Posts mit dem Label Familien-Chaos werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Familien-Chaos werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. Februar 2022

…wenn Kinder rumtrödeln… 💜

 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Dieses Thema liegt mir echt am Herzen! Erst gestern Morgen kam ich damit wieder selbst in Berührung! Mein ältester Sohn sollte sich die Jacke anziehen, damit wir dann bald  los konnten zur Schule. Mein mittlerer Sohn saß noch auf der Toilette und der Kleinste motzte im Hochstuhl in der Küche. 
Da ich vergessen hatte am Abend zuvor Brote zu schmieren und Obst zu schneiden, musste auch das noch erledigt werden, ach und im Bad, um mich selbst fertig zu machen, war ich auch noch nicht. 
Das war allerdings auch mein Fehler, da ich morgens lieber noch 10 Min. im Bett liegen blieb, anstatt mich vor dem Wecken meiner Jungs fertig zu machen. Echt fatal. Den Fehler mache ich nicht mehr…denn ich war wie oft sehr lange mit wecken beschäftigt. 

Naja ich musste dann nachm Aufstehen, Kleidung anziehen und frühstücken meinem Großen jeden falls ca 20x, gefühlte 100x dran erinnern sich doch bitte mal die Jacke anzuziehen…das war echt nerven aufreibend und anstrengend…warum mich das so getriggert hat heut morgen war wegen der Uhrzeit. Wir hatten dann nämlich nur noch 10 min bis Schulbeginn…demnach war ich leicht gestresst…ach und zwei Tageskinder kamen dann auch noch um kurz nach acht dazu. Ich hab dann alle kleinen Kids ins Lastenrad gesetzt, mein Mittlerer ist selbst rein geklettert, hab mir selbst meinen Mantel über geworfen und Stiefel an und bin somit dann mit 5 Kindern 7 min vor Schulbeginn losgefahren. 

Vier Kinder im Lastenrad und mein Ältester hinten aufm Gepäckträger (das kam schon öfter so vor und klappt immer super). 
Ich war so froh, dass wir es gerade so pünktlich zum Schulbeginn geschafft hatten und ich bis dahin schon viel frische Luft einatmen konnte. 
Somit war ich bis zur Schule wieder entstresst. Dann wie immer noch zur Kita gefahren und meinen mittleren Sohn abgegeben. Anschließend mit den zwei Tageskids und meinem Jüngsten noch eine kleine Runde gedreht und wieder nach Hause, weil dann das Eingewöhnungskind mit seiner Mama kam. 
Dazu muss ich noch sagen, dass ich das morgens immer alles alleine wuppen muss, da mein Mann immer schon vor sieben ausm Haus ist. Und ich mache alles mit dem Lastenrad, weil mein Mann unser Auto die meiste Zeit braucht. Und ich mit dem Rad natürlich schneller bin.  

Warum erzähle ich Dir das alles…weil Du wahrscheinlich genau weißt, wie sich das für mich angefühlt hat und solche Situationen womöglich auch oft selbst erlebst! Weil wir einfach Menschen sind mit Gefühlen und keine immer funktionierenden Maschinen!!! 
Und weil wir Mamas uns oft mit anderen Mamas vergleichen oder sie sogar als inspirierende Frau sehen. 
Ich will nicht davon schreiben, dass ich immer alles super meistere, denn das ist nicht so. 
Es gibt solche und solche Tage und mit jedem Tag lerne ich was Neues dazu. Und ich lerne aus meinen Fehlern und mache diese Fehler dennoch immer mal wieder, je nach Stimmung, Uhrzeit und Stresspegel. Und das ist vollkommen in Ordnung!!! 

Und ganz besonders arbeite ich an meiner Geduld! Die auch mal mehr oder weniger vorhanden ist. 😅
Aus dem Grund möchte ich das Thema Trödeln heute thematisieren und Dich inspirieren. 
Und Dir sagen, dass Du damit nicht alleine bist!!! 

Meine Erfahrungen dazu, teile ich gerne mit Dir! 
Mir ist oft schon aufgefallen, dass meine Jungs langsamer werden, wenn ich schneller bzw. gestresster werde, weil sie diesen Stress spüren und unterbewusst Ruhe rein bringen wollen. Kinder bremsen dann ihre Energie auch wegen Überforderung teilweise. 
Jedes Kind braucht einfach unterschiedlich lang Zeit. Und ich trage als Bezugsperson und Vorbild natürlich stark dazu bei, weil ich die Struktur und die Orientierung vorgebe bzw. dafür verantwortlich bin. 

Kinder brauchen da morgens einfach Unterstützung
Meistens stehe ich früh genug auf, sodass ich fertig bin, bevor ich die Jungs wecke und ich wecke sie so früh, dass wir keinen Zeitdruck haben, sondern genug Zeit zum Anziehen und frühstücken. 😊 Tja den Abend zuvor war ich leider zu spät im Bett…kommt vor, ist zum Glück nicht die Regel! 

Tipps, die mir und uns ansonsten helfen: 

-Morgens pünktlich aufstehen, lieber 30-60 Min. früher als sonst, um genügend Zeit zu haben. 
-Kind/er beim morgendlichen Anziehen und Zähneputzen etc. begleiten und dran bleiben. 
-Kinder brauchen gerade morgens die Führung der Eltern als Orientierung und Unterstützung. 
-Gute und klare Kommunikation, was möchtest Du von Deinem Kind, dennoch dabei emphatisch auf die Gefühle eingehen.  
-Altersgerechte Aufforderungen. 
-wiederkehrende Abläufe trainieren. 
-Struktur im Tagesablauf hilft immer.  
-ein Zeitgefühl mit Kindern lernen.  
-Spielerisch das Kind Antreiben beim Anziehen etc.. 
-Termine, wo man pünktlich sein muss eher vermeiden (Schule ist davon ja leider ausgenommen). 

-Welches Gefühl vermittle ich? Vllt sich selbst regulieren, um den Stress nicht auf die Kinder zu projizieren. 
-Sich selbst fragen, warum bin ich so ungeduldig? Wo ist die Ungeduld stärker und in welchen Situationen? 

Ich hoffe ich konnte Dich ein wenig inspirieren!!! Einen schönen Tag Dir!!! 



💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy
 
PS: Du möchtest den nächsten Artikel nicht verpassen?
Statt eines Newsletters haben wir eine WhatsApp bzw. Telegram Gruppe, die Dich alle zwei Wochen über den neusten Artikel oder gelegentlich über Sonderaktionen (z.B. den kostenlosen Adventskalender) informiert.
Ein Austausch findet in dieser Gruppe nicht statt, damit Dein Handy nicht zugespamt wird.

Den Beitrittslink für WhatsApp findest Du hier:

Den Beitrittslink für Telegram findest Du hier: 
https://t.me/joinchat/WJ_VLGxe4UkeYKBS

Samstag, 9. Januar 2021

Homeschooling gut überstehen 💜 11 Tipps 💜

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
  

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Dieses Jahr tanze ich gleich zu Beginn mal aus der Reihe und poste nicht erst am Mittwoch, sondern heute schon...
Denn verzweifelte Zeiten erfordern verzweifelte Taten... 🤪

Ich schreibe dies hier für alle Mamas (und in Einzelfällen auch Papas) die sich jetzt bis Ende des Monats des Homeschoolings ihrer Kinder erfreuen dürfen 🙃

Vielleicht hast Du ja schon Übung mit dem Homeschooling Deiner Kids aus dem Schuljahr 2019/2020 und weißt was auf Dich zu kommt. Bitte aber trotzdem weiter lesen 😉
Oder aber Dein Kind ist erst im Sommer eingeschult worden. Dann ist Homeschooling Neuland für Dich.

Ich bin jetzt sozusagen in beiden Situationen gleichzeitig. Ich kenne das Homeschooling von der Großen bereits und bin neu im Homeschooling mit der Kleinen. Denn die Kleine war beim letzten Homeschooling noch in der Kita...

Wir im März 2020 bei Homeschooling und Homeoffice. Oben meine - leicht genervte - Große in ihr Arbeitsheft vertieft, vor mir das Notebook während ich eine Bioscan-Analyse auswerte, links von mir das lecker Essen, dass meine Kleine - damals noch Kita-Kind - mir in der Kinderküche zubereitet hat.... Und dabei soll frau sich dann auch noch konzentrieren 😂


Aber vollkommen egal zu welcher der beiden Gruppen du gehörst, ab Montag ist es so weit...

Doch bevor ich mit meinen Hinweisen und Tipps starte... Bitte mache Dir eines klar:

💓 Nichts, wirklich NICHTS auf dieser Welt ist so wichtig wie die Beziehung zu Deinem Kind!
Keine Schulbildung dieser Welt ersetzt Dich als liebende Mutter!
💓

Kinder sind grundsätzlich kooperativ. Natürlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten... Es sind ja nun eben Kinder, ihr Gehirn noch im Wachstum. Das was das Homeschooling von den Kids verlangt, können gerade Grundschüler nur unter großem Kraftaufwand leisten. Wirklich! Ich habe es im Schuljahr 2019/2020 selbst erlebt.

Ich will Dir damit keine Angst machen! Ich will Dich wachsam machen!

Damit Du Dich immer zwischendurch fragst: Stelle ich gerade die Schulbildung über die Beziehung zu meinem Kind?
Wenn Du diese Frage immer im Kopf hast, wirst Du es schaffen, dass ihr gemeinsam diese Zeit unbeschadet übersteht! Und das und NUR DAS ist mir hier wichtig!
Zu diesem Thema findest Du am Ende des Artikels noch einen Link zu einem Video von Hirnforscher Prof. Hüther.

Nun hoffe ich, Dir ein paar hilfreiche Hinweise geben zu können, die Dir und Deinem Kind helfen die Homeschooling-Zeit gut zu überstehen. Ich berichte natürlich auch über die Fallen, in die ich bzw. wir Anfang 2020 getappt sind. Doch bekanntlich wird man ja aus Fehlern klug😇

Du kannst es Dir nach meiner Einleitung wahrscheinlich schon denken - Homeschooling war anstrengend. Für uns Alle - die Eltern und die Kinder. Und in Kombination mit Homeoffice eine echte Herausforderung. Schön ist wirklich, wirklich anders! Doch machen wir das Beste daraus!
Darum lege ich an dieser Stelle gleich los...

Tipp Nr. 1 - Ihr sitzt alle in einem Boot!
Noch bevor Du mit dem eigentlichen Homeschooling beginnst, setzte Dich mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn zusammen und besprich die Lage mit ihr bzw. ihm. Hole sie bzw. ihn in das gemeinsame Homeschooling Boot und vereinbart eine klare Trennung zwischen Schule und Zuhause. Denn normalerweise sind die beiden Dinge von alleine getrennt, nun werden sie sich unweigerlich vermischen.
Sage vielleicht so etwas wie: "Wir müssen heute mit dem Homeschooling anfangen. Ich weiß, dass Du da keinen Bock drauf hast! Und das kann ich verstehen. Du vermisst Deine Klassenkameraden und sollst jetzt auch noch zu Hause alleine einen Schultag runter reißen. Ich glaube nicht, dass ich da in meiner Schulzeit sehr begeistert gewesen wäre. Doch die Aufgaben müssen leider gemacht werden. Und ich möchte, dass wir uns deswegen nicht ständig streiten müssen. Lass uns einen Deal schließen, der es uns allen leichter macht. Wir trennen einfach ganz konkret zwischen "Schule" und Zuhause. Zwischen (zB 8 und 12 Uhr) bin ich nicht Deine Mutter, sondern Deine Lehrerin. Ich behandele Dich wie einen Schüler und Du mich wie eine Lehrerin."
Im Zuge dieser Unterhaltung könnt ihr auch noch weitere Dinge wie z.B. Start- und Endzeit des "Schooling", Pausen, usw. klären. Und wenn das Homeschooling für den Tag beendet ist, dann muss aber auch alles (egal wie stressig und gemein) vergessen sein. Denn dann seid Ihr wieder Mama und Kind und nicht mehr Lehrerin und Schüler...
WARUM?
Es mag Deinem Kind klar sein, was Homeschooling heißt. Doch weniger klar ist, was das Ganze mit der Familie macht. Die Mutter (wohl weit weniger oft der Vater) wird zum Lehrer "umfunktioniert". Und sind wir mal ehrlich, Kinder verhalten sich den Eltern gegenüber anders als den Lehrern gegenüber. Das ist zwar grundsätzlich von vorne herein klar. Doch was das im wahren Leben für den Homeschooling-Alltag bedeutet wird in der ersten Woche meist überdeutlich klar.
Und das ist jetzt nicht positiv gemeint! Unsere erste Homeschooling Woche in 2020 war die Katastrophe in Tüten! So lange, bis ich einen klaren Cut gemacht habe und die Ansage gemacht habe, dass ich in der Homeschooling-Situation nicht die Mama sondern die Lehrerin bin. Immer da um zu unterstützen, aber nicht bereit zu diskutieren, ob das jetzt wirklich gemacht werden muss. Denn meine Tochter hätte sicherlich nicht mit ihrer Lehrerin diskutiert, ob die Aufgaben in der Schule nun wirklich unbedingt gemacht werden müssen.
Um den Tag "in Frieden" zu verbringen, ist es also sinnvoll, eine neue "Rangordnung" für den "Schulmorgen" festzulegen. Quasi um das "Home" vom "Schooling" zu trennen.

Es macht durchaus Sinn diese Unterhaltung schon am Wochenende vor dem Beginn des Homeschooling zu führen. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Artikel schon heute gepostet und nicht erst am Mittwoch 😉

Stürzen wir uns gleich auf...

Tipp Nr. 2 - Planung ist Alles!
Ich sehe Dich schon die Augen verdrehen, ob der Tatsache, dass ich hier einen solchen Allgemeinplatz verteile 😅
Doch ich verrate Dir sofort was ich damit meine und warum...
Je nach Lehrer wirst Du bzw. Dein Kind eine Liste mit Aufgaben bekommen, die in der ersten Homeschooling-Woche bearbeitet werden sollen. Und wahrscheinlich unzählige Arbeitsblätter zum Ausdrucken
🤪 Sollte die Aufgaben-Liste einfach nur mehrere Aufgaben in Schulfächer unterteilt enthalten, dann teile diese Liste gemeinsam mit Deinem Kind in die 5 Schultage pro Woche ein. So bleibt es für Dein Kind halbwegs übersichtlich, was an einem Tag geschafft sein muss.
Wenn die Liste, die Ihr erhaltet schon in Wochentage aufgeteilt ist, entfällt dieser Schritt natürlich.
Erkläre Deinem Kind, dass die Aufgaben die an einem Tag erledigt werden sollen, zwar nach einem sehr großen Haufen Arbeit aussehen, aber in etwa die gleiche Menge an normalen Schultagen in der Schule und als Hausaufgaben erledigt werden.
Vielleicht hilft es Euch, einen "Stundenplan" auszuarbeiten, damit gleich klar ist, was an welchem Tag zu tun ist.
Vielleicht magst Du dieses PDF dafür nuten: https://www.elternimnetz.de/imperia/md/content/eltern_im_netz/stundenplan.pdf
Oder vielleicht schreibt Ihr morgens gemeinsam einen Plan für den Tag. Eine Druckvorlage dazu findest Du dort: https://static.betzold.de/pdf/tagesplan.pdf
Hilfreich kann auch eine Unterteilung sein in "Kann mein Kind alleine erledigen" und "Dabei braucht mein Kind Unterstützung". Damit kannst Du selbst besser abschätzen, wann Du Zeit hast Deine eigene Arbeit zu erledigen.
WARUM?
In unserer ersten Homeschooling Woche hat meine Tochter eine sehr lange Liste mit gefühlten 1.000 Aufgaben bekommen, die sie erledigen soll. Diese Liste war nur in Schulfächer unterteilt, aber nicht in Schultage. Für mich sah diese Liste jetzt nicht unrealistisch aus. Also von der Menge her. Immerhin sind die Kids ja doch über 20 Schulstunden pro Woche in der Schule. In dieser Zeit kann man schon so einiges weg arbeiten. Was mir nur nicht bewusst war, dass das meiner Tochter NICHT bewusst war... Sie hatte dadurch, dass diese "to-do-Listen" normalerweise im Besitz der Lehrer sind, gar keine Vorstellung davon wie viel sie tatsächlich jeden Tag in der Schule "gearbeitet" hat.
Als wir dieses Problem erkannt hatten, haben wir das Ganze dann selbst eingeteilt.
Die Liste, die wir in der zweiten Woche erhalten haben, war dann zum Glück schon in Wochentage unterteilt. Und die Sache mit der Menge pro Tag war damit dann gleich geklärt.

Je nach Klasse und Menge der gestellten Homeschooling Aufgaben lohnt es sich unter Umständen auch, die Aufgaben in Schul-Aufgaben und Haus-Aufgaben zu unterteilen. Sodass also eine richtige echte Mittagspause mit Mittagessen und Ausruhen entsteht. Also vom Zeitrahmen her etwas mehr der "normalen" Schule mit Hausaufgaben ähnelt.

Damit sind wir schon beim nächsten Tipp angekommen...

Tipp Nr. 3 - Pausen machen
Beim Homeschooling wird für Grundschüler eine Arbeitszeit (pro Schulfach) von 30 Minuten mit einer anschließenden Pause empfohlen.
Die Pause sollte dabei immer Wassertrinken und Lüften des Raumes beinhalten!
Davon abgesehen könnt Ihr in den Pausen abwechseln zwischen Mahlzeiten, kreative Aktivitäten und Bewegungspausen.
Vielleicht mag Dein Kind Yoga? Bei YouTube findest Du zB Yoga für Grundschule und Zuhause oder Yoga für Kinder.
Oder Du magst mit Deinem Kind mal Bewegungen aus dem BrainGym ausprobieren, die die Konzentration verbessern? BrainGym Lern Basics / BrainGym Tanz / BrainGym Motivation / BrainGym Fingerspiele / BrainGym Rechnen / BrainGym Lesen / BrainGym Schreiben / BrainGym Hören / BrainGym Arbeit am PC.
Oder vielleicht macht Ihr auch einfach nur ein paar Purzelbäume oder Hampelmänner (so ganz ohne mediale Unterstützung 😉)
Vielleicht mag Dein Kind auch einfach nur etwas spielen und Du eine kurze Meditation machen... Alle unsere Meditationen, die Du Dir kostenlos runterladen kannst, findest Du HIER!

Tipp Nr. 4 - Erstmal vertrauen, dann kontrollieren
Natürlich sollte Dein Kind jederzeit zu Dir kommen können (außer Du hast gerade eine Telefonkonferenz). Doch grundsätzlich sollte Dein Schatz (wie in der Schule auch) seine Aufgaben ohne Dich daneben erledigen. Je nach Alter, musst Du natürlich mehr darauf achten, dass nicht plötzlich gemalt oder gespielt wird. Und natürlich muss Du je jünger Dein Kind ist, auch mehr Ansagen machen, was als nächstes erledigt werden soll.
Vertraue aber grundsätzlich darauf, dass Dein Kind die gestellten Aufgaben auch ohne eine danebenstehende Betreuungsperson hin bekommt. Schließlich kann der Lehrer in der Schule auch immer nur kurz nach einem einzelnen Schüler schauen. Mache es also wie die Lehrer in der Schule und schaue nur zwischendurch mal vorbei um zu gucken, dass alles so weit klar geht.
Bei älteren Schülern kann ich diese "Stippvisiten" allerdings nicht empfehlen. Das wird dann schnell als Kontrolle deklariert.
Schaue einfach so wenig wie gerade noch möglich nach, wenn die Aufgaben erstmal klar sind.
Am Ende des Homeschooling-Tages ist es natürlich dann aber doch Dein Job, die getane Arbeit Deines Kindes zu kontrollieren (zumindest bei den Kleineren), denn das würde der Lehrer auch tun.
Manche Lehrer stempeln in den jüngeren Klassen unter gut erledigte Arbeiten ein Smiley oder einen Stern (oder sonst ein schönes Motiv). Je nach Alter des Kindes macht es Sinn, dies ebenfalls zu tun. Als positives Feedback sozusagen.
Vielleicht auch gleich noch ein paar Vorschuss Lorbeeren? HIER kannst du ein Zeugnis der besonderen Art runterladen und für dein Kind ausfüllen. Schon BEVOR ihr mit dem Homeschooling am Montag startet...

WARUM?
Warum Vertrauen und nicht Kontrolle? Warum nicht einfach bei Deinem Kind sitzen bleiben, wenn es seine Aufgaben erledigt? Gegenfrage: Magst Du es, dabei beobachtet zu werden, wenn Du Deine Arbeit erledigst? Nein? Na sowas 😂😅😇
Und außerdem....

Tipp Nr. 5 - Deine Arbeit muss ja auch noch gemacht werden
Vollkommen egal, ob Du Euren Haushalt zu schmeißen hast und / oder zusätzlich ein Kindergartenkind zu betreuen hast und / oder aber neben den Homeschooling zu allem Überfluss auch zusätzlich noch Homeoffice leisten darfst... Deine Arbeit macht sich nicht von alleine... und die Zeit die Du neben deinem schreibenden Kind verbringst, ist für Dich einfach nicht mehr verfügbar.

Tipp Nr. 6 - Kleinere Geschwister beschäftigen
Das kann manchmal fast anstrengender sein als das Homeschooling an sich 😂 Zumindest, wenn die kleinen Geschwister selbst noch kein Homeschooling haben. Das hatten wir hier letztes Jahr. Ganz traumhaft! Die Große war genervt, dass sie Schulsachen abarbeiten soll, während die Kleine den lieben langen Tag spielen darf. Und die Kleine war genervt, dass sie etwas leiser spielen, die Große in Ruhe lassen und alleine spielen sollte. Denn ich war ja im Homeoffice und als Spielpartner ebenfalls nicht verfügbar.
Ganz gut geklappt hat es bei uns, als ich die Kleine ebenfalls an den Küchentisch "gebeten" habe um sie dort mit Malbüchern und Vorschulbüchern zu beglücken
🤪 So war die Große zufrieden, denn die Kleine hat ja dann ebenfalls nicht gespielt und die Kleine war zufrieden, denn so durfte sie dann doch direkt bei ihrer Schwester sein, ohne sie zu stören. Das sah dann so aus:

Das funktioniert sicherlich auch nicht mit allen kleinen Geschwistern. Doch bestimmt fallen Dir noch andere Dinge ein, um mehrere Kids mit und ohne Homeschooling unter einen Hut zu bekommen 😀

Tipp Nr. 7 - Nimm jede Hilfe, die Du bekommen kannst...
Wenn es darum geht neue Dinge zu lernen und nicht nur bereits gelerntes mit Übungsaufgaben zu vertiefen, kann es schon mal etwas abenteuerlich werden... Die 16 Bundesländer samt Hauptstädten parat, vielleicht noch passend die Flüsse und Gebirge? Wie funktioniert noch gleich die schriftliche Division? Wie schreibt man nochmal eine Erörterung? Und was war noch gleich das Plusquamperfekt?
Im Schuljahr 2019/2020 haben wir leider nur wenige Erklär-Videos von Seiten der Schule erhalten. Ich hoffe, dass das in diesem Schuljahr anders sein wird!
Solltest Du also beim Erklären selbst ran müssen... Vielleicht hast Du ja jemanden, der Dir bei der Erklärerei (zB am Telefon oder per Skype) helfen kann... Wenn ja, greif zu! Vielleicht Großeltern, Geschwister, Freunde die auf Grund des Lockdowns gerade nicht arbeiten dürfen / können?
Offensichtlich gibt es auf YouTube mittlerweile viele von Lehrern aufgenommene Erklär-Videos zu verschiedenen Themen. Lehrer Schmidt haben wir schon auf YouTube ausprobiert.
Dann gibt es als Unterstützung noch die Corona-School. Den Link zur Corona-School habe ich allerdings gerade erst entdeckt. Wie das genau funktioniert oder wie gut das klappt, weiß ich damit leider nicht. Weitere Erfahrungen haben wir in dieser Richtung noch keine... 

Du suchst Kontakte zu anderen Eltern, die ab Montag das Homeschooling mit ihren Kids rocken? Eine meiner besten Freundinnen (Silke) und eine liebe Bekannte (Nati) haben eine WhatsApp Gruppe zum elterlichen Austausch erstellt. Wir wollen dort Erfahrungen austauschen und uns gegenseitig unterstützen 💜
Den Beitrittslink findest Du hier: Homeschooling in Harmonie WhatsApp-Gruppe

Tipp Nr. 8 - Wenn das Homeschooling mühsam wird
Wenn die große Unlust ausgebrochen ist, versuche es mit irgendwelchen lustigen Dingen. Spielt Dein Kind gerne Lego? Dann rechne mit Legosteinen mit ihm Plus und Minus Aufgaben.
Für die Naschkatzen geht es auch so: Nehmt ihr Euch 20 Smarties/Gummibärchen (das wäre für Rechnen in der ersten Klasse) und rechnet zuerst 10 Plusaufgaben. Danach rechnet ihr 10 Minusaufgaben, bei der bei richtigem Ergebnis ein Smartie/Gummibärchen gegessen werden darf. Den Rest gibt es als Belohnung danach.
Um das 1x1 zu üben, kann man 10-seitige Würfel nutzen.
Zum Buchstaben schreiben lernen, kann man andere Untergründe benutzen (Tafel, Magnet-Tafel, draußen mit Kreide).
Gute Ideen kannst Du für solche Aktionen immer bei Pinterest finden.

Tipp Nr. 9 - Wenn wirklich gar nichts mehr geht...
...dann mache für diesen Tag einen Cut. Sage Deinem Kind ganz klar: "Wir machen jetzt Schluss für heute mit Homeschooling. Heute ist irgendwie der Wurm drin. Wir holen die Sachen dann einfach morgen nach. Du hast jetzt Schule aus."
Dann nimm Dein Kind erstmal in den Arm und sag ihm Dinge, die Du auch sagen würdest, wenn Dein Kind nach Hause kommt und einen blöden Tag in der Schule hatte... Vielleicht "Mein Schatz, es tut mir leid, dass Du einen blöden Schultag hattest!" Sag ihm aber auch gerne: "Mein Tag war bis jetzt auch sehr anstrengend!" Immer daran denken, Ihr sitzt im gleichen Homeschooling-Boot.
Dann macht einfach irgendwas zusammen, vielleicht eine Runde Spielplatz? Morgen ist ein neuer Tag! Und vielleicht klappt es dann schon ein klein wenig besser...

Tipp Nr. 10 - Auszeit für Kritik!
Das gilt für Dich, gegenüber Deinem Kind genauso wie für Deinen (Ehe-)Partner Dir gegenüber!
Dein Kind sitzt jetzt täglich mit einem (nicht als Lehrer ausgebildeten) Lehrer in einer "Klasse" ohne seine Freunde. Etwas gemeinsam mit dem Tischnachbarn zu erarbeiten oder auch nur mal kurz rüberlinsen, wenn man die Antwort gerade nicht finden kann 😉 ist nicht mehr möglich. In den Pausen mit den Freunden über den Hof zu flitzen auch nicht... Also Verständnis an, Kritik aus!
Die "Kritik-Auszeit" gilt natürlich auch Dir gegenüber! Mache Deinem Partner klar, dass er (oder sie) Dich (und wahrscheinlich auch Eure Kids) abends nicht in gleichen Gemütsverfassung antreffen wird, wie das normalerweise der Fall war. Du musst nun schließlich neben Deinem normalen Alltag mit Haushalt, Kids und wahrscheinlich noch zusätzlich Homeoffice auch noch als Lehrerin für Eure Kids herhalten. Da ist etwas Anerkennung von Nöten. Also helfen gerne, Kritik nein danke!

Tipp Nr. 11 - Nimm es nicht persönlich...
Ist zwar schwierig, aber bitte denke immer daran... Das Homeschooling hört irgendwann wieder auf... Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass ihr Euch gemeinsam eine Uhrzeit aussucht, nach der definitiv nichts mehr mit "Schooling" gemacht wird. Dann bist Du wieder die Mama (oder der Papa) und Dein Kind wieder Kind und nicht Schüler. Lasst dann an dieser Stelle das Homeschooling für diesen Tag komplett hinter Euch. Auch oder gerade wenn es an diesem Tag zu Streit und Zickereien gekommen sein sollte...
Vielleicht begrüßt Ihr Euch nach dieser Uhrzeit einfach so, als ob Dein Kind gerade von der Schule nach Hause gekommen wäre. Je nach Alter findet Dein Schatz das vielleicht lustig :-)
Und denke grundsätzlich daran: Das ist eine Ausnahmesituation und niemand ist perfekt! Du bist keine Lehrerin und Dein Kind ist Homeschooling nicht gewohnt!
Und noch etwas... In Ländern, in denen Homeschooling auch außerhalb von Lockdowns stattfindet, gibt es dazu mehr Erfahrungen als hier in Deutschland... Und die entspannendste Erkenntnis davon lautet: "Es kann ein Jahr oder länger dauern, bis ihr euren Homeschool-Rhythmus gefunden habt." Der Link zum kompletten Artikel HIER. Ha! So lange möchte ich lieber kein Homeschooling haben... Aber Du weißt sicher, was ich damit andeuten will: Wenn wir das Homeschooling in den nächsten drei Wochen einigermaßen über die Runden bekommen, sind wir schon mal großartig! 💖

Und mit wir (Mamas) sind GROßARTIG, möchte ich diesen Artikel - der mal wieder sehr viel länger geworden ist, als ich dachte - beenden... Denn dem ist nichts hinzuzufügen!

Halte die Ohren steif! Und gutes Gelingen für Euch!


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie 
 
PS: Oh, GELINGEN... Dazu muss kurz noch was her... Nämlich noch ein Video vom Hirnforscher Prof. Hüther... Schau mal rein...
Es gibt auch viele weitere Videos von ihm über (Kinder-)Entwicklung...
 
Hier dann noch das Video von Prof. Hüther, auf das ich ganz zu Beginn hingewiesen hatte: "Was machen die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern".

PPS: Du möchtest den nächsten Blog-Artikel nicht verpassen? Statt eines Newsletters haben wir eine WhatsApp Gruppe, die Dich über den neusten Artikel oder Sonderaktionen (zB den kostenlosen Adventskalender) informiert. Ein Austausch findet in dieser Gruppe nicht statt, damit Dein Handy nicht zugespamt wird. Den Beitrittslink findest Du hier: MamaGoesOM Newsletter per WhatsApp

Mittwoch, 29. April 2020

Atem & Stress - Zusammenhänge & Chancen 💜


In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK)

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ich hoffe, es geht Dir in diesen chaotischen Zeiten gut! Also ich meine, dass Du und Deine Lieben gesund seid! 🍀
Denn gestresst bist Du - jetzt während der.... nein... ich werde das Wort jetzt nicht schreiben... - gerade bestimmt, oder? Ich zumindest bin es...
Noch bis letzten Freitag hatte ich die Aussichten, dass die Schule für meine 4. Klässlerin am 27. April wieder beginnt und ich damit meinen Homeschooling-Job wieder an den Nagel hängen darf. Doch am Freitag (24. April) löste sich diese Hoffnung dank eines Gerichtsurteils mal spontan in Luft auf 😒
Also weiterhin... Homeoffice, Vorbereitungen um meine Arbeit mit meiner Gesundheitsberatung wieder aufnehmen zu können, reger Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, Homeschooling-Lehrerin für meine Schul-Maus, Motivationstrainerin & Assistentin für die Vorschulaufgaben meiner Kita-Maus. Ja, und dann natürlich noch "das bisschen Haushalt", das ja, wenn die Kids ständig zu Hause sind auch ein WENIG mehr ist... Und nicht zu vergessen, abends die Zuhörerin für den nicht im Homeoffice arbeitenden Ehemann, der noch einige Worte los zu werden hat, da er den ganzen Tag im Einzel-Büro verbracht hat. Normalerweise sitzen in dem Büro 3 Personen, doch jetzt heißt es ja "Abstand halten".
Du siehst... Der Tag ist voll... Und Pausen eher rar. Ich wette allerdings, dass Deine Tage ähnlich aussehen 😅

Ich denke, da darf man auch gerne mal ETWAS gestresst ein... Oder anders formuliert: Kann man in einer solchen Situtation überhaupt entspannt bleiben?
Doch der Punkt ist, wir wollen ja gar nicht gestresst sein... Ganz im Gegenteil denn entspannt sein ist ja schließlich um einiges gemütlicher 😉

Zudem ist das große Problem mit dem Stress, dass er alles - ja, WIRKLICH ALLES nur noch schlimmer macht...
Als Gesundheitsberaterin könnte ich jetzt hier eine größere Abhandlung schreiben über die Folgen von Stress im Körper, von der Psyche an diesem Punkt gar nicht zu sprechen. Doch verkneife ich mir das an dieser Stelle, da das jetzt wenig zielführend wäre...

Wen es dennoch interessiert, der findet hier ein informatives Schaubild (LINK). Dort kann man nachsehen, was Stress so in uns anrichtet... Nicht schön...

So... nun zu den zielführenderen Infos ;-)
Sicher hast Du gemerkt, dass ich noch kein Wort über das Atmen verloren habe...
Also dann... Der Atem...

Wenn man gestresst ist, atmet man recht flach und meist nur bis in den Brustkorb und nicht bis in den Bauch. Man hält sprichwörtlich vor lauter Stress "die Luft an" und das signalisiert dem Körper dann zusätzlich: "Ich bin total außer Atem und voll gestresst".
Doch wie können wir unserem Körper klar machen, dass er den "Stress-Modus" wieder ausschalten soll?
Um es ganz kurz zu machen: Indem wir unseren Atem willentlich vertiefen und verlangsamen.

Der Atem ist DAS Werkzeug, das eine direkte Wirkung auf das Nervensystem und damit auf den Ruhe-Nerv/Vagus-Nerv (Parasympathikus) hat.
Der Vorteil von Atemübungen ist, dass man die auch mal eben schnell zwischendurch machen kann. Und zwar dort, wo man gerade sitzt, geht oder steht. Die Augen darf man auch auf lassen. Sieht also grundsätzlich "unverdächtig" aus 😉
Also nutzen wir doch einfach die Atmung als direkten Zugang zu unserem Nervensystem.

Und falls Dich die lieben Kleinen fragen, was Du da gerade machst oder warum du so "schnaufst", ist die Antwort ganz einfach und vollkommen unbeeindruckend... ICH ATME!!! 😇

 Solltest Du schwanger sein oder irgendeine Erkrankung haben und Dir dadurch unsicher sein, ob Du diese Atem-Übungen machen darst, frage bitte Deine Hebamme oder Deinen (Frauen-)Arzt!

Die einfachste Technik unter den Atemübungen ist es, einfach mal zu beobachten, wie tief (oder in gestresstem Zustand eher: wie flach) man atmet und darauf zu achten, wieder tief bis in den Bauch hinein zu atmen.

! Die Bauchatmung wird oft auch in Geburtsvorbereitungskursen geübt !

Weitere Atemübungen, die helfen etwas mehr Ruhe (oder aber bei Erschöpfung, mehr Energie) ins Nervensystem zu bekommen, findet man im Yoga. Im Yoga heißen die Atemübungen Pranayama.
Um Dir an dieser Stelle nicht noch mehr Text für diesen Blog-Beitrag anzutun - außerdem rufen hier zwei Kinder nach Mittagessen - verlinke ich Dir hier ein paar Videos zu weiteren Atemübungen. Und keine Angst, um diese ausführen zu können, musst Du kein Yoga können😉


! Bei Schwangeren sollte die Wechselatmung stets ohne die Atem-Pausen genutzt werden !

Wenn Du Dich eher weniger gestresst sondern oder mehr erschöpft fühlst, kannst Du es mit dem Feueratem probieren. Aber bitte nicht abends vor dem Schlafen gehen 😅


! Für Schwangere ist der Feueratem leider nicht geeignet !

Dann wünsche ich Dir mal viel Spaß mit den Atem-Übungen, eine gute Entspannung und immer schön tiiiiiiiieeeeeeef ATMEN!
 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 15. April 2020

Babys tragen 💜

Dieser Artikel enthält Produktnamen und ggf. dazugehörige Links. Dabei handelt es nicht NICHT um Affiliate Links und damit um unbezahlte Werbung.
Die Produktnamen sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Es ist gefühlt schon Eeeeeeewigkeiten her, dass ich ein Baby getragen habe. Denn meine beiden "Babys" sind inzwischen 6 Jahre und fast 10 Jahre alt. Doch durch Romys Schwangerschaft und unsere Unterhaltungen über Babys kommen bei mir natürlich auch so einige Erinnerungen wieder ans Licht.
So zum Beispiel auch meine Erfahungen mit Kinderwagen, Tragetüchern und Baby-Tragen.

Gleich zu Beginn... Zum Thema Kinderwagen kann ich nicht viel sagen, denn meine Damen waren äußerst vehemente Gegnerinnen des Kinderwagens... Zumindest so lange, bis sie aufrecht darin sitzen konnten, um die Welt um sie herum zu begutachten und alles um sie herum mit einem begeisterten "daaaaaaa" zu kommentieren 😂
Hört sich grundsätzlich witzig an, war aber in den ersten Monaten mit meiner Großen eine echte Herausforderung für mich.
Genau aus diesem Grund bin ich recht schnell bei dem Thema "Babys tragen" gelandet. Ein Tragetuch erschien mir auf den ersten Blick die universellste Lösung zum Thema tragen zu sein. Denn Tragetücher kann man ja in gefühlten 1.000 Varianten binden.
Doch auch hier hatte ich nicht mit den Eigenheiten meiner Großen gerechnet 😅
Der erste (und auch der zweite, dritte, usw....) Versuch die Süße in das Tuch zu "wickeln" endete stets in einem riesigen Bebrüll. Sie hat mich immer groß angeguckt wenn ich sie in das vorgebundene Tuch gesetzt habe. Doch wenn ich dann die letzte Bahn des Stoffes über ihren Kopf gezogen habe (das ist ja bei den ganz Kleinen nötig, um den Kopf zu halten), ging die Sirene an... Und trotz Gelaufe, Gewiege und "Gehoppel" blieb die Sirene auch an... Absolut nix zu machen...
Glücklicherweise hatte meine Cousine einen "Glückskäfer"* (eine relativ günstige Baby-Trage), die einen Einsatz für die ganz Kleinen hat und die ich mal testen konnte.
Gerade wollte ich Dir den Link zum Glückskäfer* suchen. Offensichtlich gibt es den nicht mehr...
Was mich auch gleich dazu bringt, warum der Glückskäfer* nicht "DIE" Trage wurde... Kurz und bündig: die Träger... Denn sobald die Süße etwas größer war, wurde es super unangenehm, sie länger zu tragen.

Danach habe ich mir dann eine amerikanische Baby-Trage gekauft. Leider weiß ich nicht mehr von welcher Firma (Sorry 😕). Diese Trage habe ich dann für meine "Große" sehr lange genutzt und war auch recht zufrieden.
Hier zumindest ein Bild, wenn ich den Namen schon nicht mehr weiß 😅
Irgendwann erledigt sich das Thema "Wagen & Tragen" ja zum Glück von alleine 😂
Doch auch bei Baby Nummer 2 habe ich das Thema noch mal (naja, zumindest so halbwegs) von vorne aufgerollt. Kinderwagen kurz angetestet... Gleiches Ergebnis wie bei Baby Nummer 1. Tragetuch habe ich gleich gelassen. Doch dann war da für mich die Frage nach dem Tragen in den ersten Monaten. Glückskäfer* war ja wegen der Träger nicht die rechte Lösung. Bei der "Namenlosen"-Baby-Trage in schwarz mit rotem Muster kam ich mit dem Babyeinsatz nicht klar. Also war ich auch bei Baby Nr. 2 schon wieder auf der Suche nach einer Baby-Trage. Zum Glück war ich im zweiten Anlauf dann schneller und habe die Baby-Trage von Wallaboo* gefunden. Ich hatte diese Wallaboo*-Trage in Grau. Momentan gibt es das gleiche Modell, dass ich hatte in rot zu einem sehr günstigen Preis*.
Mit der Wallaboo* Trage kam ich mit unserem frisch geborenen Schatzi Nr. 2 super klar. Auch unsere Hebamme war positiv überrascht. Sie meinte: "Das ist ja wie in einer Hängematte, super gut!"

Edit 13:40 Uhr:
Gerade habe ich erfahren, dass es mit dem Walloboo Tragetuch wohl schon Unfälle gab, genau wie auch mit der entsprechenden auch mit Tragetuch zu bindenden Variante. Zudem ist diese "Hängematten-Trageweise" wohl auch ungünstig für die Hüften. Aus diesem Grund möchte ich euch beides hier nicht empfehlen. Jedoch stellt mein Beitrag hier grundsätztlich keine Empfehlung dar, sondern ist einfach ein Bericht über meine Erfahrungen mit dem Thema "Baby tragen" 


Da ich unsere "Kleine" sehr viel mehr getragen habe, als unsere "Große", habe ich mir dann, sozusagen zum krönenden Abschluss, noch eine Baby-Trage von Ergobaby* gekauft.

Meine Erkenntnisse zum Thema "Babys tragen":
Dicke und gut gepolsterte Träger (zB beim Ergobaby*) sind bei längerer Nutzung wesentlich gemütlicher. Und der Walloboo* ist mega praktisch für noch ganz frische Babys und wird dann später wieder interessant als Hilfsmittel um Kleinkinder auf der Hüfte zu tragen.


Ich hoffe, meine Erfahrungen zum Thema "Babys tragen" waren für Dich kurzweilig zu lesen! Und geben Dir vielleicht einen Eindruck davon, dass es etwas Geduld erfordern kann, die für Dich selbst "richtige" Variante den Tragens zu finden...
Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du eine Möglichkeit findest, die für Dich und Dein Baby gut passt...
Du kannst Dich zum Thema "Babys tragen" auch von einer Trageberaterin beraten lassen, die Du problemlos für deine Region im Internet finden kannst.


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 26. Februar 2020

Ich geh' mal ne Runde Niksen... 💜

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Du hast gerade Angst, dass ich Dir jetzt was von Meerjungfrauen und Seeungeheuern erzähle, weil ich mich nur verschrieben habe...? Kann ich verstehen 😂
Aber keine Angst, es geht um etwas ganz anderes als Meerjungfrauen...
Niksen ist das niederländische Wort für "NICHTS TUN".
Klingt soooooo einfach.... und ist doch unendlich schwer!
Wann hast Du das letzte mal eine Pause gemacht, ohne noch schnell mal...

... Mails zu checken
... eine Nachricht am Handy zu tippen
... deine to-do-Liste zu aktualisieren
... noch eben mal dies und das wegzuräumen?

Sondern einfach WIRKLICH NICHTS zu tun...

... OHNE das Handy in der Hand
... OHNE ein Buch zu lesen
... OHNE den Kopfhörer im Ohr (mit Musik, Podcast oder so)
... OHNE Achtsamkeitsübung
... OHNE Meditation
... OHNE Yoga
Nicht falsch verstehen! Ich liebe Yoga, Meditationen, gute Musik, interessante Bücher und versuche stets achtsam zu sein. 
Doch auch bei diesen Dingen, die der Entspannung und Stressreduktion dienen sollen, TUEN wir etwas. 

Um ehrlich zu sein, gruselt es mich etwas einfach nur so da zu sitzen. So ganz ohne etwas zu tun. Also auch nicht AKTIV etwas für die Entspannung zu TUN. 
Aber gut... Nutzt ja nix... Ich bin neugierig... Und habe (so vermute ich zumindest) zuletzt "nichts getan" als noch eine 1 vorne bei meinem Alter stand 😅🤣😇
So finde ich, es wird Zeit, dass mal wieder zu machen... 

Vielleicht teilst Du meine Neugier... Vielleicht magst Du auch mal eine Runde "Niksen"...

Ich wünsche Dir auf jeden Fall von 💜 eine gute Zeit!
Egal ob mit AKTIVER Entspannung oder mit NICHTS TUN...
Hauptsachte ein bisschen mehr "OM" 😉

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie


Mittwoch, 29. Januar 2020

Vorsätze vs. Alltag... 💜




Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Nun ist dieses neue Jahr schon einige Wochen alt. 
Wahrscheinlich bist Du (wir im übrigen auch) schon längst wieder im üblichen Alltags-Chaos gelandet. 
All die guten Vorsätze fürs neue Jahr hin oder her... 

Und als ich mir mein Alltags-Chaos mal so angesehen habe... Da fiel mir eine Geschichte von einem Mönch ein... 
Einmal kurz Tante Google gefragt... und schon poste ich Dir diese Geschichte hier... Zu Entschleunigung... Für ein wenig mehr "OM" in Deinem Alltag 😉

Einige Schüler fragen ihren Zen-Meister
warum er so zufrieden und glücklich ist:

Der Zen-Meister antwortet:
“Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich
gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann
sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich liebe, dann liebe ich …”

“Das tun wir auch, antworteten seine
Schüler, aber was machst Du darüber
hinaus?” fragten Sie erneut.
Der Meister erwiderte:
“Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich
gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”

Wieder sagten seine Schüler:
“Aber das tun wir doch auch Meister!”
Er aber sagte zu seinen Schülern:
“Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn
ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

So nehme ich diesen Hinweis, im Hier und Jetzt zu bleiben, mal an 😇

Denn...
...wichtig ist nicht, dass wir keinen Stress haben...
...sondern den Stress zu erkennen... 
...und wieder in die Entspannung zu kommen... 
...einfach mal durchzuatmen!
 
Oh, apropos Durchatmen... Hier der Link zu meinem Artikel "Atem & Stress - Zusammenhänge & Chancen"

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 8. Januar 2020

Chaos vs. Ordnung 💜



Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜



Kennst du das? Du wuselst wie eine Irre durchs Haus und hast nicht das Gefühl was sinnvolles zu tun.
Ich persönlich schreibe lieber Artikel, lese Bücher, bin kreativ, tanze, singe...
alles andere tausend mal lieber als putzen, saugen, Wäsche waschen etc.
Ich könnte mich jetzt jedes mal drüber aufregen, dass ich lieber Zeit für andere Dinge nutze, anstatt den blöden Haushalt zu wuppen, aber damit verschwende ich nur meine Energie.
Ich akzeptiere es, ich mache das Beste daraus: Einmal die Woche staubsauge ich im ganzen Haus (EG und OG), Keller eher selten ;-), dabei versüße ich mir das Saugen mit einem guten Hörbuch oder meinen Lieblingssongs im Ohr. Generell verbinde ich das Negative (den Haushalt) mit was Positiven (etwas zum Hören, dass mir gut tut oder mich inspiriert).
 

Das ist das eine, das andere ist Chaos im ganzen Haus...
Ich war schon immer eher ordentlich und hatte alles sortiert, bis zu dem Punkt an dem ich Mama wurde... :-) ich versuche es immer wieder hier Ordnung ins Haus zu bekommen und an manchen Tagen gelingt es mir besser, an anderen Tagen weniger gut, der Trick dabei ist, den Stress raus zu nehmen!
Es gibt Tage da habe ich keine Lust die Kinder in ihrem Spiel zu stören und das Aufräumen durch zu setzen, weil wir es auch einfach am nächsten Tag genauso gut machen können oder spätestens einen Tag bevor ich sauge, das reicht meistens auch.

Ich finde es toll wie kreativ meine Kinder jeden Tag sind, was sie bauen und kreieren und ja dabei fliegt alles mögliche rum...die Bausteine, die Holzeisenbahn, die Holzkugelbahn, Bälle, Autos etc. Aber auch da, Stress und Druck raus aus dem Ganzen. Wen stört's, wen interessiert's... Alle unsere Besucher wissen, wie es mit Kindern zu Hause ist und es ist ein wahrlich gutes Zeichen Spielzeug-Chaos im Haus zu haben, wenn ich als Mama weiss, meine Jungs sind glücklich und super kreativ, pieps auf Ordnung!
Hier ist Leben im Haus, es ist alles kunterbunt und es macht mich glücklich, dass es meinen Kindern so gut geht.

Was das ganze jetzt für Dich bedeutet? Hmm... Ich möchte nur zum Nachdenken anregen, niemanden angreifen, dem Ordnung total wichtig ist. Es gibt sicherlich viele Mamas, die ihre Systeme gefunden haben. Ich für meinen Teil, lerne jeden Tag den Druck raus zu nehmen.

Und wenn mich das Chaos doch mal stört, helfen uns folgende Tipps:

* Jedes Spielzeug hat einen festen Platz (zB Kiste oder Regal)
* Wir singen gemeinsam ein Aufräum-Lied (1,2,3 das Spielen ist vorbei - alle Kinder groß und klein, räumen alle Sachen ein - 1,2,3 das Spielen ist vorbei) auch sehr leicht umwandelbar
* Wir räumen gemeinsam mit Freude auf, ohne Druck
* Bei schlechter Laune fällt das Aufräumen aus ;-)
* Einen schönen Anreiz schaffen (erst aufräumen, dann Spielplatz oder was anderes schönes)
* regelmäßig das Spielzeug ausmisten
* Nicht alle Spielsachen im Kinderzimmer lagern (in Kisten packen, diese im Keller verstauen und gelegentlich austauschen gegen andere Spielsachen)
* Nach dem Aufräumen einen Freudentanz aufführen


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy