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Mittwoch, 5. Mai 2021

Die Kraft der Gedanken * Eine Geschichte vom "Autopilot" und zu großen Enten 💜

 

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
 


Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Möglicherweise fragst Du Dich auf Grund der Überschrift, ob ich jetzt vollkommen durchdrehe... Darauf ein ganz bestimmtes VIELLEICHT 😜😂😅😇

Eigentlich möchte ich (in vollkommen nicht-durchgedrehter Verfassung) heute Silkes Gedanken „Kontrolliere Deinen Denker!“ aus ihrem Artikel über die Gedanke-Hygiene nochmal aufgreifen…

Denn das was wir denken, macht sooooo viel mit uns.

Ich finde folgendes Zitat von Buddha drückt das „sooooo viel“ ganz gut in Worten aus:

„Du bist, was Du denkst.
Was Du denkst, strahlst Du aus.
Was Du ausstrahlst, ziehst Du an.
Was Du anziehst, bestimmt Dein Leben.“


Das hört sich jetzt zwar alles ganz schlüssig und logisch an, doch wie Du sicher schon ahnst, gibt es da einen Haken…
Wenn Du Silkes Artikel gelesen hast, konntest Du dort lesen, dass unser Denken anfällig dafür ist, Informationen von außen zu Gedanken und „Wahrheiten“ in Dir werden zu lassen, die aber eigentlich gar nicht zu Dir gehören.
Denn wenn Du Dinge oder „Wahrheiten“ denkst, die gar nicht DEINE eigenen „Wahrheiten“ sind, dann strahlst Du Dinge aus, die nicht zu Dir gehören. Du ziehst Dinge an, die Du nicht haben willst. Und zu guter Letzt bestimmen dann Dinge Dein Leben, die nicht zu Dir gehören bzw. Dinge, die Du nicht haben wolltest.

Ups… Ja, irgendwie ungünstig, wenn man da mal so drüber nachdenkt… 
 
Natürlich gibt es auch Menschen, an denen die Gedanken und „Wahrheiten“ anderer Menschen einfach abperlen. Gedanken-Lotus-Effekt quasi. Durchaus praktisch – für diesen Menschen. Doch sind das dann oftmals auch die Menschen, an denen generell alles abgleitet, wie an einer Anti-Haft-Beschichtung. Und das sind wiederum selten die Menschen, mit denen man sich auf Dauer wohl fühlt. So zu werden ist wohl ebenfalls nicht erstrebenswert. Es muss also einen Weg geben, die Gedanken und „Wahrheiten“ unserer Umwelt nur dann zu unseren eigenen Gedanken zu machen, wenn diese auch zu uns passen und das widerspiegeln, was wir für uns wollen. Und die nicht zu uns passenden Gedanken nicht weiter zu verfolgen oder im besten Fall so „umzuarbeiten“ dass der runderneuerte Gedanke dann für uns passend ist. 
 
Auf jeden Fall macht es also Sinn, unseren „Denker“ gut im Auge zu behalten. Oder mehr noch… Den Denker davon abzuhalten Dinge zu denken, die nicht Deiner „Wahrheit“ entsprechen – die nicht Dir entsprechen!

Ja…. So weit, so gut… Nur wie kann man den „Denker“ davon abbringen sich zu sehr von Eindrücken aus dem Außen beeinflussen zu lassen?

Praktischerweise hatte Silke uns in ihrem Artikel schon viele gute Hinweise dazu gegeben. Diese Hinweise „leihe“ ich mir hier an dieser Stelle einfach mal aus 😇 Danke, liebe Silke!

1. Setze Dich diesen Eindrücken von außen möglichst wenig aus: Vermeide es z.B. Nachrichten zu schauen, falls es Dich zu sehr belastet; meide Menschen, die Negativität verbreiten...etc.

2. Glaube nicht alles, was andere denken, als gut oder schlecht bewerten oder als vermeintliche Fakten verkaufen:
Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Jede Studie liefert ein anderes Ergebnis, je nachdem aus welchem Blickwinkel sie betrachtet wird und welchen Fokus und welche persönlichen Erfahrungen der Betrachter hat.
Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht. Je nachdem was der Mensch bzw. seine Seele in dieser Welt zu erfahren versucht.

3. Glaube nicht alles was Dein Kopf aus diesen Informationen macht und Dir dann ständig einflüstert. Vor allem nicht, wenn Du Dich damit schlecht fühlst. Du bist nicht Dein Denker.


Beachte dabei ganz besonders den letzten Satz unter Punkt 3 der Aufzählung:

Du bist nicht Dein „Denker“!


Genau so ist es…! Im ersten Augenblick sieht es so aus, als ob das im krassen Gegensatz zu Buddhas Worten („Du bist, was Du denkst…“) steht. Tut es aber nicht!

Dazu möchte ich mal wieder auf eine Geschichte über einen Zen-Meister und seinen Schüler zurückgreifen. Meinen ersten Ausflug in diese Richtung findest Du in meinem Artikel "Vorsätze vs. Alltag".

Die Geschichte handelt von einer Flasche und einer Ente. Ja, da ist sie endlich... Die Ente... Die aus der Überschrift. Trotzdem kann ich das Fragezeichen über Deinem Kopf schon sehen. Also… los geht die Geschichte:

Ein Zen-Meister gibt seinem Schüler folgenden Koan (ein Rätsel das auf der Verstandesebene nicht zu lösen ist):

„Eine kleine Ente wird in eine Flasche gesteckt und darin gefüttert und gemästet. Die Ente wird immer größer und größer und füllt bald die ganze Flasche aus. Jetzt ist sie zu groß, sie passt nicht mehr durch den Flaschenhals. Der Flaschenhals ist zu eng.
Wie kannst du die Ente aus der Flasche rausholen, ohne die Flasche kaputtzumachen und ohne die Ente zu töten?“

Bevor jetzt jemand wegen dem armen Tier protestiert… Es ist ein Rätsel! Keine Geschichte darüber, dass das wirklich jemand mit einer Ente gemacht hätte!

Nun meditiert der Schüler darüber, wie er die Ente aus der Flasche bekommen könnte. Er meditiert bis zur vollkommenen Erschöpfung. Es will ihm keine Lösung einfallen. Plötzlich kommt ihm der Gedanke, dass sein Meister etwas anderes gemeint haben muss. Es kann einfach nicht wirklich um die Ente in der Flasche gehen… Es muss etwas anderes dahinter stecken.

Und dann trifft ihn die Erkenntnis: „Die Flasche ist mein Verstand (mein Denker) und die Ente bin ich!“

Schnell geht er zum Meister, um ihm zu sagen, dass die Ente draußen ist aus der Flasche.
Darauf sagt der Meister: “Du hast es begriffen! Jetzt lass sie draußen! Sie war nie drin!“

Doch was hat das mit Deinem oder meinem Leben zu tun? Hier ein Beispiel: Wenn wir versuchen ein ganz alltägliches Problem zu lösen (z.B. ruhig zu bleiben wenn unser Kind gerade einen bühnenreifen Tobsuchtsanfall zum Besten gibt), dann kann man sich dabei schon mal fühlen wie die Ente in der Flasche, die in die Freiheit will – vor ein unlösbares Problem gestellt.
Dann greift der Autopilot (ja, ich meinte meine Überschrift ganz und gar wörtlich) und wir reagieren aus alten Gefühlen und Verhaltensweisen heraus. Oder auch aus „anerzogenen“ Konventionen heraus. Oder ganz und gar reagieren wir vielleicht so, wie es andere Menschen (Partner, Eltern, Schwiegereltern,…) von uns erwarten.

Genau in diesem Moment ist Deine ganz persönliche Ente in Deiner ganz persönlichen Flasche. Du steckst so zu sagen in Deinem Verstand
– Deinen Gedanken – fest.

Die Flasche ist also unsere Konditionierung. Die Werte und Überzeugungen, die wir durch unser bisheriges Leben, die Gesellschaft und unsere Erziehung gespeichert haben. Ob diese Werte und Überzeugungen nun „wahr“ sind oder nicht, seht auf einem anderen Blatt.

Denn Dein „Denker“ ist da. Immer! Nennen wir doch diesen Denker einfach mal „Gehirn“. Das macht es vielleicht etwas plastischer. Dein Gehirn ist da, in Deinem Kopf und es denkt… und das unaufhörlich. Du kannst dem Denker bzw. Gehirn also nicht verbieten zu denken. Beziehungsweise kannst Du es ihm schon verbieten, es wird sich nur nicht daran halten. Du kannst also nicht unterbinden, dass Dein Denker bzw. Gehirn denkt.
Doch was Du tun kannst, ist Deinen Denker zu kontrollieren. Du kannst aufpassen, dass er nicht in die falsche Richtung „läuft“. Oder aber, wenn er doch mal in die falsche Richtung unterwegs ist, ihn einfangen und zurück lotsen in die – für Dich – richtige Richtung.

Dein erster Gedanke definiert NICHT was oder wer Du bist!


Denn Du entscheidest, wie es NACH diesem ersten Gedanken weiter geht…!
Hältst Du den Gedanken für wahr und denkst ihn weiter, so wird er – ganz wie Buddha sagte – am Ende Dein Leben bestimmen.
Oder aber Du erkennst, dass dieser erste Gedanke eigentlich gar nicht zu dem passt, was Du möchtest. Dann kannst Du entscheiden, dass dieser Gedanke für Dich nicht wahr ist und Dir einen Gedanken suchen, der sich für Dich wahr und richtig anfühlt. Dann wird dieser – für Dich richtige – Gedanke Dein Leben bestimmen.

Es ist also nicht wichtig, immer die richtigen Gedanken zu haben. Es geht lediglich darum, nur den für Dich persönlich richtigen Gedanken zu folgen und die für Dich nicht richtigen Gedanken so umzuarbeiten, dass sie für Dich passend werden.
Und sollte mal (wieder?) jemand auf die Idee kommen, Du müsstest irgendetwas so oder so tun, nur weil er/sie glaubt, dass es so richtig wäre… Nicht Deine Flasche! Nicht Deine Ente!

Also nicht Deine ENTE…

Aber doch das ENDE…
zumindest dieses Artikels…

Oooooohhhhh, nein… warte noch kurz…

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: Wie soll ich es denn bloß hin bekommen, immer auf meine Gedanken zu achten und sie im Falle der persönlichen „Unwahrheit“ zu korrigieren?
Da muss ich Dir ganz ehrlich sagen: Da bin auch ich gerade erst auf dem Weg… Es ist nicht immer einfach. Doch wahrscheinlich soll es das auch gar nicht sein!

Ich beschäftige mich auf jeden Fall zurzeit damit, meine Ente aus der Flasche zu bekommen… „Wie jetzt?“ denkst Du vielleicht gerade… „Angies Ente ist noch in der Flasche???“
Ehrliche Antwort? Ja, öfter als mir lieb ist!
Doch wir wissen ja auch: Der Weg ist das Ziel 😉😅😇

Und von meinem Weg wirst Du hier selbstverständlich als Erste erfahren. Hmmmm, vielleicht eher als Zweite – Romy wird bestimmt schon vorher mal in den Artikel-Entwurf rein lesen. Und natürlich werde ich auch die Tricks die ich dann – HOFFENTLICH – gefunden habe, mit Dir teilen.

Bis dahin… Sei einfach wachsam und achtsam, was Dein Denker so anstellt und pfeife ihn wenn nötig energisch zurück! Lass Deinen Denker die Ente nicht zurück in die Flasche stecken!

Um es also mit Worten von Loriots „Herr Müller-Lüdenscheidt“ zu sagen:
Die Ente bleibt draußen!
Doch das war natürlich eine ganz andere Geschichte… Du kennst diese Geschichte von Loriot nicht? HIER findest Du das Video.


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Angie

Mittwoch, 3. Februar 2021

Spielzeug - weniger ist mehr!...💜


  

 Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Mein Sohn hatte vor zwei Wochen Geburtstag und hat ein paar gezielte Dinge geschenkt bekommen, da wir im Prinzip genug Spielsachen haben. Ich finde es ist nicht zu viel, dennoch aber ausreichend.
Zu Geburtstagen und an Weihnachten gibts immer viel zu viele Geschenke meines Erachtens nach. Deshalb bin ich immer froh, wenn mich Familienmitglieder fragen, was sie meinen Jungs schenken können, damit wir nicht von allem zu viel haben.
Abgesehen davon sind Kinder völlig überrumpelt von zu vielen Geschenken und konzentrieren sich eh erstmal nur auf ein zwei Dinge.
 
Ich denke gerade in der aktuellen Zeit, wo viele Daheim sind, kaufen Eltern sicherlich zusätzlich ihren Kindern viel zu viel Spielzeug, damit sie beschäftigt sind.
Ich finde das sehr bedenklich...ein Zimmer voll mit Spielzeug überfordert Kinder nur und bringt sie eher dazu unkonzentriert zu spielen, anstatt sich beim Spielen ins Spiel vertiefen zu können.
Uns Erwachsenen gehts ja nicht anders...zu viele Bücher, zu viele Sachen generell...von allem genug.
Ich bin ständig am Ausmisten, um minimalistischer zu leben, da es mich glücklicher macht, weniger Zeug zu haben, anstatt zu viel Unnötiges.
 
Viele Menschen wollen immer nur mehr und mehr, anstatt einfach mal das wertzuschätzen was sie haben.
Klar erfülle ich mir auch meine Wünsche, wenn ich etwas neues sehe, dass ich toll finde und es mir leisten kann und meine Jungs bekommen auch mal was zwischendurch. Ich schaue aber auch, ob es wirklich nötig ist oder ob ich/wir evtl. schon was ähnliches habe/n.
Ich möchte Dich dazu anregen Dir bewusst zu machen, welches Spielzeug Dir & Deinem Kind / Deinen Kindern wichtig ist und welches evtl. eher überflüssig. 

Ich finde Kinder sollten auch mal Langeweile haben, um dadurch wieder kreative Spielideen entwickeln zu können, wie zbsp Rollenspiele, kreatives Bauen mit allen möglichen Materialien oder spielen mit Alltagsgegenständen... 
Ich finde das so viel wichtiger und auch gesünder als überfüllte Zimmer, die vermeindlich dazu führen sollen Kinder zu beschäftigen.
Es tut den Kindern einfach nicht gut und ihrem Selbstwert auch nicht, denn dadurch haben sie nie das Gefühl genug zu sein...sie denken eher mehr haben zu müssen, um besser zu sein, um mehr zu haben, anstatt einfach dankbar zu sein für das was sie schon haben.
Kinder schätzen ihr Spielzeug auch mehr Wert, wenn sie weniger haben!
Und wenn wir uns von unserem Konsumblick lösen, kann so viel mehr Ideenvielfalt und Kreativität entstehen!

Die tollsten und kreativsten Spielideen entwickeln meine Jungs Draußen! Es gibt so viele Möglichkeiten, verschiedene Naturmaterialien und die positive Wirkung der Natur. Ja ich weiß, Matsch, Sand, nasse Klamotten...das nervt immer alle, es hinterher sauber zu machen, ja mich auch bzw. mittlerweile nicht mehr, denn das was die Kinder aus all dem Lernen, was sie in der Natur erfahren ist so wertvoll und wichtig.
Sie dürfen in Pfützen springen, sich im Matsch wälzen, alles erfühlen und erkunden (so lange es kein Tierkaka ist 😆 ). Hinterher alles unten im Heizungskeller aufgehängt (dauert 5 Minuten), ist es ratz fatz trocken nach ein paar Stunden und wieder einsatzbereit fürs nächste Mal. 😉 Wir haben alles doppelt oder sogar dreifach an Matschkleidung, Handschuhe und co., gebraucht gekauft, nichts mega teures.
Und nein ich wasche die dreckigen Matsch-Klamotten nicht ständig...es lohnt sich einfach nicht dafür jedes mal 'ne Waschmaschine an zu machen, da es beim nächsten Mal eh wieder komplett matschig wird.
😀 Also ist es echt kein großer Aufwand, dafür aber sehr wertvolle Spielzeit, so viel wie möglich draußen zu sein, ach und es härtet die Kids mehr ab, sie bleiben also gesünder!

Ideen für Unterwegs in der Natur:
- aus Naturmaterialien Dinge kreieren wie zbsp. Mandalas, Häuser, Autos, Tiere etc.
- Bänder und Holzperlen zum auffädeln nehme ich immer gern mit, kann man auch gut mit Naturmaterialien kombinieren
- Malutensilien, um die Natur nachmalen zu können
- Ein Buch über Pflanzen und Tiere, um sich und die Kids weiterzubilden
 
Sinnvolles Spielzeug für die eigene Kreativität/Schöpferkraft der Kinder (ohne Altersangabe, da jedes Kind individuell entwickelt ist): 
 
- Holzbögen und anderes Holzspielzeug von Grimms (*unbezahlte Werbung)
- Holztiere
- Bauklötze
- Bälle (versch. Größen und aus versch. Materialien)
- Diverse Fahrzeuge (aus Holz oder anderen Materialien)
- Kissen, Polster, Decken, Kuscheltiere, Stoff-Puppe, Stoff-Tücher
- Küchenutensilien: Töpfe, Kochlöffel, Becher, Kelle etc.
- Kiste mit ein paar Verkleidungssachen  
- Kugelbahn, Murmelbahn, Kugeln und Murmeln
- Naturmaterialien, Klopapierrollen, alte Zeitungen, Kartons
- Duplo, Lego und oder Playmobil
- Holzeisenbahn 
- Brettspiele

-Musikinstrumente, Klangbaum, Bücher, Luftballons, Materialien zum Malen etc. sind keine Spielsachen, gehören aber natürlich dazu

Und das alles im Wechsel mal wegräumen, so dass nicht immer alles gleichzeitig vorhanden ist, so wird es auch noch mehr wert geschätzt.

 Für Babys: 
Spielsachen für die Sinneswahrnehmung:
- Rassel, Knistertücher, Spielebogen, Mobiles, Bälle
- diverse Beißringe, ab 6 Monaten eignet sich auch schon ein Stück Apfel oder Birne (groß genug geschnitten zum Massieren der Kauleisten) 😉
- ein Spiegel




Es geht nicht um ein fertiges Produkt oder Ergebnis, sondern, um das eigene Erleben, Erschaffen und um das selbstbestimmte Spielen.
Die Kinder lernen zu improvisieren, Herausforderungen zu meistern und lösungsorientiert zu denken.
Das Mischen von Lego, Duplo, etc. mit Natur- oder Alltagsmaterialien kann dabei eine riesen Bereicherung sein.
 
Viel Freude beim Neusortieren und Umdenken!
 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 
Romy

Samstag, 9. Januar 2021

Homeschooling gut überstehen 💜 11 Tipps 💜

In diesem Artikel findest Du Gesundheits-Infos. Diese Infos ersetzten NICHT den Gang zu Arzt und/oder Heilpraktiker! Weitere Infos findest Du unter unseren "Wichtigen Hinweisen" (LINK).
  

Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜


Dieses Jahr tanze ich gleich zu Beginn mal aus der Reihe und poste nicht erst am Mittwoch, sondern heute schon...
Denn verzweifelte Zeiten erfordern verzweifelte Taten... 🤪

Ich schreibe dies hier für alle Mamas (und in Einzelfällen auch Papas) die sich jetzt bis Ende des Monats des Homeschoolings ihrer Kinder erfreuen dürfen 🙃

Vielleicht hast Du ja schon Übung mit dem Homeschooling Deiner Kids aus dem Schuljahr 2019/2020 und weißt was auf Dich zu kommt. Bitte aber trotzdem weiter lesen 😉
Oder aber Dein Kind ist erst im Sommer eingeschult worden. Dann ist Homeschooling Neuland für Dich.

Ich bin jetzt sozusagen in beiden Situationen gleichzeitig. Ich kenne das Homeschooling von der Großen bereits und bin neu im Homeschooling mit der Kleinen. Denn die Kleine war beim letzten Homeschooling noch in der Kita...

Wir im März 2020 bei Homeschooling und Homeoffice. Oben meine - leicht genervte - Große in ihr Arbeitsheft vertieft, vor mir das Notebook während ich eine Bioscan-Analyse auswerte, links von mir das lecker Essen, dass meine Kleine - damals noch Kita-Kind - mir in der Kinderküche zubereitet hat.... Und dabei soll frau sich dann auch noch konzentrieren 😂


Aber vollkommen egal zu welcher der beiden Gruppen du gehörst, ab Montag ist es so weit...

Doch bevor ich mit meinen Hinweisen und Tipps starte... Bitte mache Dir eines klar:

💓 Nichts, wirklich NICHTS auf dieser Welt ist so wichtig wie die Beziehung zu Deinem Kind!
Keine Schulbildung dieser Welt ersetzt Dich als liebende Mutter!
💓

Kinder sind grundsätzlich kooperativ. Natürlich im Rahmen ihrer Möglichkeiten... Es sind ja nun eben Kinder, ihr Gehirn noch im Wachstum. Das was das Homeschooling von den Kids verlangt, können gerade Grundschüler nur unter großem Kraftaufwand leisten. Wirklich! Ich habe es im Schuljahr 2019/2020 selbst erlebt.

Ich will Dir damit keine Angst machen! Ich will Dich wachsam machen!

Damit Du Dich immer zwischendurch fragst: Stelle ich gerade die Schulbildung über die Beziehung zu meinem Kind?
Wenn Du diese Frage immer im Kopf hast, wirst Du es schaffen, dass ihr gemeinsam diese Zeit unbeschadet übersteht! Und das und NUR DAS ist mir hier wichtig!
Zu diesem Thema findest Du am Ende des Artikels noch einen Link zu einem Video von Hirnforscher Prof. Hüther.

Nun hoffe ich, Dir ein paar hilfreiche Hinweise geben zu können, die Dir und Deinem Kind helfen die Homeschooling-Zeit gut zu überstehen. Ich berichte natürlich auch über die Fallen, in die ich bzw. wir Anfang 2020 getappt sind. Doch bekanntlich wird man ja aus Fehlern klug😇

Du kannst es Dir nach meiner Einleitung wahrscheinlich schon denken - Homeschooling war anstrengend. Für uns Alle - die Eltern und die Kinder. Und in Kombination mit Homeoffice eine echte Herausforderung. Schön ist wirklich, wirklich anders! Doch machen wir das Beste daraus!
Darum lege ich an dieser Stelle gleich los...

Tipp Nr. 1 - Ihr sitzt alle in einem Boot!
Noch bevor Du mit dem eigentlichen Homeschooling beginnst, setzte Dich mit Deiner Tochter oder Deinem Sohn zusammen und besprich die Lage mit ihr bzw. ihm. Hole sie bzw. ihn in das gemeinsame Homeschooling Boot und vereinbart eine klare Trennung zwischen Schule und Zuhause. Denn normalerweise sind die beiden Dinge von alleine getrennt, nun werden sie sich unweigerlich vermischen.
Sage vielleicht so etwas wie: "Wir müssen heute mit dem Homeschooling anfangen. Ich weiß, dass Du da keinen Bock drauf hast! Und das kann ich verstehen. Du vermisst Deine Klassenkameraden und sollst jetzt auch noch zu Hause alleine einen Schultag runter reißen. Ich glaube nicht, dass ich da in meiner Schulzeit sehr begeistert gewesen wäre. Doch die Aufgaben müssen leider gemacht werden. Und ich möchte, dass wir uns deswegen nicht ständig streiten müssen. Lass uns einen Deal schließen, der es uns allen leichter macht. Wir trennen einfach ganz konkret zwischen "Schule" und Zuhause. Zwischen (zB 8 und 12 Uhr) bin ich nicht Deine Mutter, sondern Deine Lehrerin. Ich behandele Dich wie einen Schüler und Du mich wie eine Lehrerin."
Im Zuge dieser Unterhaltung könnt ihr auch noch weitere Dinge wie z.B. Start- und Endzeit des "Schooling", Pausen, usw. klären. Und wenn das Homeschooling für den Tag beendet ist, dann muss aber auch alles (egal wie stressig und gemein) vergessen sein. Denn dann seid Ihr wieder Mama und Kind und nicht mehr Lehrerin und Schüler...
WARUM?
Es mag Deinem Kind klar sein, was Homeschooling heißt. Doch weniger klar ist, was das Ganze mit der Familie macht. Die Mutter (wohl weit weniger oft der Vater) wird zum Lehrer "umfunktioniert". Und sind wir mal ehrlich, Kinder verhalten sich den Eltern gegenüber anders als den Lehrern gegenüber. Das ist zwar grundsätzlich von vorne herein klar. Doch was das im wahren Leben für den Homeschooling-Alltag bedeutet wird in der ersten Woche meist überdeutlich klar.
Und das ist jetzt nicht positiv gemeint! Unsere erste Homeschooling Woche in 2020 war die Katastrophe in Tüten! So lange, bis ich einen klaren Cut gemacht habe und die Ansage gemacht habe, dass ich in der Homeschooling-Situation nicht die Mama sondern die Lehrerin bin. Immer da um zu unterstützen, aber nicht bereit zu diskutieren, ob das jetzt wirklich gemacht werden muss. Denn meine Tochter hätte sicherlich nicht mit ihrer Lehrerin diskutiert, ob die Aufgaben in der Schule nun wirklich unbedingt gemacht werden müssen.
Um den Tag "in Frieden" zu verbringen, ist es also sinnvoll, eine neue "Rangordnung" für den "Schulmorgen" festzulegen. Quasi um das "Home" vom "Schooling" zu trennen.

Es macht durchaus Sinn diese Unterhaltung schon am Wochenende vor dem Beginn des Homeschooling zu führen. Genau aus diesem Grund habe ich diesen Artikel schon heute gepostet und nicht erst am Mittwoch 😉

Stürzen wir uns gleich auf...

Tipp Nr. 2 - Planung ist Alles!
Ich sehe Dich schon die Augen verdrehen, ob der Tatsache, dass ich hier einen solchen Allgemeinplatz verteile 😅
Doch ich verrate Dir sofort was ich damit meine und warum...
Je nach Lehrer wirst Du bzw. Dein Kind eine Liste mit Aufgaben bekommen, die in der ersten Homeschooling-Woche bearbeitet werden sollen. Und wahrscheinlich unzählige Arbeitsblätter zum Ausdrucken
🤪 Sollte die Aufgaben-Liste einfach nur mehrere Aufgaben in Schulfächer unterteilt enthalten, dann teile diese Liste gemeinsam mit Deinem Kind in die 5 Schultage pro Woche ein. So bleibt es für Dein Kind halbwegs übersichtlich, was an einem Tag geschafft sein muss.
Wenn die Liste, die Ihr erhaltet schon in Wochentage aufgeteilt ist, entfällt dieser Schritt natürlich.
Erkläre Deinem Kind, dass die Aufgaben die an einem Tag erledigt werden sollen, zwar nach einem sehr großen Haufen Arbeit aussehen, aber in etwa die gleiche Menge an normalen Schultagen in der Schule und als Hausaufgaben erledigt werden.
Vielleicht hilft es Euch, einen "Stundenplan" auszuarbeiten, damit gleich klar ist, was an welchem Tag zu tun ist.
Vielleicht magst Du dieses PDF dafür nuten: https://www.elternimnetz.de/imperia/md/content/eltern_im_netz/stundenplan.pdf
Oder vielleicht schreibt Ihr morgens gemeinsam einen Plan für den Tag. Eine Druckvorlage dazu findest Du dort: https://static.betzold.de/pdf/tagesplan.pdf
Hilfreich kann auch eine Unterteilung sein in "Kann mein Kind alleine erledigen" und "Dabei braucht mein Kind Unterstützung". Damit kannst Du selbst besser abschätzen, wann Du Zeit hast Deine eigene Arbeit zu erledigen.
WARUM?
In unserer ersten Homeschooling Woche hat meine Tochter eine sehr lange Liste mit gefühlten 1.000 Aufgaben bekommen, die sie erledigen soll. Diese Liste war nur in Schulfächer unterteilt, aber nicht in Schultage. Für mich sah diese Liste jetzt nicht unrealistisch aus. Also von der Menge her. Immerhin sind die Kids ja doch über 20 Schulstunden pro Woche in der Schule. In dieser Zeit kann man schon so einiges weg arbeiten. Was mir nur nicht bewusst war, dass das meiner Tochter NICHT bewusst war... Sie hatte dadurch, dass diese "to-do-Listen" normalerweise im Besitz der Lehrer sind, gar keine Vorstellung davon wie viel sie tatsächlich jeden Tag in der Schule "gearbeitet" hat.
Als wir dieses Problem erkannt hatten, haben wir das Ganze dann selbst eingeteilt.
Die Liste, die wir in der zweiten Woche erhalten haben, war dann zum Glück schon in Wochentage unterteilt. Und die Sache mit der Menge pro Tag war damit dann gleich geklärt.

Je nach Klasse und Menge der gestellten Homeschooling Aufgaben lohnt es sich unter Umständen auch, die Aufgaben in Schul-Aufgaben und Haus-Aufgaben zu unterteilen. Sodass also eine richtige echte Mittagspause mit Mittagessen und Ausruhen entsteht. Also vom Zeitrahmen her etwas mehr der "normalen" Schule mit Hausaufgaben ähnelt.

Damit sind wir schon beim nächsten Tipp angekommen...

Tipp Nr. 3 - Pausen machen
Beim Homeschooling wird für Grundschüler eine Arbeitszeit (pro Schulfach) von 30 Minuten mit einer anschließenden Pause empfohlen.
Die Pause sollte dabei immer Wassertrinken und Lüften des Raumes beinhalten!
Davon abgesehen könnt Ihr in den Pausen abwechseln zwischen Mahlzeiten, kreative Aktivitäten und Bewegungspausen.
Vielleicht mag Dein Kind Yoga? Bei YouTube findest Du zB Yoga für Grundschule und Zuhause oder Yoga für Kinder.
Oder Du magst mit Deinem Kind mal Bewegungen aus dem BrainGym ausprobieren, die die Konzentration verbessern? BrainGym Lern Basics / BrainGym Tanz / BrainGym Motivation / BrainGym Fingerspiele / BrainGym Rechnen / BrainGym Lesen / BrainGym Schreiben / BrainGym Hören / BrainGym Arbeit am PC.
Oder vielleicht macht Ihr auch einfach nur ein paar Purzelbäume oder Hampelmänner (so ganz ohne mediale Unterstützung 😉)
Vielleicht mag Dein Kind auch einfach nur etwas spielen und Du eine kurze Meditation machen... Alle unsere Meditationen, die Du Dir kostenlos runterladen kannst, findest Du HIER!

Tipp Nr. 4 - Erstmal vertrauen, dann kontrollieren
Natürlich sollte Dein Kind jederzeit zu Dir kommen können (außer Du hast gerade eine Telefonkonferenz). Doch grundsätzlich sollte Dein Schatz (wie in der Schule auch) seine Aufgaben ohne Dich daneben erledigen. Je nach Alter, musst Du natürlich mehr darauf achten, dass nicht plötzlich gemalt oder gespielt wird. Und natürlich muss Du je jünger Dein Kind ist, auch mehr Ansagen machen, was als nächstes erledigt werden soll.
Vertraue aber grundsätzlich darauf, dass Dein Kind die gestellten Aufgaben auch ohne eine danebenstehende Betreuungsperson hin bekommt. Schließlich kann der Lehrer in der Schule auch immer nur kurz nach einem einzelnen Schüler schauen. Mache es also wie die Lehrer in der Schule und schaue nur zwischendurch mal vorbei um zu gucken, dass alles so weit klar geht.
Bei älteren Schülern kann ich diese "Stippvisiten" allerdings nicht empfehlen. Das wird dann schnell als Kontrolle deklariert.
Schaue einfach so wenig wie gerade noch möglich nach, wenn die Aufgaben erstmal klar sind.
Am Ende des Homeschooling-Tages ist es natürlich dann aber doch Dein Job, die getane Arbeit Deines Kindes zu kontrollieren (zumindest bei den Kleineren), denn das würde der Lehrer auch tun.
Manche Lehrer stempeln in den jüngeren Klassen unter gut erledigte Arbeiten ein Smiley oder einen Stern (oder sonst ein schönes Motiv). Je nach Alter des Kindes macht es Sinn, dies ebenfalls zu tun. Als positives Feedback sozusagen.
Vielleicht auch gleich noch ein paar Vorschuss Lorbeeren? HIER kannst du ein Zeugnis der besonderen Art runterladen und für dein Kind ausfüllen. Schon BEVOR ihr mit dem Homeschooling am Montag startet...

WARUM?
Warum Vertrauen und nicht Kontrolle? Warum nicht einfach bei Deinem Kind sitzen bleiben, wenn es seine Aufgaben erledigt? Gegenfrage: Magst Du es, dabei beobachtet zu werden, wenn Du Deine Arbeit erledigst? Nein? Na sowas 😂😅😇
Und außerdem....

Tipp Nr. 5 - Deine Arbeit muss ja auch noch gemacht werden
Vollkommen egal, ob Du Euren Haushalt zu schmeißen hast und / oder zusätzlich ein Kindergartenkind zu betreuen hast und / oder aber neben den Homeschooling zu allem Überfluss auch zusätzlich noch Homeoffice leisten darfst... Deine Arbeit macht sich nicht von alleine... und die Zeit die Du neben deinem schreibenden Kind verbringst, ist für Dich einfach nicht mehr verfügbar.

Tipp Nr. 6 - Kleinere Geschwister beschäftigen
Das kann manchmal fast anstrengender sein als das Homeschooling an sich 😂 Zumindest, wenn die kleinen Geschwister selbst noch kein Homeschooling haben. Das hatten wir hier letztes Jahr. Ganz traumhaft! Die Große war genervt, dass sie Schulsachen abarbeiten soll, während die Kleine den lieben langen Tag spielen darf. Und die Kleine war genervt, dass sie etwas leiser spielen, die Große in Ruhe lassen und alleine spielen sollte. Denn ich war ja im Homeoffice und als Spielpartner ebenfalls nicht verfügbar.
Ganz gut geklappt hat es bei uns, als ich die Kleine ebenfalls an den Küchentisch "gebeten" habe um sie dort mit Malbüchern und Vorschulbüchern zu beglücken
🤪 So war die Große zufrieden, denn die Kleine hat ja dann ebenfalls nicht gespielt und die Kleine war zufrieden, denn so durfte sie dann doch direkt bei ihrer Schwester sein, ohne sie zu stören. Das sah dann so aus:

Das funktioniert sicherlich auch nicht mit allen kleinen Geschwistern. Doch bestimmt fallen Dir noch andere Dinge ein, um mehrere Kids mit und ohne Homeschooling unter einen Hut zu bekommen 😀

Tipp Nr. 7 - Nimm jede Hilfe, die Du bekommen kannst...
Wenn es darum geht neue Dinge zu lernen und nicht nur bereits gelerntes mit Übungsaufgaben zu vertiefen, kann es schon mal etwas abenteuerlich werden... Die 16 Bundesländer samt Hauptstädten parat, vielleicht noch passend die Flüsse und Gebirge? Wie funktioniert noch gleich die schriftliche Division? Wie schreibt man nochmal eine Erörterung? Und was war noch gleich das Plusquamperfekt?
Im Schuljahr 2019/2020 haben wir leider nur wenige Erklär-Videos von Seiten der Schule erhalten. Ich hoffe, dass das in diesem Schuljahr anders sein wird!
Solltest Du also beim Erklären selbst ran müssen... Vielleicht hast Du ja jemanden, der Dir bei der Erklärerei (zB am Telefon oder per Skype) helfen kann... Wenn ja, greif zu! Vielleicht Großeltern, Geschwister, Freunde die auf Grund des Lockdowns gerade nicht arbeiten dürfen / können?
Offensichtlich gibt es auf YouTube mittlerweile viele von Lehrern aufgenommene Erklär-Videos zu verschiedenen Themen. Lehrer Schmidt haben wir schon auf YouTube ausprobiert.
Dann gibt es als Unterstützung noch die Corona-School. Den Link zur Corona-School habe ich allerdings gerade erst entdeckt. Wie das genau funktioniert oder wie gut das klappt, weiß ich damit leider nicht. Weitere Erfahrungen haben wir in dieser Richtung noch keine... 

Du suchst Kontakte zu anderen Eltern, die ab Montag das Homeschooling mit ihren Kids rocken? Eine meiner besten Freundinnen (Silke) und eine liebe Bekannte (Nati) haben eine WhatsApp Gruppe zum elterlichen Austausch erstellt. Wir wollen dort Erfahrungen austauschen und uns gegenseitig unterstützen 💜
Den Beitrittslink findest Du hier: Homeschooling in Harmonie WhatsApp-Gruppe

Tipp Nr. 8 - Wenn das Homeschooling mühsam wird
Wenn die große Unlust ausgebrochen ist, versuche es mit irgendwelchen lustigen Dingen. Spielt Dein Kind gerne Lego? Dann rechne mit Legosteinen mit ihm Plus und Minus Aufgaben.
Für die Naschkatzen geht es auch so: Nehmt ihr Euch 20 Smarties/Gummibärchen (das wäre für Rechnen in der ersten Klasse) und rechnet zuerst 10 Plusaufgaben. Danach rechnet ihr 10 Minusaufgaben, bei der bei richtigem Ergebnis ein Smartie/Gummibärchen gegessen werden darf. Den Rest gibt es als Belohnung danach.
Um das 1x1 zu üben, kann man 10-seitige Würfel nutzen.
Zum Buchstaben schreiben lernen, kann man andere Untergründe benutzen (Tafel, Magnet-Tafel, draußen mit Kreide).
Gute Ideen kannst Du für solche Aktionen immer bei Pinterest finden.

Tipp Nr. 9 - Wenn wirklich gar nichts mehr geht...
...dann mache für diesen Tag einen Cut. Sage Deinem Kind ganz klar: "Wir machen jetzt Schluss für heute mit Homeschooling. Heute ist irgendwie der Wurm drin. Wir holen die Sachen dann einfach morgen nach. Du hast jetzt Schule aus."
Dann nimm Dein Kind erstmal in den Arm und sag ihm Dinge, die Du auch sagen würdest, wenn Dein Kind nach Hause kommt und einen blöden Tag in der Schule hatte... Vielleicht "Mein Schatz, es tut mir leid, dass Du einen blöden Schultag hattest!" Sag ihm aber auch gerne: "Mein Tag war bis jetzt auch sehr anstrengend!" Immer daran denken, Ihr sitzt im gleichen Homeschooling-Boot.
Dann macht einfach irgendwas zusammen, vielleicht eine Runde Spielplatz? Morgen ist ein neuer Tag! Und vielleicht klappt es dann schon ein klein wenig besser...

Tipp Nr. 10 - Auszeit für Kritik!
Das gilt für Dich, gegenüber Deinem Kind genauso wie für Deinen (Ehe-)Partner Dir gegenüber!
Dein Kind sitzt jetzt täglich mit einem (nicht als Lehrer ausgebildeten) Lehrer in einer "Klasse" ohne seine Freunde. Etwas gemeinsam mit dem Tischnachbarn zu erarbeiten oder auch nur mal kurz rüberlinsen, wenn man die Antwort gerade nicht finden kann 😉 ist nicht mehr möglich. In den Pausen mit den Freunden über den Hof zu flitzen auch nicht... Also Verständnis an, Kritik aus!
Die "Kritik-Auszeit" gilt natürlich auch Dir gegenüber! Mache Deinem Partner klar, dass er (oder sie) Dich (und wahrscheinlich auch Eure Kids) abends nicht in gleichen Gemütsverfassung antreffen wird, wie das normalerweise der Fall war. Du musst nun schließlich neben Deinem normalen Alltag mit Haushalt, Kids und wahrscheinlich noch zusätzlich Homeoffice auch noch als Lehrerin für Eure Kids herhalten. Da ist etwas Anerkennung von Nöten. Also helfen gerne, Kritik nein danke!

Tipp Nr. 11 - Nimm es nicht persönlich...
Ist zwar schwierig, aber bitte denke immer daran... Das Homeschooling hört irgendwann wieder auf... Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass ihr Euch gemeinsam eine Uhrzeit aussucht, nach der definitiv nichts mehr mit "Schooling" gemacht wird. Dann bist Du wieder die Mama (oder der Papa) und Dein Kind wieder Kind und nicht Schüler. Lasst dann an dieser Stelle das Homeschooling für diesen Tag komplett hinter Euch. Auch oder gerade wenn es an diesem Tag zu Streit und Zickereien gekommen sein sollte...
Vielleicht begrüßt Ihr Euch nach dieser Uhrzeit einfach so, als ob Dein Kind gerade von der Schule nach Hause gekommen wäre. Je nach Alter findet Dein Schatz das vielleicht lustig :-)
Und denke grundsätzlich daran: Das ist eine Ausnahmesituation und niemand ist perfekt! Du bist keine Lehrerin und Dein Kind ist Homeschooling nicht gewohnt!
Und noch etwas... In Ländern, in denen Homeschooling auch außerhalb von Lockdowns stattfindet, gibt es dazu mehr Erfahrungen als hier in Deutschland... Und die entspannendste Erkenntnis davon lautet: "Es kann ein Jahr oder länger dauern, bis ihr euren Homeschool-Rhythmus gefunden habt." Der Link zum kompletten Artikel HIER. Ha! So lange möchte ich lieber kein Homeschooling haben... Aber Du weißt sicher, was ich damit andeuten will: Wenn wir das Homeschooling in den nächsten drei Wochen einigermaßen über die Runden bekommen, sind wir schon mal großartig! 💖

Und mit wir (Mamas) sind GROßARTIG, möchte ich diesen Artikel - der mal wieder sehr viel länger geworden ist, als ich dachte - beenden... Denn dem ist nichts hinzuzufügen!

Halte die Ohren steif! Und gutes Gelingen für Euch!


💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Angie 
 
PS: Oh, GELINGEN... Dazu muss kurz noch was her... Nämlich noch ein Video vom Hirnforscher Prof. Hüther... Schau mal rein...
Es gibt auch viele weitere Videos von ihm über (Kinder-)Entwicklung...
 
Hier dann noch das Video von Prof. Hüther, auf das ich ganz zu Beginn hingewiesen hatte: "Was machen die Corona-Maßnahmen mit unseren Kindern".

PPS: Du möchtest den nächsten Blog-Artikel nicht verpassen? Statt eines Newsletters haben wir eine WhatsApp Gruppe, die Dich über den neusten Artikel oder Sonderaktionen (zB den kostenlosen Adventskalender) informiert. Ein Austausch findet in dieser Gruppe nicht statt, damit Dein Handy nicht zugespamt wird. Den Beitrittslink findest Du hier: MamaGoesOM Newsletter per WhatsApp

Mittwoch, 6. Januar 2021

Aus unserem Alltag - Wunsch und Wirklichkeit 💜

 

 
 
Hallo DU!

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

Das wundervolle neue Jahr 2021 hat begonnen und somit sind auch die guten Vorsätze ganz nah...
ja für mich wird es tatsächlich wundervoll, kunterbunt und kreativ, da ich endlich mein Herzensprojekt umsetze und dieses Jahr noch mein erstes Kinderbuch erscheinen wird...es dauert zwar noch ein wenig, aber ich freue mich schon mega darauf es in den Händen zu halten! Und ich bin wirklich froh, wenn ich es geschafft habe meine Buchidee umzusetzen! 
 
Aktuell ist es nämlich gar nicht so einfach mich darauf zu konzentrieren, da ja noch so viel anderes zu tun ist...
 
Ich versuche bei dem ganzen Corona-Gedönz echt positiv und optimistisch zu bleiben...und verfolge meine Ziele, so wie es eben geht mit drei Kids, alles nach und nach!
Vielleicht kennst Du das auch? Ich habe so viele Ideen, die ich umsetzen will und es nervt mich so sehr, nicht alles so schnell umsetzen zu können, wie ich es will! 
Ich habe letztens zur Angie gesagt: "Ich wünschte es gäbe eine Maschine, die all' meine Ideen umsetzen würde!"

Ja das wäre tatsächlich großartig, allerdings auch langweilig, denn dann hätte ich ja nichts mehr zu tun...
Für nur rumliegen und nichts tun, bin ich nicht geboren!
Woran liegt es also, dass ich nicht an all' meinen Ideen weiter pfeilen kann...aktuell tatsächlich an der Fähigkeit, Prioritäten setzen zu können (am liebsten will ich alles auf einmal)...und an der Zeit, die man für all' die sonstigen Dinge so braucht...
 
Die Kids (Zeit mit ihnen und Dinge, die ich für sie mache), der Haushalt (der gefühlt nie endet, vor allem, wenn alle ständig daheim sind), Zeit für mich, Paarzeit, genug Zeit zum Schlafen, genug Zeit für meine Hobbies etc...
Das alles unter einen Hut zu bekommen, so dass es jedem gut geht und sich jeder gesehen fühlt, ist echt nicht immer ganz so easy...
da gibts viele Streitereien, da wir nicht immer alle unsere Bedürfnisse unter einen Hut bekommen, da gibts miese Laune, weil ich nicht meine täglichen Ziele erreicht habe (die 3 wichtigsten Ziele pro Tag bekomme ich allerdings mittlerweile hin)...

An manchen Tagen schaffe ich mehr Dinge und an anderen Tagen halt weniger...der Knackpunkt daran ist, dies auch akzeptieren zu können, auch wenn nicht alles fertig geworden ist. Mich selbst nicht abwerten dafür, dass ich mal etwas nicht erledigt habe, ist ultra wichtig! 
Ich bin wertvoll und erschaffe mein wundervolles Leben! Und das nach und nach. 
Tage an denen ich Dinge liegen lasse, weil ich zu müde bin oder mich mit anderen Dingen lieber beschäftige, ist vollkommen ok. Da ich gerade in Elternzeit und eh daheim bin, geht das natürlich auch.
 
Ich habe in letzter Zeit auch schon Nächte gehabt, wo ich anstelle von 8 nur 4 Stunden Schlaf hatte, da ich die Zeit genutzt habe, um vieles zu erledigen, wenn alle Kids schliefen. Meine beiden Großen schlafen ca. 10 Stunden durch, mein Kleiner noch nicht, doch da kann ich mich auch nicht beschweren, er hat meistens so seine Durchschlaf-Zeit von 22/23 bis 4 Uhr...was ja auch schon sehr lang ist. Deshalb überkommt es mich so einmal die Woche und ich erledige enorm viel in diesen 5 Stunden. 😅
Wenn ich ihn dann nachts um 4 Uhr wieder stille, habe ich immerhin noch 4-5 Stunden Schlaf bis die beiden Großen wach werden und Leo dann auch wieder. 
 
Da wir keine Verpflichtungen haben, aktuell keine Kita und eh daheim sind, können wir ganz entspannt in den Tag hinein schlendern und alles in unserem Tempo machen. Da ist das nächtliche wach bleiben kein Problem, geht aber auch nicht so oft, sonst bin ich zu müde. 😁

Als Berufstätige ist es natürlich schwieriger Nächte durch zu machen und da entspannt zu bleiben, wenn mal etwas fertig werden muss oder nicht fertig geworden ist, aber auch da hilft die Regel "die 3 wichtigsten (realistischen) Ziele am Tag verfolgen" und wenn Du mehr schaffst, um so besser. Und wenn nicht, geht die Welt davon auch nicht unter.

Warum erzähle ich Dir das alles?
Ich will Dir damit, die guten Gedanken mitgeben, die ich daraus ziehe weiterhin hoffnungsvoll und optimistisch zu sein.
Ich weiss, das die doofe Corona-Zeit irgendwann vorbei ist, 
ich weiss, dass die Zeit wieder kommen wird, in der wir endlich wieder all' unsere Liebsten sehen können, 
ich weiss, dass die Zeit wieder kommen wird, wo ich wieder mehr Zeit habe, um einige Ideen umsetzen zu können, 
ich weiß das alles gut wird und bleibe weiterhin positiv. 
Ich lasse den Kopf nicht hängen und sule mich auch nicht in schlechter Laune, denn dadurch wirds nicht besser! 

Schlechte Gedanken verschlimmern alles nur! Deshalb kann ich Dir nur raten, positiv zu denken, nach vorne zu schauen und aus allem das möglichst Beste zu machen!

Ich lerne zum Beispiel aktuell täglich Konflikte mit meinen Kids besser zu lösen und lerne ihnen dabei zu helfen besser miteinander klar zu kommen bei einem Streit, ich lerne ihre Gefühle noch mehr zu achten und sie ihnen zu spiegeln, ich lerne mich in Geduld zu üben, genieße die Zeit mit ihnen, mache aus allem das Beste, wo es geht und bin jeden Tag dankbar dafür, dass es uns gut geht, dass wir leben, ein tolles zu Hause haben und dass all unsere Liebsten auch gesund sind.

Was mir hilft im Alltag, obwohl die Kids 24/7 mit mir zusammen sind:
 
💗Dankbarkeitspraxis: jeden Tag darüber nachdenken für was Du alles dankbar bist und dies aufschreiben
 💗Jeden Tag Deine drei Ziele aufschreiben, die Du erreichen möchtest (kann wirklich alles sein), am Ende der Woche bist Du ganzs chön stolz auf das was Du alles geschafft hast und alles was übrig blieb, wird auf die kommende Woche übetragen
💗Wer es kann, auch mal ein Auge zu drücken und mal länger wach bleiben als sonst
💗Das Chaos im Kinderzimmer auch mal Chaos sein zu lassen, einmal die Woche aufräumen reicht meines Erachtens
💗Tanzen und Singen 
💗seinen Sport mit den Kindern zusammen machen (mein Großer hat nun auch mit dem Hulern angefangen) 😍
💗seinen Hobbies nachgehen, sich Zeitfenster dafür schaffen
💗kreativ sein, gemeinsam tolle Sachen mit Kindern ausdenken & gestalten (das hilft total, wenn Kinder mal nur streiten)
💗die Natur genießen und den Geräuschen lauschen, frische Luft ist eh immer mit das wichtigste am Tag
💗gemeinsam mit den Kindern den Haushalt machen (ja das kann den Kids wirklich Spaß machen)
💗gemeinsam mit den Kindern backen und kochen (meine Kinder lieben es zu helfen)
💗den eigenen Kindern, das Vorbild sein, das Du sein möchtest
💗zBsp. entspannte, gute Laune vorleben
 
Nun zu den Vorsätzen...sind Vorsätze eigentlich auch Vorsätze, wenn man das eh schon immer macht?...naja die Vorsätze zu wiederholen und zur Gewohnheit zu machen, ist auf jeden Fall förderlich. 
Also hier die guten Vorsätze fürs Neue Jahr 2021:
 
💚Viel stilles Wasser & ungesüßten Tee trinken 
💚Ausreichend Schlafen ;-)
💚Gesunde Ernährung
💚Viel Bewegung
💚Tolle Projekte und Ideen umsetzen
💚kreativ sein
💚viel in die Natur gehen, frische Luft
💚schenke Dir selbst und anderen Liebe und Freude
💚hilf unserem Planeten, in dem Du nachhaltig bist
💚produziere weniger Müll 
💚spende Hilfsgüter zBsp.an GAin
💚fokussiere Dich auf das, was Du tun willst!
 
Ich hoffe ich konnte Dich wieder ein wenig inspirieren! Ich wünsche Dir eine tolle Woche!
 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

Romy

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Alltag mit 3 Kids...💜

 


Hallo DU!

 

💜 Sehr schön, dass Du da bist! 💜

 

Mein Leben mit drei Jungs (Ben 6, Linus 3 3/4 und Baby Leo 2 Monate) ist kreativ, kunterbunt, wunderschön, lustig, liebevoll, harmonisch, gefühlvoll, leise, laut, erfrischend, spannend, abenteuerlich, abwechslungsreich und gleichzeitig, aber auch manchmal anstrengend, chaotisch, ärgerlich und stressig.

Es ist wundervoll seit zwei Monaten als fünfköpfige Familie zusammen zu wachsen. Es pendelt sich alles von Tag zu Tag mehr ein. Leo trinkt super, ich stille ihn nach Bedarf, manchmal stündlich, manchmal alle 2-3std. und er schläft auch mal in Bauchlage so ganz gut ohne meine Körpernähe. 
Ansonsten ist er am liebsten in der Trage und schläft am Tag noch relativ viel, nachts zum Glück auch. ;-) Jeden Tag kommen ein paar Minuten Wachphase mehr dazu, wo er viel lächelt und schon ganz aufgeregt an seinem Spielbogen Dinge berührt und dazu sehr entspannt ist. Das genieße ich sehr. :-)
 
Auch jeden Vormittag 4 Stunden Ruhe mit ihm, wenn die zwei Großen in der Kita sind, genieße ich.
Das morgendliche Hinbringen ist leider etwas anstrengend, da wir alle Morgenmuffel sind und lieber im Bett kuscheln und Quatsch machen, anstatt auf zu stehen. 
Deshalb läuft alles im Schneckentempo vorwärts. Das Anziehen dauert länger als sonst, es wird viel getrödelt und unterwegs ist alles interessanter, als weiter zu laufen, um endlich in der Kita anzukommen. Jeder zehnte Stein, Stock etc. wird gesammelt. 

Es ist einerseits schön und ich will beiden dieses Erkunden ihrer Welt nicht nehmen, doch für mich ist es manchmal auch anstrengend zeitlich dann vor dem Singkreis um neun da zu sein. Deshalb bringe ich sie aktuell eher später, um mir selbst den Stress zu nehmen. Dann können wir alle Trödeln und ohne Gemotze den Weg zur Kita genießen. 

Ich liebe es Mama zu sein; die meiste Zeit ist sehr schön. Ben und Linus spielen ganz toll miteinander und sind so voller Ideen und total vertieft ins Spiel, können gut miteinander reden und Kompromisse machen, wenn einer mal unzufrieden ist und schaffen es die meiste Zeit super miteinander klar zu kommen. Sie lieben sich sehr und halten zusammen. 
Dennoch gibt es auch Tage, an denen ich Durchdrehen könnte. Streit untereinander oder Gequengel, Trotzen und seinen Willen durchsetzen, weil es nicht so läuft, wie jeder es gern hätte. 
Das lässt sich meistens mit Humor lösen, in dem wir das Wutmonster, das auf der Schulter sitzt, vergraulen.

Am meisten hat mich jedoch nach der Geburt von Leo die mega Unordnung gestört. 
Überall lag Spielzeug rum, überall Chaos, jeder warf seine Sachen irgendwohin...einmal die Woche sauge und putze ich das Haus, dafür musste ich vorher erstmal eine halbe Stunde aufräumen...das hat mich schon immer genervt. Ich hab es gern sauber, aber selbst alles aufzuräumen, sauber zu machen und jetzt mit Baby finde ich momentan sehr anstrengend, zu mal Leo oft sehr an mir hängt. 

Letzte Woche kam ich dann an den Punkt, wo mich das so sehr genervt hat mit Baby ewig zu brauchen für alles. Eigentlich ging das immer gut mit Baby in der Trage, aber aktuell habe ich öfter Rückenschmerzen, somit entschied ich mich dafür, eine Putzhilfe zu suchen, die einmal die Woche kommt. Dadurch nahm ich mir den Stress und den Druck alles selbst leisten zu müssen, enorm.

Seit dieser Woche habe ich eine sehr nette, ältere Frau, als Putz-Hilfe. 
Und seit zwei Wochen sind alle Spielsachen aus dem Wohnzimmer verbannt :-) und nun nur noch im Kinderzimmer oben und im Tagespflegeraum (aktuell das Spielzimmer mit meiner Nähecke) unten und seit dem gibt es für alles feste Plätze. Aufgeräumt wird zwischendurch immer mal, damit es sich nicht so anhäuft. Das klappt relativ gut und es fliegt nicht mehr so viel rum. ;-) 

Ja der Haushalt macht sich nämlich nicht von selbst und manchmal denk ich er nimmt mehr Zeit in Anspruch als er sollte. Zum Glück habe ich die kleinen Auszeiten aufm Sofa, wenn ich Leo stille, wo ich einfach entspannen und was lesen kann. Oder den Artikel schreibe, so wie jetzt gerade :-) Nach wie vor höre ich auch gerne meine Hörbücher während dem Haushalt, somit bin ich gleichzeitig auch noch produktiv und bekomme guten Input. Winwin quasi...

Was Du jetzt aus all dem für Dich mitnehmen kannst? Vielleicht kannst Du dich einfühlen und erlebst den Alltag ähnlich. 
Du bist nicht allein. Wir Mamas müssen zusammen halten und uns austauschen und unterstützen, anstatt uns gegenseitig zu beäugen. Wir sitzen im selben Boot... meistens zumindest und machen ähnliche Erfahrungen. 

Nehme den Stress und den Zeitdruck raus aus dem Alltag, dann läuft alles leichter und entspannter. Und wenn das zeitlich morgens schwierig ist, dann stelle ich mir für jede Aufgabe einen Wecker, mache Musik an und motiviere die Kids damit aufzustehen. 
 
Den Wecker stelle ich auf mehrere Uhrzeiten, unterteilt in: Erst aufstehen, dann ins Bad mit den Kids, dann Leo fertig machen, dann frühstücken, dann Schuhe & Jacke an und dann los laufen zur Kita. 
Sogar auch mit unterschiedlichen Melodien, um zu wissen, was als nächstes dran ist. Das vereinfacht es sehr und die Kids wissen auch was als Nächstes passiert. 

Wie ist Dein Alltag mit Deinen Kids? Möchtest Du davon berichten? Wir teilen Deinen Beitrag gerne. Wenn Du mal Lust hast davon zu schreiben, melde Dich bei uns per Nachricht. 
Und nun einen tollen Tag für Dich!

 

💜 Öffne Dein Herz & sei Dein wundervolles ICH! 💜

 

Romy