen und Herausforderungen in deinen Beziehungen.

All meine Erfahrungen mit mir selbst und mit meinen Klienten haben gezeigt, dass der Schlüssel für wirklich erfüllte Beziehungen, in uns selbst liegt. Die Antwort auf all die Fragen lautet: SELBSTLIEBE.

Hand aufs Herz: Hast du schon einmal versucht nach Innen zu schauen und die Antwort auf all die Fragen in dir zu finden?

Manchmal kann es leichter sein, dem Gegenüber die „Schuld“ zu geben, ob unsere Beziehung glücklich ist oder nicht. Doch weißt du, es kann so befreiend und gleichzeitig auch kraftvoll sein, die Verantwortung zu übernehmen und die wahre Veränderung anzustoßen.

 

Hier kommen 5 Herzenstipps von mir für dich:

 

1. Trau dich, genau die Themen anzuschauen, die dich triggern (aufregen) und setze so neues Potenzial undneue Energie frei

 

 

Deine aktuelle äußere Welt ist ein Spiegel deiner inneren Welt.

 

Das bedeutet konkret für das Thema Beziehungen: Schau selbstbestimmt nach Innen und dann verändert sich automatisch deine äußere Welt und damit deine Beziehungen. 

 

Nach „Innen schauen“ meint: gehe in die Selbstreflektion. 

 

Wenn dich aktuell in deinen Beziehungen etwas „trifft“ (aufregt, verletzt – Emotionen in dir auslöst, die du schwer aushalten kannst)betrifft es dich.

Dein Partner/Elternteil/Kind/Freund verhält sich auf eine bestimmte Art und Weise, aber es löst etwas in dir aus, ansonsten würde es dich nicht treffen. Es gibt noch einen Teil in dir, der geheilt werden darf und dies darfst DU aktiv übernehmen.

 

NUR DU kannst diese Trigger in dir selbst auflösen und heilen.

 

Schau dir deine Trigger an: 

 

Was genau triggert dich an der anderen Person?
Was könnte daran in geringem Maße positiv sein?
Was wünschst du dir auch?
Welches Bedürfnis hast du gerade, welches nicht erfüllt ist?
Welchen Teil von dir lebst du noch nicht?
Was erlaubst du dir selbst noch nicht?

 

Ein Bespiel dazu wäre, Anna regt sich immer wieder über Tim auf, weil er in ihren Augen so faul ist. Der positive Anteil von „faul sein“ ist ausruhen und entspannen und genau dieses Bedürfnis, hat Anna in ihrem stressigen Alltag gerade. Deshalb ist sie im Außen von Tims Verhalten getriggert, jedoch liegt das eigentliche Problem in ihrem Inneren.


2. Löse deine hinderlichen Überzeugungen (Glaubenssätze) über dich selbst auf

 

Was ist überhaupt ein Glaubenssatz?

Glaubenssätze sind Überzeugungen, Meinungen, Verallgemeinerungen, Lebensregeln die wir für wahr und richtig halten. Diese Überzeugungen haben wir irgendwann im Laufe unseres Lebens von anderen Menschen übernommen oder auch durch eigene Erfahrungen entwickelt.

Oftmals sind uns diese Überzeugungen unbewusst und sind meistens in der Kindheit entstanden. Damals haben sie uns geholfen und wir konnten uns noch nicht selbst reflektieren.

Jetzt bist du aber Erwachsen und kannst dein Leben in die Hand nehmen. Du handelst oftmals immer noch nach den Glaubenssätzen, weil sie dir einfach nicht bewusst sind. Im Außen merkst du nur immer wiederkehrende Muster, die gleiche Art von Menschen treten in dein Leben, du wiederholst immer wieder gleiche Erfahrungen in deinen Beziehungen.

Du kannst dir einen Glaubenssatz vorstellen wie eine Brille. Eine Brille mit beispielsweise dem Filter "Ich bin nicht gut genug" oder „Ich bin es nicht wert, bedingungslos geliebt zu werden“, zeigt dir somit nur Situationen in deinem Leben, die bestätigen, dass du nicht gut genug bist oder es nicht wert bist geliebt zu werden. Das Blockierende daran: Du erschaffst dir sozusagen selbst, durch deine Handlungen und Entscheidungen, immer wieder Muster in deinem Leben, die du eigentlich nicht möchtest. Unbewusst verhinderst du somit selbst, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen.

Der Geheimtipp für Dich: DU kannst dir diese Überzeugungen bewusst machen und verändern, auch wenn sie gerade noch in deinem Unterbewusstsein verankert sind. Ein schneller und nachhaltiger Weg ist die Arbeit mit Theta Healing, hier konnte ich die besten und nachhaltigsten Ergebnisse mit meinen Klienten beim Thema Glaubenssätze und wiederkehrende Muster auflösen, erzielen.


3. Verbinde dich wieder mit deinem Herzen

 

Wann hast du das letzte Mal die Liebe in deinem Herzen gespürt? Die Liebe und das Mitgefühl für dich selbst?Gehe raus aus deinem Kopf und fühle rein in dein Herz. Frage dich selbst: Was brauche ICH gerade? Was ist MEIN Bedürfnis?

 

Verbinde dich mit der Liebe in deinem Herzen. Gerne kannst du dir meine angeleitete kostenfreie Meditation auf meiner Homepage herunterladen, um dich täglich mit deinem Herzen zu verbinden.

 

Es ist so wichtig, eine wundervolle wertschätzende und liebevolle Beziehung mit dir selbst zu führen, um auch mit anderen Menschen harmonische Beziehungen führen zu können. Wenn du selbst deine Bedürfnisse achtsam wahr nimmst und sie erfüllst, erwartest du es nicht mehr ständig von deinen Mitmenschen und bist auch nicht enttäuscht wenn sie deine Bedürfnisse nicht erfüllen. 

 

Hier ist ein wichtiger Tipp, mit deinem inneren Kind zu arbeiten. Dein inneres Kind beschreibt jene Anteile in dir, die noch verletzt aus deiner Kindheit sind und genau diese Anteile möchten Liebe erfahren. Gib dir all das jetzt, was du dir früher von deinen Eltern so sehnlichst gewünscht hast. So erwartest du es nicht mehr in deinen Beziehungen und wiederholst die Muster mit deinen Eltern nicht mehr, in deinen jetzigen Beziehungen.Verbinde dich mit deinem inneren Kind und frag es, was es gerade braucht. Wo fühlt es sich nicht gesehen? welches Bedürfnis ist nicht erfüllt?


Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Komm wieder raus von deinem Kopf und verbinde dich wieder mit deinem Herzen & deinen Gefühlen für dich selbst.

 

4. Werde dir über deine Zukunftsversion in Beziehungen bewusst

 

Gehe in die Stille, nimm dir Zeit für dich, schließe deine Augen und verbinde dich mit deinem Herzen. 

Stell dir die folgenden Fragen und notiere sie dir anschließend:

 

Was ist mir persönlich wichtig in meinen Beziehungen?
Welche Werte möchte ich auch in Beziehungen leben?
Was sind meine Standards (was muss mindestens gegeben sein, wenn ich mit einer Person eine Beziehung eingehe?)
Wie verhält sich diese glückliche Zukunftsversion von mir, wenn sie in Beziehung ist?
Wie fühlt sie sich?
Wie redet sie?

 

Verbinde dich immer wieder mit der Zukunftsversion von dir selbst und mit den Gefühlen die du dir wünschst, denn nur so richtest du immer wieder deinen Fokus auf deinen Wunschzustand und nicht mehr auf das, was alles nicht so gut läuft.


5. Lass deine Vergangenheit los & vergebe

 

Bedenke immer wieder in Konflikten (egal ob mit dem Partner, Eltern, Freunden oder Kollegen): die meisten Menschen handeln nicht böswillig um dich zu verletzen, sondern sie handeln aus dem eigenen Schmerz und den eigenen Erfahrungen heraus.

Du für deinen Teil kannst deine Trigger lösen, der Rest ist nicht deine Aufgabe.

Du kannst dir bewusst machen, dass auch die Menschen die dich verletzen, selbst durch ihre Eltern etc. Schmerz und Verletzung erfahren haben und nicht anders handeln konnten bzw. es einfach nicht besser wussten.

 

Versuche Menschen, die dich verletzt haben zu vergeben, nicht weil es in Ordnung ist was sie getan haben, sondern einfach damit du wieder freier Leben kannst und deine Energie nicht immer wieder in der Vergangenheit ist.

 

Hierzu kannst du einen Brief schreiben, du musst ihn nicht abschicken. Es ist wie ein geistiger Reinigungsprozess wenn du aufschreibst, was deine Gedanken sind und was du fühlst. Du wirst dich danach befreiter fühlen. Du kannst den Brief entweder abschicken oder einfach verbrennen.


 Hast Du noch Fragen?

 

Schau dich von Herzen gerne auf meiner Homepage um (www.brigittemayer.com) oder schreibe mir eine E-Mail an coaching@brigittemayer.com. Du findest mich ebenfalls auf Instagram und Facebook unter Biggi.Mayer.Coaching.

 

 

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.

Und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.

 

Henry David Thoreau

 

 

Wenn du den Ruf verspürst an einer Herausforderung in deinem Leben zu arbeiten oder wenn du die tiefe Sehnsucht nach Veränderung verspürst, melde dich von Herzen gerne für ein unverbindliches kostenfreies Erstgespräch bei mir.

Ich freue mich darauf dich kennenzulernen und über dein Feedback, als auch deine Erkenntnisse zu den Themen.

 

Von Herzen und mit Liebe

Biggi

 

Biggi Mayer Coaching

Systemischer Life Coach (zertifiz.)

Theta Healing Practicioner ®

Reiki Grad 1

Coaching & Workshops & Theta Healing ®

https://www.brigittemayer.com Link hier öffnen

https://www.instagram.com/biggi.mayer.coaching



💗 Ich hoffe du hast ein paar Dinge für Dich mitnehmen können, wir wünschen Dir alles Liebe auf Deiner weiteren Reise namens Leben! 💗

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy 
 
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Mittwoch, 9. Februar 2022

…wenn Kinder rumtrödeln… 💜

 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Dieses Thema liegt mir echt am Herzen! Erst gestern Morgen kam ich damit wieder selbst in Berührung! Mein ältester Sohn sollte sich die Jacke anziehen, damit wir dann bald  los konnten zur Schule. Mein mittlerer Sohn saß noch auf der Toilette und der Kleinste motzte im Hochstuhl in der Küche. 
Da ich vergessen hatte am Abend zuvor Brote zu schmieren und Obst zu schneiden, musste auch das noch erledigt werden, ach und im Bad, um mich selbst fertig zu machen, war ich auch noch nicht. 
Das war allerdings auch mein Fehler, da ich morgens lieber noch 10 Min. im Bett liegen blieb, anstatt mich vor dem Wecken meiner Jungs fertig zu machen. Echt fatal. Den Fehler mache ich nicht mehr…denn ich war wie oft sehr lange mit wecken beschäftigt. 

Naja ich musste dann nachm Aufstehen, Kleidung anziehen und frühstücken meinem Großen jeden falls ca 20x, gefühlte 100x dran erinnern sich doch bitte mal die Jacke anzuziehen…das war echt nerven aufreibend und anstrengend…warum mich das so getriggert hat heut morgen war wegen der Uhrzeit. Wir hatten dann nämlich nur noch 10 min bis Schulbeginn…demnach war ich leicht gestresst…ach und zwei Tageskinder kamen dann auch noch um kurz nach acht dazu. Ich hab dann alle kleinen Kids ins Lastenrad gesetzt, mein Mittlerer ist selbst rein geklettert, hab mir selbst meinen Mantel über geworfen und Stiefel an und bin somit dann mit 5 Kindern 7 min vor Schulbeginn losgefahren. 

Vier Kinder im Lastenrad und mein Ältester hinten aufm Gepäckträger (das kam schon öfter so vor und klappt immer super). 
Ich war so froh, dass wir es gerade so pünktlich zum Schulbeginn geschafft hatten und ich bis dahin schon viel frische Luft einatmen konnte. 
Somit war ich bis zur Schule wieder entstresst. Dann wie immer noch zur Kita gefahren und meinen mittleren Sohn abgegeben. Anschließend mit den zwei Tageskids und meinem Jüngsten noch eine kleine Runde gedreht und wieder nach Hause, weil dann das Eingewöhnungskind mit seiner Mama kam. 
Dazu muss ich noch sagen, dass ich das morgens immer alles alleine wuppen muss, da mein Mann immer schon vor sieben ausm Haus ist. Und ich mache alles mit dem Lastenrad, weil mein Mann unser Auto die meiste Zeit braucht. Und ich mit dem Rad natürlich schneller bin.  

Warum erzähle ich Dir das alles…weil Du wahrscheinlich genau weißt, wie sich das für mich angefühlt hat und solche Situationen womöglich auch oft selbst erlebst! Weil wir einfach Menschen sind mit Gefühlen und keine immer funktionierenden Maschinen!!! 
Und weil wir Mamas uns oft mit anderen Mamas vergleichen oder sie sogar als inspirierende Frau sehen. 
Ich will nicht davon schreiben, dass ich immer alles super meistere, denn das ist nicht so. 
Es gibt solche und solche Tage und mit jedem Tag lerne ich was Neues dazu. Und ich lerne aus meinen Fehlern und mache diese Fehler dennoch immer mal wieder, je nach Stimmung, Uhrzeit und Stresspegel. Und das ist vollkommen in Ordnung!!! 

Und ganz besonders arbeite ich an meiner Geduld! Die auch mal mehr oder weniger vorhanden ist. 😅
Aus dem Grund möchte ich das Thema Trödeln heute thematisieren und Dich inspirieren. 
Und Dir sagen, dass Du damit nicht alleine bist!!! 

Meine Erfahrungen dazu, teile ich gerne mit Dir! 
Mir ist oft schon aufgefallen, dass meine Jungs langsamer werden, wenn ich schneller bzw. gestresster werde, weil sie diesen Stress spüren und unterbewusst Ruhe rein bringen wollen. Kinder bremsen dann ihre Energie auch wegen Überforderung teilweise. 
Jedes Kind braucht einfach unterschiedlich lang Zeit. Und ich trage als Bezugsperson und Vorbild natürlich stark dazu bei, weil ich die Struktur und die Orientierung vorgebe bzw. dafür verantwortlich bin. 

Kinder brauchen da morgens einfach Unterstützung
Meistens stehe ich früh genug auf, sodass ich fertig bin, bevor ich die Jungs wecke und ich wecke sie so früh, dass wir keinen Zeitdruck haben, sondern genug Zeit zum Anziehen und frühstücken. 😊 Tja den Abend zuvor war ich leider zu spät im Bett…kommt vor, ist zum Glück nicht die Regel! 

Tipps, die mir und uns ansonsten helfen: 

-Morgens pünktlich aufstehen, lieber 30-60 Min. früher als sonst, um genügend Zeit zu haben. 
-Kind/er beim morgendlichen Anziehen und Zähneputzen etc. begleiten und dran bleiben. 
-Kinder brauchen gerade morgens die Führung der Eltern als Orientierung und Unterstützung. 
-Gute und klare Kommunikation, was möchtest Du von Deinem Kind, dennoch dabei emphatisch auf die Gefühle eingehen.  
-Altersgerechte Aufforderungen. 
-wiederkehrende Abläufe trainieren. 
-Struktur im Tagesablauf hilft immer.  
-ein Zeitgefühl mit Kindern lernen.  
-Spielerisch das Kind Antreiben beim Anziehen etc.. 
-Termine, wo man pünktlich sein muss eher vermeiden (Schule ist davon ja leider ausgenommen). 

-Welches Gefühl vermittle ich? Vllt sich selbst regulieren, um den Stress nicht auf die Kinder zu projizieren. 
-Sich selbst fragen, warum bin ich so ungeduldig? Wo ist die Ungeduld stärker und in welchen Situationen? 

Ich hoffe ich konnte Dich ein wenig inspirieren!!! Einen schönen Tag Dir!!! 



💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy
 
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Mittwoch, 12. Januar 2022

Will ich allem gerecht werden…💜


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

 

Dir erstmal noch ein wunderschönes, neues Jahr 2022 mit vielen tollen Erlebnissen, viel Gesundheit, viel Freude und besonders viel Sonnenschein!

Ich hatte jetzt 2 1/2 Wochen Urlaub und das tat sehr gut, ich kam zwar nicht zu allem, was ich machen wollte, aber ich konnte die Familienzeit gut genießen und konnte viel entspannen. Mit den vielen Bedürfnissen von uns fünfen ist es manchmal gar nicht so leicht alle gleichermaßen glücklich zu machen. Ich will Nähen, mein Mann will Golfen, der Jüngste will "nang" (gestillt werden), der Mittlere braucht Hilfe bei irgendwas, der Älteste will ein Spiel spielen, der Haushalt will gemacht werden, alle brauchen Nahrung und vieles mehr...

Ja wo fangen wir dann an...meistens bekommen wir Eltern das alles gut hin, mein Mann kann 3 Stunden Golfen gehen und wenn er zurück ist, kann ich mir 3 Stunden Zeit nehmen. Familienzeit gibts dann im Anschluss. So läuft es am Wochenende meistens bei uns, damit jeder seine Bedürfnisse stillen kann. In der Zeit, wo ich mit den Kids vormittags alleine bin und jeder meiner drei Jungs was anderes von mir will, versuche ich entspannt zwischen Kids, Bedürfnissen und Haushalt zu routieren. 

Wenn mein jüngster quängelig ist, kommt er in die Trage, darin bekommt er Nähe und ich kann ihn stillen und gleichzeitig Haushalt machen oder agieren, wenn einer der großen Jungs was von mir will. Das ist praktisch, oft aber auch anstrengend für meinen Rücken. 

Die meiste Zeit sind alle drei gut drauf, dann können die drei einfach spielen und ich nebenbei Haushalt oder meine Sachen machen oder auch gemeinsam raus gehen, doch es gibt auch einfach Tage, die mega anstrengend sind, wo ich mich frage:

Wie werde ich als Mama nur allem und jedem gerecht? Will ich überhaupt allem gerecht werden? Und wie vernachlässige ich dabei meine eigenen Bedürfnisse nicht? Kann ich alle Bedürfnisse meiner Kinder stillen bzw. nehme ich alle Bedürfnisse von ihnen war? Was tut mir gut, was ist belastend und anstrengend? Wo nehme ich die Leichtigkeit her? Oder bin ich einfach gerne emotional? 

Ich möchte lernende bleiben, immer wieder dazu lernen, auch wenn ich mich schon viel weitergebildet habe. Selbst wenn ich schon weiß, wie ich es besser machen kann, gibt es genug Momente, wo ich einfach doof reagiere, motze und mal einen schlechten Tag habe, weil ich einfach ein Mensch mit Gefühlen bin. Ich entschuldige mich hinterher fürs Gemotze und komme dadurch wieder in Verbindung zu meinen Jungs.

Und wir sind ja nicht hier, um als Mamas nur zu funktionieren, sondern um unseren Kindern alles mitzugeben, was zum Leben dazu gehört! Nämlich alle Gefühle! Nicht immer Friede Freude Eierkuchen…unsere Kinder dürfen schließlich auch alle Gefühle zeigen!!!!!

Ich wirke für viele immer sehr entspannt und das bin ich die meiste Zeit auch, doch die Wut, die ich manchmal in mir habe, wenn meine Jungs mir nicht zuhören oder wenn ich meine Bedürfnisse mal wieder zum 3.Mal zurück stellen musste, darf da sein und darf auch raus. Natürlich niemals in Form von körperlicher oder verbaler Gewalt und niemals abwertend den Jungs gegenüber, doch motzen und wütend sein ohne das es das Kind/die Kinder beängstigt, gehört für mich zum Leben dazu!!! 

Hab Mut alle Gefühle vor Deinen Kindern zu zeigen!!! Denn Du bist das beste Vorbild!

Klar könnte ich immer singend durchs Haus tanzen, tief durchatmen und Yoga machen und spazieren gehen (das tut alles mega gut und ich liebe es), doch jeder Tag ist anders und jeden Tag starte ich quasi bei null. Zwar mit mehr wissen, aber Gefühle sind jeden Tag anders. Klar es hängt viel auch an Routine und Strukturen im Alltag, dennoch stresst Du Dich selbst viel mehr, wenn Du immer versuchst allem und jedem gerecht zu werden. 

Ich will das gar nicht mehr, denken alles schaffen zu müssen und hab den Anspruch auch nicht mehr. Ich gebe gerne auch Dinge an meinen Mann ab oder hole mir Hilfe (unsere Putzfee kommt jeden zweiten Dienstag, so dass ich quasi auch nur alle zwei Wochen Dienstag saugen und putzen muss - wir ergänzen uns super und es ist immer sauber). Doch es wird glaube ich langsam Zeit, dass wir uns doch endlich einen Saugroboter anschaffen. 

Ja und die liebe Wäsche. Bei uns darf die Wäsche an manchen Tagen auch einfach schmutzig bleiben und an anderen Tagen komme ich wieder gut hinterher und bin dann auch froh die Berge von schmutziger, wie auch sauberer Wäsche besiegt zu haben. 

Bin sehr dankbar einen Trockner zu haben für alles was wir bei 60 Grad waschen, aber leider brauchen wir einen neuen, da unser sehr alt ist und zu viel Strom zieht :-/ naja doof, aber gibt schlimmeres. Dennoch ein sehr großer Helfer!!! 

Das einzige was immer gemacht werden muss, ist die Spülmaschine auszuräumen, einzuräumen und wieder neu zu starten, fast täglich, sonst haben wir in unserer kleinen Küche ein Schmutzgeschirr-Stapel-Problem…naja genug davon…es gibt viele Helfer im Haushalt und dafür bin ich mega dankbar!!! 

Manches kann ich auch mal liegen lassen, anderes muss erledigt werden! Alles an Haushalt versuche ich mit Musik oder einem guten Hörbuch zu verbinden. Dadurch bekomme ich gute Laune und sogar guten Input :-) 

Ich habe es mir jetzt zur Aufgabe gemacht, Dinge nacheinander zu machen, anstatt immer alles gleichzeitig. Sprich, wenn ich Zeit mit meinen Kindern verbringe, mache ich nur das. Wenn ich arbeite, bin ich auf die Tageskids und Leo konzentriert und wenn ich Zeit für mich habe, nutze ich diese dann intensiv nur für mich. So bekommt auch alles 100%ige Aufmerksamkeit. Das bringt wiederum mehr Zufriedenheit!

Ich verbinde Aufgaben im Haushalt auch mit meinen Jungs. Ben ist 7 und Linus wird nächste Woche 5, demnach sind beide auch schon alt genug, um im Haushalt mit zu helfen. Leo ist mit seinen 1 1/2 Jahren noch zu klein, aber sogar er gibt mir schon Kleidungsstücke aus dem Wäschekorb oder räumt Sachen aus der Spülmaschine aus.

Linus und ich haben zBsp. letztens Wäsche zusammen gelegt, dabei habe ich ihm erklärt, wie was zusammen gefalten wird und anschließend war er so stolz und glücklich und wir zwei total miteinander verbunden. Die Jungs mit einzubeziehen in den Haushalt ist hilfreich für mich, sie lernen einiges dabei  und dazu ist es auch super für unsere Beziehung.

Ja so läuft das bei uns, wie ist es bei Dir so? Erzähl mir gern in den Kommentaren, wie Du das so machst oder schreib mir eine private Nachricht.

Zum Schluss noch ein paar positive Affirmationen für Dich, die dich gerade dann unterstützen, wenn Du mal einen Tag hast, wo Du nicht alles geschafft hast, was Du Dir vorgenommen hast: 

Ich bin gut so wie ich bin!!!

Ich kann sehr viel leisten!!! 

Ich schaffe alles, was ich will!!!

Ich bin kraftvoll in allem was ich tue!!!

Ich kann Aufgaben abgeben!!!

Ich kann mir Unterstützung suchen!!!

 Ich bin geliebt und alles was ich leiste wird anerkannt!!!


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy & Angie
 
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Mittwoch, 24. November 2021

Ein Blick in meine Vergangenheit und Wut Teil1...💜

  


 

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜



Ich möchte gerne über ein Thema schreiben, das für viele kein leichtes oder eher ein beschämendes Thema ist. Wut zu zeigen, wütend zu werden, Gefühle raus zu lassen oder sie runterzuschlucken aus Angst man könnte was falsch machen.
 
Ich fange mal von vorne an, ich bin vor 7 Jahren Mama geworden und habe schon in der ersten Schwangerschaft, vermutlich Dank der Hormone, gemerkt, das sich Gefühle entwickeln, die ich vorher nie hatte. Ich fand Wut immer total negativ und schlecht, hatte auch selten Wut in mir, war meistens positiv und lebensfroh.
Doch seitdem ich Mama bin, mich der Herausforderung als Mama (damals mit Ben das erste Jahr alleinerziehend) gestellt habe, durfte ich erfahren, wie es sich anfühlt wütend zu sein.

Es kamen damals viele Dinge zusammen, ich hatte keinen festen Partner (hier möchte ich klar erwähnen, das Ben einen tollen Papa hat, der immer für uns da war & ist und der Ben jede Woche regelmäßig sieht - dennoch war ich die meiste Zeit -24/6- allein mit Ben), dann hatte ich bei meiner ersten Geburt leider einen Kaiserschnitt, es hat mit dem Stillen erst nach 3 Wochen richtig geklappt und Ben hatte die 3-Monats-Koliken...ich will hier nicht rumpiensen, sondern nur erklären was alles zusammen kam und was ich zu meistern hatte.

Naja und all diese Dinge führten dazu, dass es öfter in mir brodelte, als es mir lieb war...ich musste diese Gefühle erst kennenlernen, da ich sie zuvor nicht kannte. 
Ben war an sich ein sehr unkompliziertes erstes Kind, nach den ersten 3 Monaten und wegen ihm war ich selten wütend, sondern eher wegen den anderen Umständen.
Dann kamen ein paar mehr herausfordernde Dinge dazu...nach Bens erstem Geburtstag kam ich mit meinem Mann Jonas zusammen, wir zogen nach nur 9 Monaten zusammen an einen anderen Ort, alles Neu, der neue Ort war noch unbekannt und plötzlich war ich ungeplant schwanger...da saß ich glücklich im Beschäftigungsverbot, aber allein mit Ben zu Hause und schwanger mit Linus.

Einige Monate später kam Linus zur Welt, diesmal zum Glück auf natürlichem Weg, das Stillen klappte besser, aber es gab wieder neue Herausforderungen... jetzt hatte ich zwei Kinder :-) total glücklich, aber vollkommen überfordert. 
Mit einem 2-jährigen und einem Baby war ich nach einundhalb  Wochen nach der Geburt wieder den ganzen Tag alleine, mein Mann war arbeiten, alle Großeltern mussten arbeiten, Freunde im neuen Ort hatte ich noch nicht so richtig (die kamen erst als Ben in die Kita kam, ganz von alleine quasi :-)) -> bis dahin waren es aber noch 9 Monate, denn die ersten 9 Lebensmonate von Linus habe ich viel mit beiden Jungs allein zu Hause verbracht, (in einer Maisonette-Wohnung auf 4-Etagen, in der ich mich relativ schnell überhaupt nicht mehr wohl gefühlt hab).
Ben ging 3x die Woche zur Tagesmutter, allerdings war sie in einem anderen Ort (mit dem Auto 5 Min., zu Fuß jedoch 45 Min.)...na was galubst Du was ich gemacht habe...ich bin meistens den ganzen Weg dahin spaziert, hab mich dort 4 Stunden in ein Cafe gesetzt (zu viel Geld für ungesundes Essen ausgegeben), hab Ben wieder abgeholt und bin wieder den ganzen Weg zurück gelaufen...das ganze im Schwangeren Zustand und dann auch mit Linus...oft hatte ich der Tagesmutter allerdings auch abgesagt und bin dann doch mit beiden daheim geblieben, weil der Weg zu stressig war.
Die Jungs wurden älter und die Konflikte zwischen den Beiden waren täglich mehrmals da...sie lieben sich, doch manchmal hassen sie sich auch...
ich muss dazu sagen, dass ich Konflikte nicht leiden kann und oft nicht klar kam und es nicht immer souverän lösen konnte... 

Naja jedenfalls kamen viele Dinge zusammen in den Jahren 2014-2017, die mich täglich wütend gemacht haben...ich konnte nicht mehr dankbar sein damals, war nur genervt und wütend und gestresst...
Klar habe ich trotzdem immer viel gekuschelt mit beiden und ihnen auch meine Liebe viel gezeigt, doch diese Wut und Undankbarkeit über alles mögliche war echt stark, das hatte mich damals selbst sehr erschreckt.

Irgendwann musste ich daran was ändern! Ich wollte wieder lebensfroh, glücklich, dankbar und entspannt sein und dies als Romy und Mama wieder ausstrahlen! Also fing ich im Herbst 2017 an mit Persönlichkeitsentwicklung, Pädagogischer Weiterbildung und Positiver Mindset-Arbeit. 
Mir ging es dadurch viel besser, ich konnte wieder dankbar sein und ich lernte mehr Mamas im Ort kennen, als Ben in die Kita kam. 
 
Seitdem arbeite ich fast täglich an meiner Persönlichkeit. Und es wird auch nicht aufhören, denn es kommen immer wieder Dinge aus meiner eigenen Kindheit hoch, die mich durch meine Kinder triggern. Das ist meiner Meinung nach auch ganz normal, denn Wut ist ein Teil der Gefühlswelt. Außerdem verrät uns Wut auch viel über unsere Vergangenheit. 
Was ich immer wieder spannend finde, denn durch die eigenen Kinder lernst Du Dich selbst erst richtig kennen.
 
Anfang 2018 fing ich als Tagesmutter an zu arbeiten, mit dem damals einjährigen Linus, das war sehr anstrengend irgendwie...ich musste Ben morgens mit den Tageskindern und Linus zur Kita bringen, dann war ich mit den Tageskids und Linus unterwegs, anschließend in der extra angemieteten Wohnung für die Tagespflege und nachmittags wieder unterwegs Ben abholen mit Linus und nach Hause...
ich hab 32 Stunden die Woche gearbeitet mit zwei eigenen Kindern bzw. insgesamt 6 manchmal 7 Kids (wenn Ben nicht in die Kita wollte). Im Nachhinein völlig Gaga diese Vorstellung...purer Stress war das...

Dank Meditation und Yoga, kam ich allerdings recht gut damit klar irgendwann...bis zum Frühjahr 2019 hatte ich die extra Wohnung, dann zogen wir endlich um und es wurde viel leichter erstmal, dann aber auch wieder herausfordernd...

Auch mit der Renovierung und dem Umzug hier ins Haus (Februar2019), der Arbeit als Tagesmutter, dann der ungeplanten dritten Schwangerschaft mit Leo, während dem Lockdown 2020 mit beiden Großen daheim...es kamen immer wieder Herausforderungen dazu und das war und ist ok. 
Mit jeder Herausforderung wachse ich und werde ich stärker und lerne mehr für mein Leben.

Manchmal wütend zu sein, ist in Ordnung, verletzend dabei zu sein absolut nicht!!!
 
Zum Thema Wut habe ich mir zwei Fragen gestellt:
 
1)  Wann bist Du wütend, also wer oder was triggert Dich?

Das ist meine Antwort dazu:
Aktuell triggern mich besonders meine beiden Großen Jungs, wenn sie sich streiten...manchmal schaffen sie es super ihre Konflikte selbst zu lösen, doch manchmal auch nicht und dann schaffen sie es auch nicht ihren Ärger in Worte zu fassen und fangen an sich körperlich zu wehren (zu hauen, zu boxen, zu treten, zu schubsen)...das macht mich dann echt wütend, weil ich hier absolut gegen Gewalt bin!!!
 
2) Was hilft Dir mit Deiner Wut umzugehen?
 
- tief durchatmen, doch wenn es raus muss, lass ich es auch mal raus und wenn ich mich sehr ärgere, rede ich mit den Jungs und erkläre ihnen meine Gefühle und was ich mir von ihnen wünsche (nämlich die Klärung mit Worten und ohne Gewalt!!!) und biete ihnen meine Hilfe an beim Klären des Konflikts (1.frage ich sachlich was los ist, 2. wer was möchte und 3. versuche ich mit ihnen eine Lösung zu finden). 
- Bei Konflikten hilft auch: sich Ausreden zu lassen, einander zuzuhören und ein Versöhnungsritual etablieren.  
- falls ich mal zu sehr geschimpft habe (was seltener vorkommt), enstchuldige ich mich immer hinterher! 
- Oxytocin (das Kuschelhormon, Bindungshormon oder auch Glückshormon genannt), was durch viel Körpernähe ausgelöst wird, hilft grundsätzlich auch immer und steigert unser wohlbefinden
- grundsätzlich hilft mir Musik (singen & tanzen), spazieren gehen und kreative Zeit für mich, Nähen, weiter am Kinderbuch arbeiten.

Ich habe auch einige Mamas gefragt, was sie wütend macht bzw. triggert und was ihnen hilft mit der Wut umzugehen. Und möchte euch diese Antworten jetzte gerne zeigen: Denn wir sind damit nicht allein! Wut ist ein sehr wichtiges Gefühl!
Dankeschön nochmal für all eure Antworten!

1) Wann bist Du wütend, also wer oder was triggert Dich?
 
- Ungerechtigkeit, keine klare Kommunikation 
- Wütend macht es mich zum Beispiel wenn die Kinder auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht reagiern (dass kommt relativ oft vor) 
- Wenn ich mein Bedürfniss nach Ruhe nicht befriedigen kann und wenn meine Tochter nicht auf mich hört
- Wenn über mich geredet wird, als wenn ich nicht da wäre (mein Partner triggert micht)
- Ungerechtigkeiten bei Erwachsenen und überhört/ignoriert zu werden (bei den Kids) 
- Ich bin wütend bei Unrecht, dem offensichtlich schwächeren/unterlegeneren gegenüber, egal ob Erwachsene oder Kinder
- Außerdem bin ich wütend/getriggert beim Versuch, mich, meine lebensweise, meine Ansichten, meine Kindererziehung und mein „Sein“ zu verbessern/kritisieren
- Ich werde wütend wenn Kind 1 schreit (Trigger Nummer 1 für mich, da knallen richtig die Hormone durch) und Kind 2 gleichzeitig irgendeinen Quatsch anstellt, bei dem ich schon oft gesagt habe, dass er es nicht machen soll. Dann fühle ich mich total hilflos und das macht wütend.
- Mich triggern Dinge aus der eigenen Kindheit, Ordnung und Sauberkeit -> Perfektionismus bevor ich Kinder hatte, musste es lernen abzulegen mit Kids, doch wenn mir zu viel über den Kopf wächst, sich zu viele ToDos ansammeln oder es sehr stressig wird, triggert es mich wieder und es kommen Dinge aus der eigenen Kindheit hoch; mein Sohn triggert mich mehr als meine Tochter, was sehr interessant ist und woran ich auch schon arbeite.
- mich machen Situationen sehr wütend, die ich nicht direkt beeinflussen kann oder wenn meine Tochter mir weh tut oder wenn sie nicht auf mich hört, mich angrinst und weiter macht, mich triggert es wenn ich mir selbst zu viele to do's vornehme oder wenn ich keine Kontrolle über gewisse Situationen habe; manchmal war es auch Enttäuschung, aber da muss man dann doch unterscheiden zwischen Wut und Enttäuschung.
- Lügen und Unpünktlichkeit machen mich wütend, und wenn meine kleine abends nicht einschlafen will
-ich bin zu gelassen, um wütend zu sein, da es oft der Ärger nicht wert ist, aber was mich sehr triggert ist Unehrlichkeit.
- Was mich triggert ist Ungerechtigkeit.
 
2) Was hilft Dir mit Deiner Wut umzugehen?
 
- Das Problem direkt klären mit der Person, die es betrifft
- Was mir hilft: Mich in die Gefühle und Bedürfnisse meiner Kleinen hineinzuversetzen und einen Perspektivwechsel einzunehmen (Welche Bedrüfnisse hat mein Gegenüber?)
- Ablenkung wie Nähen, rausgehen in die Natur und Gespräche mit Freunden 
- Bei Erwachsenen: Ungerechtigkeiten ansprechen und meine Sichtweise ruhig darlegen und meine Gefühle äußern
- Bei den Kids: darauf bestehen, dass ich gehört und wahrgenommen werde
- Zum abreagieren generell: Laute Musik auf die Kopfhörer und mitsingen und mittanzen
- In Ruhe ein heißes Getränk trinken
- Meditieren
-  Wenns ganz schlimm ist: Zimmerwechsel, Tür zu und auf ein Kissen schlagen (oder ins Kissen schreien)
- besser mit Wut umgehen kann ich durch meditieren und generell, wenn ich mir kreative Pausen für mich nehme.
oder mit jemandem (evtl. dem betroffenen) über den Triggerpunkt oder Auslöser der Wut spreche.
- Mir hilft, wenn ich kurz inne halte und mich in mein Kind 2 hineinversetze. Aus seiner Perspektive ist es kein Quatsch, sondern seine Art die Welt zu entdecken - und ich sage mir, dass ich es versuchen sollte von der Humorvollen Seite zu sehen, denn es ist ja nichts Schlimmes was er anstellt. 
- ich merke meistens, wenn mich eins meiner Kinder triggert, bevor ich einen Monolog halte, bei dem mir keiner von beiden zuhört, das mir dann ein Situationswechsel hilft, raus an die frische Luft, Natur tut mir immer gut oder für mich ganz klar zu überlegen: Stopp was ärgert mich gerade und warum? -> je mehr ich an alten Triggerpunkten aus der Kindheit arbeite und mich damit auseinander setze, um so besser wirds, es lohnt sich also daran zu arbeiten.
- Mir hilft zu überlegen was ich oder meine Tochter gerade brauchen, an manchen Tagen kann ich besser umgehen mit meiner Wut und frage mich, habe ich mein Handy zu oft in der Hand, braucht meine Tochter mehr Aufmerksamkeit; geholfen hat mir auch meine Traumatherapeutin, die mit mir Dinge aus der Kindheit verarbeitet hat...ich weiß es mittlerweile besser als die vorherigen Generationen (Kinder sind nicht bösartig geboren, um uns das Leben zur Hölle zu machen) und was mir noch hilft, ist, wenn gar nichts mehr geht, den Raum für ein paar Sekunden zu verlassen und tief durchzuatmen; und eine gute Ergänzung mit dem Partner, dass er mir meine Tochter auch abnimmt, damit ich Zeit habe für mich.
- Zur Unpünktlichkeit habe ich gelernt, es zu akzeptieren, wie der andere Mensch ist und meine Einstellung unpünktlichen Menschen gegenüber zu hinterfragen bzw. zu akzeptieren; beim Einschlafritual mit meiner kleinen versuche ich entspannt zu bleiben, denn dann schläft sie eher ein, als wenn ich ungeduldig oder unruhig werde.
- Wenn jmd. unehrlich war, ist es mir wichtig es zu klären, die Gerechtigkeit ist mir da sehr wichtig.
- Was defintiv immer hilft, ist dieser Wut Raum zu geben, sie anzuerkennen und raus zu lassen!

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Ich hoffe es hat Dich auch so inspiriert, wie mich, von anderen Mamas zu lesen und wünsche Dir noch eine tolle Woche. Alles Liebe!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy
 
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