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Mittwoch, 15. Juli 2020

Realtalk aus dem Mama-Alltag...💜




Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


 Ich freue mich so sehr darüber, dass meine Geburtsberichte so reichlich gelesen wurden und dachte mir, ein wenig Realtalk schadet nicht, sondern ist sogar sehr interessant für Dich, auch wenn es eventuell sehr privat für mich ist.
Ja nun ist es leider so, passend zum Realtalk ist mir eben was richtig dummes passiert. Ich wollte den ganzen mega gut geschriebenen Text noch schnell kopieren und was passiert...ich lösche alles ausversehen... :-/ das war mega ärgerlich und zum Haare raus reißen...naja somit bekommst Du jetzt leider nur noch die Kurzfassung des Textes, da es schon echt spät ist und ich vorher 1 1/2 Stunden dran saß und langsam ins Bett muss, weil ich total platt bin. Echt schade, um den guten Text...naja sollte wohl nicht sein. Ich hoffe ich bekomme, dass jetzt nochmal so gut zusammen :-)

Allerdings habe ich die guten Tipps am Ende noch gut im Kopf, dass war auch das wichtigste vom Artikel...naja losgehts...

Es gibt Tage, die unfassbar ansstrengend sind aktuell, hochschwanger mit dem 3.Sohn, da überkommt es mich manchmal und ich bin einfach nur am motzen. Das ist für mich genauso nervig, wie für meine Jungs. Zum Glück lerne ich daraus jedes mal und kann mich da ganz gut reflektieren bzw mein Verhalten. 
Ich könnte es natürlich jetzt auf die Schwangerschaftshormone schieben, aber das wäre Quatsch, denn die kann ich auch ganz gut kontrollieren. Nein, das war wirklich dann einfach mal schlechte Laune.

Und auch die darf sein, ich lasse meinen Gefühlen immer freien Lauf und auch meine Kinder dürfen alle ihre Gefühle rauslassen, denn das ist gesund und authentisch. Und sie dürfen auch sehen, wenn ich mal einen doofen Tag habe, wichtig dabei ist dann damit umgehen zu können und sie nicht mit runter zu ziehen oder sich anders herum von ihnen mal runter ziehen zu lassen, wenn einer von ihnen schlechte Laune hat.

Dabei sind meine Jungs die meiste Zeit so unkompliziert und friedlich miteinander und so süß zu mir...kommen einfach zu mir, knuddeln mich und machen mir Liebeserklärungen oder wir haben einfach viel Spaß und machen Quatsch miteinander. :-) Sie freuen sich auch so sehr auf ihren Babybruder Leo :-) und können es kaum erwarten.

Und ich erst...ich freu mich so sehr auf das Wochenbett mit meinem kleinen Bauchzwerg, das glaubst Du nicht...einfach mal mindestens zwei Wochen chillen, entspannen, den Haushalt liegen lassen, denn den schmeißt dann mein Mann, da er zum Glück einen Monat Elternzeit nimmt ab der Geburt. Und er dann für die beiden großen Jungs und für den Haushalt überwiegend zuständig ist :-)
Das wird einfach großartig! Endlich das erste richtige Wochenbett!
(Bei Ben war ich damals quasi allein und bei Linus hatte mein Mann nur eine Woche Urlaub).

Ja Vorfreude ist ganz wunderbar und sie steigt und steigt und überwiegt ganz arg, auch wenn es mal blöde Tage gibt.
Aber ich kann Dir hier ein paar gute Tipps geben, die mir helfen wieder gute Laune zu bekommen an solchen Tagen:

- Mache Musik an, drehe sie voll auf, tanze mit Deinen Kids und singe ganz laut mit, das tut unheimlich gut, egal wie du drauf bist, meine Jungs lieben meine Lieblingssongs genauso wie ich und es muss auch nicht Kindermusik sein, sondern einfach das was Du gerne hörst!

- Gehe raus mit Deinen Kids, lasse den Haushalt mal Haushalt sein und genieße die Natur in vollen Zügen, danach hast du wieder mehr Kraft, um Ordnung zu machen, vielleicht helfen Dir ja auch Deine Kids dabei, so wie bei uns :-) und zwar von allein

- Höre ein gutes Hörbuch beim Haushalt machen, ich liebe es mich weiter zu bilden und habe so auch das Gefühl, was für mich getan zu haben...win win quasi... Kopfhörer ins Ohr und los gehts...keine Sorge, meine Jungs hören ihr Hörbuch in der Zeit ohne Kopfhörer und spielen entspannt dabei im Wohnzimmer meistens, während ich so im Haus rumwusel und Haushalt mache und ich bekomme dennoch alles mit, was sie machen oder wenn sie mich brauchen.

- Vergib Dir die negativen Gefühle oder sonstiges, erkenne Dich für alles an, was Du leistest und sei dankbar für all das was Du hast! Das mache ich mehrmals die Woche und schreibe es mir auch auf, denn auf Dauer führt es dazu, dass Du glücklicher bist! :-)

- Ein Hobby ist sehr wichtig, hast Du eins? -> dann immer schön regelmäßig Dir die Zeit nehmen für Dich und Dein Hobby :-)
Ich liebe es zu nähen und blühe da total auf, es macht so gute Laune selbst tolle Kleidungsstücke zu kreiieren und geht bei mir relativ easy während die Kids ein Hörbuch hören und im selben Raum spielen.

- Medienkonsum: ja meine Jungs dürfen ihre Lieblingsserie schauen, sie sind auch nicht mehr zu jung finde ich mit 3 1/2 und 5 3/4 Jahren, sie dürfen an 5 Tagen die Woche (Mo bis Fr, wenn mein Mann arbeitet), nach dem Mittagessen ca. 30-60 Min. schauen, quasi Mittagsruhe für uns alle, da ich auch mal eine richtige Pause brauche :-) und ich sitze in der Zeit neben ihnen und meditiere (ja das geht...und zwar mit guten Kopfhörern) :-) probiere es gern aus ;-)

- und der letzte wichtige Punkt: ich mache jeden Morgen 5 bis 10 Minuten Yoga mit den Kids, mal machen sie mit und mal auch nicht, aber wir machen immer erst viel Quatsch und kuscheln ganz viel morgens bevor wir aufstehen und runter in die Küche zum frühstücken gehen, ab und zu hören wir auch ein Hörbuch von 20-30 Min., so lässt es sich auch entspannt in den Tag starten ohne Stress :-)

Ich hoffe ich konnte Dich inspirieren und wünsche Dir ganz viel gute Laune an jedem Tag!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 1. Juli 2020

Homöopathie nach der Geburt 💜



Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind. Weitere Infos HIER (Link).

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).


Hallo DU! 

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

 

Nachdem Romy in den letzten zwei Wochen ihre beiden Geburtsberichte mit Dir geteilt hat, möchte ich Dich hier noch mit ein paar Tipps und Infos zur homöopathischen Selbsthilfe versorgen.
Denn eine Geburt, und sei sie noch so schnell und komplikationslos, hinterlässt das ein oder andere Wehwehchen, das sich meist mit Homöopathie gut versorgen lässt.
Ich gehe dabei jetzt einfach mal davon aus, dass Du schon ein paar Details über Homöopathie weißt. Sollte das nicht so sein, findest Du am Ende dieses Artikels ein paar informative Links.

Grundsätzlich wird Schwangeren und Stillenden dazu geraten, vor der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels ihren Arzt oder Apotheker zu konsultieren. Selbiges gilt auch für die Selbstbehandlung von Neugeborenen und Babys.
Viele Hebammen kennen sich heutzutage gut mit Homöopathie aus. Wenn Du Dir bei der Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels unsicher bist, berät Dich Dein(e) Hebamme, Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker sicher gerne.
Bevor Du jetzt bei der, gleich folgenden, langen Liste an verschiedenen homöopathischen Mitteln die Hände über dem Kopf zusammenschlägst und Dich fragst, ob es lohnt all diese Mittel nur für die Geburt zu kaufen...
Ja, es lohnt sich! Und zwar, weil Du diese Mittel danach als homöopathische Hausapotheke verwenden kannst 😅
Falls das Deine erste Schwangerschaft ist und Du Dich jetzt fragst... Brauche ich das wirklich für mein Kind?... Es gibt sicher Mütter die das mit Nein beantworten würden... Ich allerdings beantworte das mit einem dicken JAAAA. Denn ich gehe seit ich Mutter bin nur ganz selten ohne meine kleine homöopathische Hausapotheke aus dem Haus... Denn so kann ich bei Stürzen, Bauchweh-Attacken, Insektenstichen, usw. immer sofort etwas unternehmen...

Den Artikel mit der homöopathischen Hausapotheke findest Du dann nächste Woche hier im Blog 😁

Sooooo, aber jetzt erstmal zur Auswahl der homöopathischen Mittel, die Dich nach einer Geburt unterstützen können.

!Beachte dabei bitte die Dosierung für die C12 Potenz (unter der Liste der Mittel), die Dosierung der C200 Potenz ist direkt im Text beschrieben! 
  • Nach einer "normalen" Geburt:
    Arnica C200, 3x täglich 2 Globuli für 2 Tage
  • Nach einer "schweren" Geburt:
    Arnica C200, 2 bis 6-stündlich zwei Globuli, bis Besserung eintritt. Wenn das Wundheitsgefühl trotz Arnica bleibt, dann versuche mal ob Dir Hammamelis C12 hilft
  • Bei dem Gefühl von Prellung/Quetschung im Unterleib:
    Bellis perennis
    C12 (das Arnica der Gebärmutter)
  • Nach einem Kaiserschnitt:
    Arnica C200, eine Gabe (2 Globuli) direkt nach dem Kaiserschnitt.
  • Übelkeit nach Narkose:
    Nux vomica C12
  • Schnittwunde (Kaiserschnitt oder Dammschnitt):
    Staphisagria C12
  • Schmerzen am Steißbein / nach einer PDA / Taubheit an OP-Narben:
    Hypericum
    C12
  • Kaiserschnitt / Dammschnitt (glatte Schnittwunde):
    Staphisagria
    C12
  • Dammriss (Riss-, Quetsch-, Zick-Zack-Wunde):
    Calendula C12
  • Kaiserschnittnaht / Dammnaht (nach Riss oder Schnitt):
    Ledum
    C12
  • Wärend der Geburt entstandene Schürfwunden:
    Hammamelis
    C12
  • Zerrung, Verrenkung, Überanstrengung der Gelenke:
    Rhus toxicodendron
    C12
  • Brennen beim Wasserlassen nach Blasen-Katheter:
    Cantharis
    C12
  • Schnellere Heilung von äußerlichen Geburts-Verletzungen und Dammnaht:
    Calendula Urtinktur (1:10 mit abgekochtem Wasser verdünnt). Wer es sich leicht machen will, füllt diese Mischung in eine saubere Sprühflasche. Dann ist das Auftragen nicht so unangenehm)

Dosierung für die Mittel in der C12:
Eine Dosis für Erwachsene sind 5 bis 10 Globuli.
Im akuten Fall alle ein bis zwei Stunden eine Gabe, jedoch nicht länger als einen Tag lang. Sobald sich der Zustand bessert, die Zeiträume der Mittelgabe verlängern (alle drei, vier oder fünf Stunden).
Im Normalfall oder wenn die akute Phase beendet ist, zwei- bis dreimal täglich eine Gabe.

Wer sich schon ein wenig mit homöopathischen Mitteln und Potenzen auskennt, kann natürlich die oben angegebenen, schon gekauften Mittel in anderen Potenzen nutzen.


Hier kommen jetzt noch die versprochenen allgemeinen Infos über Homöopathie (externe Links):Was ist Homöopathie? * Homöopathische Selbstbehandlung * Auswahl der Potenz * Häufigkeit der Globuli-Gabe *
 
Weitere Infos zu Homöopathie und den wichtigsten Mitteln für die Hausapotheke bzw. für unterwegs findest Du auch in meinem Artikel "Homöopathische Akut-Mittel für unterwegs" 
Und dann gibt es noch einen Artikel von mir über "Homöopathie für Babys & Kinder"

Quellenangaben für die homöopathischen Mittel und die Dosierungsangaben: 

 Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Geburt!
Und solltest Du gerade nicht schwanger sein,
freue ich mich natürlich, wenn Du meinen Artikel
mit Schwangeren aus Deinem
Freundes- und Bekanntenkreis teilst 😇

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie

Mittwoch, 24. Juni 2020

Mein Geburtsbericht Teil 2 💜



Dieser Artikel kann Produkt-Links enthalten, die mit Sternchen (*) markiert sind.
Weitere Infos HIER



Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

Ich hatte Dir ja den zweiten Geburtsbericht angekündigt. Also hier Linus Geburt:

Linus Geburt war an einem Dienstag :-)
Tagsüber war nichts auffällig, ich hatte bereits zwei Wochen vorher jede Nacht leichte Wehen und somit war an dem Tag bis 18 Uhr nichts ungewöhnlich. Ich hatte einen völlig ruhigen Tag mit Ben. Wir spielten, waren noch einkaufen und spazieren.
Doch gegen 19/20 Uhr wurden die Wehen regelmäßiger, somit riefen wir Bens Großeltern an. Diese kamen 20 Minuten später und Linus Papa und ich fuhren los ins Krankenhaus.

20 Minuten später dort angekommen, in der zwischenzeit waren meine Wehen stärker geworden, konnte ich mich entspannt ans CTG gebunden hinlegen und wir machten erstmal die Anmeldung.
Diese konnten wir nämlich vorher leider nicht mehr erledigen.
(Es ist immer besser eine Voranmeldung vor der Geburt zu machen im Krankenhaus, Geburtshaus oder wo auch immer man das Kind gebären möchte).

Naja, ich hing dann 30 Minuten am CTG, bis dann die Anmeldung endlich durch war. Meine Wehen wurden immer stärker, bis ich irgendwann alle paar Minuten Wehen hatte.
Es ging alles so schnell...
Zack war ich auch schon im Kreißsaal, wieder ein sehr gemütlicher Raum mit netter Atmosphäre.
Es dauerte keine 10 Minuten, da hatte ich schon Presswehen...ich war völlig überwältigt davon, wie schnell die Geburt auf einmal voran ging...
Mein Muttermund war fast 10 cm geöffnet, innerhalb von 2 Stunden. Das war mega faszinierend.
Das war aber auch vermutlich nur so schnell, weil meine Gebärmutter schon zwei Wochen vorher jede Nacht gut gearbeitet hat und ich oft Kontraktionen hatte. :-)

Diesmal hatte ich keinen venösen Zugang und keine PDA, was vom Gefühl her viel viel besser und schöner war.
Die Presswehen wurden nun stärker und stärker, es war anstrengend, aber ich hatte noch viel Kraft und die Vorfreude war sehr groß auf unseren Kleinen. 
Nach kurzer Zeit (zwei Presswehen später) kam Linus dann auf ganz natürliche Weise zur Welt und ich war über glücklich.
Ich konnte ihn direkt auf meine Brust legen und wurde währendessen noch genäht, da ich ein wenig gerissen war.

Das war überhaupt nicht schlimm, denn ich war so glücklich und dankbar für unser kleines zweites Wunder!
Linus Papa und ich hatten Tränen in den Augen und genoßen die Bonding Zeit zu dritt. 
Lustigerweise habe ich direkt nach der Geburt gefragt wie viel Uhr es sei, denn ich wollte dieses besondere Geburtsdatum ergattern...geschafft, es war nämlich 23:32Uhr :-) 
Nachdem die Frauenärztin fertig genäht hatte, konnten wir ins kuschelige Familienzimmer umziehen und uns gemeinsam ins Bett kuscheln. :-) Dort schliefen wir drei dann auch...

Ja das war der zweite Geburtsbericht. Für die dritte Geburt wünsche ich mir eine selbstbestimmte Wassergeburt! Ob ich die haben werde, werde ich in ein paar Wochen berichten...jetzt sind es aber noch ca. 5 Wochen und bis dahin wächst der kleine Bauchzwerg noch ein wenig :-)
Ich hoffe ich konnte Dich auch heute wieder inspirieren.

Tipps, die Dir helfen, um eine selbsteimmte Geburt zu erleben, gibt es hier > Romys Geburtsbericht Teil 1

Hier noch ein paar gute Bücher zu Schwangerschaft, Geburt, Stillen etc.:  mit Links*
- Magie Blott - * Alles über meine Schwangerschaft Tag für Tag
- Stadelmann - * Hebammensprechstunde
- Hannah Lothrop - * Das Stillbuch
- Diana Schwarz/Frauke Ludwig - * Baby Basics
- Nicola Schmidt - * artgerecht
- Susanne Mierau - * Geborgen wachsen
- Nora Imlau - * Das Geburtsbuch
- Kareen Dannhauer - * Guter Hoffnung
- Frédérick Leboyer - * Das Geheimnis der Geburt
- Marie F. Mongan - * Hypnobirthing
- Geburt mit Flow Online Kurs von Jennifer Wolf

Falls Du gerade schwanger bist, wünsche ich Dir eine wundervolle Geburt! Falls nicht, einfach alles Liebe für Dich!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 17. Juni 2020

Mein Geburtsbericht Teil1 💜




Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Ich bin nun in der 34. Schwangerschaftswoche und die Vorfreude auf unseren Kleinen steigt enorm...von Tag zu Tag. Meine Jungs Ben und Linus sind so süß und kuscheln regelmäßig mit meinem Bauch und können es auch kaum erwarten bald ihren kleinen Bruder im Arm zu halten und mit ihm zu kuscheln.
Ben freut sich schon besonders auf die Kuschelzeit im Wochenbett und es ist jeden Tag so schön all seine und Linus Fragen zu beantworten. 
Sie wollen wirklich alles über die Geburt wissen. Das ist so schön in Erinnerung zu schwelgen und ihnen auch zu erzählen, wie ihre Geburten so verliefen.

Aus dem Grund dachte ich mir, ich teile auch mit Dir meine wertvollen Erfahrungen, um Dich ein wenig zu inspirieren.
Also zurück zum Jahr 2014: die Schwangerschaft von Ben verlief sehr unkompliziert. Ich hatte zwar die ersten 5 Monate mit Übelkeit zu kämpfen doch das hielt sich in Grenzen und war halb so wild. Ich war 25 (bei der Geburt dann schon 26) und noch jung und knackig ;-) somit war es eine sehr entspannte Schwangerschaft.

Bens Geburt: 
Am Tag vor seiner Geburt ging es los...Donnerstag Mittag platzte meine Fruchtblase und ich hatte schon ganz leichte Wehen, aber eher so in stündlichen Abständen. Ich rief dann beim Krankenhaus an und die Hebamme meinte ich soll mir noch daheim die Zeit vertreiben. Gesagt getan...ich machte ein wenig Haushalt, las weiter in dem Buch *Hebammensprechstunde (sehr zu empfehlen), ruhte mich aus, schaute nochmal, ob ich alles in der Kliniktasche hatte und rief meine Freundin an, die dann noch vorbei kam, um mit mir ein wenig zu chillen. 
Bens Papa kam dann gegen frühen Abend zu mir und holte mich ab, wir fuhren ins Krankenhaus und die Wehen wurden nun regelmäßiger.

Im Krankenhaus wurde ich untersucht und bekam einen venösen Zugang gelegt (für Bens Geburt war es gut, ansonsten bin ich eher dagegen). Anschließend konnte ich in den Kreißsaal, es war ein gemütlicher Raum. Dort wurde ich ans CTG gebunden und die Wehen wurden regelmäßiger und kamen häufiger.
Es war anfangs alles auszuhalten und noch entspannt, doch irgendwann nach dann 8 Stunden Wehen hatte ich nicht mehr viel Kraft. Ich hatte schon Presswehen und Ben wollte einfach nicht raus (er war ein sogenannter Sternengucker und lag in der hinteren Hinterhauptslage). Mein Muttermund war bereits 10 cm geöffnet, bei Ben war jedoch nichts zu rütteln...

Er wollte sein Köpfchen einfach nicht drehen. In der Zwischenzeit wollte ich eine PDA, da ich kaum noch Kraft hatte (wie machen das nur Frauen, die 30 Std Wehen haben...). 
Die PDA bekam ich dann relativ schnell und genoß erstmal die schmerzfreie Zeit. Das tat echt gut nach so viel Anstrengung. 
Als dann weiterhin die Presswehen ja regelmäßig kamen, versuchte ich mit Hilfe der Hebamme Ben dennoch rauszupressen, was echt schwierig war, da mein Gefühl dafür natürlich weg war...
ich presste einfach mit Kommando der Hebamme drauf los, toll war das für Ben natürlich nicht...sein armes Köpfchen stieß immer wieder gegen mein Becken und nichts geschah. 

Irgendwann kamen dann ein paar mehr Leute in den Raum, Ärzte, Hebammen etc. und beschlossen gemeinsam mit mir und Bens Papa dass es wohl auf einen Kaiserschnitt hinausläuft, da Ben sich einfach nicht drehen will.
Somit konnte ich dann noch eine Stunde entspannen vor der OP...ich aß was und versuchte ein wenig zu dösen, denn wegen der PDA merkte ich ja keine Wehen mehr. Es war bereits früh am Freitag Morgen als ich für die OP startklar gemacht wurde...
mir wird schon ein wenig komisch, wenn ich jetzt darüber schreibe.
Es war einfach kein schönes Gefühl. Ich hatte das Gefühl versagt zu haben...Leider hatte ich mich auch zu wenig mit dem Thema Kaiserschnitt vorher auseinander gesetzt. Deshalb hatte ich auch große Angst davor. Es war nicht so schlimm, aber schön auch nicht.

Während der OP war mir mega übel und ich musste mich übergeben. Es war die erste OP in meinem Leben und dann gleich so heftig, das war gefühlsmäßig auch ganz schön überwältigend.
Die Ärzte rüttelten an mir rum und Ben war richtig verkeilt, er wollte einfach nicht aus mir raus :-) 
Irgendwann war er endlich draußen und ich bekam ihn an meinen Kopf gelegt, um schon mal ein wenig zu kuscheln. Bens Papa saß bei der OP neben mir und hielt ihn im Arm. 
Ich war so dankbar mit Hilfe der Ärzte ein gesundes Baby zur Welt gebracht zu haben und diesmal von positiven Gefühlen völlig überwältigt. Bens Papa und ich weinten vor Glück und es war trotz der OP echt schön.

Die Ärzte scherzten und waren gut drauf, als ich noch zugenäht wurde, genoß ich einfach nur Bens Anblick.
Ich war so glücklich über Ben, gleichzeitig traurig wegen dem Kaiserschnitt, aber beruhigt, dass es Ben gut ging.
Aus dem OP Saal draußen fing mein Körper dann total an zu zittern...ganz schlimm, das ging ca. 45 Minuten so bis ich Ben dann endlich auch mal auf die Brust legen konnte.
Es war einfach alles ganz schön viel Anstrengung für meinen Körper.
Und ich muss glasklar sagen, dass ich einen Kaiserschnitt niemals planen würde, um einfach nie mehr die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren. (Ausnahmen sind natürlich, wenn man einen gesundheitlichen Grund dafür hat). Und jeder muss es natürlich für sich selbst wissen, ich hätte es mir jedenfalls nie absichtlich ausgesucht.

Dennoch habe ich es überstanden, sogar relativ schnell. Die Naht ist schnell geheilt in den ersten Wochen. Die Schmerzen verflogen schnell.
Drei Wochen nach der Geburt konnte ich Ben sogar schon im Tragetuch nehmen, zwar nicht ewig lange, aber immerhin ein paar Stunden.
Klar habe ich das Wochenbett besonders genoßen, dennoch meinte meine Hebamme damals ich könnte ganz langsam mit dem Tragen anfangen nach drei Wochen. 
Jetzt nach bald 6 Jahren sieht man fast keine Narbe mehr.
Es ist schon sehr faszinierend was der Körper alles meistert. 

Und sehr froh bin ich auch über die zweite Geburt mit Linus 2017, die dann alles wieder gut gemacht hat. Zumindest vom Gefühl her.
Denn zum Ausgleich hatte ich zum Glück mit Linus eine natürliche, selbstbestimmte und sehr schnelle Geburt ohne PDA... :-) der Bericht darüber folgt nächste Woche am 24.06.20.

Hier noch ein paar Tipps mit denen Du Dich gut auf die Geburt vorbereiten kannst:

- positive Affirmationen
- Meditation
- Visualisierung deiner Wunschgeburt
- Auseinandersetzung mit jeder Art von Geburten und deinen Ängsten
- Hypnobirthing  
- tägliche Liebe und Dankbarkeit, die du mit Streicheln am Bauch und deinen Gedanken und Worten an Dein Baby richtest (ab dem 5.Monat kann es hören)
- bewusste Atmung, kurz innehalten mehrmals täglich und tief durchatmen mit der Hand am Bauch 

Ich hoffe ich konnte Dich ein wenig inspirieren und wünsche Dir eine selbstbestimmte Geburt!

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 20. Mai 2020

Die Veränderung des weiblichen Körpers...💜



Dieser Artikel enthält Produktnamen und ggf. dazugehörige Links. Dabei handelt es sich nicht NICHT um Affiliate Links und damit um unbezahlte Werbung.
Die Produktnamen sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Der weibliche Körper ist so unglaublich faszinierend...Wahnsinn, dieser riesen Bauch oder?...(dabei sind es noch 2 1/2 Monate).
In den letzten 6 Jahren gab es viele Veränderungen in meinem Körper durch meine Kinder, die drei Schwangerschaften und bisher zwei Geburten. 
Als Frau machst Du eine ganz schön extreme Veränderung durch, wenn Du Mama wirst. Nicht nur körperlich, sondern auch innerlich. Es ist eine persönliche Entwicklung und eine Auseinandersetzung mit meinem inneren Kind und mit der Liebe zu mir Selbst.

Vor der Schwangerschaft von meinem ersten Sohn Ben wog ich 49 Kg, in der Schwangerschaft nahm ich 9 Kg zu und innerhalb einen Jahres wieder ab. Als Ben ca. 20 Monate alt war, wurde ich schwanger mit Linus. In der zweiten Schwangerschaft nahm ich wieder 9 Kg zu und nach der Geburt innerhalb von 9 Monaten wieder ab. Diesmal Dank Sport und intuitivem Essverhalten, dass ich durch das Online Programm Intueat wieder gelernt hab. Seit November 2017 bin auch ich *Wohlfühlbotschafterin für Intueat.

Durch Intueat (keine Diät, kein Verzicht) hab ich gelernt, dass die Zahl auf der Waage, wirklich nur eine Zahl ist und nichts über das eigene Wohlbefinden aussagt. Aktuell in der 3.Schwangerschaft hab ich bisher auch nur 8 Kg zugenommen, aber das ist unwichtig. 

Wichtig ist, wie Du Dich selbst fühlst und nicht welche Zahl auf der Waage steht. Wieder zu Lernen auf den eigenen Körper zu hören und achtsam mit sich selbst umzugehen. Du lernst wieder zu spüren wann Du wirklich hungrig bist, lernst das Essen achtsam zu genießen und lernst wieder zu spüren, wann Du satt bist und dann auch aufzuhören. Essen durch Stress oder Gefühlsschwankungen wirst Du reduzieren können...
Wenn Dich das interessiert, folge dem *Link...

Aber denke bitte immer daran!!! Egal mit welchem Gewicht...Du bist eine wundervolle, starke Frau und hast schon so viel in Deinem Leben gemeistert! Du bist eine Heldin, eine Königin, bringst Leben in die Welt und erschaffst großartiges!

Was ich Dir mit all dem sagen möchte ist, achte auf deinen Körper, sei dankbar für das, was Du alles hast...Du kannst riechen, sehen, fühlen, schmecken, hören...wunderbar! Und Du hast die Möglichkeit, das zu tun was du möchtest.
Wenn Du Dich in Deinem Körper unwohl fühlst, bist Du Selbst in der Macht daran etwas zu verändern, damit du Dich wieder fit, gesund und wohl fühlst.

Du bist der Schöpfer Deines Lebens und somit auch der Schöpfer Deines eigenen Körpers! Wenn Du etwas verändern willst, wirst Du es schaffen!!! Hier noch ein sehr inspirierender *Powertalk für Mamas von Laura Seiler.

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy